Standardwerte verwalten

Als Systemadministrator können Sie systemweit gültige Standardwerte definieren.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:


System-Standardwerte

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

System-Standardwerte anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für das System anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > System im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

    Die System-Standardwerte werden angezeigt. Sie sind auf die Registerkarten Allgemein und Intervalle/Zeitbegrenzungen aufgeteilt.

    Alle Felder sind Ausgabefelder. Weitere Informationen siehe Felder: System-Standardwerte.

  3. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

System-Standardwerte ändern

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für das System zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > System im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

  3. Die System-Standardwerte werden angezeigt. Sie sind auf die Registerkarten Allgemein und Intervalle/Zeitbegrenzungen aufgeteilt.

    Eingabefelder können geändert werden. Weitere Informationen siehe Felder: System-Standardwerte.

  4. Sie können Natural-Anwendungen in das Output Management-Hauptmenü einbinden, indem Sie die Schaltfläche Hinzufügen wählen. Weitere Informationen siehe Natural-Anwendungen integrieren.

  5. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

System-Standardwerte - Allgemein

Auf der Registerkarte Allgemein sind allgemeine Standardvorgaben vorhanden, die für alle Benutzer gelten (Beispiel):

System-Standardwerte - Allgemein

Weitere Informationen siehe Felder: System-Standardwerte und Natural-Anwendungen integrieren

Felder: System-Standardwerte

Die System-Standardwerte sind in Bereiche unterteilt, deren Felder und Bedienelemente auf folgenden Registern angeordnet sind:

Register "Allgemein"

Auf dem Register Allgemein befinden sich folgende Felder und Bedienelemente

Feld Erklärung
NOM-Definitionsdaten-Datei Die Adabas-Datenbankkennung (DBID) und die Adabas-Dateinummer (FNR) für die NOM-Definitionsdaten-Datei (logische Datei 206).
NOM-Aktivdaten-Datei Die Adabas-Datenbankkennung (DBID) und die Adabas-Dateinummer (FNR) für die NOM-Aktivdaten-Datei (logische Datei 91).
Eigentümer-ID verwenden
Markiert: Zugriffe auf Betriebssystem-Ressourcen sollen mit der Benutzerkennung des Report-Eigentümers bzw. des Bündel-Koordinators gemacht werden. Dies erlaubt die Benutzung von Entire Output Management durch Benutzer, deren Benutzerkennung nicht extern definiert ist (RACF-, BS2000/OSD-Benutzerkennung usw.).
Nicht markiert: Der Entire Output Management-Benutzer muss die Berechtigung besitzen, auf Betriebssystem-Ressourcen zuzugreifen.
Eigentümer-ID verwenden
Benutzerkennung ist Entire System Server-Benutzer
Blättern
Job starten
Markiert ja Report-Eigentümer Benutzerkennung
nein Report-Eigentümer Report-Eigentümer
Nicht markiert ja Benutzerkennung Benutzerkennung
nein - Monitor
Lange Namen unterstützen
Markiert: Report- und Bündel-Namen können aus bis zu 25 alphanumerischen Zeichen bestehen.
Nicht markiert: Reportnamen können aus bis zu 17 alphanumerischen Zeichen bestehen, und Bündelnamen aus bis zu 8 alphanumerischen Zeichen.

Siehe auch Feld Langnamen anzeigen im Abschnitt Felder: Definition des Benutzerprofils - Register "NOM Optionen".

Datumsformat Wählen Sie das Standard-Datumsformat für Datumsinformationen in Entire Output Management:
  • Amerikanisch A: (MM/DD/YY)

  • Amerikanisch B: (MM/DD/YYYY)

  • Europäisch E: (DD/MM/YY)

  • Europäisch F: (DD/MM/YYYY)

  • Deutsch G: (DD.MM.YY)

  • Deutsch H: (DD.MM.YYYY)

  • International I: (YY-MM-DD)

  • International J: (YYYY-MM-DD)

Die Platzhalter stehen für folgende Bestandteile des Datums: DD = Day/Tag, MM = Month/Monat, YY = Year/Jahr (zweistellig), YYYY = Year/Jahr (vierstellig)

Automatische Benutzer-Definition
  • Auswahl-Fenster anzeigen
    Benutzerkennungen müssen manuell in der Benutzerverwaltung definiert werden. Dies ist die Voreinstellung.

  • Automatische Generierung nicht möglich
    Wenn ein Online-Benutzer eine nicht vorhandene Benutzerkennung eingibt (die auch nicht als eine Verteilerliste existiert), bekommt er ein Fenster angezeigt mit der Aufforderung, zu entscheiden, ob er das Standard-Benutzerprofil DEFAULT verwenden möchte.

  • Automatische Generierung
    Wenn ein Online-Benutzer eine nicht vorhandene Benutzerkennung eingibt (die auch nicht als eine Verteilerliste existiert), definiert Entire Output Management die Benutzerkennung mit einem Standardprofil, ohne den Benutzer dazu aufzufordern. Das Standardprofil wird von der Benutzerkennung DEFAULT übernommen.

Tägliche Bereinigung Einmal täglich wird eine Bereinigung durchgeführt. Dieser Vorgang löscht:
  • aktive Reports oder markiert sie für die Archivierung,

  • aktive Reports, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, aus dem Archiv,

  • Protokollsätze,

  • Druckauftragssätze,

  • aktive Bündel.

Tipp:
Wenn Sie den Monitor als Einzel-Task ablaufen lassen, dann ist er nicht in der Lage, Reports, Bündel oder Druckaufträge abzuarbeiten, während die tägliche Bereinigung läuft. Um dies zu vermeiden, können Sie mehrere Tasks definieren (die tägliche Bereinigung wird von Task 1 ausgeführt), oder die tägliche Bereinigung, die Report- und die Spool-Bereinigung als einen unabhängigen Stapeljob ausführen. Um letzteres zu erreichen, führen Sie das Programm NOMCLEAN in der Bibliothek SYSNOM in einem standardmäßigen Natural-Stapeljob aus. Sie stellen damit sicher, dass LFILE 206 korrekt gesetzt ist und auf Ihre Entire Output Management-Systemdatei deutet. Sie sollten den Stapeljob zeitmäßig so planen, dass er vor der für die tägliche Bereinigung angegebenen Zeit beendet ist.

Uhrzeit Geben Sie die Uhrzeit an, zu der die Bereinigung durchgeführt werden soll.
nächster Lauf Datum und Uhrzeit der nächsten Bereinigung.
Anwendungen
Siehe Natural-Anwendungen integrieren.

Register "Protokollierungen/Druckaufträge"

System-Standardwerte - Protokollierungen - Druckaufträge

Auf dem Register Protokollierungen/Druckaufträge befinden sich folgende Felder und Bedienelemente:

Feld Erklärung
Protokollierungen
Typen

Markieren Sie die Kontrollkästchen für die verschiedenen Protokoll-Informationen (Log), die aufgezeichnet werden sollen:

Report
Bündel
Logischer Drucker
Verteiler
An-/Abmelde-Aktivitäten von Benutzern (Logon/Logoff)
Verweilzeit Geben Sie die Standard-Aufbewahrungszeit für Protokollsätze ein. Dies ist der Zeitraum, den die Protokollsätze in der Entire Output Management-Datenbank aufbewahrt werden. Geben Sie eine Zahl und einen der folgenden Zeiträume an:
(keine)
Tage
Wochen
Monate
Druckaufträge
Typen Markieren Sie die Kontrollkästchen, um die entsprechenden Druckaufträge nach Ablauf der Aufbewahrungszeit automatisch zu löschen:
Erfolgreich gedruckt
Fehler beim Drucken
Druck misslungen
Verweilzeit Geben Sie die Standard-Aufbewahrungszeit für Druckaufträge ein. Dies ist der Zeitraum, über den Druckaufträge in der Entire Output Management-Datenbank aufbewahrt werden. Geben Sie eine Zahl un einen der folgenden Werte an:
(keine)
Tage
Wochen
Monate
Typ: Druckaufträge im Status "Gehalten" Geben Sie die Standard-Aufbewahrungszeit für ausgesetzte Druckaufträge ein. Dies ist der Zeitraum, über den Druckaufträge mit dem Status "Gehalten" in der Entire Output Management-Datenbank aufbewahrt werden. Geben Sie eine Zahl und einen der folgenden Werte an:
(keine)
Tage
Wochen
Monate

Register "Intervalle/Zeitbegrenzungen"

Auf der Registerkarte Intervalle/Zeitbegrenzungen sind Standardvorgaben für einheitliche Intervalleinstellungen für die Baumstrukturansicht sowie eine einheitliche Zeitbegrenzung für alle Benutzer vorhanden.

System-Standardwerte - Intervalle/Zeitbegrenzungen

Diese Vorgaben können mit der entsprechenden Funktion angezeigt bzw. geändert werden.

Optionen Bedeutung
Verwende einheitliche Intervalleinstellungen für alle Benutzer Wenn das Kontrollkästchen markiert ist, sind die angezeigten Intervalleinstellungen für die Baumansicht für alle Benutzer aktiviert und können nicht individuell vom Benutzer geändert werden.

Wenn es nicht markiert ist, kann jeder Benutzer individuell die Intervalleinstellungen für die Baumansicht unter dem Menüpunkt Einstellungen in der Menüleiste einstellen.

Intervalleinstellungen für Benutzer

Wenn das Kontrollkästchen markiert ist, erfolgt die Anzeige in Intervallen. Wenn es nicht markiert ist, werden keine Intervalle verwendet.

Wenn Intervalle verwendet werden, können sie mit den folgenden Optionen eingestellt werden:

  • Anzahl der Intervalle bei Aufspaltung:
    Die Anzahl der "Portionen", in die die Datensätze beim Erweitern der Baumansicht aufgespalten werden.

  • Anzahl der Datensätze ohne Anzeige von Intervallen:
    Wenn die Anzahl der verarbeiteten Datensätze unter diesem Wert liegt, erfolgt die Erweiterung der Baumansicht nicht in Intervallen.

  • Abbruch, wenn Anzahl der verarbeiteten Datensätze größer als:
    Wenn die Anzahl der verarbeiteten Datensätze über dem angegebenen Wert liegt, wird die Erweiterung der Baumansicht abgebrochen.

Verwende einheitliche Zeitbegrenzungen für alle Benutzer Wenn dieses Kontrollkästchen markiert ist, ist die angezeigte Zeitbegrenzungseinstellung für alle Benutzer aktiviert und kann nicht individuell vom Benutzer geändert werden.

Wenn es nicht markiert ist, wird die Zeitbegrenzungseinstellung der einzelnen Benutzer verwendet (siehe Menüpunkt Einstellungen in der Menüleiste).

  • Abbruch, wenn die Verarbeitung länger dauert als:
    Der Vorgang, der den Abbruch der Erweiterung der Baumansicht auslöst, wird gestartet, wenn die Kommunikation mit dem Server in Verbindung mit der Aufspaltung der Baumansicht die hier angegebene Anzahl an Sekunden überschreitet.

    Der angegebene Wert muss kleiner als der Zeitbegrenzungswert des RPC sein.

Führe Vorabsuche beim Öffnen des Suche-Dialogs durch Diese Option betrifft die Suche nach aktiven Reports, siehe Aktive Reports filtern im Benutzerhandbuch.

Wenn das Kontrollkästchen nicht markiert wird, erscheint im Suchdialog zunächst eine leere Seite. So wird verhindert, dass eine Suche mit unbekannten Filterkriterien erfolgt, was in Umgebungen mit einer großen Anzahl aktiver Reports eine Systemzeitüberschreitung verursachen kann.

Wenn das Kontrollkästchen markiert ist, beginnt, wenn sich der Suchdialog zum ersten Mal öffnet, die Suchfunktion für aktive Reports mit der ersten Seite mit Suchergebnissen auf der Basis der aktuellen Suchkriterien.

Natural-Anwendungen integrieren

Sie können Natural-Anwendungen definieren, die im Hauptmenü von Entire Output Management angezeigt werden und von dort aus von den Benutzern aufgerufen werden können (beim Output Management GUI Client nicht vorhanden).

Beginn der Anweisungsliste Um eine Natural-Anwendung in das Hauptmenü von Entire Output Management zu integrieren:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > System im Objekt-Arbeitsbereich.

    Die System-Standardwerte werden angezeigt.

    Im unteren Bereich des Dialogs bei Anwendungen befindet sich die Liste der Anwendungen, die im Hauptmenü von Entire Output Management angezeigt werden (Beispiel):

    System-Standardwerte, Allgemein - Anwendungen

  2. Definieren Sie die Anwendungen. Siehe Felder: Anwendungen weiter unten.

  3. Wählen Sie Hinzufügen.

    Unterhalb der Liste öffnet sich die Eingabezeile.

  4. Geben Sie die entsprechenden Werte ein, und wählen Sie Nach Liste.

    Der Eintrag wird in die Liste übernommen.

  5. Wählen Sie Hinzufügen.

Die definierte Anwendung wird für alle Benutzer im Hauptmenü von Entire Output Management angezeigt. Wenn Natural Security verwendet wird, können nur Benutzer mit entsprechender Zugangsberechtigung die betreffende Anwendung aufrufen.

Damit die Benutzer wieder zum Hauptmenü von Entire Output Management zurückkehren können, müssen die im Hauptmenü aufgeführten Anwendungen mit RETURN enden.

Felder: Anwendungen

Feld Bedeutung
Titel Geben Sie den Text ein, der im Hauptmenü angezeigt werden soll.
Bibliothek Geben Sie die Natural-Bibliothek ein, in der die Anwendung abgelegt ist.
Programm Geben Sie den Namen des Natural-Programms ein, das als Start-Transaktion ausgeführt werden soll.
Parameter Geben Sie die Startparameter für die Anwendung ein.

Eintrag einer Natural-Anwendung im Hauptmenü von Entire Output Management ändern

Beginn der Anweisungsliste Um den Eintrag einer Natural-Anwendung im Hauptmenü von Entire Output Management zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > System im Objekt-Arbeitsbereich.

    Die System-Standardwerte werden angezeigt.

    Markieren Sie im unteren Bereich des Dialogs bei Anwendungen den zu ändernden Eintrag.

  2. Wählen Sie Ändern.

    Der Eintrag wird aus der Liste in die Eingabezeile kopiert.

  3. Ändern Sie den Eintrag, und wählen Sie Nach Liste.

    Der geänderte Eintrag wird in die Liste der Anwendungen gestellt.

Eintrag einer Natural-Anwendung im Hauptmenü von Entire Output Management löschen

Beginn der Anweisungsliste Um eine Natural-Anwendung aus dem Hauptmenü von Entire Output Management zu löschen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > System im Objekt-Arbeitsbereich.

    Die System-Standardwerte werden angezeigt.

    Markieren Sie im unteren Bereich des Dialogs bei Anwendungen den entsprechenden Eintrag.

  2. Wählen Sie Löschen.

    Die Anwendung wird aus der Liste gelöscht.

Automatische Anzeige anderer Software-AG-Produkte

Wenn bei Ihnen die Software-AG-Produkte Entire Operations, Entire Event Management oder Natural ISPF installiert sind, werden diese automatisch im Hauptmenü von Entire Output Management angezeigt. Dadurch können Benutzer einfach zwischen diesen Produkten und Entire Output Management hin- und herwechseln.

Wenn Natural Security verwendet wird, können nur Benutzer mit entsprechender Zugangsberechtigung die betreffende Anwendung aufrufen.

Monitor-Standardwerte

Der Monitor läuft als Einzel-Subtask oder als mehrere Subtasks unter dem Entire System Server oder als einer oder mehrere Stapeljobs. Er steuert das Generieren, Drucken und Verteilen von Reports und Bündeln.

Bevor Sie mehrere Monitor-Tasks angeben bzw. Natural-Tasks erlauben, sollten Sie den Wert von NATNUMSUB in den Startup-Parametern von Entire System Server prüfen:

NATNUMSUB=subtask-maximum

subtask-maximum ist die maximale Anzahl von Subtasks (empfohlener Wert: 20).

Anmerkungen:

  1. In z/OS und z/VSE laufen Subtasks unter dem Monitor Entire System Server-Knoten.
  2. In BS2000/OSD wird für jeden Monitor-Task ein Stapeljob ausgeführt.
  3. In UNIX verwendet jeder Monitor-Task einen eigenen Prozess.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Monitor-Standardwerte ändern

Beginn der AnweisungslisteUm die Monitor-Standardwerte zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Monitor im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

    Die Monitor-Standardwerte werden angezeigt (Beispiel):

    Monitor-Standardwerte

    Eingabefelder können geändert werden. Weitere Informationen siehe Felder: Monitor-Standardwerte (POWER, JES, BS2000/OSD).

  3. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Container-Dateien definieren

Mit dieser Funktion können Sie Container-Dateien ("Kopierdateien") für den Entire Output Management Monitor definieren.

Container-Dateien sollten benutzt werden, wenn Separierungen für den SYSOUT definiert werden und/oder wenn SYSOUT online angezeigt werden soll. Die Daten werden in den angegeben Dateien komprimiert.

Beginn der AnweisungslisteUm Container-Dateien für den Entire Output Management-Monitor zu definieren:

  1. Wählen Sie im Dialog Monitor-Standardwerte die Schaltfläche Kopieren in DB Dateien.

    Ein Fenster wird angezeigt (Beispiel):

    Kopieren in Datenbankdateien

    Feld Bedeutung
    Destination Wie im Parameter DEST=(,...) des $$LST (POWER) oder des DD-Statements (JES) angegeben.
    DBID/FNR Datenbankkennung/Dateinummer der Container-Datei.

    Sie können die vorhandenen Schaltflächen benutzen, um eine Container-Datei hinzuzufügen, eine markierte Container-Datei zu ändern, zu löschen, zurückzusetzen, die Container-Dateien in einer Liste zu speichern oder an die ausgewählte Destination zu übergeben.

  2. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Monitor-Task-Profil ändern

Mit dieser Funktion können Sie die Subtask-Verarbeitung für den Entire Output Management Monitor definieren.

Beginn der AnweisungslisteUm das Monitor-Task-Profil zu ändern:

  1. Wählen Sie im Fenster Monitor-Standardwerte die Schaltfläche Monitor-Task-Profil.

    Das Monitor-Task-Profil wird angezeigt (Beispiel):

    Monitor-Task-Profil

    Sie können Sie die Subtask-Verarbeitung für den Entire Output Management-Monitor definieren.

    Die Verwaltungsfunktionen des Monitors (z. B. Bereinigung, Drucken aktiver Bündel) werden immer von Task 1 ausgeführt. Task 1 übernimmt auch die Arbeit für alle gescheiterten Subtasks.

    Siehe auch Empfehlungen weiter unten.

    Sie können die Arbeitslast des Monitors auf bis zu 5 verschiedene Tasks, jeweils mit eigenen Tasks-Zyklen, verteilen.

  2. Sie können die vorhandenen Schaltflächen benutzen, um einen markierten Monitor-Task zu ändern, zurückzusetzen oder in einer Liste zu speichern.

  3. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Monitor-Standardwerte anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die Monitor-Standardwerte anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Monitor im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

    Die Monitor-Standardwerte werden angezeigt. Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: Monitor-Standardwerte (POWER, JES, BS2000/OSD).

  3. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Felder: Monitor-Standardwerte (POWER, JES, BS2000/OSD)

Feld Erklärung
Monitor
Knoten Die Entire System Server-Knotennummer, unter der der Entire Output Management-Monitor als Subtask läuft bzw. über die er als Stapeljob gestartet wird.
System Das Betriebssystem (z.B. z/OS, z/VSE).
Spooltyp Der Spool-Typ (POWR, JES2, JES3).
Batch-Modul Geben Sie den Namen des Natural Batch-Moduls ein, das vom Monitor benutzt werden soll. Das Modul muss in der Ladebibliothek des Entire System Server stehen oder in einer derjenigen STEPLIB-Bibliotheken, die für den Start des Entire System Server zugeordnet sind.

Informationen zum Erstellen des Batch-Moduls siehe Dokumentation Installation und kundenspezifische Anpassung.

System Server Job-Name Geben Sie den Namen des Entire System Server-Jobs ein.
Drucker-Tasks Anzahl paralleler Tasks, die automatisch zum Drucken von Reports und Bündeln nach VTAM und Con-nect gestartet werden (max. 10).

Siehe auch Empfehlungen weiter unten.

Fehlerbehandlung
Anz. Versuche Geben Sie die Anzahl der Versuche ein, wenn eine Monitor-Operation gescheitert ist.

Die fehlerhafte Aktion verursacht keine Fehlermeldung, sie wird aber neu gestartet, und zwar nach der im Feld Intervall angegebenen Zeit.

Intervall Zeit in Sekunden, nachdem eine gescheiterte Monitor-Operation neu gestartet wird.
Wartezeiten
Diese Parameter werden benutzt, um den Monitor an die Arbeitslast in Ihrer Installation anzupassen. Es wird festgelegt, wie viele Sekunden der Monitor zwischen zwei aufeinanderfolgenden Monitorzyklen warten soll. Während eines Zyklus führt der Monitor alle Aufgaben aus, die sich seit dem Ende des letzten Zyklus angesammelt haben.
Minimum Geben Sie an, wie viele Sekunden der Monitor zwischen zwei Zyklen mindestens warten soll.
Maximum Geben Sie an, wie viele Sekunden der Monitor zwischen zwei Zyklen höchstens warten soll.
Schrittweite Wenn während der Mindestwartezeit keine Aufgaben anfallen, wird die Wartezeit um die hier angegebene Schrittweite erhöht, bis die Höchstwartezeit erreicht ist. Sobald Aufgaben anstehen, wird die Wartezeit wieder auf die Mindestwartezeit reduziert. Geben Sie die Schrittweite in Sekunden ein, um die die Wartezeit erhöht werden soll.
Klassen
Diese Felder werden benutzt, um die SYSOUT-Klassen für Entire Output Management zu definieren.
Sysout Geben Sie die Liste der SYSOUT-Klassen an, die von Entire Output Management verarbeitet werden sollen. Es werden nur die Jobs mit SYSOUT-Dateien in diesen Klassen verarbeitet.
Intern Definieren Sie eine SYSOUT-Klasse für temporäre SYSOUT-Dateien.

Anmerkung:
Diese Klasse darf nicht eine der im Feld Sysout definierten Klassen sein.

Fehler Definieren Sie eine SYSOUT-Klasse für SYSOUT-Dateien, die bei der Verarbeitung zu einem Fehler führen.

Anmerkung:
Diese Klasse darf nicht eine der im Feld Sysout definierten Klassen sein.

Druck Geben Sie die Klasse ein, in der Reports und Bündel gedruckt werden sollen.
Jobkarten Geben Sie eine Jobkarte ein, die als Standard benutzt werden soll, wenn keine andere Jobkarte angegeben wird.

Die folgende Ersetzungsvariable kann benutzt werden: §USER.

Nachverfolgung (Trace):

Wichtig:
Der Nachverfolgungsvorgang ("Tracing") beansprucht eine sehr große Menge an Datenbankspeicherplatz und führt zu einer erheblichen Verschlechterung der Performance. Diese Funktion sollte deshalb nur auf Anforderung durch den Software AG Support benutzt werden.

Erscheint der Text TRACE=ON in den Jobkarten, schreibt der Monitor ein detailliertes Aktivitätsprotokoll in seine SYSOUT-Datei(en). Falls die SYSOUT-Dateien nicht verfügbar sind, zum Beispiel, wenn die Trace-Monitor-Routine in einer Server-Umgebung oder online läuft, wird die Trace-Ausgabe in die Protokoll-Datei ("Log") von System Automation Tools geschrieben, die mit der NOMLOG-Utility abgerufen werden kann.

Außerdem werden durch das Monitor-Tracing die Trace-Funktionen des Entire System Server und die Natural Data Collection Trace-Funktion eingeschaltet, wenn dies auf der angegebenen Programmebene erforderlich ist.

TRACE kann wie folgt angegeben werden:

TRACE=OFF Es erfolgt kein Tracing.
TRACE=ON Alles wird von der Trace-Funktion erfasst (über alle Programmebenen und alle Bestandteile).
TRACE=level Alles wird von der Trace-Funktion bis zur mit level angebenen Programmebene erfasst (wie durch die Natural-Systemvariable *LEVEL festgelegt).
TRACE=(level,[component,...]) Das Tracing erfolgt für das bzw. die mit component angegebenen Bestandteile bis zur mit level angebenen Programmebene.

Dabei ist:

level Die Programmebene. Möglicher Wert: 1 - 99.
component Der Bestandteil.

Bestandteil kann Folgendes sein:

MONITOR Alle Monitor-Verwaltungs-Trace-Aufzeichnungen (dieser Trace-Vorgang erfolgt außerdem immer zusammen mit einem der anderen Bestandteile).
SCAN Das Scannen der Spool-Systeme nach übereinstimmenden Reports.
COPY Das Kopieren von Reports in eine Container-Datei.
CREATE Das Erstellen von aktiven Reports und Bündeln.
PRINT Druckverwaltung.

Anmerkung:
Das Tracing von Druckern wird nicht durch diese Jobkarte gesteuert. Für das Tracing von Drucker-Tasks können Sie das entsprechende Drucker-Attribut verwenden; siehe Attribute der physischen Drucker.

Zusätzliche Angabe bei JES3

Bei JES3 hat der Bildschirm Monitor-Standardwerte ein zusätzliches Feld:

Feld Erklärung
Ausführung Geben Sie eine Liste von Ausführungsklassen an, die von Entire Output Management bearbeitet werden sollen.

Dieser Modus ist mit einer beträchtlichen Performance-Verschlechterung verbunden, und es gibt ihn nur noch aus Kompatibilitätsgründen. Bitte verwenden Sie in Zukunft nur noch SYSOUT-Klassen zur Verarbeitung durch Entire Output Management. Falls Sie diesen Modus dennoch für eine Übergangszeit benötigen: Neben der empfohlenen Methode, SYSOUT-Klassen nach den zu verarbeitenden Druckdaten zu durchsuchen, können zusätzlich Ausführungsklassen durchsucht werden. Hierbei gelten folgende Einschränkungen:

  • Es werden keine Standardwerte-Definitionen zur Verarbeitung herangezogen.

  • Es werden keine Meldungen protokolliert, dass für eine bestimmte SYSOUT-Datei keine Report-Definition gefunden wurde.

Zusätzliche Angaben bei BS2000/OSD

Bei BS2000/OSD hat der Dialog Monitor-Standardwerte drei zusätzliche Felder:

Feld Erklärung
Dateien umbenennen Druckdateien werden in der Regel durch Entire Output Management bei der Verarbeitung umbenannt, um sie eindeutig zu machen, indem eine interne ID angefügt wird.

Wenn Sie dieses Feld markieren, werden die Druckdateien umbenannt.

Warnung:
Wenn das Feld "Dateien umbenennen" nicht markiert ist und der Inhalt der Eingabedateien geändert wird, führt dies zu inkonsistenten Reports, es sei denn, sie werden alle in der Datenbank gehalten. Aus diesem Grund müssen aus BS2000/OSD-Datasets mit sich änderndem Inhalt resultierende Reports immer mit markiertem Feld "Reportinhalt in NOM Datenbank kopieren" erstellt werden; sonst muss die Quelle vor der Verarbeitung in eine Container-Datei kopiert werden.
Datei kopieren Wenn Sie dieses Feld markieren, werden BS2000/OSD-Dateien in eine Entire Output Management-Container-Datei kopiert.

Sie müssen mindestens eine Destination definieren.

Wenn diese Option aktiv ist, werden die BS2000/OSD-Originaldateien nach dem Kopieren nicht durch Entire Output Management verarbeitet, vor allem aber werden sie bei der Bereinigungsverarbeitung nicht gelöscht.

Virtueller Drucker Geben Sie hier die Namen von im BS2000/OSD definierten virtuellen Druckern (RSO) ein. Die Druckaufträge für diese Drucker werden von Entire Output Management aufgearbeitet. (Die Drucker müssen virtuell sein und dürfen nicht ans Spooling-System angehängt sein). Falls die Art der Vorschubsteuerung nicht aus dem Attribut RECFORM hervorgeht, muss die Druckausgabe auf den der jeweiligen Vorschubsteuerung zugeordneten Drucker geleitet werden.

Ab BS2000/OSD Spool-Version 3.0 B kann einer BS2000/OSD-Kennung genau ein virtueller Drucker (nicht RSO) zugeordnet werden, der mit dem PRINT DOCUMENT-Kommando adressiert werden kann. Für diesen Fall müssen Sie den Wert *V im Feld recform angeben und die restlichen Felder leer lassen.

Empfehlungen

Die Anzahl der zu definierenden zusätzlichen Monitor-Tasks ist von Ihrer Ausführungsumgebung abhängig. Die folgende Tabelle gibt einige Empfehlungen:

Umgebung Gesamtzahl der Monitor Tasks Zusätzliche Tasks für Wartezeit-Faktoren (in Sekunden) Anzahl der Drucker-Tasks
Min Max Erhöhen
Allgemeine Empfehlung 2 Verwalten Druckaufträge 5 30 1 2
Viele kurze Druckaufträge 2 Verwalten Druckaufträge 1 20 1 4 - 10
Wenige umfangreiche Druckaufträge 3 Kopieren Source, Verwalten Druckaufträge 10 30 1 2 - 4
Viele kurze Druckaufträge sowie wenige umfangreiche Druckaufträge 3 Kopieren Source, Verwalten Druckaufträge 1 20 1 4 - 10

Unter UNIX müssen Scan Queues und Kopieren Source vom selben Monitor-Task ausgeführt werden.

Standardwerte Report

Diese Funktion dient dazu, Standardparameter für die Report-Verarbeitung zu definieren. Beim Erstellen eines neuen Reports sind die entsprechenden Felder mit den hier angegebenen Werten vorbelegt. Diese Vorgaben können für einen neu anzulegenden Report durch Überschreiben geändert werden. Siehe Attribute eines Reports definieren im Benutzerhandbuch.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Report-Standardwerte ändern

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für die Verarbeitung von Reports zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Report im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

    Die Report-Standardwerte werden angezeigt.

    Report Standardwerte

    Eingabefelder können geändert werden. Weitere Informationen siehe Felder: Report-Standardwerte.

  3. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Report-Standardwerte anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für die Verarbeitung von Reports anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Report im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

    Die Standardwerte werden angezeigt. Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: Report-Standardwerte.

  3. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Felder: Report-Standardwerte

Feld Bedeutung
Report-Aufbewahrungszeiten
Diese Felder enthalten Standardparameter, die bestimmen, wie lange Reports in der Entire Output Management-Datenbank gespeichert werden. Wenn die Aufbewahrungsfrist abläuft, kann der Report gelöscht und/oder archiviert werden. Dies ist abhängig vom Wert, den Sie im Feld Aktion eingeben.

Die Standard-Aufbewahrungszeit ist der systemweit gültige, vom System-Administrator definierte Aufbewahrungszeitraum

Aktion

Folgende Angaben sind möglich:

  • Report löschen nach Anzahl, Einheit.

    Der Report wird gelöscht, wenn die Aufbewahrungsfrist abläuft. Er wird nicht archiviert.

  • Report archivieren nach Anzahl, Einheit.

    Der Report wird archiviert, wenn die Aufbewahrungsfrist abläuft.

  • Report direkt archivieren und online aufheben für Anzahl, Einheit.

    Der Report wird beim nächsten Lauf des Archivierungsjobs archiviert. Sein Inhalt bleibt jedoch so lange zum Ansehen online verfügbar, die Aufbewahrungsfrist abläuft.

  • Report direkt archivieren, online sofort löschen.

    Der Report wird beim nächsten Lauf des Archivierungsjobs archiviert. Er wird gelöscht, wenn die Verarbeitung beendet ist.

  • (keine): Es erfolgt keine Vorbelegung für neue Reports.

Anzahl Geben Sie die Anzahl von Arbeitstagen, absoluten Tagen (Kalendertagen), Wochen oder Monaten ein, die der Report in der Entire Output Management-Datenbank aufbewahrt werden soll.
Einheit Mögliche Werte:
  • Arbeitstage (W)

  • Absolute Tage (Kalendertage) (A)

  • Wochen (V)

  • Monate (M)

Wenn Sie "Arbeitstage" angeben, müssen Sie im Feld Kalender (siehe unten) den Namen eines Kalenders eingeben, in dem zwischen Arbeitstagen und Nicht-Arbeitstagen unterschieden wird.

Kalender Wenn Sie "Arbeitstage" als Einheit für die Aufbewahrungsfrist angegeben haben, müssen Sie hier den Namen eines Kalenders angeben, in dem die Tage definiert sind, die als Arbeitstage gelten sollen. Siehe auch Kalender verwalten.

Anmerkung:
Erstreckt sich der Aufbewahrungszeitraum bis in ein Folgejahr, so muss zur korrekten Berechnung des Aufbewahrungszeitraums für das Folgejahr (oder die Folgejahre) auch ein Kalender mit dem gleichen Namen wie der gewählte Kalender erstellt werden. Existiert für das Folgejahr kein Kalender gleichen Namens, so wird die verbleibende Anzahl Arbeitstage als absolute Tage im Folgejahr verrechnet.

.

Beispiel:

Wenn Sie 2 im Feld Anzahl und Arbeitstage im Feld Einheit angeben, wird der Report zwei Arbeitstage lang aufbewahrt. Wenn der Report an einem Freitagabend erstellt wird, wird er bis Dienstagabend aufbewahrt, wenn Samstag und Sonntag (normalerweise) nicht als Arbeitstage definiert sind. Siehe auch Kalender verwalten.

Reportinhalt in NOM-Datenbank kopieren Sie können diese Option mit Ja markieren, um den Reportinhalt zum späteren Anzeigen oder Archivieren aus der Spool-Datei in die Entire Output Management-Verzeichnisdatei zu kopieren.

Weitere Informationen siehe:

Wählen Sie (none), wenn Sie keinen Vorgabe für neue Reports setzen möchten.

Reportdefinitionen erstellen für aktive Reports durch Separation Markieren Sie Ja, um sich Definitionen für Reports automatisch erzeugen zu lassen, die als Ergebnis einer Trennung anfallen.

Wählen Sie (none), wenn Sie keinen Vorgabe für neue Reports setzen möchten.

Jobkarten Geben Sie die Jobkarten ein, die beim Drucken mittels Stapeljob benutzt werden sollen. Folgende Ersetzungsvariablen können verwendet werden:

§USER und §REPORT.

Drucken Start Geben Sie den Namen des Trennblattes an, das am Anfang des Reports gedruckt werden soll.
End Geben Sie den Namen des Trennblattes an, das am Ende des Reports gedruckt werden soll.
Exemplare Geben Sie an, wie viele Exemplare jedes Trennblatts gedruckt werden sollen.

Weitere Informationen siehe Trennblätter.

Standardwerte Bündel

Diese Funktion dient dazu, Standardparameter für die Bündel-Verarbeitung zu definieren. Beim Erstellen eines neuen Bündels sind die entsprechenden Felder mit den hier angegebenen Werten vorbelegt. Diese Vorgaben können für ein neu anzulegendes Bündel durch Überschreiben geändert werden.

Siehe Neues Bündel erstellen im Abschnitt Bündel im Benutzerhandbuch.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Bündel-Standardwerte ändern

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für die Verarbeitung von Bündeln zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Bündel im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

    Die Bündel-Standardwerte werden angezeigt.

    Bündel-Standardwerte

    Eingabefelder können geändert werden. Weitere Informationen siehe Felder: Bündel-Standardwerte.

  3. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Bündel-Standardwerte anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für die Verarbeitung von Bündeln anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Bündel im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

  3. Die Standardwerte für die Verarbeitung von Bündeln werden angezeigt. Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: Bündel-Standardwerte.

  4. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Felder: Bündel-Standardwerte

Feld Erklärung
Aufbewahrung

Zeitraum

Anzahl der absoluten Tage, Arbeitstage, Wochen oder Monate, die Bündel in der Entire Output Management Datenbank aufbewahrt werden sollen.
Einheit Mögliche Werte:
Arbeitstage
Absolute Tage (Kalendertage)
Wochen
Monate
Kalender Wenn Sie Arbeitstage als Einheit für die Aufbewahrungsfrist angegeben haben, müssen Sie hier den Namen eines Kalenders angeben.

Beispiel:

Wenn Sie 2 im Feld Anzahl und Arbeitstage im Feld Einheit angeben, wird das Bündel zwei Arbeitstage aufbewahrt. Wenn das Bündel an einem Freitagabend erstellt wird, wird es bis Dienstagabend aufbewahrt, weil Samstag und Sonntag (normalerweise) nicht als Arbeitstage definiert sind.

Gehalten
Markiert: Das Bündel wird in der Drucker-Warteschlange in den Status gehalten gesetzt, bis es manuell zum Drucken freigegeben wird.
Nicht markiert: Das Bündel soll sofort gedruckt werden.
Drucker
Drucker(liste) Sie können bis zu fünf logische Drucker angeben. Auf diesen Druckern kann das Bündel gedruckt werden.
Exemplare Geben Sie an, wieviel Exemplare des Bündels auf den angegebenen Druckern jeweils gedruckt werden sollen.
Bündel-Trennblätter
Start Geben Sie den Namen des Bündel-Trennblattes ein, das am Anfang bzw. am Ende des Bündels gedruckt werden soll.

Weitere Informationen siehe Trennblätter.

Ende
Exemplare Geben Sie an, wie oft das Bündel-Trennblatt am Anfang und Ende des Bündels gedruckt werden soll.
Report-Trennblätter
Markiert: Zwischen den Reports werden Trennblätter gedruckt.
Nicht markiert: Es sollen keine Trennblätter gedruckt werden.

Die Anzahl der Trennblätter kann für jeden Report im Bündel definiert werden. Siehe Inhalt eines Bündels verwalten im Benutzerhandbuch.

Jobkarte

Geben Sie die Jobkarte an, die zum Drucken auf Systemdruckern benutzt werden soll.

Folgende Ersetzungsvariablen können benutzt werden: §USER und §BUNDLE

Standardwerte für die automatische Archivierung

Diese Funktion dient dazu, Standardparameter für die automatische Archivierung zu setzen. Diese Parameter ermöglichen es, Archivdateien anzulegen und die automatische Archivierung zu planen.

Weitere Informationen siehe Abschnitte Archivverwaltung und .

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Parameter für Archivierung ändern

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardparameter für die Archivierung zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Archivierung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Parameter öffnen.

    Die Standardwerte für die automatische Archivierung werden angezeigt (Beispiel):

    Archvierung

    Eingabefelder können geändert werden. Weitere Informationen siehe Felder: Archivierung.

  3. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Parameter für Archivierung anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardparameter für die Archivierung anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Archivierung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Parameter anzeigen.

    Die Standardwerte für die automatische Archivierung werden angezeigt Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: Archivierung.

  3. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Hinweis zu geändertem Funktionsverhalten bei der Aktivierung, Reaktivierung und Komprimierung

Bitte beachten Sie das geänderte Funktionsverhalten bei der Aktivierung, Reaktivierung und Komprimierung.

Großrechner-Betriebssysteme

Manchmal kann es erforderlich sein, die Größe des erstellten komprimierten Archivs zu begrenzen. Beispiel: Wenn Multi-Volume-Archive in das Archivierungssystem verschoben werden müssen, ist es nötig, die Headers der Volser umzubenennen. Dies kann nur bei Datasets gemacht werden, die sich auf einem einzigen Datenträger befinden. Für diese und ähnliche Situation wurde der Parameter CONDMAX=nnnnnn eingeführt, der in einer Zeile der Jobkartenfelder unter den Standwerten für die Archivierung eingegeben werden kann. Dieser Parameter sollte in Form eines Kommentars für die Jobeingabe (JES, POWER) eingegeben werden.

Beispiel: //* CONDMAX=8000

Der Verdichtungsjob prüft die Anzahl der Reports in in der komprimierten Ziel-Archivdatei und begrenzt sie auf die in der Jobkarte angegebene Anzahl an Reports. Zusätzlich wird die Quell-Archivdatei im Status "verdichten" gehalten, und die übrigen Reports verbleiben im Quell-Archiv. Der Komprimierungsjob gibt eine Meldung (NOM487) aus, die angibt, dass der Komprimierungsjob wiederholt werden muss. Der neue Komprimierungsjob öffnet einen neuen Komprimierungs-Dataset, der mit der nächsten Anzahl an Reports aus dem Quell-Archiv-Dataset gefüllt wird. Dies bedeutet Folgendes:

  • Abgelaufene Reports werden so wie früher im Komprimierungs-Dataset weggelassen.

  • Nachdem die <CONDMAX>-Reports in den Komprimierungs-Dataset geschrieben wurden, wird das Zielmedium geschlossen.

  • Durch wiederholte Komprimierungsjobs werden neue Komprimierungs-Datasets geöffnet, in denen sich dann die CONDMAX-Reports befinden.

  • Nach Beendigung aller Komprimierungsjobs wird der große Komprimierungs-Dataset in die gewünschten kleineren Datasets aufgeteilt.

  • Auf diese Weise lassen sich Multi-Volume-Datasets vermeiden.

  • Es ist sogar möglich, lang laufende Komprimierungsjobs seriell auszuführen und für verschiedene Tage zu verplanen.

Dieser Parameter wird auf UNIX-Betriebssystemen nicht beachtet.

UNIX-Betriebssysteme

Für UNIX-Betriebssysteme wurde das Natural-Arbeitsdateiformat für Archive geändert. Ab jetzt werden alle Archive im Software AG Portable Work File Format geschrieben. Bereits vorhandene Archive können mit der Reaktivierungsfunktion auch in den Formaten ASCI und SAG gelesen werden. Bei einem Komprimierungsjobs wird jedoch das resultierende Arbeitsdateiformat in "Portable" geändert. Bisher hing das Arbeitsdateiformat von der Arbeitsdatei-Definition in der Natural Utility NATPARM ab. Jetzt verwendet Entire Output Management unabhängig von Benutzerdefinitionen sein eigenes Arbeitsdateiformat.

Bei der Komprimierungsfunktion kamen mehrere wichtige Bug Fixes zur Anwendung. Wir empfehlen daher dringend, die Komprimierungsfunktion unter Entire Output Management Version 3.3.1.2 oder höher zu verwenden.

Dazu sind außerdem Änderungen an den Scripts nomrev.bsh und nomcdn.bsh nötig. Bitte fügen Sie das neue Script bzw. die neuen Teile in Ihre aktuellen Scripts in $NOMDIR/$NOMVERS ein.

Felder: Archivierung

Dieser Abschnitt enthält gemeinsame und spezifische Feldbeschreibungen für die verschiedenen Betriebssysteme:

Felder: Archivierung - alle Betriebssysteme

Die folgenden Felder sind allen Betriebssystemen gemeinsam.

Feld Erklärung
Standard-Aufbewahrungszeit

Die Parameter, die in den folgenden Feldern eingegeben werden, bestimmen, wo die Archivdateien angelegt werden, das Präfix der Archivdateien, und wie lange sie aufbewahrt werden.

Geben Sie die Standard-Aufbewahrungsfrist für Archivsätze ein. Dies ist der Zeitraum, für den Reports in der Entire Output Management Datenbank aufbewahrt werden. Wenn diese Frist abläuft, werden die Reports im Archivkatalog zum Löschen markiert.

- Anzahl Geben Sie die Anzahl der Einheiten an, die der Report aufbewahrt werden soll.
- Einheit

Tage, Wochen, Monate, Jahre.

Skelett Geben Sie den Namen des Job-Skeletts an, das für den Archivierungslauf benutzt werden soll. Das Job-Skelett steht unter diesem Namen in der Bibliothek SYSNOMU.
Dateipräfixe
- Archivierung Geben Sie ein Präfix ein, das für die Namen von Archivdateien benutzt werden soll. Diesem Präfix wird automatisch eine laufende Nummer hinzugefügt, um den Namen einer Archivdatei zu bilden. In BS2000/OSD-Umgebungen geht Archivdatei-Präfixen automatisch die Benutzerkennung $TSOS. voraus.

Beispiel: Wenn das Präfix L99020 ist, lautet der Dateiname L99020.NOM0001.

- Verdichtung Sie können ein anderes Präfix für vom Verdichtungsjob erstellte Archivdateien eingeben, so dass diese von normalen Archivdateien unterschieden werden können.
- EXPDT Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um den Operator aufzufordern, das Ablaufdatum bei jedem Verdichtungsschritt anzugeben.

Lassen Sie dieses Kontrollkästchen unmarkiert, um den Operator aufzufordern, das Ablaufdatum nur beim letzten Verdichtungsschritt anzugeben. Dies ist die Standardeinstellung aus Gründen der Kompatibilität zu früheren Versionen von Entire Output Management.

Verdichtung Schwelle Anzahl der aktiven Reports eines Archivs, bei der eine Markierung der automatischen Verdichtung dieses Archivs vorgenommen wird.
Löschen leere Archive Wenn dieses Kontrollkästchen markiert ist, erfolgt eine automatische Löschung leerer Archivdateien.
Jobkarten Geben Sie die Jobkarten ein, die für die Archivierung mittels Stapeljob benutzt werden sollen.
Zeitplan Die folgenden Felder definieren einen Zeitplan für die automatische Archivierung.
- Zeitgesteuert Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um den automatischen Zeitplan zu aktivieren.
- Nächster Lauf

An diesem Datum zu dieser Uhrzeit ist der nächste Archivierungslauf geplant.

Anmerkung:
Sie können den Archivierungslauf auch manuell starten. Siehe Archivierung starten.

Wochentage Markieren Sie den Tag bzw. die Tage der Woche, an dem/denen die Archivierung laufen soll.
Monatstage Markieren Sie die Monatstage, an denen die Archivierung ausgeführt werden soll. Sie können auch (alle) für alle Tage des Monats oder (letzter) für den letzten Tag des Monats angeben.
Kalender Wenn Sie hier einen Kalender angeben, wird die Archivierung nur an den im Kalender definierten Arbeitstagen ausgeführt. An den als Feiertag definierten Tagen findet die Archivierung nicht statt.
Vor/nach Feiertag Sollte ein Archivierungsdatum auf einen Feiertag fallen, geben Sie Nach Feiertag an, wenn die Archivierung am ersten Tag nach dem Feiertag stattfinden soll, und Vor Feiertag wenn sie am letzten Arbeitstag vor dem Feiertag stattfinden soll.

Felder: Archivierung - nur z/OS

Feld Erklärung
Generischer Name Dieser Parameter wird für die Archivierung auf Band verwendet. Die Voreinstellung ist TAPE (UNIT=TAPE in der JCL). Geben Sie den generischen Namen für Bänder ein, der in Ihrer Installation benutzt wird.
Speicherklasse (SMS) Geben Sie den Namen der Speicherklasse für das Speichermanagementsystem an.
Archivieren auf Platte
GDG Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um eine GDG-Datei zu verwenden.

GDG-Dateien (Generation Data Sets) sind in der betreffenden IBM-Dokumentation beschrieben.

Max. Generationen Der Wert dieses Feldes wird der Definition der GDG-Datei entnommen und kann nicht geändert werden.
Definierte Volsers Geben Sie bis zu 5 Volsers an, die für die Archivierung benutzt werden sollen.

Felder: Archivierung - nur z/VSE

Feld Erklärung
SYS(nnn) Geben Sie hier eine Nummer an, um die Kennung der z/VSE-Systemdatei zu bestimmen, die für die Archivierung benutzt werden soll.

Felder: Archivierung - nur BS2000/OSD

Feld Erklärung
Gerätetyp Medium, auf das archiviert wird (Band, Kassette, z.B. T9P, T9G, T-C1).

Benutzerdefinierte Archivierung

Zusätzlich zur Standardarchivierung können Sie bis zu 9 eigene Archivierungstypen definieren. Damit können Sie:

  • mehrfache Hierarchien archivierter Reports erstellen; beispielsweise können Reports, die schnell reaktiviert werden müssen, auf Platte archiviert werden, während alle anderen Reports auf Band archiviert werden;

  • auf Nicht-Standard-Datasets (d. h. Datasets, auf die nicht als Natural-Arbeitsdatei zugegriffen werden kann) archivieren, zum Beispiel auf optische Speicherplatten.

Der Entire Output Management-Monitor startet einen Archivierungsjob für jeden Typ, für den zu archivierende aktive Reports vorhanden sind. Er startet außerdem einen Verdichtungsjob für jeden Typ, für den zu verdichtende Archiv-Datasets vorhanden sind. Er startet einen Reaktivierungsjob für jedes Dataset/Volume, das zu reaktivierende Reports enthält.

Anmerkungen:

  1. Es ist nicht möglich, Datasets unterschiedlicher Typen in einem einzigen Ausgabe-Dataset zu verdichten.
  2. Entire Output Management weist allen benutzerdefinierten Archiven einen logischen Volser NOMUDA zu.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Archive auflisten

Beginn der AnweisungslisteUm die Archive aufzulisten:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Archivierung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Liste.

    Eine Liste aller benutzerdefinierten Archive wird angezeigt.

Neues Archiv erstellen

Sie können zusätzlich zum Standard-Archiv bis zu neun individuelle Archiv-Arten definieren.

Damit können Sie:

  • mehrere Hierarchien für archivierte Reports erstellen; zum Beispiel können Reports, die schnell reaktiviert werden müssen, auf Platte archiviert werden, während alle anderen Reports auf Band archiviert werden;

  • Archivierungen auf nicht standardmäßige Dateien vornehmen (d.h. Dateien, auf die nicht als Natural-Arbeitsdatei zugegriffen werden kann), wie zum Beispiel optische Platten.

Der Entire Output Management-Monitor startet einen Archivierungsjob für jeden Typ, der zu archivierende aktive Reports hat. Er startet auch einen Verdichtungsjob für jeden Typ, der zu verdichtende Archiv-Dateien hat. Er startet einen Reaktivierungsjob für jede Datei bzw. jeden Datenträger, die bzw. der zu reaktivierende Reports hat.

Beginn der AnweisungslisteUm ein neues Archiv zu erstellen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Archivierung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Neu.

  3. Der Dialog Neuer benutzerdefinierter Archivtyp wird im Inhaltsbereich geöffnet, und Sie können Daten eingeben.

    Neuer benutzerdefinierter Archivtyp

    Weitere Informationen siehe:

  4. Wählen Sie die OK, um die Daten zu speichern.

Felder: Benutzerdefinierte Archivtypen

Feld Erklärung
Name Geben Sie einen eindeutigen Namen für den Archivierungstyp ein.
Nummer Intern zugewiesene Typnummer.
Beschreibung Geben Sie eine Beschreibung zu dem Archivierungstyp ein.
Dateipräfix (optional) Präfix für Datasets, die für diesen Archivtyp erstellt werden.

Wenn Sie nichts eingegeben, wird der Wert aus den Standardwerten für die automatische Archivierung übernommen.

Job-Skelette (erforderlich) Name des Members in SYSNOMU, das für das Starten der Archivierungs-, Reaktivierungs- und Verdichtungsjobs verwendet werden soll.
Standard-Aufbewahrungszeit (optional) Die Aufbewahrungszeit, die für alle Reports verwendet werden soll, für die keine eigene Aufbewahrungszeit definiert ist.

Wenn Sie nichts eingeben, wird der Wert aus den Standardwerten für die automatische Archivierung übernommen.

Benutzerroutine (optional) Bibliothek und Member der Benutzerroutine, die für diesen Archivierungstyp aufgerufen wird. Wenn Sie hier nichts eingeben, wird das Archiv wie eine normale Batch-Natural-Arbeitsdatei behandelt.
Jobkarten Archivierung

Jobkarten Reaktivierung

(optional) Jobkarten, die für die Archivierungs-/Verdichtungs- bzw. Reaktivierungsjobs verwendet werden sollen.

Wenn Sie nichts eingeben, werden die entsprechenden Standardwerte für die automatische Archivierung bzw. Standardwerte für die automatische Reaktivierung genommen.

Schlüsselwörter für JCL-Ersetzung definieren

Wenn eines der Schlüsselwörter (Symbole), die Sie hier definieren, in einem Job-Skelett (mit Präfix &) erscheint, wird es durch den entsprechenden Wert ersetzt.

Anmerkung:
Bestimmte Schlüsselwörter sind für Entire Output Management reserviert. Falls Sie versuchen, ein solches zu verwenden, erhalten Sie eine entsprechende Fehlermeldung. Sie müssen selbst dafür Sorge tragen, dass die Ersetzung nicht zu ungültiger JCL (z. B. durch abgeschnittene Wörter) führt.

Beginn der AnweisungslisteUm Schlüsselwörter für die JCL-Ersetzung zu definieren:

  1. Benutzen Sie die Felder im Bereich Job-Skelett-Variablen im unteren Bereich des Dialogs Neuer benutzerdefinierter Archivtyp.

    Hier können Sie bis zu 28 Symbole (Schlüsselwörter) angeben.

  2. Wählen Sie Hinzufügen, um die Eingaben zu speichern.

Archiv ändern

Beginn der AnweisungslisteUm eine Archivdefinition zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Archivierung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

  3. Ein Fenster wird angezeigt. Eingabefelder können geändert werden.

    Weitere Informationen siehe:

  4. Wählen Sie OK, um die Daten zu speichern.

Archiv anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm eine Archivdefinition anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Archivierung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

  3. Ein Fenster wird angezeigt. Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe:

  4. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Archiv löschen

Beginn der AnweisungslisteUm eine Archivdefinition zu löschen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Archivierung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Löschen.

    Ein Dialogfenster erscheint mit der Aufforderung, das Löschen zu bestätigen.

  3. Wählen Sie Ja, um die Archivdefinition zu löschen.

    Oder:
    Wählen Sie Nein, um den Vorgang abzubrechen.

Archiv umbenennen

Beginn der AnweisungslisteUm eine Archivdefinition umzubenennen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Archivierung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Umbenennen.

    Ein Fenster erscheint.

  3. Geben Sie den neuen Namen ein, und wählen Sie OK.

Querverweis-Informationen für Archiv anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm Querverweis-Informationen für ein Archiv anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Archivierung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Querverweise.

    In einem Fenster wird angezeigt, wie viele Objekte welchen Typs sich auf das Archiv beziehen.

  3. Wählen Sie einen Objekttyp, um die Liste der Objekte dieses Typs anzuzeigen.

  4. Wählen Sie OK.

Standardwerte für die automatische Reaktivierung

Mit den Parametern für die Reaktivierung können Sie einen Zeitplan für die automatische Reaktivierung festlegen.

Weitere Informationen siehe Reaktivierung-Task.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Standardwerte für die Reaktivierung ändern

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für die Reaktivierung zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Reaktivierung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

    Die Standardwerte für die automatische Reaktivierung werden angezeigt (Beispiel):

    Reaktivierung

    Eingabefelder können geändert werden.

    Wenn Sie das Feld Zeitgesteuert markieren, werden weitere Felder angezeigt (Beispiel):

    Reaktivierung

    Weitere Informationen siehe Felder: Reaktivierung .

  3. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Standardwerte für die Reaktivierung anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für die Reaktivierung anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Reaktivierung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

    Die Standardwerte werden angezeigt. Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: Reaktivierung.

  3. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Felder: Reaktivierung

Feld Erklärung
Skelett Name des Job-Skeletts. Das Member steht in der Bibliothek SYSNOMU.
Zeitplan
Die folgenden Felder werden benutzt, um den automatischen Zeitplan für die Reaktivierung zu definieren.
Zeitgesteuert Markieren Sie das Kontrollkästchen, um den automatischen Zeitplan zu aktivieren.
Nächster Lauf An diesem Datum um diese Uhrzeit ist der nächste Reaktivierungslauf geplant. Diese Angaben werden aus den weiter unten beschriebenen Werten berechnet und dienen nur zur Anzeige.
Nicht vor Geben Sie an, um wieviel Uhr die erste Reaktivierung des Tages ausgeführt werden soll, z.B. 7:00.
Alle Geben Sie ein Zeitintervall in Stunden an. Wenn Sie z.B. 6 eingeben, wird die Reaktivierung um 7:00, 13:00 und 19:00 Uhr ausgeführt.
Nicht nach Geben Sie an, wann die letzte Reaktivierung des Tages laufen soll, z.B. 19:00.
Wochentage Markieren Sie den Tag bzw. die Tage der Woche an, an denen die Reaktivierung ausgeführt werden soll.
Monatstage Geben Sie die Monatstage an, an denen die Reaktivierung ausgeführt werden soll (z.B. 01, 05, 23). Sie können auch (alle) für alle Tage des Monats oder (letzter) für den letzten Tag des Monats angeben.
Kalender Wenn Sie hier einen Kalender angeben, wird die Reaktivierung nur an den im Kalender definierten Arbeitstagen ausgeführt. An den als Feiertage definierten Tagen erfolgt keine Reaktivierung.
vor/nach Sollte ein Reaktivierungsdatum auf einen Feiertag fallen, geben Sie Nach Feiertag an, wenn die Reaktivierung am ersten Tag nach dem Feiertag stattfinden soll, und Vor Feiertag, wenn sie am letzten Arbeitstag vor dem Feiertag stattfinden soll.
Jobkarten Geben Sie die Jobkarten ein, die für den Reaktivierungslauf benutzt werden sollen.

Standardwerte für die automatische Bereinigung

Mit den Parametern für die Bereinigung können Sie einen Zeitplan für die automatische Bereinigung definieren.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Standardwerte für die Bereinigung ändern

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für die Bereinigung zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Bereinigung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

    Die Standardwerte für die automatische Bereinigung werden angezeigt.

    Bereinigung

    Eingabefelder können geändert werden.

    Wenn Sie das Feld Zeitgesteuert markieren, werden weitere Felder angezeigt:

    Bereinigung

    Weitere Informationen siehe Felder: Bereinigung.

  3. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Standardwerte für die Bereinigung anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für die Bereinigung anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > Bereinigung im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

    Die Standardwerte werden angezeigt. Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: Bereinigung.

  3. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Felder: Bereinigung

Feld Erklärung
Bereinigung Spool Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die automatische Spool-Bereinigung zu aktivieren. Bei diesem Vorgang werden Spool-Dateien und Container-Datei-Einträge, die von Entire Output Management nicht mehr benötigt werden, automatisch gelöscht.
Bereinigung Reports Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die automatische Report-Bereinigung zu aktivieren. Bei diesem Vorgang werden aktive Reports mit dem Speicherort Spool automatisch gelöscht, wenn die entsprechende Spool-Datei nicht mehr existiert, weil sie außerhalb von Entire Output Management gelöscht wurde.
Zeitplan
Zeitgesteuert Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um den automatischen Zeitplan zu aktivieren.
Nicht vor Geben Sie an, um wieviel Uhr die erste Bereinigung des Tages ausgeführt werden soll, z.B. 7:00.
Alle Geben Sie ein Zeitintervall in Stunden an. Wenn Sie z.B. 1 eingeben, wird die Bereinigung stündlich zwischen 7:00 und 19:00 Uhr ausgeführt.
Nicht nach Geben Sie an, wann die letzte Bereinigung des Tages laufen soll, z.B. 19:00.
Wochentage Markieren Sie den Tag bzw. die Tage der Woche an, an denen die Bereinigung ausgeführt werden soll.
Monatstage Geben Sie die Monatstage an, an denen die Bereinigung ausgeführt werden soll (z.B. 01, 05, 23). Sie können auch (alle) für alle Tage des Monats oder (letzter) für den letzten Tag des Monats angeben.
Kalender

Wenn Sie hier einen Kalender angeben, wird die Bereinigung nur an den im Kalender definierten Arbeitstage ausgeführt. An den als Feiertage definierten Tagen findet keine Bereinigung statt.

Um einen der definierten Kalender auszuwählen, geben Sie ein Sternchen (*) als Wildcard ein. Die Liste der Kalender erscheint dann in einem Selektionsfenster. Wählen Sie einen Kalender, indem Sie im Feld vor dem Kalender ein beliebiges Zeichen eingeben. Der Name des ausgewählten Kalenders erscheint dann im Feld Kalender.

vor/nach Sollte ein Bereinigungsdatum auf einen Feiertag fallen, geben Sie Nach Feiertag an, wenn die Bereinigung am ersten Tag nach dem Feiertag stattfinden soll, und Vor Feiertag, wenn sie am letzten Arbeitstag vor dem Feiertag stattfinden soll.
Nächster Lauf An diesem Datum um diese Uhrzeit ist die nächste Bereinigung geplant. Diese Werte ergeben sich aus den obigen Angaben.

Standardwerte für CA Spool

Als Quelle für zu verarbeitende Ausgabedaten kann unter anderem auch das Spooling-System CA Spool dienen. Sie können hier definieren, ob die CA Spool-Schnittstelle aktiv sein soll.

Entire Output Management durchsucht in CA Spool die Warteschlangen zu den spezifizierten Destinations und transferiert die Ausgabedaten in seine eigene Datenbank-Container-Datei zur weiteren Verarbeitung. Die zu durchsuchenden Destinations müssen als virtuelle Drucker definiert sein und für Entire Output Management reserviert sein.

Die Destination eines zu verarbeitenden Elementes einer Warteschlange wird geändert in die angegebene Temporäre Destination, um eine nochmalige Verarbeitung zu verhindern.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Standardwerte für CA Spool ändern

Mit dieser Funktion können Sie die Standardwerte für CA Spool systemweit ändern.

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für CA Spool zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > CA Spool im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

    Die Standardwerte für CA Spool werden angezeigt (Beispiel):

    CA Spool-Standardwerte

    Eingabefelder können geändert werden. Weitere Informationen siehe Felder: CA Spool-Standardwerte.

  3. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Standardwerte für CA Spool anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für CA Spool anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > CA Spool im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

    Die Standardwerte werden angezeigt. Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: CA Spool-Standardwerte.

  3. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Felder: CA Spool-Standardwerte

Feld Erklärung
CA Spool Schnittstelle aktiv Geben Sie hier an, ob die CA Spool-Schnittstelle aktiviert werden soll.
CA Spool Geben Sie Ihre aktuelle Version von CA Spool an.
CA Spool Version (1/2) Geben Sie Ihre aktuelle Version von CA Spool an. Für Versionen vor 2.0 geben Sie 1 an, für andere Version 2.
Temporäre Destination Geben Sie eine virtuelle CA Spool-Destination an, an die Entire Output Management bereits verarbeitete Druckdaten weiterleitet.
Zeitbegrenzung Geben Sie die maximale Anzahl von Sekunden ein, die dem Monitor zum Durchsuchen nach Druckdaten von der CA Spool-Schnittstelle innerhalb eines Zyklus zur Verfügung stehen. Leeres Feld bedeutet keine Begrenzung.
Destination Geben Sie bis 20 Destinationen an, die von Entire Output Management überprüft werden sollen.
DBID / FNR Geben Sie die Datenbankkennung und Dateinummer der Entire Output Management-Container-Datei an, in der die erstellten Reports abgelegt werden sollen.

Standardwerte für Natural Advanced Facilities (NAF)

Anstatt Druckdaten aus Natural-Programmen in die NAF-Spool-File (FSPOOL) zu drucken, gibt es die Möglichkeit, sie in eine Entire Output Management-Datei (SYS2) zu routen, damit sie von dort verteilt, gebündelt oder separiert werden können.

Definieren Sie hier, ob die Schnittstelle zwischen Natural Advanced Facilities und Entire Output Management aktiv ist und aus welchen Natural Advanced Facilities-Umgebungen Sie die Druckdaten verarbeiten wollen. Jeder FSPOOL-Datei kann eine separate Entire Output Management-Container-Datei zugeordnet werden. Sie können jedoch auch allen FSPOOL-Dateien die gleiche Entire Output Management-Datei zuordnen.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Standardwerte für Natural Advanced Facilities ändern

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für Natural Advanced Facilities zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > NAF im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

    Die Standardwerte für Natural Advanced Facilities werden angezeigt (Beispiel):

    Natural Advanced Facilities Standardwerte

    Eingabefelder können geändert werden. Weitere Informationen siehe Felder: Natural Advanced Facilities Standardwerte.

  3. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Standardwerte für Natural Advanced Facilities anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für Natural Advanced Facilities anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > NAF im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

    Die Standardwerte werden angezeigt. Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: Natural Advanced Facilities Standardwerte.

  3. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Felder: Natural Advanced Facilities Standardwerte

Feld Erklärung
NAF Schnittstelle aktiv Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Spool-Daten aus Natural Advanced Facilities bearbeitet werden sollen.
Zeitbegrenzung Geben Sie die maximale Anzahl von Sekunden ein, die dem Monitor zum Durchsuchen nach Druckdaten von der NAF-Schnittstelle innerhalb eines Zyklus zur Verfügung stehen. Leeres Feld bedeutet keine Begrenzung.
FSPOOL DBID / FNR Datenbank und Dateinummer wie im FSPOOL-Parameter definiert.
CONTAINER DBID / FNR

Entire Output Management-Container-Datei (Datenbankkennung und Dateinummer).

Druckdaten werden in einer Datenbank abgelegt und unterliegen der Transaktionslogik der Datenbank. Achten Sie darauf,

  • dass Sie möglichst früh einen ET (End Transaction) absetzen;

  • dass Sie immer wieder ETs absetzen, damit die Hold-Queue nicht überläuft (bei großen Druckausgaben); dass auch Drucksätze von BTs (Backout Transaction) betroffen sind;

  • dass beim Adabas CLOSE oder DEFINE PRINTER keine Benutzertransaktion offen ist.

Weitere Informationen siehe ET/BT Logik in der Natural Advanced Facilities-Dokumentation.

Standardwerte für NOM APIs und User Exits

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Standardwerte für APIs und User-Exits ändern

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für APIs und User-Exits zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > API und User-Exit im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

    Die Standardwerte für APIs und User-Exits werden angezeigt.

    API-Standardwerte

    Eingabefelder können geändert werden. Weitere Informationen siehe Felder: API Standardwerte .

  3. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Standardwerte für APIs und User-Exits anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für APIs und User-Exits anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > API und User-Exit im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

    Die Standardwerte werden angezeigt. Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: API Standardwerte .

  3. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Felder: API Standardwerte

Feld Erklärung
NOM-Trigger NOM-Trigger-Container-Datei.

Diese API kann dazu verwendet werden, die Verarbeitung einer Ausgabedatei durch Entire Output Management explizit anzustoßen. Bei JES und POWER darf diese Ausgabedatei in einer beliebigen Ausgabeklasse stehen

.

Dokumente auf UNIX oder mit der Open Print Option (OPO) geladene Dokumente werden ebenfalls mittels der Entire Output Management-Trigger-Queue verarbeitet.

Trigger-Queue durchsuchen Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn die Entire Output Management-Trigger-Queue bearbeitet werden soll.

Starten Sie den Monitor neu, damit diese Einstellung wirksam wird.

DBID / FNR Geben Sie hier die Datenbank und Dateinummer der Container-Datei an, in der die Trigger-Daten gespeichert werden sollen.

Anmerkung:
Wenn Sie eine Container-Datei für das Drucken mit Natural Advanced Facilities verwenden, muss es dieselbe Datei sein, die für die Trigger-Queue definiert ist

User-Exits

Die im folgenden beschriebenen User-Exits finden Sie in der Natural-Bibliothek SYSNOMS.

User Exit Erklärung
NOMEX001 Dieser Exit wird beim Durchsuchen der Spool-Queue vom Entire Output Management-Monitor aufgerufen. Ein Aufruf dieser Funktion verweist darauf, dass für die angegebene Quelle keine Report-Definition gefunden und der Schalter Spool exit 001 gesetzt wurde.

Der Exit muss den process-Schalter auf TRUE setzen, um Entire Output Management mitzuteilen, dass die Quelle der Bereinigung unterliegen soll. Der Wert FALSE bedeutet, dass dieser Output von Entire Output Management nicht bearbeitet werden soll. In diesem Fall muss im Exit dafür gesorgt werden, dass der Output aus der Entire Output Management-Input-Queue entfernt wird, um eine nachfolgende Verarbeitung desselben Outputs durch Entire Output Management zu verhindern.

NOMEX002

Dieser Exit wird vom Entire Output Management-Monitor beim Durchsuchen der Spool-Queue aufgerufen.

Die Funktion wird aufgerufen, wenn der Schalter exit 002 gesetzt ist, um die Modifikation von Spool-Attributen zuzulassen, bevor sie in der Entire Output Management-Datenbank abgespeichert werden.

NOMEX003 Dieser Exit wird von Entire Output Management aufgerufen, um den Zugriff auf NSPF zu steuern. Der Wert TRUE bedeutet, dass der Zugriff auf Natural ISPF erlaubt ist, der Wert FALSE bedeutet, dass der Zugriff auf Natural ISPF nicht erlaubt ist.
NOMEX004 Dieser Exit wird von Entire Output Management aufgerufen, um die Unterdrückung von Log-Meldungen zuzulassen.
NOMEX005 Dieser Exit wird von Entire Output Management aufgerufen, um die Änderung von Ersetzungsvariablen für den Druck-Job zu ermöglichen.
NOMEX006 Dieser Exit wird von Entire Output Management aufgerufen, um Informationen über abgeschlossene Druckvorgänge bereitzustellen.
NOMEX007 Dieser Exit wird von der Entire Output Management-Benutzerschnittstelle aufgerufen, wenn bestimmte Felder online geändert werden sollen. Dieser Exit kann Initialisierungswerte für die Felder setzen und Änderungen unterbinden.
NOMEX008 Dieser Exit wird von Entire Output Management aufgerufen, um vom Benutzer geschriebene Anwendungslogik in Entire Output Management integrieren zu können, wodurch das Speichern von Anmerkungen für einen aktiven Report oder auch für eine spezifische Zeile eines aktiven Reports ermöglicht wird. Der Exit wird immer dann aufgerufen, wenn sich der Status eines aktiven Reports ändert; ein dokumentiertes Beispiel steht in der Bibliothek SYSNOMS zur Verfügung.

Der Exit wird mit 2 verschiedenen Funktionen aufgerufen:

GET-STATUS: um 10 Bytes umfassende Status-Informationen eines anzuzeigenden aktiven Reports in der Liste der aktiven Reports (Anmerkungsfeld) zurückzugeben.

INTEGRATION-EVENT: Vom Report-Browser aufgerufen, wenn die Taste PF2 gedrückt wird, um umgebungssite- und benutzerspezifische Daten (d. h. Anmerkungen) für einen aktiven Report oder einen Zeilenbereich eines aktiven Reports zu speichern.
NOMEX009 Dieser Exit wird von Entire Output Management aufgerufen, um die Optimierung zum Zählen von Zeilen von BS2000/OSD-Input-Datasets zu unterdrücken.

Ausgegangen wird von Datei umbenennen = N (BS2000/OSD-Dateien werden nicht umbenannt). Wenn ein BS2000/OSD-Dataset mehr als einmal durch Entire Output Management ausgedruckt wird, dann zählt Entire Output Management normalerweise die Datensätze im Dataset nur einmal und übergibt diese Datensatz-Zählung zur weiteren Verarbeitung. Dies ist sinnvoll, weil Entire Output Management davon ausgeht, dass der Inhalt des Datasets dessen Inhalt nicht ändert.

Dieser Exit wurde gemäß Kundenanforderung erstellt, um die Unterdrückung dieser Optimierung zuzulassen. Dies bedeutet, dass für jede Druckausgabe in Entire Output Management dasselbe Dataset wieder gezählt wird, da das Dataset seinen Inhalt und seine Länge ändern kann.

In diesem Fall sollte der Schalter NOMEX009-COUNT-OPTIMIZE auf FALSE (falsch) gesetzt werden.

Warnung:
Wenn das Feld "Dateien umbenennen" nicht markiert ist und der Inhalt der Eingabedateien geändert wird, führt dies zu inkonsistenten Reports, es sei denn, sie werden alle in der Datenbank gehalten. Aus diesem Grund müssen aus BS2000/OSD-Datasets mit sich änderndem Inhalt resultierende Reports immer mit markiertem Feld "Reportinhalt in NOM Datenbank kopieren" erstellt werden; andernfalls muss die Quelle vor der Verarbeitung in eine Container-Datei kopiert werden.
NOMEX010 Dieser Exit wird von Entire Output Management aufgerufen, um eine Log-Meldung zu erhalten oder zu unterdrücken.
NOMEX011 Dieser Exit wird von Entire Output Management aufgerufen, unmittelbar bevor ein Datensatz auf das erforderliche Zielmedium (PC oder Con-nect) geschrieben wird, und ermöglicht die Änderung von durchgeblätterten aktiven Report-Daten sowie die Unterdrückung und Einfügung von Datensätzen.

Der Exit wird durch Setzen des Export-Exits für aktive Reports auf Y (in API Standardwerte) aktiviert. Das Objekt muss in einer Bibliothek sein, auf die das Entire Output Management-Online-System zugreifen kann. NOM221S enthält ein NOMEX011-Muster sowie die Parameter-Data-Area NOMEXP11.

NOMEX012 Wird nicht verwendet.
NOMEX013 Dieser User Exit von aufgerufen, unmittelbar bevor ein Report geöffnet wird. Er liefert Attribute für den aktiven Report, der geöffnet wird, Spool-Attribute sowie die Source-Attribute. Einige Felder können geändert und an Entire Output Management zurückgegeben werden. Eine Beschreibung dessen, was getestet wird, finden Sie im der Programmcode.
NOMEX014 Wenn Daten mittels der Open Print Option an Entire Output Management übergeben werden, können nicht nur Druckdaten, sondern auch Metadaten übergeben werden. Diese Metadaten sind Eigenschaften der Druckdaten. Sie sind im Feld #SPOOL-ATTR-EXTENDED gespeichert. NOMEX014 wird von RMPRRP (Reports drucken) bzw. RMPRBU (Bündel drucken) einmal, und zwar bei Beginn des Druckens innerhalb des Drucker-Task aufgerufen, um die Eigenschaften der Druckausgabe, insbesondere die erweiterten Attribute, abzurufen.

Ausgabe-Parameter für NOMEX011

Parameter Bedeutung
P-EXP-RC

Return Code:

  • 0 = Datensatz einbeziehen, wie er ist.

  • 4 = Geänderten Datensatz (P-EXP-RECORD) einbeziehen.

  • 8 = P-EXP-RECNO-Zeilen von P-EXP-INSERT-LINES einfügen (nächster Aufruf an den Exit erfolgt mit demselben Satz).

  • 12 = Datensatz unterdrücken.

  • 16 = Export mit der Meldung P-EXP-RT beenden.

  • 99 = Export ohne wiederholten Aufruf von NOMEX011 fortsetzen.

P-EXP-RT Fehlertext für P-EXP-RC = 16.
P-EXP-RECNO Anzahl der einzufügenden Datensätze.
P-EXP-RECORD Geänderter, zu exportierender Datensatz.
P-EXP-INSERT-LINES Bis zu 10 einzufügende Zeilen.
P-EXP-WORK Arbeitsbereich für NOMEX011, verwaltet über Aufrufe hinweg.

Parameter für NOMEX014

Eine Beschreibung der Parameter für diesen User Exit finden Sie in der Source von NOMEX014.

Bei allen Parametern handelt es sich um Eingabe-Parameter, die nicht geändert werden können - Ausnahme: die Felder NOMEX014-ERROR-CODE und NOMEX014-ERROR-TEXT. Wenn zum Rückkehrzeitpunkt ein Fehlercode gesetzt ist, zeigt Entire Output Management diesen an, anstatt den Druckvorgang zu starten. Wenn Fehlercode 5 gesetzt ist, kann jede Benutzermeldung angezeigt werden. Bei jeder anderen Fehlernummer wird die betreffende Entire Output Management-Fehlermeldung angezeigt, und NOMEX014-ERROR-TEXT enthält die Parameter der Meldung.

Standardwerte für SAP-Spool

Als Quelle für zu verarbeitende Ausgabedaten kann unter anderem auch das SAP Spooling System dienen. Sie können hier definieren, ob die SAP-Schnittstelle aktiv sein soll.

Anstatt vom SAP Spooling System gedruckt zu werden, können Reports über SAP-Exits an Entire Output Management zur weiteren Verarbeitung übergeben werden. Die Daten werden in der angegebenen Adabas-Datei (Entire Output Management-Container-Datei) gespeichert und pro Report wird ein Eintrag in einer internen Auftragswarteschlange erzeugt. Diese Aufträge werden abgearbeitet, wenn SAP-Spool Schnittstelle aktiv auf Y gesetzt ist.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Standardwerte für SAP-Spool ändern

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für SAP-Spool zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > SAP-Spool im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

    Die Standardwerte für SAP-Spool werden angezeigt.

    SAP-Spool-Standardwerte

    Eingabefelder können geändert werden. Weitere Informationen siehe Felder: Standardwerte für SAP-Spool.

  3. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Standardwerte für SAP-Spool anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für SAP-Spool anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > SAP-Spool im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

    Die Standardwerte werden angezeigt. Aller Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: Standardwerte für SAP-Spool.

  3. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Felder: Standardwerte für SAP-Spool

Feld Erklärung
SAP-Spool-Schnittstelle
Aktiv Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn diese Schnittstelle aktiviert werden soll.

Starten Sie den Monitor neu, damit diese Einstellung wirksam wird.

Zeitbegrenzung Geben Sie die maximale Anzahl von Sekunden ein, die dem Monitor zum Durchsuchen nach Druckdaten vom SAP-Schnittstelle innerhalb eines Zyklus zur Verfügung stehen. Leeres Feld bedeutet keine Begrenzung.
NOM Container-Datei
DBID Geben Sie die Datenbankkennung der Adabas-Datei an, die als Spool-Container verwendet wird.
FNR Geben Sie die Dateinummer der Adabas-Datei an, die als Spool-Container verwendet wird.

3GL-Schnittstelle

Über die 3GL-Schnittstelle können Druckdaten zeilenweise an Entire Output Management zur weiteren Verarbeitung übergeben werden. Die Schnittstelle stellt die Funktionen OPEN, PUT, CLOSE zur Verfügung, die wie folgt benutzt werden müssen:

3GL-Schnittstelle

Die Schnittstelle besteht aus einem Kontrollblock, einem Datenfeld und einem Arbeitsbereich. Es können mehrere Listen parallel an Entire Output Management übergeben werden, jedoch muss für jede Liste ein eigener Kontrollblock und ein eigener Arbeitsbereich vorgesehen sein.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Kontrollblock

Feld Offset Länge Erläuterung
Funktionscode 0 2 1 = OPEN
2 = PUT
3 = CLOSE
5 = End Transaction (ET)
6 = Backout Transaction (BT)
Vorschubsteuerzeichen 2 2 1 = ASA-Code
2 = IBM-Maschinencode
3 = Siemens-EBCDIC-Code
4 = ohne Vorschubsteuerzeichen
Schnittstellenbeschreibung 4 2 Geben Sie hier die Nummer der Schnittstelle ein, die Sie im Feld Name unter Neue Standardwerte für 3GL-Schnittstellen erstellen beschrieben haben.
Rückgabewert 6 4 0 oder Fehlercode
ET möglich 10 2 Für den internen Gebrauch reserviert.
ET/BT benötigt 12 2 Wird nur benötigt wenn der Aufrufer die Transaktionslogik kontrolliert (wenn automatischer ET > 0).
0 = keine offene Transaktion
1 = Transaktion offen
Report geöffnet 14 2 0 = Für diesen Kontrollblock ist kein OPEN durchgeführt worden.
1 = Für diesen Kontrollblock ist ein Report geöffnet worden.
ET ausführen 16 2 Für den internen Gebrauch reserviert.
automatischer ET 18 2 0 = Die Schnittstelle kontrolliert die Transaktionslogik.
>0 = Der Aufrufer kontrolliert die Transaktionslogik.
Datenbanknummer 20 2 Datenbankkennung der Container-Datei.
Dateinummer 22 2 Datei-ID der Container-Datei.
Zeilenlänge 24 4 Ist bei der Funktion PUT zur Angabe der Druckzeilenlänge anzugeben.
Standardwerte beim OPEN 28 2 0 = Die Felder des Kontrollblocks sind beim OPEN nicht mit Standardwerten vorbelegt.
1 = Felder werden mit Standardwerte vorbelegt.
Debugging 30 2 Für den internen Gebrauch reserviert.

Datenfeld

Feld Offset Länge Erläuterung
Daten 0 251 Enthält beim OPEN die Spool-Attribute und beim PUT die Druckzeile.

Arbeitsbereich

Feld Offset Länge Erläuterung
Arbeitsbereich 0 4096 Nur für internen Gebrauch. Der Arbeitsbereich enthält unter anderem komprimierte Druckdaten.

Transaktionslogik

Die Druckzeilen werden in einer Adabas-Datenbank gespeichert. Wie jede andere Veränderung in einer Datenbank müssen die gespeicherten Sätze bestätigt (END TRANSACTION) oder verworfen (BACKOUT TRANSACTION) werden. Die Transaktionslogik kann entweder von der Schnittstelle automatisch durchgeführt oder vom Aufrufer bestimmt werden.

Bytes 1 bis 63 der Spool-Attribute müssen die Druckdaten eindeutig identifizieren.

Automatischer ET

Hat das Feld automatischer ET den Wert 0, so führt die Schnittstelle in folgenden Situationen ein END TRANSACTION durch:

  1. während der Verarbeitung des OPEN;

  2. während der Verarbeitung des PUT, wenn n Sätze seit der letzten Bestätigung in die Datenbank gespeichert wurden (n = Wert von automatischer ET);

  3. während der Verarbeitung des CLOSE.

Wir empfehlen immer 1 als Wert für automatischer ET zu wählen.

Transaktionslogik unter Kontrolle des Aufrufers

Zusätzlich zu den Funktionen OPEN, PUT und CLOSE müssen Sie die Funktionen END TRANSACTION und BACKOUT TRANSACTION durchführen, bevor Sie Adabas mit ET oder BT aufrufen. Nach dem CLOSE müssen Sie immer einen Adabas-ET-Aufruf durchführen.

Wir empfehlen diese Option nur zu verwenden, wenn Sie noch andere Datenbankveränderungen in Ihrem Programm durchführen. Sie sollten ansonsten immer mit "automatischem ET" arbeiten.

Verwaltung der 3GL-Schnittstellen

Als Quelle für zu verarbeitende Ausgabedaten kann unter anderen auch eine 3GL-Schnittstelle dienen. Diesen 3GL-Schnittstellen werden mit OPEN, PUT und CLOSE die Listendaten übergeben.

Beim OPEN werden die Schnittstellennummer sowie Attribute zur Identifikation und Anzeige übergeben (Spool-Attribute). Beim PUT wird jeweils eine Druckzeile übergeben. Ein CLOSE-Aufruf teilt der Schnittstelle mit, dass die Liste vollständig ist. Ein Eintrag zur Verarbeitung der Liste wird erzeugt. Weitere Angaben entnehmen Sie dem Abschnitt 3GL-Schnittstelle.

Mit Hilfe der 3GL-Verwaltungsfunktionen können Sie Ihre eigene individuelle Schnittstelle beschreiben. Die Angaben werden zur Interpretation der Spool-Attribute sowie ebenfalls zur dynamischen Erzeugung der Bildschirme Report Definition > 3GL Identifikation und Aktive Reports > Spool Attribute verwendet. Siehe Report-Identifikation für 3GL-Schnittstelle definieren bzw. Spool-Attribute eines aktiven Reports zeigen/ändern im Benutzerhandbuch.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Alle Standardwerte-Definitionen für 3GL-Schnittstellen auflisten

Beginn der AnweisungslisteUm alle 3GL-Schnittstellen-Definitionen aufzulisten:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > 3GL-Schnittstellen im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Liste.

    Ein Fenster mit einer Liste aller benutzerdefinierten Schnittstellen wird angezeigt.

Neue Standardwerte für 3GL-Schnittstellen erstellen

Mit dieser Funktion können Sie eine Schnittstelle mit den identifizierenden Attributen definieren. Alle Eingabeaufforderungstexte werden als Natural-Meldungen gespeichert, um Sprachunabhängigkeit zu gewährleisten.

Beginn der AnweisungslisteUm neue Standardwerte für 3GL-Schnittstellen zu erstellen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > 3GL-Schnittstellen im Objekt-Arbeitsbereich,

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Neu.

    Das Fenster Neue 3GL-Schnittstelle Standardwerte wird im Inhaltsbereich geöffnet.

    Neue 3GL-Schnittstelle Standardwerte

    Eingabefelder können geändert werden. Weitere Informationen siehe Felder: 3GL Schnittstelle Standardwerte.

  3. Wählen Sie OK, um die Daten zu speichern.

Felder: 3GL Schnittstelle Standardwerte

Feld Erklärung
3GL-Schnittstelle
Name Der Name der 3GL-Schnittstelle. Es wird eine eindeutige Nummer wird zugeteilt, um durch diese Schnittstelle gestartete Reports zu identifizieren.
Beschreibung Geben Sie eine Kurzbeschreibung der Schnittstelle ein.
Aktiv Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn diese Schnittstelle aktiviert werden soll.

Starten Sie den Monitor neu, damit diese Einstellung wirksam wird.

Zeitbegrenzung Geben Sie die maximale Anzahl von Sekunden ein, die dem Monitor zum Durchsuchen nach Druckdaten von der 3GL-Schnittstelle innerhalb eines Zyklus zur Verfügung stehen. Leeres Feld bedeutet keine Begrenzung.
NOM Container-Datei
DBID, FNR Geben Sie die Datenbankkennung und Dateinummer der Adabas-Datei ein, die als Spool-Container verwendet wird.
Identifizierende Attribute
Eingabeaufforderung Geben Sie die vierstellige Zahl ein, die den Eingabeaufforderungstext repräsentiert. Diesen Text müssen Sie mit der SYSERR-Utility für die Bibliothek SYSNOMU eingegeben haben.

Dieser Text wird verwendet bei den identifizierenden Attributen der Report-Definition und bei der Anzeige der Spool-Attribute eines Aktiven Reports.

Offset Geben Sie den Offset im Spool-Attribut Parameter ein. Der Attributwert wird ab diesem Offset in der angegebenen Länge extrahiert.
Länge Geben Sie die Länge des Attributes ein. Der Attributwert wird ab dem angegebenen Offset in dieser Länge extrahiert.
Folge Geben Sie eine Zahl von 1 bis 4 ein, um die Reihenfolge der Auswertung bei der Report-Identifikation zu bestimmen.
Generisch (*) Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn dieses Attribut bei der Report-Identifikation generisch verwendet werden soll. Es darf maximal ein Attribut auf diese Weise verwendet werden.
Datei-Identifikation
Eingabeaufforderung, Offset, Länge Geben Sie die entsprechenden Werte ein.
Attribute
Eingabeaufforderung, Offset, Länge Geben Sie die entsprechenden Werte ein.

Beispiel:

In der 3GL Schnittstelle 104 steht die Benutzerkennung beim OPEN in den Bytes 1 bis 8, die Terminal-ID in den Bytes 9 bis 16, der Programm-Name in den Bytes 17 bis 24, und der Listen-Name zur Nachselektion in den Bytes 33 bis 40.

Die Eingabeaufforderungen Benutzer-ID, Terminal-ID, Programm und Listen-Name wurden mittels SYSERR in den Texten der Nummern 1040, 1041, 1042, 1043 in der Bibliothek SYSNOMU abgelegt. Bei Auswahl der 3GL Schnittstelle 104 zur Report-Identifikation ergibt sich dann eine Eingabemaske.

Standardwerte für 3GL-Schnittstellen ändern

Mit dieser Funktion können Sie die gewählte Schnittstellendefinition mit den identifizierenden Attributen ändern.

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für eine 3GL-Schnittstelle zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > 3GL-Schnittstellen im Objekt-Arbeitsbereich,

  2. Markieren Sie die zu ändernde 3GL-Schnittstellen-Definition.

  3. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

    Die Standardwerte der 3GL-Schnittstelle werden angezeigt. Eingabefelder können geändert werden.

    Weitere Informationen siehe Felder: 3GL Schnittstelle Standardwerte.

  4. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

Standardwerte für 3GL-Schnittstellen anzeigen

Mit dieser Funktion wird die gewählte Schnittstellendefinition mit den identifizierenden Attributen angezeigt.

Beginn der AnweisungslisteUm die Standardwerte für eine 3GL-Schnittstelle anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > 3GL-Schnittstellen im Objekt-Arbeitsbereich,

  2. Markieren Sie die zu ändernde 3GL-Schnittstellen-Definition.

  3. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

    Die Standardwerte der 3GL-Schnittstelle werden angezeigt. Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: 3GL Schnittstelle Standardwerte.

  4. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

Standardwerte für 3GL-Schnittstellen löschen

Mit dieser Funktion können Sie die gewählte Schnittstellendefinition mit den identifizierenden Attributen löschen.

Beginn der AnweisungslisteUm Standardwerte für 3GL-Schnittstellen zu löschen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > 3GL-Schnittstellen im Objekt-Arbeitsbereich,

  2. Markieren Sie die zu löschende 3GL-Schnittstellen-Definition.

  3. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Löschen.

    Ein Dialogfenster erscheint mit der Aufforderung, das Löschen zu bestätigen.

  4. Wählen Sie Ja, um die Standardwerte für die 3GL-Schnittstelle zu löschen.

    Oder:
    Wählen Sie Nein, um den Vorgang abzubrechen.

Standardwerte UNIX

Sie können jede beliebige UNIX- oder Windows-Plattform als eine Quelle von Ausgabedaten betrachten. Folglich ist es möglich, die Ausgabe einer UNIX- oder Windows-Anwendung in eine Container-Datei zu transportieren und sie wie gewöhnlich abzuarbeiten, einschließlich Archivieren, Verteilen, Drucken auf einem Großrechner-Drucker, Bündeln usw.

Dies erfolgt über eine Entire Broker-Kommunikation mittels Entire System Server für Unix, die beide installiert sein müssen.

Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:

Alle UNIX-Standardwerte auflisten

Mit dieser Funktion können Sie alle Knoten auflisten, die für UNIX definiert sind.

Beginn der AnweisungslisteUm alle UNIX-Knoten aufzulisten:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > UNIX im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Liste.

    Die Liste aller benutzerdefinierten UNIX-Knoten wird angezeigt.

Neue UNIX-Standardwerte erstellen

Beginn der AnweisungslisteUm neue UNIX-Standardwerte zu erstellen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > UNIX im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Neu.

    Der Dialog Neue UNIX-Knoten-Definition wird im Inhaltsbereich angezeigt.

    Neue UNIX-Knoten-Definition

  3. Geben Sie Daten ein. Weitere Informationen siehe Felder: UNIX-Knoten-Definitionen.

  4. Wählen Sie OK, um die Daten zu speichern.

UNIX-Standardwerte ändern

Beginn der AnweisungslisteUm die UNIX-Standardwerte zu ändern:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > UNIX im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Markieren Sie die zu ändernde UNIX-Schnittstellen-Knoten-Definition im Objekt-Arbeitsbereich.

  3. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Öffnen.

    Die Standardwerte für den UNIX-Knoten werden angezeigt (Beispiel):

    UNIX Knoten Definition

    Eingabefelder können geändert werden. Weitere Informationen siehe Felder: UNIX-Knoten-Definitionen.

  4. Wählen Sie OK, um die Änderungen zu speichern.

UNIX-Standardwerte anzeigen

Beginn der AnweisungslisteUm die UNIX-Standardwerte anzuzeigen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > UNIX im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Markieren Sie die anzuzeigende UNIX-Schnittstellen-Knoten-Definition im Objekt-Arbeitsbereich.

  3. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Anzeigen.

    Die Standardwerte für den UNIX-Knoten werden angezeigt. Alle Felder sind Ausgabefelder.

    Weitere Informationen siehe Felder: UNIX-Knoten-Definitionen.

  4. Wählen Sie Abbrechen, um das Fenster zu schließen.

UNIX-Standardwerte löschen

Beginn der AnweisungslisteUm UNIX-Standardwerte zu löschen:

  1. Markieren Sie Systemverwaltung > Standardwerte > UNIX im Objekt-Arbeitsbereich.

  2. Markieren Sie die zu löschende UNIX-Schnittstellen-Knoten-Definition im Objekt-Arbeitsbereich.

  3. Rufen Sie das Kontextmenü auf, und wählen Sie Löschen.

    Ein Dialogfenster erscheint mit der Aufforderung, das Löschen zu bestätigen.

  4. Wählen Sie Ja, um die UNIX-Standardwerte zu löschen.

    Oder:
    Wählen Sie Nein, um den Vorgang abzubrechen.

Felder: UNIX-Knoten-Definitionen

Wichtig:
Bei Eingaben in Felder, die in der folgenden Liste mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, ist die Groß- und Kleinschreibung zu beachten.

Feld Erklärung
Knoten * Geben Sie den gewünschten Knoten in dieses Feld ein (dabei Groß-/Kleinschreibung beachten).

Ein Knoten auf einem UNIX- oder Windows-System wird über seinen Namen und nicht über eine Knoten-Nummer identifiziert. Dieser Name muss bei einem Broker registriert und in der Bibliothek SYSSATU im Member SATSRV wie folgt in einem Abschnitt angegeben werden:

node_name SATSRV TYPE=ACI
          BROKER-ID=...
          SERVER-CLASS=NPR
          SERVER-NAME=...
          SERVICE=node_name
          USER-ID=...
          WAIT-TIME=30S

Einzelheiten entnehmen Sie der Entire System Server UNIX Installationsdokumentation.

Knoten-Status

Wenn UNIX-Knoten definiert werden, versucht der Entire Output Management-Monitor, sich bei jedem Monitor-Zyklus auf jedem Knoten anzumelden. Wenn auf einen Knoten nicht zugegriffen werden kann, schreibt der Monitor einmal eine Fehlermeldung in das Monitor-Protokoll ("Log") und schaltet dieses Feld auf S um, um anzuzeigen, dass der Knoten mit "Suspend" unterbrochen wurde. Wenn der Knoten wieder aktiv ist, wird die Meldung in das Monitor-Protokoll geschrieben, dass er reaktiviert worden ist, und die Abarbeitung von Dateien wird neu gestartet.

Mögliche Werte

  • = Aktiver Knoten
    Der Knoten wird durchsucht, um Ausgaben an Entire Output Management zu erhalten.

  • = Suspendierter Knoten
    Die Anmeldung bei diesem Knoten ist zurzeit nicht möglich.

  • = Deaktivierter Knoten
    Die Anmeldung bei diesem Knoten ist nicht möglich.

  • = Monitor
    Der Knoten ist als Umgebung für den Monitor definiert und wird nie mit "Suspend" unterbrochen. Ein Monitor-Knoten ruft einen bestehenden Entire System Server auf UNIX via EntireX (Broker) auf. Wird auf UNIX-Systemen verwendet.

  • = Lokaler Monitor
    Der Knoten ist als Monitor-Knoten definiert. Er ruft den Entire System Server als Unterprogramm des Natural-Nukleus auf, ohne EntireX zu benutzen. Wird auf UNIX-Systemen verwendet.

Beschreibung Dieses Feld dient nur zur Information und beschreibt die Knoten-Definition.
Temp. Pfad * Geben Sie hier ein Verzeichnis ein, in das Dateien gespeichert werden, die nicht von Entire Output Management abgearbeitet werden konnten. Dies erfolgt, um die Verzeichnisse von nicht abarbeitbaren Dateien sauber zu halten, die sonst CPU-Zeit verschwenden würden.

Anmerkung:
Ein Verzeichnisname darf keine Wildcard-Zeichen enthalten, weil er einzig und allein zur Identifikation von Dateiverzeichnissen benutzt wird. Das letzte Zeichen muss ein Schrägstrich (/) sein (dieses wird automatisch verkettet), der Rückwärtsschrägstrich (\) ist nicht zulässig. Bei Windows-Systemen wird er automatisch erstellt.

Benutzer-ID * Dies ist die Benutzerkennung auf dem Zielknoten, die zur Anmeldung auf der Maschine benutzt wird. Entire Output Management erhält dann genau die Rechte, die dieser Benutzer auf dem angegebenen Knoten hat.
Passwort * Dies ist das Passwort auf dem Zielknoten, das zur Anmeldung auf der Maschine benutzt wird. Es wird in einem chiffrierten Format gespeichert und über das Netzwerk geschickt.
Bestätigen * Da das Passwort ohne Anzeige eingegeben wird, müssen Sie Ihr Passwort durch zweimalige Eingabe bestätigen.
Gruppe * Geben Sie auf UNIX-Systemen hier Ihre Gruppenkennung ein, auf Windows-Systemen ist es der Domänen-Namen. Lassen Sie dieses Feld leer, um zur Standard-Gruppe/-Domäne zu gelangen.
Pfade * Sie können hier bis zu 10 Standard-Pfade eingeben. Bei der Erstellung eines Reports muss einer dieser Pfade für den Report ausgewählt werden.

Anmerkung:
Ein Verzeichnisname darf keine Platzhalter-Zeichen ("Wildcards") enthalten, weil er einzig und allein zur Identifikation der Dateiverzeichnisse benutzt wird. Das letzte Zeichen muss ein Schrägstrich (/) sein (dieses wird automatisch verkettet), der Rückwärtsschrägstrich (\) ist nicht zulässig. Bei Windows-Systemen wird er automatisch erstellt. Auf Windows-Systemen werden Laufwerksbuchstaben (z.B. C:/) erkannt.

Diese Pfade gehören Entire Output Management. Der Monitor versucht, Reports für Dateien zu finden, sie in die angegebene Container-Datei zu kopieren und aktive Reports anzulegen. Danach wird die Datei in dem angegebenen Verzeichnis gelöscht. Wenn keine Reports gefunden werden und kein Standard-Report vorhanden ist, dann wird die Datei in das im Feld Temp. Pfad angegebene Verzeichnis verschoben, und es wird ein Zeitstempel hinzugefügt.

DBID Geben Sie die Datenbankkennung der Container-Datei ein, die mit diesem Pfad verbunden ist.

Nur der erste Eintrag ist erforderlich, wenn die anderen Zeilen leer gelassen werden, erfolgt als Voreinstellung ein Sprung in die erste Zeile.

FNR Geben Sie die Dateinummer der Container-Datei ein, die mit diesem Pfad verbunden ist.

Nur der erste Eintrag ist erforderlich, wenn die anderen Zeilen leer gelassen werden, erfolgt als Voreinstellung ein Sprung in die erste Zeile.