Natural CICS-Schnittstelle auf z/OS installieren

Dieses Dokument beschreibt die Schritte zur Installation der Natural CICS-Schnittstelle (Produktcode NCI) unter z/OS.

Verwandte Themen:

Informationen zum Betrieb von Natural in einer CICS-Umgebung siehe Verwendung von Natural mit TP-Monitoren und Natural unter CICS in der TP-Monitor-Schnittstellen-Schnittstellen-Dokumentation und die folgenden Themen:

Notation vrs oder vr:

In diesem Dokument steht die Notation vrs oder vr für die jeweilige Produktversion (siehe auch Version im Glossar).


Voraussetzungen

Bevor Sie die Natural CICS-Schnittstelle installieren, muss eine unterstützte Version des folgenden Produkts installiert sein:

Siehe auch Allgemeine Voraussetzungen und Systemunterstützung und Übersicht über den Installationsvorgang.

Installationsdatenträger

Der Installationsdatenträger enthält die folgenden für die Produktinstallation erforderlichen Datasets:

Dataset-Name Inhalt
NCIvrs.LOAD Lademodule
NCIvrs.SRCE Quellcodemodule und Makros
NCIvrs.OBJS Objektmodule
NCIvrs.JOBS Beispiele für Installationsjobs
NCIvrs.LICS Produktlizenzdatei für Natural for CICS for zIIP

Informationen über die Lizenzdatei und die Produktlizenzierung finden Sie unter Mainframe-Produktlizenzierung.

Kopieren Sie die Datasets in Ihre Umgebung, wie unter Datasets auf eine z/OS-Platte kopieren im Kapitel Natural auf z/OS installieren beschrieben.

Beispiel-Jobs

Beispiel-Installationsjobs sind im Dataset NATvrs.JOBS enthalten. Ihre Namen beginnen mit dem Produktcode. Der Dataset befindet sich auf dem Installationsdatenträger, der mit dem Basisprodukt Natural geliefert wird.

Präfix für Komponenten der Natural CICS-Schnittstelle

In diesem Dokument steht prefix für ein allgemeines Natural CICS Interface-Präfix mit einer Länge von 1 bis 5 Zeichen, z. B. NCIvr. Dieses Präfix wird durch den Wert des Schlüsselwort-Subparameters PREFIX im Makro NTCICSP im Natural-Parametermodul bestimmt (Festlegung siehe z.B. Natural-Parametermodul erstellen während des Installationsvorgangs). NTCICSP und PREFIX sind in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben.

prefix wird von bestimmten Zeichen gefolgt, aus denen die Namen der folgenden Objekte gebildet werden:

prefixCB Natural CICS Interface System Directory, z. B. NCIvrCB
prefixR1 bis prefixR9 Natural CICS Interface VSAM RRDS Roll Files (optional)
prefixXFA Natural CICS Interface 3270 Bridge XFAINTU Exit

Installationsvorgang

Bevor Sie mit der Installation des Natural CICS Interface beginnen, sollten Sie unbedingt die folgenden Abschnitte lesen:

Der Installationsvorgang umfasst die nachfolgend beschriebenen Schritte.

Schritt 1: CICS anpassen

(Job I005, Steps 2211 - 2216, 2230 - 2235, 2240 - 2245)

  1. Steps 2211 - 2216 und 2230 - 2235:

    Erstellen Sie CICS-RDO-Einträge wie in CICS-Ressourcendefinitionen beschrieben und wenden Sie die Batch-Ressourcendefinitionen mit dem Dienstprogramm DFHCSDUP an.

  2. Steps 2240 - 2245 (optional):

    Diese Schritte sind nur erforderlich, wenn Sie während einer Natural-Sitzung auf Anforderung anstelle einer kompletten ICU-Datenbibliothek dynamisch ein ICU-Datenelement ohne Verwendung der SVC-Anweisung laden wollen:

    Setzen Sie CFICU=(DATITEM=NONE) und fügen Sie einen PPT-Eintrag für jedes ICU-Datenelement hinzu.

    Siehe auch den entsprechenden Schritt in ICU for Adabas & Natural (ICS) installieren.

    ICU-Datenelemente und ICU-Datenbibliotheken sind in der Unicode- und Codepage-Unterstützung-Dokumentation beschrieben.

Schritt 2: Lizenzdatei für Natural for CICS for zIIP vorbereiten, konvertieren, assemblieren und verlinken

(Job I007, Steps 2201, 2202, 2204)

Dieser Schritt ist optional und nur erforderlich, wenn Sie Natural for CICS for zIIP installieren wollen.

Sie müssen eine gültige Natural-Lizenzdatei installieren. Eine zusätzliche Lizenzdatei ist erforderlich, wenn Sie Natural for CICS for zIIP installieren wollen, um die Unterstützung durch IBM z/IIP (IBM System z Integrated Information Processor) zu ermöglichen.

Ausführliche Informationen zur Lizenzdatei und zur Produktlizenzierung finden Sie unter Mainframe-Produktlizenzierung.

  1. Kopieren Sie die Lizenzdatei von dem mitgelieferten Installationsdatenträger auf die Platte oder übertragen Sie sie vom PC, wie unter Lizenzdatei mittels FTP vom PC auf einen z/OS-Host übertragen im Dokument Mainframe-Produktlizenzierung beschrieben.

  2. Prüfen, konvertieren, assemblieren und verlinken Sie die mitgelieferte Lizenzdatei für Natural for CICS for zIIP:

    Step 2201 Lizenzdatei NCIvrs.LICS prüfen.

    Dieser Job führt die CHECK-Funktion des Lizenzdienstprogramms LICUTIL aus (siehe unten).

    Step 2202 Lizenzdatei in einen Assembler-Quellcode konvertieren.

    Dieser Job führt die MAKE-Funktion des Lizenzdienstprogramms LICUTIL aus (siehe unten).

    Step 2204 Assembler-Quellcode assemblieren und verlinken, um das Lademodul NCILIC zu erzeugen.

    Dieses Modul wird dann in Job I080 mit dem Nukleus verknüpft.

    Die von LICUTIL bereitgestellten Funktionen und Optionseinstellungen sind unter Lizenzdienstprogramm benutzen beschrieben.

Schritt 3: VSAM RRDS Roll Files für das Natural CICS Interface zuordnen

(Job I008, Step 2200)

Dieser Schritt muss nur durchgeführt werden, wenn VSAM Roll Files als CICS Roll Facility verwendet werden.

  • Ordnen Sie die VSAM RRDS Roll Files für das Natural CICS Interface zu.

    Das Natural CICS Interface verwendet die VSAM RRDS Roll Files für optimale Leistung, d.h. ohne CI/CA-Splits.

Schritt 4: Natural CICS Interface System Directory Module erstellen

(Job I070, Steps 2245, 2250)

  • Editieren, assemblieren und verlinken Sie das Modul NCISCPCB.

    Das Systemverzeichnis für das Natural CICS Interface wird durch Assemblieren und Verlinken des Quellcodemoduls NCISCPCB erzeugt.

    Ein Beispieljob ist im Dataset NATvrs.JOBS und eine umfangreiche Beispiel-Source ist im Dataset NCIvrs.SRCE enthalten.

    Beschreibungen der einzelnen in NCISCPCB enthaltenen Makros und Parameter finden Sie unter NCISCPCB-Generierungsparameter in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.

Schritt 5: Natural-Parametermodul erstellen

(Job I080, Steps 2210, 2220)

Erstellen Sie das Natural-Parametermodul.

  1. Das Makro NTCICSP im Natural-Parametermodul enthält Parameter, die spezifisch für die Natural CICS-Schnittstelle sind.

    Sie können in der Regel die Standardwerte für alle Parameter verwenden. Ändern Sie nur die Werte derjenigen Parameter, deren Standardwerte nicht Ihren Anforderungen entsprechen. Der einzige obligatorische Parameter ohne Standardwert ist das gemeinsame Präfix für die Natural CICS-Schnittstelle.

    Um die Installation des Natural-Parametermoduls zu vereinfachen, enthält das Quellcodemodul NTCICSP den NTCICSP-Makro-Request mit dem Parameter PREFIX=&SYSPARM. Wenn Sie also ein Parametermodul für das Natural CICS Interface generieren, können Sie das Natural-Parametermodul mit der Assembler-Option SYSPARM=prefix assemblieren, anstatt das Quellcodemodul zu bearbeiten.

    Die einzelnen Subparameter des Makros NTCICSP sind in der Parameter-Referenz-Dokumentation unter CICSP - Umgebungsparameter fur Natural CICS-Schnittstelle beschrieben.

  2. Ändern Sie die Einstellungen der gelieferten Natural-Profilparameter nach Bedarf und in Übereinstimmung mit den Einstellungen, die Sie bei der Erstellung des Natural-Parametermoduls für den Batch-Modus während der Installationsprozedur für das Basisprodukt Natural angegeben haben.

    Achten Sie darauf, dass die Profilparameter FNAT und FUSER auf dieselben Werte eingestellt sind, die Sie beim Laden der Systemdatei angegeben haben. Die Parameter und die entsprechenden Makros (falls zutreffend) sind in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben.

  3. Assemblieren und verlinken Sie das Natural-Parametermodul.

Anmerkung
Die mit dem Makro NTCICSP angegebenen Parameter werden in das Natural CICS Interface System Directory-Modul NCISCPCB (das im Installationsschritt Natural CICS Interface System Directory verlinken verlinkt wird) kopiert, wenn dieses Modul von der ersten Natural-Sitzung, die es verwendet, initialisiert wird.

Um sicherzustellen, dass Parameteränderungen unmittelbar wirksam werden:

  • Erstellen Sie das Natural-Parametermodul.

  • Verlinken Sie den umgebungsabhängigen Nukleus wie im Installationsschritt Umgebungsabhängigen Nukleus verlinken beschrieben.

  • Führen Sie CECI RELEASE PROGRAM(...) für das Natural CICS Interface System Directory-Modul aus.

  • Führen Sie CEMT SET PROGRAM(...) NEWCOPY sowohl für den umgebungsabhängigen Nukleus als auch für das Natural CICS Interface System Directory-Modul aus.

Schritt 6: Umgebungsabhängigen Nukleus verlinken

(Job I080, Step 2230)

  • Verlinken Sie den umgebungsabhängigen Nukleus für das Natural CICS Interface mit dem Modul NCINUC und dem im Installationsschritt Natural-Parametermodul erstellen erstellten Natural-Parametermodul.

    Fügen Sie das CICS-Stub-Modul DFHELII ein (verwenden Sie nicht DFHEAI).

    Beim Verlinken des umgebungsabhängigen Nukleus oder seiner Unterkomponenten können Sie IEW2646I- oder IEW2660W-Meldungen erhalten, die Sie ignorieren können.

Siehe auch Umgebungsabhängiger Nukleus für CICS in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.

Schritt 7: Natural CICS Interface System Directory verlinken

(Job I080, Step 2250)

Schritt 8: Externes CALLNAT-Interface-Modul der Natural-CICS-Schnittstelle verlinken

(Job I080, Steps 2270, 2271)

Dieser Schritt muss nur durchgeführt werden, wenn Sie das externe CALLNAT-Interface-Modul des Natural CICS Interface verwenden wollen.

Weitere Informationen finden Sie unter Natural 3GL CALLNAT-Schnittstelle - Zweck, Voraussetzungen, Einschränkungen in der Operations-Dokumentation.

  • Verlinken Sie das externe CALLNAT-Interface-Modul NCIXCALL.

    Siehe auch Umgebungsabhängiger Natural Nukleus für CICS in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.

    Schritt 2270 ist erforderlich, wenn das NCIXCALL-Modul in derselben CICS-Region mit einer früheren Natural-Version installiert wurde. Der früheren Natural-Version des NCIXCALL-Moduls muss dann ein neuer Name zugewiesen werden, z. B. NCIXCIOV. Auf diese Weise können Sie den Namen des in der früheren Version verwendeten NCIXCALL-Moduls beibehalten und müssen es nicht mit allen 3GL-Programmen verknüpfen, die es verwenden.

    Schritt 2271 verknüpft das Modul NCIXCALL für die aktuelle Natural-Version.

Schritt 9: Natural CICS Interface-Knotenfehlerprogramm (Node Error Program) verlinken

(Job I080, Step 2275)

Dieser Schritt muss nur ausgeführt werden, wenn Sie das Knotenfehlerprogramm (Node Error Program, NEP) des Natural CICS Interface verwenden wollen. Siehe auch CICS-Knotenfehlerprogramm und Freigabe aller Ressourcen bei Zeitüberschreitung einer Natural-Sitzung in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.

Schritt 10: Exit XFAINTU des Natural CICS Interface verlinken

(Job I080, Step 2280)

Dieser Schritt muss nur durchgeführt werden, wenn Sie Natural mit der CICS 3270 Bridge verwenden wollen. Siehe auch Unterstützung der CICS 3270 Bridge in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.

Schritt 11: Natural CICS Interface zIIP Shutdown Statistics-Programm verlinken

(Job I080, Step 2285)

Dieser Schritt muss nur ausgeführt werden, wenn Sie Natural for CICS for zIIP installieren und Natural zIIP-Statistiken drucken möchten, wenn die CICS-Umgebung heruntergefahren wird.

  • Verlinken Sie das Natural CICS Interface zIIP Shutdown Statistics-Programm.

Schritt 12: Natural RPC Server Frontend verlinken

(Job I080, Step 2290)

Dieser Schritt muss nur durchgeführt werden, wenn Sie das Natural RPC Server-Frontend unter CICS verwenden wollen.

  • Verlinken Sie das Natural RPC Server-Frontend-Modul NCIRSFE unter dem definierten Namen mit dem Modul NCISFED.

Schritt 13: VSAM Roll Files initialisieren

(Job I081, Step 2200)

Dieser Schritt muss nur durchgeführt werden, wenn VSAM Roll Files als CICS Roll Facility verwendet werden.

  • Initialisieren Sie die VSAM Roll Files.

    Dieser Schritt muss für alle verwendeten Roll Files wiederholt werden, wenn Roll Files die primäre Roll Facility sind.

    Eine VSAM-RRDS-Datei ist eine Datei vom Typ Random Access (Direktzugriff), die formatiert werden muss.

    Für die VSAM Roll Files der Natural-CICS-Schnittstelle wird die Formatierung durch das Batch-Programm NCISCPRI vorgenommen. Um NCISCPRI auszuführen, muss dem zu initialisierenden Natural Roll File in der JCL DD-Anweisung der Dateiname ROLL zugewiesen werden. Weitere Parametereingaben sind für NCISCPRI nicht erforderlich; alle für die Dateiinitialisierung erforderlichen Daten werden durch SHOWCB VSAM-Makroaufrufe ermittelt.

Eine Beschreibung der Meldungen, die während dieses Schritts ausgegeben werden können, finden Sie unter NCISCPRI Warnings and Error Messages in der Messages and Codes-Dokumentation.

CICS-Startparameter

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Module des Natural CICS Interface verwenden Startparameter (Startup Parameter) zur Initialisierung der Komponenten der Natural CICS-Schnittstelle. Das Kommando EXEC CICS ASSIGN ruft den Wert dieser Startparameter mit der Option INITPARM mit der folgenden Syntax ab:

INITPARM=(module='parameter',...)

wobei:

module der Name des Moduls ist, das einen Startparameter verwendet. Dies ist der Name, der in den einzelnen in diesem Abschnitt beschriebenen Modulverlinkungsschritten angegeben ist.
parameter der Name des entsprechenden Parameters ist.

Die relevanten Module des Natural CICS Interface und die entsprechenden Parameter werden im folgenden Abschnitt beschrieben.

NCIXCALL-Modul - Externe CALLNAT-Schnittstelle

parameter ist der Name eines NCIXCALL-Moduls aus einer früheren Natural-Version (z. B. NCIXCIOV), falls vorhanden. Das NCIXCALL-Modul aus der früheren Natural-Version muss verlinkt werden, um ihm einen neuen und anderen Namen zuzuweisen (siehe Schritt Externes CALLNAT-Schnittstellenmodul der Natural-CICS-Schnittstelle verlinken).

Weitere Informationen finden Sie unter Natural 3GL CALLNAT-Schnittstelle - Zweck, Voraussetzungen, Einschränkungen in der Operations-Dokumentation.

NCIXFATU-Modul - Globaler CICS User Exit

parameter ist der Name des Natural-CICS-Schnittstellen-Knotenfehlerprogramms, das im Installationsschritt Natural-CICS-Schnittstellen-Knotenfehlerprogramm (Node Error Program) verlinken verlinkt wurde.

Sie müssen NCIZNEP auch dann installieren und einstellen, wenn Sie das von CICS bereitgestellte Standard-Knotenfehlerprogramm (Node Error Program, NEP) DFHZNEP, das NCIZNEP ausführt und eine Sitzung beendet, wenn ein Benutzer die Verbindung zu einem Terminal in der CICS-Region trennt, nicht ändern möchten.

Die Installation ist im Installationsschritt Natural-CICS-Schnittstellen-Knotenfehlerprogramm (Node Error Program) verlinken beschrieben, und die erforderlichen Startparameter sind in NCIZNEP-Modul - CICS-Knotenfehlerprogramm beschrieben.

Weitere Informationen finden Sie unter CICS-Knotenfehlerprogramm und Freigabe aller Ressourcen bei Zeitüberschreitung einer Natural-Sitzung in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.

Weitere Informationen zum Modul NCIXFATU finden Sie im Abschnitt Unterstützung der CICS 3270 Bridge in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.

NCIZNEP-Modul - CICS-Knotenfehlerprogramm

Weitere Informationen zum Modul NCIZNEP finden Sie unter CICS-Knotenfehlerprogramm und Freigabe aller Ressourcen bei Zeitüberschreitung einer Natural-Sitzung in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.

Die einzelnen Parameter des Moduls NCIZNEP werden im folgenden Abschnitt beschrieben:

MSGTRAN - Interne Transaktionskennung für die Nachrichtenumschaltung

Dieser Parameter gibt die Transaktionskennung an, die intern von der Nachrichtenumschaltung (Natural Message Switching) und zum asynchronen Session-Flush-Abschluss verwendet wird.

Dieser Parameter hat dieselbe Bedeutung wie der Schlüsselwort-Subparameter MSGTRAN im Makro NTCICSP (siehe Parameter-Referenz-Dokumentation) und muss identisch angegeben werden.

Die mit diesem Parameter angegebene Transaktionskennung (Transaction ID) muss sich von zum Aufrufen von Natural verwendeten Transaktionskennungen unterscheiden und muss im CICS definiert sein.

Mögliche Werte sind:

Wert Erläuterung
transaction-id Eine CICS-Transaktionskennung, für die das PROGRAM-Attribut den Namen des umgebungsabhängigen Nukleus angibt, der im Installationsschritt Umgebungsabhängigen Nukleus verlinken verlinkt wurde.

Die Bereinigungsfunktion des Natural CICS Interface wird durch den Start einer asynchronen Task zur Wiederaufnahme der Terminalsitzung und zu ihrer logischen Beendigung ausgeführt. Dafür wird normalerweise die ursprüngliche Transaktionskennung der Sitzung verwendet. Diese ursprüngliche Transaktionskennung kann nicht verwendet werden, wenn es ein Frontend-Programm gibt, das Natural aufruft, da das Frontend höchstwahrscheinlich nicht darauf vorbereitet ist, asynchron ohne Terminal aufgerufen zu werden. In solchen Situationen wird die Transaktionskennung für die Nachrichtenübermittlung des Natural CICS Interface verwendet, um direkt mit Natural zu kommunizieren.

NMSG Dies ist der Standardwert.
NEPTRAN - Transaktionskennung für das NCIZNEP-Modul

Dieser Parameter gibt die Transaktionskennung für das Natural CICS Interface-Knotenfehlerprogramm (NEP) NCIZNEP in einer MRO-Umgebung an, wenn der Parameter PURGE (siehe unten) auf YES gesetzt ist.

Mögliche Werte:

Wert Erläuterung
transaction-id Eine CICS- Transaktionskennung, für die das PROGRAM-Attribut den Namen des NCIZNEP-Moduls angibt, das im Installationsschritt Natural-CICS-Schnittstellen-Knotenfehlerprogramm (Node Error Program) verlinken verlinkt wurde.
NETR Dies ist der Standardwert.
PURGE - Aktive Natural-Task bereinigen

Dieser Parameter legt fest, wie NCIZNEP die derzeit aktiven Natural-Sitzungen behandeln soll, wenn das Knotenfehlerprogramm (NEP) des Natural CICS Interface aufgerufen wird.

Mögliche Werte:

Wert Erläuterung
NO Dies ist der Standardwert aus Kompatibilitätsgründen.

Die aktive Natural-Task wird nicht gelöscht. Die aktive Task läuft weiter, bis eine spätere Terminal-E/A aufgrund einer CICS-TERMERR-Bedingung zu einem Abend NT08 führt, da das Terminal nicht mehr existiert.

YES Die aktive Natural-Task wird sofort gelöscht.

In MRO-Umgebungen wird im CICS TOR ein Knotenfehlerprogramm ausgelöst; da die Natural-Sitzung höchstwahrscheinlich in einem CICS AOR aktiv ist, kann die Task-Löschung nicht im TOR durchgeführt werden. Daher ist eine Transaktionskennung erforderlich (siehe NEPTRAN weiter oben), um eine "Partner"-NEP-Task im AOR zu starten, um die Task-Löschung durchzuführen.

Anmerkung
PURGE=YES setzt voraus, dass die betreffenden Natural-Transaktionen als löschbar definiert sind (SPURGE(YES)).

TSKEY - Präfix für Natural CICS Temporary Storage Key

Dieser Parameter dient zur Festlegung des konstanten Präfixes der temporären Speicherwarteschlange, in der die pseudokonversationellen Restart-Daten der Natural-CICS-Schnittstelle gespeichert sind.

Mögliche Werte:

Wert Erläuterung
xxxx xxxx definiert das Präfix für pseudokonversationelle Restart-Daten
NCOM Dies ist der Standardwert.

Dieser Parameter hat die gleiche Bedeutung wie der zweite Subparameter des Parameters TSKEY im Makro NCMDIR (siehe TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation) und muss identisch angegeben werden.

NCIRSFE Module - Natural RPC Server Frontend

NATTRAN - CICS-Transaktionskennung für den Namen des umgebungsabhängigen Nukleus

Dieser Parameter definiert die CICS-Transaktionskennung, die verwendet wird, um den Namen des im Installationsschritt Umgebungsabhängigen Nukleus verlinken verlinkten Nukleus abzurufen, wenn der Name nicht als START-Daten geliefert wird. Das PROGRAM-Attribut dieser Transaktionskennung gibt den Namen des umgebungsabhängigen Nukleus an.

Mögliche Werte:

Wert Erläuterung
transaction-id Eine CICS- Transaktionskennung, für die das PROGRAM-Attribut den Namen des im Installationsschritt Umgebungsabhängigen Nukleus verlinken verlinkten umgebungsabhängigen Nukleus angibt.
NC83 Dies ist der Standardwert.
MSGDEST - Meldungsdestination für Natural RPC Server-Frontend

Dieser Parameter definiert die Meldungsdestination für das Natural RPC-Server-Frontend.

Mögliche Werte:

Wert Erläuterung
message-destination Eine CICS- Meldungsdestinationskennung, an die die Meldungen des Natural RPC Server-Frontends gesendet werden sollen.
CSSL Dies ist der Standardwert.
TRACE - Trace-Requests bei Einstieg und Rückkehr ausgeben

Dieser Parameter legt fest, ob CICS-Trace-Anforderungen bei Einstieg in das und bei Rückkehr aus dem NCIRSFE-Modul ausgegeben werden.

Mögliche Werte:

Wert Erläuterung
destination-id CICS-Trace-Anforderungen werden bei Einstieg in das und bei Rückkehr aus dem NCIRSFE-Modul ausgegeben.
CSSL CICS-Trace-Anforderungen werden nicht ausgegeben.

Dies ist der Standardwert.

GLOBAL - Eindeutige Natural RPC-Serverkennungen einrichten

Dieser Parameter dient dazu, eindeutige Natural RPC-Serverkennungen für mehr als eine CICS-Region festzulegen.

Mögliche Werte:

Wert Erläuterung
NO Die Natural RPC-Serverkennung besteht aus der Frontend-Transaktionskennung des Natural RPC-Servers, aufgefüllt mit Dollarzeichen ($).

Dies ist der Standardwert.

YES Die Natural RPC-Serverkennung besteht aus der Frontend-Transaktionskennung des Natural RPC-Servers, die an die CICS-Systemkennung, d.h. an die lokale SYSID, angehängt wird.

Beispiel für INITPARM

Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für eine INITPARM-Angabe:

INITPARM=(
  NCIXCALL='NCIXCOLD',                           * NCIXCALL module
  NCI22ATU='NCIZNEP',                            * NCIXFATU module         
  NCIZNEP='MSGTRAN=NMSG,TSKEY=NCOM,PURGE=YES',   * NCIZNEP module
  NCI33SFE='NATTRAN=NC83,MSGDEST=CSSL'           * NCIRSFE module
)

Das obige Beispiel basiert auf den folgenden Annahmen:

CICS-Ressourcendefinitionen

Dieser Abschnitt beschreibt die Ressourcendefinitionen, die für die Anpassung Ihres CICS-Systems erforderlich sind oder empfohlen werden.

Anmerkung
Generell empfehlen wir Ihnen, alle Natural-versionsabhängigen Komponenten wie Programme, Transaktionen und Dateien in einer eigenen Ressourcengruppe zu halten. Eine solche Gruppe wird in diesem Abschnitt durch natgroup repräsentiert.

Programmdefinitionen

Um die Vorteile des CICS-Speicherschutzes und der Funktionalität zum Getrennthalten der Transaktionen (Transaction Isolation) voll nutzen zu können, wird dringend empfohlen, EXECKEY(USER) als Standardwert für alle Programme anzugeben. In diesem Abschnitt wird erläutert, in welchen Fällen EXECKEY(CICS) bei einer Definition zwingend erforderlich ist. In allen anderen Fällen sollten Sie EXECKEY(USER) verwenden.

Die folgende Tabelle gibt Auskunft über die Wertekombinationen der Programmattribute API und CONCURRENCY. Die entsprechende Wertekombination muss für alle Programme, die sich gegenseitig mit direkten Verzweigungsanweisungen (BASR) aufrufen, einheitlich angegeben werden:

Programmattribute Bemerkungen
API(CICSAPI)

CONCURRENCY(QUASIRENT)

Verwenden Sie diese Attribute, wenn nicht alle betroffenen Programme thread-sicher sind.
API(OPENAPI)

CONCURRENCY(REQUIRED)

Verwenden Sie diese Attribute, wenn Sie die Vorteile der offenen CICS-Transaktionsumgebung (OTE) nutzen möchten und bestätigen können, dass alle betroffenen Programme thread-sicher sind.

Um die CICS OTE zu nutzen, müssen Sie die Programmdefinitionen wie im folgenden Abschnitt beschrieben anpassen. Allgemeine Informationen zur Verwendung von Natural in der CICS OTE finden Sie unter Überlegungen zur CICS Open Transaction-Umgebung in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.

Weitere Informationen finden Sie auch unter Überlegungen zur Thread-Sicherheit in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.

API(OPENAPI)

CONCURRENCY(THREADSAFE)

Dasselbe wie API(OPENAPI) CONCURRENCY(REQUIRED).
API(CICSAPI)

CONCURRENCY(REQUIRED)

Diese Attributkombination wird vom Natural CICS Interface nicht unterstützt. .
API(CICSAPI)

CONCURRENCY(THREADSAFE)

Diese Attributkombination wird vom Natural CICS Interface nicht unterstützt. .
API(OPENAPI)

CONCURRENCY(QUASIRENT)

Diese Attributkombination ist von CICS untersagt.

Die Wertekombination wirkt sich auf alle benutzergeschriebenen 3GL-Programme sowie auf Frontend-Programme aus, die den umgebungsabhängigen Natural-Nukleus aufrufen. Die Frontend-Programme können mit Natural-Add-on-Produkten ausgeliefert werden oder vom Anwender geschrieben sein. Beispiele für betroffene Programme sind NCIRSFE (Natural RPC-Server-Frontend), NATCNRFE (Natural Web I/O Interface Server CICS Adapter und Natural Development Server CICS Adapter) und die im folgenden Abschnitt aufgeführten Programme, die mit dem Natural CICS Interface geliefert werden.

Umgebungsabhängiger Nukleus

  • Fügen Sie eine Programmdefinition für den umgebungsabhängigen Nukleus hinzu:

    DEFINE PROGRAM(dep-nuc) GROUP(natgroup) LANGUAGE(ASSEMBLER)         *
             DESCRIPTION(ENVIRONMENT-DEPENDENT NUCLEUS)

    wobei dep-nuc der umgebungsabhängige Nukleus ist, der im Installationsschritt Umgebungsabhängigen Nukleus verlinken verlinkt wurde.

    Die folgenden Attributeinstellungen für die Programmdefinition sind bei Verwendung von CICS OTE obligatorisch und werden ansonsten empfohlen:

    DATALOCATION(ANY)
    API(OPENAPI)
    CONCURRENCY(REQUIRED)

    Anmerkung
    Wenn Sie die CICS OTE verwenden und Ihre Anwendung viele Db2-Anfragen stellt, kann die Verwendung von EXECKEY(CICS) die Leistung verbessern, da sie verhindert, dass CICS bei jedem SQL-Aufruf von einer L9- zu einer L8-Open-TCB und wieder zurück wechselt.

Umgebungsunabhängiger Nukleus

Diese Definition ist optional.

  • Fügen Sie eine Programmdefinition für den umgebungsunabhängigen Nukleus hinzu:

    DEFINE PROGRAM(ind-nuc) GROUP(natgroup) LANGUAGE(ASSEMBLER)           *
             DESCRIPTION(NATURAL ENVIRONMENT-INDEPENDENT NUCLEUS)

    wobei ind-nuc der Name des umgebungsunabhängigen Nukleus ist, der mit dem Natural-Profilparameter NUCNAME angegeben wurde. Der Standardname ist INDNUCvr. Sie brauchen API, CONCURRENCY, DATALOCATION oder EXECKEY für den umgebungsunabhängigen Nukleus nicht anzugeben, da alle Attribute des umgebungsabhängigen Nukleus ererbt werden, da Standard-Linkage-Konventionen (direkte Verzweigung mit einer BASR-Anweisung) verwendet werden.

    Um auf den umgebungsunabhängigen Nukleus im ELPA zuzugreifen, müssen Sie USELPACOPY(YES) für diese Programmdefinition und LPA=YES in den CICS-Startparametern angeben.

Natural CICS Interface System Directory

  • Fügen Sie eine Programmdefinition für das Natural-CICS-Schnittstellen-Systemverzeichnis hinzu:

    DEFINE PROGRAM(prefixCB) GROUP(natgroup) LANGUAGE(ASSEMBLER)            *
             DESCRIPTION(NATURAL CICS INTERFACE SYSTEM DIRECTORY)

API, CONCURRENCY, DATALOCATION oder EXECKEY müssen Sie für dieses Modul nicht angeben, da es nicht ausführbar ist. Das Attribut EXECKEY ist standardmäßig auf EXECKEY(USER) gesetzt und darf nicht geändert werden.

Externes CALLNAT-Interface-Modul

Diese Definition ist optional.

  • Fügen Sie eine Programmdefinition für das externe CALLNAT-Interface-Modul hinzu:

    DEFINE PROGRAM(ncixcall) GROUP(natgroup) LANGUAGE(ASSEMBLER)            *
             DESCRIPTION(NATURAL CICS INTERFACE EXTERNAL CALLNAT MODULE)

    wobei ncixcall der Name des NCIXCALL-Moduls ist, das im Installationsschritt Externes CALLNAT-Interface-Modul der Natural-CICS-Schnittstelle verlinken angegeben wurde.

    Die folgenden Attributeinstellungen für die Programmdefinition sind obligatorisch, wenn Sie die CICS OTE verwenden, und werden ansonsten empfohlen:

    DATALOCATION(ANY)
    API(OPENAPI)
    CONCURRENCY(REQUIRED)

    Die Werte von EXECKEY, CONCURRENCY und API für ncixcall müssen dieselben sein wie für den umgebungsabhängigen Nukleus, da Natural von ncixcall unter Verwendung von Standard-Linkage-Konventionen (direkte Verzweigung mit einer BASR-Anweisung) anstelle des Kommandos EXEC CICS LINK aufgerufen wird.

Routing-Modul für quasi-reentrante Standard-Linkage-Aufrufe (%P=SQ)

Diese Definition ist nur erforderlich, wenn Sie das Terminalkommando %P=SQ (siehe Terminalkommandos-Dokumentation) oder den Profilparameter PGP mit der Eigenschaft STDLQ (siehe Parameter-Referenz-Dokumentation) verwenden wollen.

  • Fügen Sie eine Programmdefinition für das Routing-Modul für quasi-reentrante Standard-Linkage-Aufrufe (%P=SQ) in einer thread-sicheren Umgebung hinzu:

    DEFINE PROGRAM(NCILINKQ) GROUP(natgroup) LANGUAGE(ASSEMBLER)           *
           CONCURRENCY(QUASIRENT) API(CICSAPI)                             *
                 DESCRIPTION(ROUTING MODULE FOR QUASI-REENTRANT SL CALLS)

    Wir empfehlen Ihnen, den folgenden Parameterwert in der CICS-Programmdefinition zu setzen:

    DATALOCATION(ANY)

Knotenfehlerprogramm (Node Error Program, NEP)

Diese Definition ist optional.

Globaler User Exit

Diese Definition ist optional.

  • Fügen Sie eine Programmdefinition für den globalen User Exit XFAINTU hinzu:

    DEFINE PROGRAM(prefixXFA) GROUP(natgroup) LANGUAGE(ASSEMBLER)          *
             EXECKEY(CICS)                                                 * 
             DESCRIPTION(NATURAL CICS INTERFACE XFAINTU GLUE)

Natural RPC Server-Frontend

Diese Definition ist nur erforderlich, wenn Sie das Natural RPC Server-Frontend ncisfe verwenden möchten.

  • Fügen Sie eine Programmdefinition für das Natural RPC-Server-Frontend hinzu:

    DEFINE PROGRAM(ncirsfe) GROUP(natgroup) LANGUAGE(ASSEMBLER)            *
             DESCRIPTION(NATURAL RPC SERVER FRONT-END)

    wobei ncirsfe der Name des NCIRSFE-Moduls ist, das für das Natural RPC-Server-Frontend im Installationsschritt Natural RPC Server-Frontend verlinken angegeben wurde.

    Die folgenden Attributeinstellungen für die Programmdefinition sind obligatorisch, wenn Sie die CICS OTE verwenden, und werden ansonsten empfohlen:

    DATALOCATION(ANY)
    API(OPENAPI)
    CONCURRENCY(REQUIRED)

    Die Werte für API, CONCURRENCY und EXECKEY für ncirsfe müssen dieselben sein wie für den umgebungsabhängigen Nukleus, da Natural von ncirsfe unter Verwendung der Standard-Linkage-Konventionen (direkte Verzweigung mit einer BASR-Anweisung) anstelle des Kommandos EXEC CICS LINK aufgerufen wird.

Natural zIIP Shutdown-Statistiken

Diese Definitionen sind nur erforderlich, wenn Sie Natural zIIP-Statistiken drucken wollen, wenn die CICS-Umgebung heruntergefahren wird (siehe auch Verfügbare zIIP-Verarbeitungsberichte in der Natural for zIIP-Dokumentation). Die Verwendung von Natural for zIIP erfordert die Verwendung der CICS OTE.

Die Natural zIIP Shutdown-Statistiken werden in die CSSL-Warteschlange geschrieben (gerichtet an den DD-Namen MSGUSR).

  1. Fügen Sie eine Programmdefinition hinzu, um das NCIZPST-Modul zu laden:

    DEFINE PROGRAM(NCIZPST) GROUP(natgroup) LANGUAGE(ASSEMBLER)           *
             API(OPENAPI) CONCURRENCY(REQUIRED)                         *
             DESCRIPTION(NATURAL ZIIP SHUTDOWN STATISTICS)

    Fügen Sie eine Programmdefinition hinzu, um das Modul NCIZPST zu laden:

    DEFINE PROGRAM(NATZPST) GROUP(natgroup) LANGUAGE(ASSEMBLER)           *
             DESCRIPTION(NATURAL ZIIP SHUTDOWN STATISTICS)
  2. Fügen Sie das Modul NCIZPST dem CICS PLTSD als PLT-Programm der ersten Phase hinzu.

Transaktionsdefinitionen

Wir empfehlen Ihnen, für die Natural-Transaktionen ein CICS-Profil ähnlich dem folgenden zu definieren oder auszuwählen:

DEFINE PROFILE(natprof) GROUP(natgroup)                                *
         DESCRIPTION(CICS PROFILE FOR NATURAL TRANSACTIONS)            *
         SCRNSIZE(ALTERNATE) INBFMH(ALL)

wobei natprof der Name des CICS-Profils ist, das den Natural-Transaktionen zugeordnet ist.

Wir empfehlen Ihnen außerdem, eine CICS-Transaktionsklasse für die Natural-Transaktionen ähnlich der folgenden zu definieren:

DEFINE TRANCLASS(natclass) GROUP(natgroup) MAXACTIVE(999)              *
         DESCRIPTION(CLASS FOR NATURAL TRANSACTIONS)

wobei natclass der Name der CICS-Transaktionsklasse ist, die den Natural-Transaktionen zugeordnet ist.

Eine CICS-Transaktionsklasse, die Natural zugeordnet ist, hilft bei der Steuerung der Speichernutzung durch Natural (siehe auch Kontrolle über die Speichernutzung in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation). Weisen Sie diese Transaktionsklasse den Definitionen aller Transaktionen zu, die Natural direkt oder indirekt aufrufen.

Sie können die folgenden Definitionen vornehmen:

Natural Transaction

  • Fügen Sie eine Definition für die Natural-Transaktion hinzu:

    DEFINE TRANSACTION(ncitransact) GROUP(natgroup)                        *
             PROGRAM(dep-nuc) TWASIZE(128) DUMP(NO) SPURGE (YES)           *
             PROFILE(natprof) TRANCLASS(natclass)

    wobei:

    ncitransact der Name der Benutzertransaktionskennung der Natural-CICS-Schnittstelle ist.
    dep-nuc der umgebungsabhängige Nukleus ist, der im Installationsschritt Umgebungsabhängigen Nukleus verlinken verlinkt wurde.

    Es wird empfohlen, die folgenden Parameterwerte in den CICS-Transaktionsdefinitionen zu setzen:

    TASKDATALOC(ANY)
    ISOLATE(YES)

    TASKDATALOC(ANY) kann Auswirkungen auf Nicht-Natural-Programme haben, die von Natural aufgerufen werden. Einzelheiten hierzu finden Sie in der entsprechenden IBM-Literatur zu CICS.

    Zu den Auswirkungen der Transaktionsisolierung siehe auch THRDSZE - Thread-Größe in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation

Natural Message Switching-Transaktion

  • Fügen Sie eine Definition für die interne Natural Message Switching-Transaktion hinzu:

    DEFINE TRANSACTION(nmsg) GROUP(natgroup)                               *
             PROGRAM(dep-nuc) TWASIZE(128) DUMP(NO) SPURGE (YES)           *
             PROFILE(natprof) TRANCLASS(natclass)

    wobei:

    dep-nuc der umgebungsabhängige Nukleus ist, der im Installationsschritt Umgebungsabhängigen Nukleus verlinken verlinkt wurde.

    nmsg der Name der Natural-internen Transaktionskennung für die Meldungsumschaltung der CICS-Schnittstelle ist, wie sie mit dem Parameter MSGTRAN im Makro NTCICSP definiert wurde, das in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben ist. Der Standardname ist NMSG.

    Es wird empfohlen, die folgenden Parameterwerte in den CICS-Transaktionsdefinitionen festzulegen:

    TASKDATALOC(ANY)
    ISOLATE(YES)

    TASKDATALOC(ANY) kann Auswirkungen auf Nicht-Natural-Programme haben, die von Natural aufgerufen werden. Einzelheiten hierzu finden Sie in der entsprechenden IBM-Literatur zu CICS.

    Zu den Auswirkungen der Transaktionsisolierung siehe auch THRDSZE - Thread-Größe in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation

Knotenfehlerprogramm (Node Error Program, NEP)

Diese Definition ist optional.

Natural RPC Server-Frontend

  • Fügen Sie eine Definition für die Natural-RPC-Server-Frontend-Transaktion hinzu:

    DEFINE TRANSACTION(ncisfetransact) GROUP(natgroup)                     *
             PROGRAM(ncirsfe) TWASIZE(128) DUMP(NO) SPURGE (YES)           *
             PROFILE(natprof) TRANCLASS(natclass)

    wobei:

    ncisfetransact der Name der Natural-RPC Server-Frontend-Transaktionskennung ist.
    ncirsfe der Name des NCIRSFE-Moduls ist, das für das Natural RPC-Server-Frontend im Installationsschritt Natural RPC-Server-Frontend verlinken angegeben wurde.

Datei-Definitionen

Diese Definitionen sind nur erforderlich, wenn VSAM Roll-Files verwendet werden sollen.

  • Fügen Sie für jedes VSAM Roll File des Natural CICS Interface einen Eintrag in der FCT hinzu:

    DEFINE FILE(prefixR1) GROUP(natgroup)                                  *
             BROWSE(YES) ADD(YES) DELETE(YES) UPDATE(YES) READ(YES)        *
             RECORDFORMAT(F) STRINGS(3) DATABUFFERS(5)

    Lokale gemeinsam genutzte Ressourcen (Local Shared Resources, LSR) sollten wann immer möglich verwendet werden. Wenn mehrere LSR-Pools unterstützt werden, sollte ein Pool ausschließlich für Natural CICS Interface Roll Files verwendet werden.

Ziele für transiente Daten (Transient Data Destinations)

Fehlermeldungen

Diese Definition ist optional, wird aber dringend empfohlen, um Informationsmeldungen des Natural CICS Interface und Natural-Abend-Codes sowie entsprechende Fehlermeldungen zu protokollieren.

Fügen Sie in der CICS-DCT (Destination Control Table) Einträge für die Protokollierung von Fehlermeldungen des Natural CICS Interface hinzu. Für Natural-Fehlermeldungen können Sie verwenden:

  • Ein Ziel (Destination), das bereits in CICS definiert ist (z. B. CSSL); in diesem Fall ist kein zusätzlicher DCT-Eintrag erforderlich.

  • Ein zusätzliches Partitionsziel als Synonym für ein bestehendes CICS-Meldungsziel:

    DEFINE TDQUEUE(message-destination) GROUP(natgroup) TYPE(INDIRECT)     *
             INDIRECTNAME(name)

    wobei:

    message-destination der Name des Fehlermeldungsziels des Natural CICS Interface ist, wie er mit dem Parameter MSGDEST im Makro NTCICSP definiert wurde, das in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben ist. Der Standardname ist NERR.

    name der Name des entsprechenden indirekten Ziels ist.

  • Eine zusätzliche Datei:

    DEFINE TDQUEUE(message-destination) GROUP(natgroup) TYPE(EXTRA)            *
             DDNAME(NATMSG) OPEN(INITIAL) TYPEFILE(OUTPUT)                     *
             RECORDFORMAT(VARIABLE) BLOCKFORMAT(UNBLOCKED)                     *
             RECORDSIZE(nnn)

    wobei message-destination der Name des Ziels der Fehlermeldung des Natural CICS Interface ist, wie es mit dem Parameter MSGDEST im Makro NTCICSP definiert ist, das in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben ist. Der Standardname ist NERR.

    Sie können z. B. das Format BLOCKFORMAT von UNBLOCKED in BLOCKED ändern. Natural- und die Meldungen des Natural CICS Interface haben eine Länge von bis zu 120 Bytes. Daher sollte die Satzgröße (RECORDSIZE (nnn)) mindestens 124 Byte für variables Satzformat oder 120 Byte für festes Satzformat betragen.

    Bei Verwendung einer Plattendatei:

    Es muss genügend Plattenplatz für diesen Dataset reserviert werden; eine DD-Anweisung muss der CICS-Startup-JCL hinzugefügt werden.

Natural-Dienstprogramm NATRJE

  • Fügen Sie einen Eintrag in der DCT für das Natural-Dienstprogramm NATRJE hinzu (Beschreibung siehe Debugger und Dienstprogramme (Utilities)-Dokumentation). Wenn ein Job mit dem folgenden Eintrag an JES übergeben wird, wird der interne Reader beim Schließen (CLOSE) des Ziels (Destination) gestartet:

    DEFINE TDQUEUE(submit-destination) GROUP(natgroup) TYPE(EXTRA)         *
             DDNAME(NATRJE) OPEN(DEFERRED) TYPEFILE(OUTPUT)                *
             RECORDFORMAT(FIXED) BLOCKFORMAT(UNBLOCKED) RECORDSIZE(80)

    wobei:

    submit-destination ist der Name des Übergabeziels der Natural CICS-Schnittstelle gemäß Definition mit dem Parameter RJEDEST im Makro NTCICSP, das in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben ist. Der Standardname ist NRJE.

    Fügen Sie außerdem die folgende DD-Anweisung in die CICS-Startup-JCL ein:

    //NATRJE DD SYSOUT=(*,INTRDR)

    Wenn Sie einen Job mit den folgenden beiden Einträgen an JES übergeben, bezieht sich das Natural CICS Interface auf ein indirektes Ziel, das nicht geschlossen wird:

    DEFINE TDQUEUE (submit-destination) GROUP(natgroup) TYPE(INDIRECT)     *
             INDIRECTNAME(name) 
    
    DEFINE TDQUEUE(name) GROUP(natgroup) TYPE(EXTRA)                       *
             DDNAME(NATRJE) OPEN(DEFERRED) TYPEFILE(OUTPUT)                * 
             RECORDFORMAT(FIXED) BLOCKFORMAT(UNBLOCKED) RECORDSIZE(80)

    wobei:

    submit-destination der Name des Übergabeziels der Natural-CICS-Schnittstelle gemäß Definition mit dem Schlüsselwort-Subparameter RJEDEST im Makro NTCICSP ist, das in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben ist. Der Standardname ist NRJE.

    name der Name des entsprechenden indirekten Ziels ist.

    Sie können entweder eine /*EOF-Karte als allerletzte Karte im Jobstream oder den entsprechenden /*EOF-Exit verwenden. Wenn die /*EOF-Karte erkannt wird, übergibt JES den vorherigen Jobstream.

Natural CICS Interface-Sitzungsstatistik

Diese Definition ist optional.

  • Fügen Sie in der DCT einen Eintrag für die Sitzungsstatistik des Natural CICS Interface hinzu:

    DEFINE TDQUEUE(log-destination) GROUP(natgroup) TYPE(EXTRA)            *
             DDNAME(NATLOG) OPEN(INITIAL) TYPEFILE(OUTPUT)                 *
             RECORDFORMAT(VARIABLE) BLOCKFORMAT(BLOCKED)                   *
             RECORDSIZE(4624) BLOCKSIZE(4628)

    wobei log-destination der Name des Protokollierungsziels des Natural CICS Interface ist, wie es mit dem in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschriebenen Schlüsselwort-Subparameter LOGDEST im Makro NTCICSP definiert ist. Der Standardname ist NLOG.

    Für diesen Dataset muss ausreichend Plattenplatz reserviert werden; eine DD-Anweisung muss in die CICS-Startup-JCL aufgenommen werden.

Profilparameterdatei der Natural-CICS-Schnittstelle

Diese Definition ist optional.

  • Fügen Sie einen Eintrag in der DCT für die Profilparameterdatei des Natural CICS Interface hinzu:

    DEFINE TDQUEUE(parameter-destination) GROUP(natgroup) TYPE(EXTRA)      *
             DDNAME(CMPRMIN) OPEN(DEFERRED) TYPEFILE(INPUT)                *
             RECORDFORMAT(FIXED) BLOCKFORMAT(BLOCKED)                      *
             RECORDSIZE(80) BLOCKSIZE(nnn)

    wobei:

    parameter-destination der Name des Eingabeziels für die Parameter des Natural CICS Interface-Profils ist, wie es mit dem Schlüsselwort-Subparameter PRMDEST im Makro NTCICSP definiert wurde, das in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben ist. Der Standardname ist NPRM.

    nnn ein Vielfaches von 80 ist.

    Eine DD-Anweisung muss der CICS-Startup-JCL hinzugefügt werden.

Warteschlangen für Zwischenspeicherung

Unter Verwendung des Präfixes, das durch den Wert des Schlüsselwort-Subparameter PREFIX im Makro NTCICSP im Natural-Parametermodul festgelegt wird, erzeugt das Natural CICS Interface Warteschlangen für die zeitweilige Speicherung, um Steuerungssätze zu speichern.

Um diese temporären Speichersteuerungssätze von der automatischen Löschung auszunehmen, dürfen Sie in der entsprechenden TSMODEL-Ressourcendefinition kein Ablaufsintervall angeben.

Sonstige Definitionen

  • Fügen Sie die folgenden Systemabbruchcodes zu einer CICS-Systemwiederherstellungstabelle (System Recovery Table, SRT) hinzu:

    0D6 Schützt CICS vor fehlgeschlagenen Natural Roll Server- und Natural Authorized Services Manager-Anforderungen (unter Verwendung von PC-Anweisungen) durch Natural.
    01D Schützt CICS vor fehlgeschlagenen Data Space Cache-Anforderungen durch Natural.
    DC2 Schützt CICS vor fehlgeschlagenen Speicherobjekt-Cache-Anforderungen durch Natural.

Installation überprüfen

Sie können die erfolgreiche Installation der Natural-CICS-Schnittstelle überprüfen, indem Sie die folgenden Schritte durchführen:

  1. Geben Sie in einer CICS-Sitzung die Natural-Transaktionskennung ein, um eine Natural-Sitzung zu starten.

  2. Fahren Sie mit den im Abschnitt Online Natural testen beschriebenen Schritten fort.