Dieses Dokument beschreibt die Mainframe-Produktlizenzierungsverfahren, die Lizenzprüfsoftware und die Lizenzdatei.
vrs, vr oder
v.r.s:
In diesem Dokument steht die Notation vrs,
vr oder v.r.s für die
dreistellige oder zweistellige Versionsnummer des Produkts.
ppp:
Die in diesem Dokument verwendete Notation ppp steht für den
Produktcode des Produkts. Der Produktcode ppp kann aus bis zu fünf Zeichen bestehen.
In diesem Abschnitt werden die Datasets (Files/Dateien) beschrieben, die diese Software enthalten. Alle Lizenzierungs-Datasets haben Namen, die mit den Zeichen MLC beginnen. Das vrs in den Namen steht für die Version der Lizenzprüfungssoftware. Diese muss nicht notwendigerweise mit der Version Ihres Mainframe-Produkts übereinstimmen.
Anleitungen zum Kopieren der Datensätze vom Produktinstallationsmedium auf die Festplatte und zum Laden der im Dataset enthaltenen Bibliotheken finden Sie in der entsprechenden Installationsanleitung für Ihr Mainframe-Produkt.
Die folgenden Lizenzierungs-Datasets werden in z/OS-Umgebungen bereitgestellt:
| Dataset Name | Beschreibung |
|---|---|
| MLCvrs.LOAD | Mainframe-Lizenzprüfungs-Lademodule |
| MLCvrs.JOBS | Mainframe-Lizenzprüfungs-Beispieljobs |
Sie müssen eine gültige Lizenzdatei auf allen Mainframe-Plattformen installieren, auf denen Ihr Mainframe-Produkt installiert ist.
In einer Natural z/OS-Umgebung werden für Natural for zIIP zusätzliche Lizenzdateien benötigt: NAZvrs.LICS für Batch/TSO, NCIvrs.LICS für CICS, NCFvrs.LICS für Com-plete und NIIvrs.LICS für IMS.
Die Lizenzdatei wird als XML-Dokument geliefert (Kodierung ist US-ASCII). Wenn Sie die Lizenzdatei als E-Mail-Anhang erhalten, müssen Sie sie direkt auf der Festplatte speichern. Um unbeabsichtigte Änderungen zu vermeiden, sollten Sie die Datei nicht mit einem Browser oder Texteditor speichern. Dabei könnte beispielsweise der Internet Explorer den Wert des XML-Kodierungs-Tags in seine lokale Kodierung ändern.
Das XML-Dokument kann mit einem Browsing-Tool oder einem Texteditor auf einem PC angezeigt werden. Es kann auch auf dem Mainframe mit der Funktion DISPLAY des Lizenzdienstprogramms LICUTIL, das später in diesem Dokument beschrieben wird, angezeigt werden. Die Lizenzdatei enthält Text, der die Lizenzierungsinformationen darstellt, und eine digitale Signatur, den Lizenzschlüssel. Sie enthält unter anderem die unsere rechtlichen Bestimmungen und Informationen zur Umgebung.
| Warnung: Die Lizenzdatei muss im ASCII-Format bleiben - auch auf dem Mainframe. Sie darf nicht verändert werden. Jede Veränderung der Lizenzdatei macht die digitale Signatur ungültig und die Lizenzprüfung schlägt fehl. Sollte die Prüfung fehlschlagen, wenden Sie sich bitte an den Support. |
Ihre Einzelprodukt-Lizenz wird auf dem Produktinstallationsmedium als pppvrs.LICS-Dataset (File/Datei) oder als E-Mail-Anhang im Dateiformat pppvr.xml ausgeliefert.
Sobald Sie die Lizenzdatei erhalten haben, kopieren Sie sie entweder vom Produktinstallationsmedium auf die Festplatte oder verwenden Sie native FTP-Befehle, um sie auf Ihren Mainframe-Host zu übertragen, bevor Sie sie während der Mainframe-Produktinstallation verwenden.
Während der Mainframe-Produktinstallation wird die Lizenzdatei dann geladen und entsprechend den Anforderungen Ihres Software AG-Mainframe-Produkts verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in der entsprechenden Installationsanleitung für Ihr Software AG-Mainframe-Produkt.
Eine Anleitung zum Kopieren eines pppvrs.LICS-Dataset (File/Datei) vom Produktinstallationsmedium auf die Festplatte finden Sie in der entsprechenden Installationsanleitung für Ihr Software AG-Mainframe-Produkt.
Wenn eine Lizenzdatei als E-Mail-Anhang geliefert wird, müssen Sie die angehängte Lizenzdatei mit den in diesem Abschnitt beschriebenen FTP-Kommandos vom PC auf den Mainframe übertragen.
| Warnung: Die Verwendung von Dienstprogrammen (Utilities) anstelle von nativen FTP-Kommandos für die Übertragung der Lizenzdatei kann den Lizenzschlüssel beschädigen. |
Wichtig
Vergewissern Sie sich, dass Sie binäre Übertragungen verwenden und dass der
resultierende Dataset RECFM=FB oder RECFM=F und
LRECL=80 hat.
Um eine Lizenzdatei vom PC auf einen z/OS-Host zu übertragen, müssen Sie die folgenden
Schritte ausführen:
Speichern Sie den Produktlizenzdatei-E-Mail-Anhang als pppvr.xml auf der Festplatte Ihres PCs.
Starten Sie eine FTP-Sitzung zur Kommunikation mit dem z/OS-Host mit dem folgenden FTP-Kommando:
ftp host-name
wobei host-name der Name des z/OS-Host ist.
Geben Sie Ihre z/OS-Host-Login-ID und Ihr Passwort ein.
Wechseln Sie in den binären Datenmodus (die Lizenzdatei muss während der Übertragung ihr Format als ASCII beibehalten):
binary
Geben Sie an, dass der Dataset für die Lizenzdatei mit RECFM=FB und
LRECL=80 geschrieben werden muss:
quote site RECFM=FB LRECL=80 BLKSIZE=4000
RECFM=F wird ebenfalls bei Produktlizenzdateien unterstützt.
Schreiben Sie die Lizenzdatei als Dataset in das z/OS-System:
put pppvr.xml 'hilev.pppvrs.LICS'
wobei hilev der High-Level-Qualifier (z. B.
SAG) ist, der für den Dataset verwendet werden soll.
Dieses Kommando erstellt einen Dataset mit dem Namen
hilev.pppvrs.LICS
mit RECFM=FB, LRECL=80, und die im Dataset gespeicherten
Lizenzinformationen sind im ASCII-Format.
Warum haben wir eine Lizenzprüfung für Produkte auf dem Mainframe eingeführt?
Welche Informationen sind in einer Mainframe-Produktlizenz enthalten?
Für welche Mainframe-Produkte ist eine Produktlizenz erforderlich?
Unterstützt die Mainframe-Lizenzprüfungssoftware der Software AG ein Disaster-Recovery-Szenario?
Was geschieht, wenn die Produktlizenz falsch, unzureichend oder nicht installiert ist?
Benötige ich separate Produktlizenzen für verschiedene Maschinen?
Ist es möglich, das Lizenzmodul getrennt von dem umgebungsunabhängigen Nukleus Natural zu haben?
Wir möchten sicherstellen, dass Kunden unsere Softwareprodukte nur auf Mainframe-Maschinen einsetzen, für die sie über gültige und ausreichende Produktlizenzen verfügen. Dadurch haben wir eine bessere Kontrolle über den Einsatz unserer Softwareprodukte. Auf anderen Plattformen (UNIX, Windows) ist die Produktlizenzprüfung bereits seit vielen Jahren etabliert.
Unsere Mainframe-Produktlizenz ist eine sequenzielle Datei mit US-ASCII-Text im XML-Format, die die folgenden Elemente enthält:
Kopfzeile (Header)
Kundeninformationen (Name, ID)
verschlüsselter Lizenzschlüssel
Ablaufdatum der Lizenz oder unbegrenzt (unlimited)
Produktinformationen (Produktcode, Version, Name)
Umgebungsinformationen, einschließlich Betriebssystemtyp, CPU ID, LPAR ID, Systemname und Systemkapazität in MSU (Million Service Units)
IBM definiert die CPU ID als "central processing complex node descriptor sequence number". Sie ist die eindeutige hexadezimale Maschinenseriennummer ohne die Maschinenmodellnummer.
Die CPU ID und andere Maschinendaten können mit der Funktion DISPLAY des Lizenzdienstprogramms LICUTIL angezeigt werden, das weiter unten in diesem Dokument beschrieben wird.
Wenn Natural installiert ist und läuft, können Sie auch CPU-Informationen anzeigen, indem Sie das folgende Natural-Systemkommando eingeben:
NATQVS
Adabas und die folgenden Add-ons:
Adabas for zIIP (AZPAD), Event Replicator for zIIP (AZPRP), Adabas Cluster Services (ALS), Adabas Parallel Services (ASM), Adabas Caching Facility (ACF), Adabas Online Services (AOS), Adabas Delta Save (ADE), Adabas Review (REV)
Natural und die folgenden Add-ons:
Natural for zIIP (NAZBT, NAZCI, NAZCO, NAZNI), Natural for Db2 for zIIP (NDZ), Natural Optimizer Compiler (NOC)
Com-plete
Entire Net-Work
Entire System Server
Jopaz
Predict
Natural ISPF
Entire Output Management
Entire Operations
Übertragen Sie die Lizenzdatei vom Produktinstallationsmedium oder vom PC auf die Festplatte, wie in der Installationsdokumentation für Ihr Mainframe-Produkt bzw. in den verschiedenen Abschnitten zum Übertragen einer Lizenzdatei vom PC auf einen xxx-Host beschrieben, siehe Transferring a License File from PC to a xxx Host section. Gehen Sie dann wie in den entsprechenden Installationsschritten für Ihr Mainframe-Produkt beschrieben vor.
Die Produktlizenzdatei kann auf einem PC mit einem XML-Editor (Dateityp .xml) oder einem beliebigen PC-Texteditor gelesen werden.
Das Lizenzdienstprogramm LICUTIL, das mit unserer Mainframe-Lizenzprüfungssoftware geliefert wird, enthält eine Funktion, mit der Sie die Lizenz anzeigen können (Funktion DISPLAY). Weitere Informationen über das Lizenzdienstprogramm finden Sie unter Lizenzdienstprogramm LICUTIL benutzen:
Wenn Natural installiert ist und läuft, können Sie die Lizenzinformationen mit der Funktion L (Natural License Information) des Natural-Dienstprogramms SYSTP anzeigen (siehe Debugger und Dienstprogramme (Utilities)-Dokumentation).
Das Dienstprogramm LICUTIL, das mit unserer Mainframe-Lizenzprüfungssoftware geliefert wird, enthält eine Funktion, mit der Sie maschinenspezifische Daten anzeigen können (Funktion DISPLAY). Weitere Informationen über das Dienstprogramm finden Sie unter Lizenzdienstprogramm LICUTIL benutzen.
Wenn Natural installiert ist und läuft, können Sie CPU-Informationen auch anzeigen, indem Sie das folgende Natural-Systemkommando eingeben:
NATQVS
Die Produktlizenz wird bei jeder Initialisierung des Produkts geprüft. Darüber hinaus wird die Produktlizenz einmal pro Tag geprüft.
Wenn die Lizenzprüfung fehlschlägt, werden Sie über einen vorgegebenen Zeitraum hinweg täglich gewarnt, dass es an der Zeit ist, eine neue Lizenz zu erwerben.
Bei den MLC-Versionen 1.3.8 und niedriger beginnt der Warnzeitraum dreißig Tage vor Ablauf Ihrer Lizenz.
Bei den MLC-Versionen 1.4.1 und höher beginnt der Warnzeitraum vierzig Tage vor Ablauf Ihrer Lizenz.
Wenn eine Lizenzprüfung fehlschlägt, wenden Sie sich an den Support.
Die Bestandteile einer Produktlizenz werden in drei logische Lizenzgruppen unterteilt (Lizenzschlüssel, produktspezifische Informationen und maschinenspezifische Informationen) und in dieser Reihenfolge geprüft. Wird in einer dieser Gruppen eine Unstimmigkeit festgestellt, werden auch die nachfolgenden Bestandteile der betreffenden logischen Lizenzgruppe geprüft. Anschließend wird die Prüfung mit entsprechenden Fehlermeldungen abgebrochen. Wenn beispielsweise der Lizenzschlüssel abläuft, bricht die Lizenzschlüsselprüfung mit einem Fehler ab, bevor das Lizenzprüfprogramm produkt- oder gerätespezifische Informationen prüft.
In der folgenden Tabelle sind die Bestandteile der Produktlizenzen aufgeführt, die zu jeder logischen Gruppe gehören:
|
Prüf- |
Logische Lizenz |
Darin enthalten sind: |
|---|---|---|
| 1 | Lizenzschlüssel | Der verschlüsselte Lizenzschlüssel. |
| 2 | Produktspezifische Informationen |
|
| 3 | Maschinenspezifische Informationen |
|
Ja. Wenden Sie sich bitte an Ihren Software AG-Vertriebsmitarbeiter, um eine
Lizenzdatei zu erhalten, die Disaster-Recovery-Szenarien unterstützen kann. Mit dem
Parameter DisasterRecoveryCPUIDs in dieser Lizenzdatei können Sie
eine oder mehrere CPU IDs der Maschinen angeben, die verwendet werden sollen, wenn Ihre
Produktionsmaschine ausfällt. Wenn Sie diese CPU IDs nicht zur Verfügung haben, können
Sie auch den Wert Unknown angeben. In diesem Fall gibt der Lizenz-Checker
eine Warnmeldung aus, wenn ein Disaster-Recovery-Szenario angenommen wird.
In einem Disaster-Recovery-Szenario werden außer der CPU ID keine Maschinendaten geprüft.
Sie erhalten eine Meldung, dass die Lizenzprüfung fehlgeschlagen ist, und werden über einen bestimmten Zeitraum täglich dazu aufgefordert, eine neue Lizenz zu erwerben.
Bei MLC-Versionen 1.3.8 und niedriger beginnt der Warnzeitraum dreißig Tage vor Ablauf Ihrer Lizenz.
Bei MLC-Versionen 1.4.1 und höher beginnt der Warnzeitraum vierzig Tage vor Ablauf Ihrer Lizenz.
Es wird eine Fehlermeldung ausgegeben und das Produkt, für das die Lizenz geprüft wird, wird angehalten. Die Fehlermeldung der Lizenzprüfung wird als erste Meldung ausgegeben.
Im Falle von Natural (Produktcode NAT) wird die Sitzungsinitialisierung mit der folgenden Meldung beendet:
NAT9966 Session terminated due to license check failure.
(Die Sitzung wurde aufgrund einer fehlgeschlagenen Lizenzprüfung beendet.)
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um eine gemäß Ihrem Vertrag korrekte Produktlizenzdatei zu erhalten. Sie kann per E-Mail entweder im ASCII-Format oder im konvertierten Assembler-Eingabeformat versandt werden.
Nein, es ist möglich, mehrere CPU IDs in einer Lizenzdatei zu definieren.
Bei der Installation von Natural ist es möglich, mehrere CPU-IDs in einer Lizenzdatei zu definieren. Wenn alle Ihre CPU IDs in Ihrer Lizenzdatei definiert sind, benötigen Sie nur ein Lizenzmodul, das Sie mit allen umgebungsunabhängigen Nuklei verlinken. Detaillierte Informationen erhalten Sie von unserem Vertrieb.
Ja. Bei der Installation von Natural kann das Lizenzmodul so definiert werden, dass es
beim Start der Sitzung dynamisch geladen wird. Dies geschieht über die Profilparameter
RCA und RCALIAS (siehe
Natural-Parameter-Referenz-Dokumentation). Geben Sie im
Natural-Parametermodul oder dynamisch Folgendes an:
RCA=NATLIC,RCALIAS=(NATLIC,name)
wobei name der Name Ihres separat gelinkten Lizenzmoduls in der Natural-Lade-Bibliothek ist.
Bei dieser Vorgehensweise wird jedes statisch verknüpfte Lizenzmodul ersetzt. Dies kann beim Testen hilfreich sein.
Das Lizenzdienstprogramm LICUTIL ist eine Batch Utility, die zur Prüfung der Lizenzdatei, zur Konvertierung der Lizenzdatei in ein Assembler-Quellcode-Modul und zur Anzeige der Lizenzdatei und der Maschinendaten dient.
LICUTIL wird mit der Mainframe-Lizenzprüfungssoftware der Software AG geliefert, die im Dataset MLCvrs.LOAD enthalten ist.
Fehlermeldungen für das Lizenzprogramm werden zusammen mit den übrigen Meldungen unserer Produkte dokumentiert.
In diesem Abschnitt finden Sie ausführliche Informationen zu den einzelnen Funktionen des
Dienstprogramms LICUTIL. Die Funktionen können mit Hilfe der später in diesem Abschnitt
beschriebenen Beispiel-JCL ausgeführt werden. Die Syntax der Funktionen, die mit dem
Kommando LICUTIL aufgerufen werden können, ist im folgenden
Diagramm dargestellt:
| CHECK {ZIIP} | ||||||
| DISPLAY {ALL | LICENSE | MACHINE} | ||||||
| END | EXIT | ||||||
| HELP | ||||||
| LOADLIC module-name | ||||||
| MAKE | ||||||
| SET |
|
DATE={yyyy-mm-dd |
yyyymmdd} |
|
|||
Die Parameter- und Variablenwerte, die mit jeder Funktion übergeben werden können, werden im folgenden Abschnitt beschrieben. Erläuterungen zu den im Diagramm verwendeten Syntax-Symbolen finden Sie in unserer Dokumentation zu Ihrem spezifischen Mainframe-Produkt.
Mit der Funktion CHECK können Sie die Lizenzdatei gegen die Ausführungsumgebung des Produkts prüfen. Die ursprüngliche Lizenzdatei muss als Eingabe zusammen mit dem Produktcode und der Version angegeben werden. Wenn die Lizenzdatei nicht gültig ist, werden entsprechende Fehlermeldungen zurückgegeben. LICUTIL wird mit einem der folgenden Rückgabecodes beendet:
| Rückgabecode | Bedeutung |
|---|---|
| 0 | Die Lizenzprüfung war erfolgreich und das Produkt wird weiter ausgeführt. |
| 4 | Warnmeldung(en) werden in das Jobprotokoll geschrieben, aber das Produkt wird weiter ausgeführt. |
| 8 | Warnmeldung(en) werden am Benutzerterminal ausgegeben (oder ins Jobprotokoll geschrieben), aber das Produkt läuft weiter. |
| 12 | Fehlermeldung(en) werden am Benutzerterminal ausgegeben (oder ins Jobprotokoll geschrieben) und das Produkt wird beendet. |
Wichtig
Um die Funktion CHECK erfolgreich ausführen zu können, müssen Sie zuvor die
Funktion SET PRODVER aufgerufen haben, um den Produktcode und die Versionsnummer
anzugeben. Der Parameter ZIIP muss angegeben werden, wenn die Lizenz für ein
zIIP-fähiges Produkt gilt, z. B. Natural Batch for zIIP.
Die folgenden Punkte werden in der folgenden Reihenfolge geprüft:
Lizenzschlüssel.
Produktspezifische Daten, einschließlich des Produktcodes, der Version, des Betriebssystems und des Ablaufdatums.
Maschinenspezifische Daten, einschließlich der CPU IDs, der Maschinenkapazität gemessen in MSU (Million Service Units) und der ID der logischen Partition (LPAR).
Mit der Funktion DISPLAY können Sie folgendes anzeigen: den Inhalt der Produktlizenz-Bestandteile (Lizenzdatei, produktspezifische Informationen und maschinenspezifische Informationen) und Maschinendaten (CPU ID, Maschinentyp, Model ID, LPAR-ID, MSU) der Maschine, auf der das Dienstprogramm ausgeführt wird.
Die Parameter dieser Funktion sind in der folgenden Tabelle beschrieben. Es muss mindestens ein Parameter angegeben werden.
| Parameter | Beschreibung |
|---|---|
ALL
|
Zeigt die Bestandteile der Produktlizenz und die
Maschinendaten an. ALL ist die
Standardeinstellung.
|
LICENSE
|
Zeigt nur die Produktlizenzdaten an. |
MACHINE
|
Zeigt nur die Maschinendaten an. |
Mit der Funktion END oder EXIT können Sie das Lizenzdienstprogramm beenden. Diese Funktionen sollten Sie verwenden, wenn LICUTIL interaktiv in anderen Umgebungen als der Batch-Umgebung (z.B. TSO) läuft.
Mit der Funktion HELP können Sie sich eine Liste der verfügbaren LICUTIL-Funktionen und deren Syntax anzeigen lassen.
Mit der Funktion MAKE können Sie die Lizenzdatei in einen Assembler-Quellcode konvertieren. Nach dem Assemblieren (und Linken) dieses Quellcodes kann das resultierende Lizenzmodul von definierten Software AG-Produkten (z.B. Adabas oder Natural) anstelle der Lizenzdateien verwendet werden. Weitere Informationen zur Verwendung von Lizenzmodulen finden Sie in unserer Installationsdokumentation zu Ihrem Produkt.
Nachfolgend finden Sie als Beispiel eine Ausgabe dieser Funktion, wenn sie auf einem z/OS-System ausgeführt wird:
MLC9006 License converted to assembler output. 042 records written
to SYSUT2.
Mit der Funktion LOADLIC können Sie das Lizenzmodul laden, nachdem Sie den Assembler-Quellcode konvertiert (siehe MAKE-Funktion), assembliert und gelinkt haben. Dabei steht module-name für den Namen des Lizenzmoduls in der Ladebibliothek.
LOADLIC kann nur einmal pro LICUTIL-Sitzung angegeben werden.
Nachdem Sie das Lizenzmodul erfolgreich mit LOADLIC geladen haben, können Sie das Modul mit anderen LICUTIL-Funktionen wie CHECK und DISPLAY weiter bearbeiten.
Mit der SET-Funktion können Sie Optionen für das Lizenzdienstprogramm einstellen.
Die Parameter dieser Funktion sind in der folgenden Tabelle beschrieben. Es muss mindestens ein Parameter angegeben werden.
| Parameter | Beschreibung |
|---|---|
| DATE | Bestimmt das Datum für die Lizenzprüfung. Die Standardeinstellung ist heute. Das Format des Datums kann entweder yyyy-mm-dd oder yyyymondd sein, wobei yyyy für das vierstellige Jahr, mm für den zweistelligen Monat, mon für das dreistellige Monatskürzel und dd für den zweistelligen Tag steht. |
| FORMAT | Bestimmt das Anzeigeformat für die Funktion DISPLAY. Es gibt
drei verschiedene Formate:
|
| PRODVER | Bestimmt den Produktcode und die Version für die
CHECK-Funktion. Das Format, in dem der Produktcode und die Version angegeben
werden sollten, ist pppv.r.s oder
ppp,v.r.s.
Der Produktcode ppp kann aus bis zu fünf Zeichen bestehen. |
| RMODE | Bestimmt den RMODE für den von der MAKE-Funktion erzeugte
Assembler-Quellcode:
|
Beispiele für die JCL der Lizenzierungsfunktionen finden Sie in den folgenden Members des Lizenzierungs-Dataset MLCvrs.JOBS:
| Member | Enthaltene Funktionen | Veranschaulicht Folgendes: |
|---|---|---|
| LICCHECK | SET
PRODVER=pppv.r.s DISPLAY CHECK |
Überprüfen einer Lizenzdatei mit LICUTIL.
Bei einem zIIP-fähigen Produkt wie Natural Batch for zIIP kann der Produktcode aus bis zu fünf Zeichen bestehen: pppppv.r.s. |
| LICMAKE | MAKE | Konvertieren der Lizenzdatei in Assembler-Quellcode. |
| LICMDATA | DISPLAY MACHINE | Anzeige der Maschinendaten.
Mit dieser Funktion können Sie die erforderlichen Daten für eine Lizenzdatei an unseren Support senden. |
Die folgenden Dateizuordnungen werden vom Lizenzdienstprogramm LICUTIL in z/OS-Umgebungen verwendet:
| DD Name | Beschreibung |
|---|---|
| SYSIN | Eingabe von LICUTIL-Steuerungsparametern. |
| SYSPRINT | Ausgabe des LICUTIL-Laufs. |
| SYSUT1 | Eingabe der Original-Lizenzdatei (Datensatz (pppvrs.LICS). |
| SYSUT2 | Ausgabe der in Assembler-Quellcode konvertierten Lizenz. |
Die folgende Tabelle zeigt, welche Dateizuordnungen in der JCL für jede
LICUTIL-Funktion erforderlich sind (ein X in einer Tabellenzelle
bedeutet, dass die Dateizuordnung erforderlich ist; eine leere Zelle bedeutet, dass
die Dateizuordnung nicht erforderlich ist):
| LICUTIL-Funktion | DD Name | |||
|---|---|---|---|---|
| SYSIN | SYSPRINT | SYSUT1 | SYSUT2 | |
| CHECK | X | X | X | |
| DISPLAY ALL | X | X | X | |
| DISPLAY LICENSE | X | X | X | |
| DISPLAY MACHINE | X | X | ||
| MAKE | X | X | X | X |
| HELP | X | X | ||
Die folgenden Meldungen können bei der Benutzung des Dienstprogramms LICUTIL auftreten.
MLC1001
|
MLC1002
|
MLC1003
|
MLC1004
|
MLC1005
|
MLC2001
|
MLC2002
|
MLC2003
|
MLC2004
|
MLC2005
|
MLC2006
|
MLC2007
|
MLC2008
|
MLC2009
|
MLC2010
|
MLC2011
|
MLC2012
|
MLC2013
|
MLC3001
|
MLC3002
|
MLC3003
|
MLC3004
|
MLC3005
|
MLC3006
|
MLC3007
|
MLC3008
|
MLC3009
|
MLC3010
|
MLC3011
|
MLC3012
|
MLC3013
|
MLC3014
|
MLC9001
|
MLC9002
|
MLC9003
|
MLC9004
|
MLC9005
|
MLC9006
|
MLC9007
|
MLC9010
| MLC1001 | CPU-ID cpuid is not defined in your product license |
| Erläuterung |
Die in der Meldung angegebene CPU-ID (cpuid) ist in Ihrer Produktlizenz nicht definiert. Entweder ist Ihre Lizenzdatei ungültig oder Sie haben versucht, das Mainframe-Produkt auf einer Maschine auszuführen, für die es nicht lizenziert ist. |
| Empfohlene Handlung |
Installieren Sie das Produkt und führen Sie es auf der Maschine aus, für die es lizenziert ist. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich an unseren Vertrieb. |
| MLC1002 | LPAR name lparname is not defined in your product license |
| Erläuterung |
Der in der Meldung angegebene LPAR-Name (lparname) ist in Ihrer Produktlizenz nicht definiert. Entweder ist Ihre Lizenzdatei ungültig oder Sie haben versucht, das Mainframe-Produkt auf einer Maschine auszuführen, für die es nicht lizenziert ist. |
| Empfohlene Handlung |
Installieren Sie das Produkt und führen Sie es auf der Maschine aus, für die es lizenziert ist. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich an unseren Vertrieb. |
| MLC1003 | Machine capacity value higher than MSUs in your product license |
| Erläuterung |
Die Maschinen- oder Partitionskapazität (value) des CEC bzw. der LPAR, auf der Sie versucht haben, das Mainframe-Produkt zu installieren und auszuführen, überschreitet die in Ihrer Produktlizenz erlaubte Kapazität. Entweder ist Ihre Lizenzdatei ungültig oder Sie haben versucht, das Mainframe-Produkt auf einer Maschine auszuführen, für die es nicht lizenziert ist. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC1004 | The product license will expire on date |
| Erläuterung |
Diese Warnmeldung enthält das Datum (JJJJ/MM/TT), an dem die Lizenz für dieses Mainframe-Produkt abläuft. Das Produkt kann nach diesem Datum nicht mehr mit der aktuellen Produktlizenz gestartet werden. Ein Ablaufdatum vom 05.09.2018 bedeutet zum Beispiel, dass Sie am 05.09.2018 noch bis 23:59 Uhr (Ortszeit) arbeiten können, aber ab dem nächsten Tag (06.09.2018) eine neue Lizenz benötigen. |
| Empfohlene Handlung |
Bei dieser Warnmeldung besteht kein Handlungsbedarf. Sie sollten sich jedoch mit unserem Vertrieb in Verbindung setzen, um umgehend eine aktualisierte Lizenz zu erhalten. |
| MLC1005 | We assume CPU-ID cpuid as your DR or DR testing environment |
| Erläuterung |
Die in der Meldung angegebene CPU-ID (cpuid) ist in Ihrer Produktlizenz nicht definiert. Daher ist anzunehmen, dass Sie in einer Disaster-Recovery-Umgebung arbeiten. |
| Empfohlene Handlung |
Wenn Sie in einer Disaster-Recovery-Umgebung arbeiten, ist bei dieser Warnmeldung keine Aktion erforderlich. Wenn Sie nicht in einer Disaster-Recovery-Umgebung arbeiten, wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um eine aktualisierte Lizenz zu erhalten. |
| MLC2001 | The product license is invalid |
| Erläuterung |
Ihre Produktlizenz ist ungültig. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC2002 | The product license key is invalid |
| Erläuterung |
Die Lizenzdatei für das Mainframe-Produkt ist ungültig. |
| Empfohlene Handlung |
Überprüfen Sie, ob die Lizenzdatei korrekt auf den Mainframe-Host übertragen wurde und ob sie noch im ASCII-Format vorliegt. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich an Ihren Software AG-Vertriebsmitarbeiter. |
| MLC2003 | The product license is not for value |
| Erläuterung |
Die Lizenzdatei für das Mainframe-Produkt ist nicht für das Betriebssystem (OS), den Produktcode oder die Produktversion, die in der Meldung (value) aufgeführt sind. |
| Empfohlene Handlung |
Verwenden Sie die richtige Lizenzdatei. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich an Ihren Software AG-Vertriebsmitarbeiter. |
| MLC2004 | The product license has expired on date |
| Erläuterung |
Die Produktlizenz ist abgelaufen. Das Datum (JJJJ/MM/TT), an dem die Lizenz abgelaufen ist, wird in der Meldung angegeben (date). |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC2005 | Tag missing in product license: tagname |
| Erläuterung |
Das tag mit dem in der Meldung angegebenen Namen (tagname) fehlt in Ihrer Produktlizenz. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC2006 | Invalid tag value in product license: tagname |
| Erläuterung |
Der Wert des tags mit dem in der Meldung aufgeführten Namen (tagname) ist in Ihrer Produktlizenz ungültig. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC2007 | Current CPU-ID not found for product license check |
| Erläuterung |
Die CPU ID der CPU, auf der die Produktlizenzprüfung durchgeführt wurde, ist nicht in der Lizenzdatei enthalten. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC2008 | The number of MSU values in the product license is incorrect |
| Erläuterung |
Die von der Produktlizenz abgedeckte Maschinenkapazität ist nicht korrekt. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC2009 | ExtendedRights setting value not allowed under this system |
| Erläuterung |
Die in der Meldung aufgeführte |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC2010 | Soft capping is not allowed with ExtendedRights value |
| Erläuterung |
Ihre Produktlizenz erlaubt kein Soft Capping mit der in der Meldung aufgeführten
|
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC2011 | Defined hardware class in the license exceeded value |
| Erläuterung |
Die Hardwareklasse ( |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC2012 | The number of zIIPs (value) exceeds the license definition |
| Erläuterung |
Die Anzahl der zIIP-Prozessoren in der aktuellen Maschine übersteigt die Anzahl der
zIIPs ( |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC2013 | The number of zIIP values in the product license is incorrect |
| Erläuterung |
Die Anzahl der zIIP-Werte (zIIPs) in Ihrer Produktlizenz stimmt nicht mit der Anzahl der LPAR-Werte (LPARs) überein. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3001 | Invalid LCPCB length |
| Erläuterung |
Die Lizenzprüfroutine wurde nicht korrekt aufgerufen. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3002 | Work area too small |
| Erläuterung |
Die Größe des Arbeitsbereichs für die Lizenzprüfroutine ist zu klein. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3003 | Invalid function code |
| Erläuterung |
Die Lizenzprüfungsroutine wurde nicht korrekt aufgerufen. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3004 | Invalid operating system |
| Erläuterung |
Die ID des Betriebssystems, die durch die Lizenzprüfroutine übergeben wurde, ist ungültig. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3005 | Invalid product code |
| Erläuterung |
Der von der Lizenzprüfungsroutine übergebene Produktcode ist ungültig. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3006 | Invalid product version |
| Erläuterung |
Die von der Lizenzprüfungsroutine übergebene Produktversion ist nicht numerisch. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3007 | Invalid current date |
| Erläuterung |
Das von der Lizenzprüfroutine übergebene aktuelle Datum ist ungültig. Das Datum muss im Format yyyy-mm-dd vorliegen. Die Trennzeichen (-) werden nicht überprüft, aber die Zahlen müssen jeweils ein gültiges Jahr, Monat bzw. Tag sein. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3008 | Tag not found |
| Erläuterung |
Die Lizenzprüfungsroutine kann das angeforderte XML-tag nicht finden. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3009 | Component Id tag not found |
| Erläuterung |
Die Lizenzprüfungsroutine kann das XML-tag |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3010 | Invalid search tag |
| Erläuterung |
Das von der Lizenzprüfungsroutine angeforderte XML-search-tag ist ungültig. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3011 | Insufficient I/O area size |
| Erläuterung |
Die Größe des E/A-Bereichs für die Lizenzprüfungsroutine ist zu klein. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3012 | Output record length too small |
| Erläuterung |
Die Länge des Ausgabedatensatzes für die Lizenzprüfungsroutine ist zu klein. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3013 | Error message text not found |
| Erläuterung |
Die Lizenzprüfungsroutine kann den Text nicht finden, der zu der angeforderten Fehlermeldung gehört. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC3014 | Too many errors occurred |
| Erläuterung |
Die Lizenzprüfungsroutine hat zu viele Fehler entdeckt. Einige Meldungen sind verloren gegangen. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC9001 | License exceeds maximum size of 8000 |
| Erläuterung |
Ihre Lizenzdatei ist zu groß. |
| Empfohlene Handlung |
Wenden Sie sich an unseren Vertrieb, um Hilfe zu erhalten. |
| MLC9002 | Error opening license file input |
| Erläuterung |
Beim Versuch, die Lizenzdatei-Eingabe zu öffnen, ist ein Fehler aufgetreten. |
| Empfohlene Handlung |
Untersuchen Sie die Ursache des Fehlers und achten Sie dabei besonders auf die entsprechenden Fehlermeldungen des Betriebssystems. Wenden Sie sich an unseren Vertrieb oder Support, um Unterstützung zu erhalten. |
| MLC9003 | Error reading license file input |
| Erläuterung |
Beim Versuch, die Eingabe der Lizenzdatei zu lesen, ist ein Fehler aufgetreten. |
| Empfohlene Handlung |
Untersuchen Sie die Ursache des Fehlers und achten Sie dabei besonders auf die entsprechenden Fehlermeldungen des Betriebssystems. Wenden Sie sich an unseren Vertrieb oder Support, um Unterstützung zu erhalten. |
| MLC9004 | Error opening license file assembler output |
| Erläuterung |
Beim Versuch, die Lizenzdatei-Assembler-Ausgabe zu öffnen, ist ein Fehler aufgetreten. |
| Empfohlene Handlung |
Untersuchen Sie die Ursache des Fehlers und achten Sie dabei besonders auf die entsprechenden Fehlermeldungen des Betriebssystems. Wenden Sie sich an unseren Vertrieb oder Support, um Unterstützung zu erhalten. |
| MLC9005 | Error writing license file assembler output |
| Erläuterung |
Beim Versuch, die Lizenzdatei-Assembler-Ausgabe zu schreiben, ist ein Fehler aufgetreten. |
| Empfohlene Handlung |
Untersuchen Sie die Ursache des Fehlers und achten Sie dabei besonders auf die entsprechenden Fehlermeldungen des Betriebssystems. Wenden Sie sich an unseren Vertrieb oder Support, um Unterstützung zu erhalten. |
| MLC9006 | License converted to assembler output records written to output file |
| Erläuterung |
Die Lizenzdatei wurde erfolgreich in ein Assembler-Quellcode-Modul konvertiert. Ausgabesätze wurden in die Ausgabedatei geschrieben. |
| Empfohlene Handlung |
Bei dieser Informationsmeldung ist keine Maßnahme erforderlich. |
| MLC9007 | Error loading license module modulename errorcode |
| Erläuterung |
Beim Versuch der Funktion LOADLIC, ein Lizenzmodul aus der Ladebibliothek zu laden, wurde vom Betriebssystem ein Fehler (errorcode) gemeldet. |
| Empfohlene Handlung |
Korrigieren Sie die LICUTIL-Eingabe und entfernen Sie doppelte LICUTIL-Funktionsaufrufe. Prüfen Sie, ob sich das Lizenzmodul (modulename) in der Ladebibliothek befindet, ob in der JCL auf die richtige Bibliothek verwiesen wird und ob der Modulname in der LOADLIC-Anweisung korrekt angegeben ist (Groß- und Kleinschreibung beachten, ein Leerzeichen zwischen LOADLIC und modulename). |
| MLC9010 | LOADLIC can only be issued once, before any DISPLAY, CHECK, MAKE or READ |
| Erläuterung |
Die Funktion LOADLIC kann nur einmal pro LICUTIL-Sitzung ausgeführt werden. Vor der Funktion LOADLIC darf nicht die Funktion DISPLAY, CHECK oder READ ausgeführt werden. Diese Funktionen können das Lizenzmodul erst nach der Funktion LOADLIC finden. |
| Empfohlene Handlung |
Korrigieren Sie die LICUTIL-Eingabe und entfernen Sie doppelte LICUTIL-Funktionsaufrufe. Ändern Sie die Aufrufreihenfolge so, dass LOADLIC vor DISPLAY, CHECK oder READ steht. |