Dieses Dokument beschreibt die Schritte zur Installation von Natural (Produktcode NAT) auf z/OS.
Informationen zum Ausführen von Natural in einer z/OS-Umgebung finden Sie in der Operations-Dokumentation.
In diesem Dokument steht die Notation vrs oder
vr für die jeweilige Produktversion (siehe
auch Version im
Glossar).
Siehe Allgemeine Voraussetzungen und Systemunterstützung und Übersicht über den Installationsvorgang.
Der Installationsdatenträger enthält die folgenden Datasets, die für die Produktinstallation erforderlich sind:
| Dataset-Name | Inhalt |
|---|---|
ICSvrs.LOAD |
Lademodule für ICU for Adabas & Natural (ICS) |
ICSvrs.SRCE |
Quellcodemodule für ICU for Adabas & Natural (ICS) |
MLCvrs.JOBS
|
Beispiel-Installationsjobs für die
Mainframe-Lizenzprüfungssoftware
Der Platzhalter
|
MLCvrs.LOAD
|
Lademodule für die Mainframe-Lizenzprüfungssoftware, die das
Lizenzdienstprogramm LICUTIL enthalten.
Der Platzhalter
|
NATvrs.LOAD |
Lademodule |
NATvrs.LICS |
Produktlizenzdatei für Natural
Ausführliche Informationen zur Lizenzprüfungssoftware finden Sie unter Mainframe-Produktlizensierung. |
NAZvrs.LICS |
Produktlizenzdatei für Natural Batch for zIIP
Diese Lizenzdatei ist auch für die Natural TSO-Schnittstelle gültig. Ausführliche Informationen zur Lizenzprüfungssoftware finden Sie unter Mainframe-Produktlizensierung. |
NATvrs.SRCE |
Quellcode-Module und Makros |
NATvrs.SYSF |
Natural-Systemdateidefinitionen |
NATvrs.OBJS |
Objekt-Module |
NATvrs.JOBS |
Beispiele für Installationsjobs |
NATvrs.INPL |
Natural-Objekte mit BeispielenNatural-Objekte mit Beispielen |
Um die einzelnen Installationsverfahren für jede zu installierende Komponente durchführen zu können, müssen Sie die Datasets von dem mitgelieferten Installationsdatenträger auf Ihre Platte kopieren.
Die Art und Weise, wie Sie die Datasets kopieren, hängt von der Installationsmethode und dem verwendeten Datenträger ab:
Wenn Sie System Maintenance Aid (SMA) verwenden, müssen Sie die Copy Job-Anleitung in der System Maintenance Aid-Dokumentation beachten.
Wenn Sie nicht mit SMA arbeiten und die Datasets von CD-ROM kopieren wollen, müssen Sie die README.TXT-Datei auf der CD-ROM lesen.
Wenn Sie nicht mit SMA arbeiten und die Datasets von Band kopieren wollen, müssen Sie die Anleitung in diesem Abschnitt befolgen.
In diesem Abschnitt wird erklärt, wie Sie alle Datasets vom Band auf die Festplatte kopieren.
Ändern Sie den folgenden Beispieljob entsprechend Ihren Anforderungen:
//SAGTAPE JOB SAG,CLASS=1,MSGCLASS=X //* --------------------------------- //COPY EXEC PGM=IEBGENER //SYSUT1 DD DSN=COPY.JOB, // DISP=(OLD,PASS), // UNIT=(CASS,,DEFER), // VOL=(,RETAIN,SER=tape-volser), // LABEL=(2,SL) //SYSUT2 DD DSN=hilev.COPY.JOB, // DISP=(NEW,CATLG,DELETE), // UNIT=3390,VOL=SER=disk-volser, // SPACE=(TRK,(1,1),RLSE), // DCB=*.SYSUT1 //SYSPRINT DD SYSOUT=* //SYSIN DD DUMMY //
Dabei ist:
tape-volser
|
der VOLSER des Bandes, zum Beispiel: T12345 |
hilev
|
ein gültiger High-Level-Qualifier |
disk-volser |
der VOLSER der Platte |
Führen Sie den Job aus, um den Dataset COPY.JOB auf Ihre Platte zu
kopieren.
Ändern Sie hilev.COPY.JOB entsprechend
Ihren Anforderungen:
Setzen Sie EXPDT auf ein gültiges Ablaufdatum, zum Beispiel
99365.
Setzen Sie HILEV auf einen gültigen High-Level-Qualifier, zum
Beispiel USERLIB.
Setzen Sie LOCATION auf einen Speicherort, zum Beispiel
STORCLAS=ABC oder UNIT=3390,VOL=SER=USR123.
Führen Sie hilev.COPY.JOB aus, um
einzelne, mehrere oder alle Datasets auf Ihre Platte zu kopieren.
Bevor Sie mit der Installation beginnen, sollten Sie unbedingt die Abschnitte im Kapitel Installationsverfahren und wichtige Natural-Funktionen unter z/OS lesen.
Der Installationsvorgang umfasst die nachfolgend beschriebenen Schritte.
Schritt 2: Lizenzdatei vorbereiten, konvertieren, assemblieren und verlinken
Schritt 12: Natural-spezifische IBM Language Environment-Optionen erstellen
Schritt 15: Neue Natural-Objekte und Natural-Fehlermeldungen laden
Schritt 18: Natural Authorized Services Manager erstellen und starten
(Job I002, Steps 0010, 0020)
Ordnen Sie die benutzerspezifischen Quellcode-, Lade- und Speicherbibliotheken von
System Maintenance Aid (SMA) zu und kopieren Sie sie in die Bibliothek
LOAD.SAVE.
(Job I007, Steps 0101, 0102, 0104 und optional Steps 0111, 0112, 0114, und optional Steps 1201, 1202, 1204)
Sie müssen eine gültige Natural-Lizenzdatei installieren. Eine zusätzliche Lizenzdatei ist erforderlich, wenn Sie Natural Batch for zIIP installieren möchten, um die Unterstützung des IBM z/IIP (IBM System z Integrated Information Processor) zu ermöglichen.
Ausführliche Informationen über die Lizenzdatei und die Produktlizenzierung finden Sie in Mainframe-Produktlizenzierung.
Kopieren Sie die Lizenzdatei vom mitgelieferten Installationsdatenträger auf die Platte, oder übertragen Sie sie vom PC. Vorgehensweise siehe Lizenzdatei mit FTP vom PC auf einen z/OS-Host übertragen in Mainframe-Produktlizenzierung.
Prüfen, konvertieren, assemblieren und verlinken Sie die Lizenzdatei:
| Step 0101 | Lizenzdatei
NATvrs.LICS prüfen.
Dieser Job führt die Funktion CHECK des Lizenzdienstprogramms LICUTIL aus (siehe unten). |
| Step 0102 | Lizenzdatei in einen Assembler-Quellcode umwandeln.
Dieser Job führt die MAKE-Funktion des Lizenzprogramms LICUTIL aus (siehe unten). |
| Step 0104 | Assembler-Quellcode assemblieren und verlinken, um das
Lademodul NATLIC zu erzeugen.
Dieses Modul wird dann in Job I060 mit dem Nukleus verlinkt. |
Die Beschreibung der von LICUTIL bereitgestellten Funktionen und Optionseinstellungen finden Sie in Lizenzdienstprogramm LICUTIL benutzen in Mainframe-Produktlizenzierung.
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie Natural Batch for zIIP für eine Batch-, Batch-Server- oder TSO-Umgebung installieren möchten.
Prüfen, konvertieren, assemblieren und verlinken Sie die mitgelieferte Lizenzdatei für Natural Batch for zIIP:
| Step 0111 | Lizenzdatei
NAZvrs.LICS prüfen.
Dieser Job führt die CHECK-Funktion des Lizenzdienstprogramms LICUTIL aus. |
| Step 0112 | Lizenzdatei in einen Assembler-Quellcode umwandeln. Dieser Job führt die MAKE-Funktion des Lizenzprogramms LICUTIL aus. |
| Step 0114 | Assembler-Quellcode assemblieren und verlinken, um das
Lademodul NAZLIC zu erzeugen. Dieses Modul wird dann in
Job I060 mit dem
Nukleus verlinkt.
|
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie den Natural Optimizer Compiler installieren möchten.
Prüfen, konvertieren, assemblieren und verlinken Sie die mitgelieferte Lizenzdatei für den Natural Optimizer Compiler:
| Step 0111 | Lizenzdatei
NOCvrs.LICS prüfen.
Dieser Job führt die CHECK-Funktion des Lizenzdienstprogramms LICUTIL aus. |
| Step 0112 | Lizenzdatei in einen Assembler-Quellcode umwandeln. Dieser Job führt die MAKE-Funktion des Lizenzprogramms LICUTIL aus. |
| Step 0114 | Assembler-Quellcode assemblieren und verlinken, um das
Lademodul NOCLIC zu erzeugen. Dieses Modul wird dann in
Job I060 mit dem
Nukleus verlinkt.
|
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie Natural for Db2 installieren möchten.
Prüfen, konvertieren, assemblieren und verlinken Sie die mitgelieferte Lizenzdatei für Natural for Db2:
| Step 0111 | Lizenzdatei
NDBvrs.LICS prüfen.
Dieser Job führt die CHECK-Funktion des Lizenzdienstprogramms LICUTIL aus. |
| Step 0112 | Lizenzdatei in einen Assembler-Quellcode umwandeln. Dieser Job führt die MAKE-Funktion des Lizenzprogramms LICUTIL aus. |
| Step 0114 | Assembler-Quellcode assemblieren und verlinken, um das
Lademodul NDBLIC zu erzeugen. Dieses Modul wird dann in
Job I060 mit dem
Nukleus verlinkt.
|
(Job I009, Steps 1200, 1210, 1220, 1230, 1232, 1240, 1250)
Wenn Sie eine der in der folgenden Tabelle aufgeführten Natural-Komponenten verwenden wollen, müssen Sie das entsprechende Natural-Modul mit einer APF Library (Authorized Program Facility) verlinken.
Die folgende Tabelle gibt an, wann eine Komponente erforderlich ist und mit welchen System Maintenance Aid (SMA)-Parametern Sie die Modulnamen angeben können.
| Schritt/Zu installierende Komponente | Modul | SMA-Parameter |
|---|---|---|
| Step 1200: Globaler
Buffer Pool1
Siehe auch Schritt 4: Globalen Buffer Pool starten. |
NATGBPvr |
NAT-GLOBAL-BP
oder
|
| Step 1210: Authorized Services Manager
(ASM)1
Sie müssen in den folgenden Fällen einen ASM verwenden:
Siehe auch Schritt 19: Natural Authorized Services Manager erstellen und starten. |
NATASMvr |
NAT-ASM |
| Step 1220: Natural Roll Server1
In den folgenden Fällen müssen Sie einen Natural Roll Server verwenden:
Siehe auch Schritt 17: Auslagerungsdatei erstellen und formatieren und Schritt 18: Natural Roll Server erstellen und starten. |
NATRSMvr
|
ROLLSRV
|
| Step 1240: Message
Buffer Pool
1
Siehe auch Schritt 20: Message Buffer Pool erstellen und starten. |
NATMBPvr |
NAT-MTBP |
| Step 1250: Impersonation
mit dem Natural RPC (Remote Procedure
Call)2
Siehe auch Schritt 23: Beispiel-JCL für den Natural RPC Server erstellen. |
RPC Server Front-End | NAT-RPC-FRONT |
1 Beschreibung siehe Operations-Dokumentation
2 Beschreibung siehe Natural RPC (Remote Procedure Call)-Dokumentation
(Job I015, Steps 0100, 0101, 0102, 0104)
Diese Schritte sind nur erforderlich, wenn Sie einen globalen Buffer Pool verwenden möchten. Weitere Informationen über den globalen Buffer Pool finden Sie unter Natural Global Buffer Pool in der Operations-Dokumentation.
Die Installation des Natural Authorized Services Manager (ASM) ist obligatorisch, wenn
ALLOWUSERKEYCSA(NO) standardmäßig gilt oder explizit in
SYS1.PARMLIB(DIAGxx angegeben wurde. Siehe
auch Zuordnung des
Natural GBP in der
Operations-Dokumentation.
Erstellen Sie die zum Starten und Stoppen eines globalen Buffer Pool erforderlichen Jobs:
| Step | Job | Funktion |
|---|---|---|
| 0100 | GBNASTRT |
Global Buffer Pool starten |
| 0101 | GBNASTOP |
Global Buffer Pool stoppen |
| 0102 | GBEDSTRT |
Editor Global Buffer Pool starten |
| 0104 | GBEDSTOP |
Editor Global Buffer Pool stoppen |
Wenn Sie einen globalen Natural Buffer Pool verwenden wollen, müssen Sie den Job
GBNASTRT starten, bevor Sie Natural verwenden.
Wenn Sie einen globalen Editor Buffer Pool verwenden wollen, müssen Sie den Job
GBEDSTRT starten, bevor Sie Natural verwenden.
(Job I050, Step 0100)
Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie eine vorhandene
Natural-FNAT-Systemdatei verwenden wollen.
Laden Sie die neue Natural-FNAT-Systemdateidefinition:
Geben Sie die Datenbankkennung (DBID) und die Dateinummer (FNR) der Adabas-Datei
an, in die die neue FNAT-Systemdateidefinition mit Hilfe des
Adabas-Dienstprogramms ADALOD geladen werden soll.
Darüber hinaus müssen Sie diese Datenbankkennung und Dateinummer im Natural-Parametermodul angeben, wie in Schritt 13: Natural-Parametermodul erstellen beschrieben.
Laden Sie die im Dataset NATvrs.SYSF
enthaltene FNAT-Systemdateidefinition mit Hilfe des
Adabas-Dienstprogramms ADALOD.
Der folgende Parameter des ADALOD-Dienstprogramms darf nicht geändert werden:
ISNREUSE=YES
Die folgende Einstellung des ADALOD-Dienstprogramm-Parameters wird empfohlen:
USERISN=YES
Wenn Sie eine FNAT-Datei reorganisieren oder wenn Sie Daten aus der
FNAT-Datei entladen oder in die FNAT-Datei laden (z.B.
mit ADAULD/ADALOD), müssen Sie den Parameter
USERISN=YES für das ADALOD-Dienstprogramm angeben, um die
Natural-Fehler NAT7397 und NAT9988 zu vermeiden, die erfordern, dass Sie die
Natural-FNAT-Systemdatei einem erneuten INPL unterziehen.
Wenn Sie beim Laden einer neuen FNAT-Systemdatei den Parameter
USERISN=YES angeben und Daten aus dieser FNAT-Datei
entladen, nimmt das ADALOD-Dienstprogramm beim Zurückladen der Daten in die
FNAT-Datei die Einstellung USERISN=YES als
Standardeinstellung an.
(Job I050, Step 0101)
Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie eine vorhandene
Natural-FUSER-Systemdatei verwenden möchten.
Laden Sie die neue Natural-FUSER-Systemdateidefinition:
Geben Sie die Datenbankkennung und die Dateinummer der Adabas-Datei an, in die
die neue FUSER-Systemdateidefinition mit Hilfe des
Adabas-Dienstprogramms ADALOD geladen werden soll.
Darüber hinaus müssen Sie diese Datenbankkennung und Dateinummer im Natural-Parametermodul angeben, wie in Schritt 13: Natural-Parametermodul erstellen beschrieben.
Laden Sie die im Dataset NATvrs.SYSF
enthaltene FUSER-Systemdateidefinition mit Hilfe des
Adabas-Dienstprogramms ADALOD.
Der folgende Parameter des Dienstprogramms ADALOD darf nicht geändert werden:
ISNREUSE=YES
Wenn Sie vorhandene Natural-Anwendungen verwenden wollen, müssen Sie alle selbst
geschriebenen Objekte in die leere FUSER-Datei kopieren.
Wenn Sie Natural-Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) verwenden möchten, dann finden Sie weitere Hinweise unter Eine Natural-API verwenden verwenden in der Dokumentation des Dienstprogramms SYSEXT.
(Job I050, Step 0102)
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie schreibgeschützte Systemdateien verwenden möchten. Siehe auch Natural-Scratch-Pad-Datei in der Operations-Dokumentation.
Sie können diesen Schritt auslassen, wenn Sie eine vorhandene Natural Scratch-Pad-Datei verwenden möchten.
Laden Sie die neue Natural Scratch-Pad-Systemdateidefinition:
Setzen Sie den System Maintenance Aid (SMA)-Parameter
NAT-SCRF auf Y (Ja).
Geben Sie die Datenbankkennung und die Dateinummer der Adabas-Datei an, in die die Scratch-Pad-Systemdatei mit Hilfe des Adabas-Dienstprogramms ADALOD geladen werden soll.
Darüber hinaus müssen Sie diese Datenbankkennung und Dateinummer im Natural-Parametermodul angeben, wie in Schritt 13: Natural-Parametermodul erstellen beschrieben.
Laden Sie die im Dataset NATvrs.SYSF
enthaltene Scratch-Pad-Systemdateidefinition mit Hilfe des Adabas-Dienstprogramms
ADALOD.
Der folgende Parameter des Dienstprogramms ADALOD darf nicht geändert werden:
ISNREUSE=YES
(Job I050, Step 0104)
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Registry-Informationen verfügbar sein
müssen, um gleichzeitige Benutzersitzungen zu steuern, die mit dem
Natural-Profilparameter UCONMAX begrenzt sind (siehe
Parameter-Referenz-Dokumentation).
Sie können diesen Schritt auslassen, wenn Sie eine vorhandene
Natural-FREG-Systemdatei verwenden wollen.
Laden Sie die neue Natural-FREG-Systemdateidefinition:
Setzen Sie den System Maintenance Aid (SMA)-Parameter
NAT-FREG auf Y (Ja).
Geben Sie die Datenbankkennung und die Dateinummer der Adabas-Datei an, in die
die FREG-Systemdatei mit Hilfe des Adabas-Dienstprogramms ADALOD
geladen werden soll.
Darüber hinaus müssen Sie diese Datenbankkennung und Dateinummer im Natural-Parameter-Modul angeben, wie Schritt 13: Natural-Parametermodul erstellen beschrieben.
Laden Sie die im Dataset NATvrs.SYSF
enthaltene FREG-Systemdateidefinition mit Hilfe des
Adabas-Dienstprogramms ADALOD.
Der folgende Parameter des Dienstprogramms ADALOD darf nicht geändert werden:
ISNREUSE=YES
(Job I050, Step 0103)
Lassen Sie diesen Schritt aus:
wenn Sie Predict installieren möchten. In diesem Fall müssen Sie den entsprechenden Installationsschritt in der Predict-Installation-Dokumentation ausführen.
wenn Sie eine vorhandene Natural-FDIC-Systemdatei verwenden
wollen.
Laden Sie die neue Natural-FDIC-Systemdateidefinition:
Geben Sie die Datenbankkennung und die Dateinummer der Adabas-Datei an, in die die
neue FDIC-Systemdateidefinition mit Hilfe des Adabas-Dienstprogramms
ADALOD geladen werden soll.
Darüber hinaus müssen Sie diese Datenbankkennung und Dateinummer im Natural-Parametermodul angeben, wie in Schritt 13: Natural- Parametermodul erstellen beschrieben.
Laden Sie die im Dataset NATvrs.SYSF
enthaltene FDIC-Systemdateidefinition mit dem Adabas-Dienstprogramm
ADALOD.
Der folgende Parameter des Dienstprogramms ADALOD darf nicht geändert werden:
ISNREUSE=YES
(Job I050, Step 9900)
Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie Natural Security nicht verwenden.
Wenn Sie Natural Security verwenden, siehe Natural Security installieren.
(Job I055, Step 0110)
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie das ausgelieferte Modul
NATCONFG ändern müssen, um z.B. die NTDVCE-Makrodefinition an Ihre Anforderungen
anzupassen.
Ändern und assemblieren Sie den im Dataset
hilev.NATvrs.SRCE
enthaltenen Quellcode..
Verlinken Sie das resultierende Natural-Konfigurationsmodul NATCONFG
mit dem umgebungsunabhängigen Nukleus (siehe Schritt 14: Nukleus
verlinken).
Weitere Informationen zu den Konfigurationstabellen in NATCONFG finden Sie unter Natural-Konfigurationstabellen in der Operations-Dokumentation.
(Job I055, Step 0120 or 0130)
Erstellen Sie die Natural-spezifischen Laufzeitoptionen für das IBM Language Environment (LE).
Step 0120 ist nur erforderlich, wenn Sie die LE-Optionen im .MVSDEF-Label
im ausgelieferten Modul NATLEOPT an Ihre Anforderungen anpassen müssen.
Setzen Sie den System Maintenance Aid (SMA)-Parameter NAT-LEOPT auf
Y (Ja). Die Standardeinstellung ist N (Nein).
Ändern Sie die erforderlichen LE-Optionen im Quellcodemodul NATLEOPT,
das im Dataset NATvrsSRCE unter dem Label
.MVSDEF enthalten ist.
Assemblieren und verlinken Sie das im Dataset
NATvrsSRCE enthaltene Quellcodemodul
NATLEOPT.
Verlinken Sie das resultierende Modul NATLEOPT mit dem
umgebungsabhängigen Nukleus (siehe Schritt 14: Nukleus verlinken).
Step 0130 ist nur erforderlich, wenn Sie Nicht-Natural-Programme haben, die im 24-Bit-Adressierungsmodus laufen:
Setzen Sie den SMA-Parameter NAT-LEOPT-AMODE24 auf Y
(Ja). Die Standardeinstellung ist N (Nein).
Assemblieren Sie das im Dataset NATvrsSRCE
enthaltene Modul NATLEOPT.
Verlinken Sie das resultierende Modul NATLEOPT mit dem
umgebungsabhängigen Nukleus (siehe Schritt 14: Nukleus verlinken).
(Job I060, Steps 0010, 0015)
Erstellen Sie das Natural-Parametermodul für den Batch-Modus.
Ändern Sie, falls erforderlich, die Einstellungen der Natural-Profilparameter, die mit diesem Job geliefert werden. Die Parameter und die entsprechenden Makros (falls zutreffend) sind in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben. Die wichtigsten Parameter- bzw. Makroeinstellungen werden im Folgenden beschrieben.
Konfigurieren Sie die z/OS-Batch-Schnittstelle: Ändern Sie die Einstellungen
der mit dem Makro NTOSP gelieferten Parameter so, dass sie Ihren
Anforderungen entsprechen. Eine Beschreibung dieser Parameter finden Sie beim
entsprechenden dynamischen Profilparameter OSP. Passen Sie die folgenden Parameter
an:
Passen Sie die folgenden Parameter an:
FNAT=(database-id,file-number) FUSER=(database-id,file-number) FDIC=(database-id,file-number)
wobei database-id und
file-number entweder die
Datenbankkennung und die Dateinummer sind, die Sie beim Laden der neuen
Systemdateien FNAT, FUSER und FSEC
angegeben haben (siehe Schritt 5, Schritt 6
und Schritt
9), oder die Datenbankkennung und die Dateinummer Ihrer
vorhandenen Natural-Systemdateien.
Diese Parameter werden mit dem Makro NTPRM
geliefert, das in der Operations-Dokumentation
beschrieben wird.
Wenn Sie die Anzahl der gleichzeitigen Benutzer mit dem
Natural-Profilparameter UCONMAXbegrenzen wollen, gehen Sie wie
folgt vor:
Geben Sie im Makro NTPRM den folgenden Parameter an:
FREG=(database-id,file-number)
wobei database-id und
file-number entweder die
Datenbankkennung und die Dateinummer sind, die Sie beim Laden der neuen
Natural-Systemdatei FREG (siehe Schritt 8)
angegeben haben, oder die Datenbankkennung und die Dateinummer Ihrer
vorhandenen Natural-Systemdatei Schritt 8.
Wenn Sie schreibgeschützte Systemdateien verwenden wollen, gehen Sie wie folgt vor:
Übergeben Sie mit dem Makro NTPRM
den folgenden Parameter:
ROSY=ON
Geben Sie das Makro NTLFILE an (siehe Profilparameter LFILE):
NTLFILE 212,database-id,file-number
wobei database-id und
file-number die Datenbankkennung
und die Dateinummer sind, die Sie beim Laden der neuen
Natural-Scratch-Pad-Datei (siehe Schritt 7) angegeben haben, oder die
Datenbankkennung und die Dateinummer Ihrer vorhandenen
Natural-Scratch-Pad-Datei.
Wenn Sie einen globalen Natural Buffer Pool verwenden wollen, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen:
Geben Sie das Makro NTBPI an (siehe Profilparameter
BPI):
NTBPI TYPE=NAT,NAME=gbp-name
wobei gbp-name der Name des zu
verwendenden globalen Natural Buffer Pool ist.
Übergeben Sie den folgenden Parameter mit dem Makro NTPRM:
SUBSID=subsystem-name
wobei subsystem-name der Name des
Natural-Subsystems ist, das beim Anlegen des globalen Buffer Pool angegeben
wurde.
Achten Sie darauf, dass der System Maintenance Aid (SMA)-Parameter
NAT-GLOBAL-BP auf Y (Yes) gesetzt ist.
Dies ist die Standardeinstellung.
Ausführliche Informationen zum Natural Global Buffer Pool finden Sie unter Natural Global Buffer Pool unter z/OS in der Operations-Dokumentation.
Assemblieren und verlinken Sie das Natural-Parametermodul.
(Job I060, Steps 0020, 0105)
Wenn Natural in der IBM Language Environment (LE) laufen soll, müssen Sie den
System Maintenance Aid
(SMA)-Parameter NAT-LE auf Y (Ja)
setzen. Die Standardeinstellung ist N (No).
Verlinken Sie den umgebungsabhängigen Nukleus (Step 0020) für Batch Natural.
Die Liste der zu verlinkenden Module für den umgebungsabhängigen Nukleus wird in Schritt 0020 geliefert.
Verlinken Sie den umgebungsabhängigen Nukleus nicht mit der
Linkage-Editor-Option RENT.
Wenn Sie Natural in der IBM Language Environment (LE) laufen lassen wollen, müssen
Sie ENTRY LESTART anstelle von ENTRY CMSTART angeben.
Verlinken Sie den umgebungsunabhängigen Nukleus (Schritt 0105).
Die Liste der zu verlinkenden Module für den umgebungsunabhängigen Nukleus wird in Schritt 0105 mitgeliefert.
Achten Sie darauf, dass der im Natural-Parametermodul angegebene
Natural-Profilparameter NUCNAME (siehe
Parameter-Referenz-Dokumentation) den Namen des aus diesem
Verlinkungsschritt resultierenden Moduls enthält.
(Job I061, Step 0100)
Laden Sie die Natural-Objekte und Natural-Fehlermeldungen aus dem Dataset
NATvrs.INPL mit Hilfe des
Natural-Dienstprogramms INPL in die Natural-Systemdateien.
Die Natural-Fehlermeldungen bestehen aus Kurz- und Langmeldetexten und den
deutschen (ULANG=2) Kurzmeldetexten. Mit dem Programm
ERRUPPER des Natural-Dienstprogramms SYSERR können Sie die
Meldungstexte in Großbuchstaben umwandeln.
Einzelheiten zu ULANG und ERRUPPER finden Sie in der
Parameter-Referenz-Dokumentation bzw. in der
SYSERR-Dienstprogramm-Dokumentation..
(Job I200, Step 0101)
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie den Natural Roll Server verwenden wollen. Informationen zu den verschiedenen Arten von Auslagerungsdateien (Roll Files) finden Sie unter Roll File und LRB in der Operations-Dokumentation sowie unter Natural unter CICS und Natural unter IMS TM in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.
Wenn Sie das Roll File einer früheren Version verwenden, genügt es, die Funktion
NATRSRFI RESET auszuführen. Siehe Roll File
formatieren in der
Operations-Dokumentation.
Wenn Sie ein neues Roll File verwenden, müssen Sie den Job FORMRF1
(wird mit Step 0101 geliefert) erstellen und starten, bevor Sie Natural
benutzen.
(Job I200, Step 0102)
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie den Natural Roll Server verwenden möchten, der unter Betrieb des Natural Roll Servers in der Operations-Dokumentation beschrieben ist.
Erstellen und starten Sie den Job SAGRSM (wird mit Step 0102
geliefert), bevor Sie Natural verwenden. Siehe Roll Server
starten in der
Operations-Dokumentation.
(Job I200, Step 0103)
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie den Natural Authorized Services Manager (ASM) verwenden wollen, der unter Authorized Services Manager unter z/OS in der Operations-Dokumentation beschrieben ist.
Erstellen und starten Sie den Job SAGASM, bevor Sie Natural benutzen. Erstellen und
starten Sie den Job SAGASM, bevor Sie Natural benutzen.
(Job I200, Step 0107)
Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie den Message Buffer Pool verwenden wollen, der unter Message Buffer Pool in der Operations-Dokumentation beschrieben ist.
Erstellen und starten Sie den Job SAGMTBP (wird mit Step 0107
geliefert), bevor Sie Natural benutzen. Siehe auch Betrieb des Message Buffer
Pool in der
Operations-Dokumentation.
(Job I200, Steps 0109, 0115, 0120)
Diese Schritte sind nur erforderlich, wenn Sie den Natural RPC Server verwenden wollen.
Beispiel für einen Natural RPC-Server:
Erstellen Sie die CMPRMIN-Beispiel-Eingabe, um einen Natural RPC
Server im Batch-Modus auszuführen (Step 0109).
Erstellen Sie die Beispiel-JCL, um eine Standard-Natural RPC Server Task ohne RPC Server-Frontend auszuführen (Step 0115).
Erstellen Sie die Beispiel-JCL, um eine Natural RPC Server Task mit dem RPC Server-Frontend auszuführen (Schritt 0120). Diese JCL ist für Impersonation erforderlich.
Dieser Abschnitt enthält eine Anleitung zur Überprüfung, ob die Installation von Natural erfolgreich war.
Mit der folgenden Beispiel-JCL können Sie Natural im Batch-Modus aufrufen und prüfen, ob die Natural-Systemdateien verfügbar sind:
//JOBNAME JOB (,,,999),CLASS=K,MSGCLASS=X,MSGLEVEL=(1,1) //* //NATBAT EXEC PGM=NATvrsBA,COND=(0,LT) //STEPLIB DD DSN=NATURAL.BATCH.LIBRARY,DISP=SHR // DD DSN=ADAvrs.LOAD,DISP=SHR //DDCARD DD * ADARUN DB=001,DE=3390,SVC=249,MODE=MULTI //CMPRINT DD SYSOUT=X //CMPRT01 DD SYSOUT=X //CMWKF01 DD DUMMY //SYSOUT DD DUMMY //CMSYNIN * EDIT WRITE 'TESTBAT' END .E RUN SAVE TESTBAT FIN //
Dieser Job startet Natural, erstellt das Beispiel-Programm TESTBAT und
führt mit dem Systemkommando RUN das Programm aus.
Mit dem folgenden Prüfverfahren können Sie die Natural-Systemfunktionen im Online-Modus testen und prüfen, ob die Natural-Systemdateien verfügbar sind.
Melden Sie sich in der Natural-Benutzerbibliothek SYSTEM an:
LOGON SYSTEM
Geben Sie das folgende Natural-Systemkommando ein:
MAINMENU
Wählen Sie und geben Sie Folgendes ein:
C in das Feld Code field,
P in das Feld Type und
TEST in das Feld Name.
Geben Sie im Bearbeitungsbereich des Programmeditors Folgendes ein:
WRITE 'HELLO' END
Sichern Sie den Quellcode und verlassen Sie den Programmeditor.
Geben Sie im Menü Folgendes ein:
L in das Feld Code und
TES* in das Feld Name.
Geben Sie auf dem Bildschirm LIST Objects in a Library das
Zeilenkommando RU für das Programm TEST
ein.
Geben Sie im SYSDDM-Utility-Menü Folgendes ein:
SYSDDM
Geben Sie im SYSDDM-Utility-Menü Folgendes ein:
R in das Feld Code und
EMPLOYEES in das Feld DDM Name
Nachdem Sie ENTER gedrückt haben, geben Sie Folgendes ein:
C in das Feld Code,
in das Feld FNR die entsprechende Nummer der
Natural-Systemdatei,
die entsprechende Datenbankkennung in das Feld DBID
und
Y in das Feld Replace.
Das angegebene DDM wurde an Ihre Umgebung angepasst.
Wiederholen Sie die Schritte 9 und 10 für das DDM VEHICLES.
Sie können überprüfen, ob die Datendefinitionsmodule (DDMs) EMPLOYEES
und VEHICLES jetzt in Ihrer Umgebung verfügbar sind, indem Sie sich bei
der Natural-Systembibliothek SYSEXSYN anmelden und die
Beispielprogramme (z.B. AEDEX1R) mit dem Systemkommando
RUN ausführen.