Anwendungsprogrammierschnittstellen

In diesem Kapitel werden die für Natural Security verfügbaren Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) beschrieben:


Allgemeines zu Subprogrammen bei NSC

Natural Security bietet mehrere Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs). Es handelt sich um Natural-Subprogramme, die in vier Kategorien fallen:

  • Subprogramme für die Zugangsprüfung und Benutzerauthentifizierung,

  • Subprogramme zur Ausführung von Natural Security Administrator Services-Funktionen von außerhalb der Natural Security-Bibliothek SYSSEC,

  • Subprogramme zur Ausführung von Natural Security-Verwaltungsfunktionen (Maintenance Functions) von außerhalb der Natural Security-Bibliothek SYSSEC,

  • Subprogramme zur Ausführung von Natural Security-Retrieval-Funktionen von außerhalb der Natural Security-Bibliothek SYSSEC.

Jedes zu verwendende Subprogramm muss in die Bibliothek kopiert werden, in der es ausgeführt werden soll, oder in eine der Steplibs, die mit dieser Bibliothek verkettet sind.

Anmerkung
Die Subprogramme (mit Ausnahme von SECNOTE) können nicht aus einem der im Kapitel User Exits beschriebenen anmeldebezogenen User Exits aufgerufen werden.

Beginn der AnweisungslisteUm die APIs aufzulisten:

  1. Wählen Sie im Hauptmenü (Main Menu) die Option Administrator Services.

    Wenn Sie Zugriff auf die Administrator Services haben, wird das Administrator Services Menu 1 angezeigt.

  2. Drücken Sie PF8.

  3. Wählen Sie im Administrator Services Menu 2 die Option Application Programming Interfaces.

    Es wird eine Liste der Schnittstellen-Subprogramme mit Beispielen und erklärenden Online-Texten angezeigt. Sie können das Ergebnis mithilfe der folgenden Suchfelder filtern:

    • Example
      Beispiel: Suche nach einer bestimmten Gruppe von Beispielen.

    • Interface
      Schnittstelle: Suche nach einer benötigten Anwendungsprogrammierschnittstelle.

    • Description
      Beschreibung: Filterung der Beispiele nach beschreibenden Stichwörtern.

Rückgabecode

Mehrere der Subprogramme enthalten das Feld PRC. Es enthält den Rückgabecode. Dieser ist 0 (Null), wenn die Funktion erfolgreich ausgeführt wurde. Jeder andere Rückgabecode nnnn entspricht entweder einer Natural Security-Fehlernummer oder, wenn ein Bindestrich (-) vorangestellt ist, einer Natural-Systemfehlernummer. Sie können die entsprechende Meldung anzeigen, indem Sie eines der folgenden Natural-Systemkommandos eingeben:

  • HELP Unnnn für eine Natural Security-Meldung, in der Bibliothek SYSSEC oder

  • HELP nnnn für eine Natural-Systemmeldung.

Subprogramme zur Zugangsberechtigungsprüfung und zur Benutzerauthentifizierung

Diese Subprogramme können für Folgendes verwendet werden:

Subprogramm Beschreibung
Subprogramme zur Zugangsberechtigungsprüfung
NSC---L   Prüfen, ob die Anmeldung bei einer Bibliothek erlaubt ist und welche Module in einer Bibliothek für einen Benutzer verfügbar sind.
NSCCHCK   Prüfen, ob der Zugriff auf ein externes Objekt erlaubt ist.
NSCDEF   Prüfen, ob das Objekt in Natural Security definiert ist.
Subprogramme zur Benutzerauthentifizierung
NSC---P Prüfen, ob das Passwort gültig ist.
NSC----P Prüfen, ob das Passwort gültig ist, und es ändern.
NSC--PH Prüfen, ob die Passphrase gültig ist.
NSC--PHS Prüfen, ob die Passphrase gültig ist, und sie ändern.
NSC---SP Prüfen, ob das Passwort gültig ist - in RPC Server-Umgebungen.
NSCSSX Prüfen, ob das Passwort gültig ist - in einem LDAP-Benutzerauthentifizierungskontext.

NSC---L

Das Subprogramm NSC---L wird verwendet, um:

  • zu prüfen, ob ein bestimmter Benutzer sich bei einer bestimmten Bibliothek anmelden darf,

  • festzustellen, welche Module in einer Bibliothek für einen Benutzer verfügbar sind.

Es wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSC---L' PAPPLID PUSERID PRC PPARM1 PNSC-MESSAGE

Beispielprogramme PGM---L und PGM---LM für den Aufruf dieses Subprogramms sowie erläuternde Texte TXT---L und TXT---LM sind in der Bibliothek SYSSEC in Quellcodeform enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGM---L Prüfen, ob ein bestimmter Benutzer sich bei einer bestimmten Bibliothek anmelden darf.
PGM---LM Prüfen, ob ein bestimmter Benutzer ein Modul in einer Bibliothek ausführen darf.

NSCCHCK

Das Subprogramm NSCCHCK wird verwendet, um zu prüfen, ob ein bestimmter Benutzer auf ein bestimmtes externes Objekt zugreifen darf.

Das Subprogramm NSCCHCK wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCCHCK' PCLASSID PUSERID POBJID PACCESS-TYPE PRC PPARM1 PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMCHCK für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTCHCK sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMCHCK Prüfen, ob ein bestimmter Benutzer auf ein bestimmtes externes Objekt zugreifen darf. DS, JB, ND, OP, PR, VA, VS
Code Funktion
DS Dataset
JB Batch Jobs
ND Nodes (Knoten)
OP Operations
PR Printers (Drucker)
VA VTAM-Anwendungen
VS Volume Serials (Datenträgernummer)

NSCDEF

Das Subprogramm NSCDEF wird verwendet, um zu prüfen, ob ein bestimmtes Objekt unter Natural Security definiert ist, d.h. ob ein Sicherheitsprofil für das Objekt existiert.

Das Subprogramm NSCDEF wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCDEF' POBJID POBJTYPE PRC PNSC-MESSAGE PPARM1

Ein Beispielprogramm PGMDEF für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTDEF sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGMDEF Prüfen, ob ein bestimmtes Objekt unter Natural Security definiert ist (ob ein Sicherheitsprofil für das Objekt existiert).

NSC---P

Das Subprogramm NSC---P wird verwendet, um zu prüfen, ob das zusammen mit einer Benutzerkennung gelieferte Passwort gültig ist.

Anmerkung
Um diese Funktion in einer Natural RPC Server-Umgebung auszuführen, wird empfohlen, stattdessen NSC---SP (siehe unten) zu verwenden. Zum Prüfen einer Passphrase können Sie NSC--PH (siehe unten) verwenden.

Das Subprogramm NSC---P wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSC---P' PUSERID PPASSWORD PUSER_NAME PRC PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGM---P für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXT---P sind in der Bibliothek SYSSEC in Quellcodeform enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGM---P Prüfen des Passworts eines bestimmten Natural Security-Benutzers.

Anmerkung:
Bei der Ausführung dieses Subprogramms gilt die allgemeine Option Maximum Number of Logon Attempts, d.h. jedes ungültige Passwort wird als ein erfolgloser Anmeldeversuch gewertet.

NSC----P

Das Subprogramm NSC----P wird verwendet, um zu prüfen, ob das zusammen mit einer Benutzerkennung gelieferte Passwort gültig ist. Außerdem wird es verwendet, um das Passwort zu ändern.

Anmerkung
Um diese Funktion für eine Passphrase auszuführen, können Sie NSC--PHS verwenden (siehe unten).

Das Subprogramm NSC----P wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSC----P' PUSERID PPASSWORD(*) PUSER_NAME PPARM PRC PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGM----P, wie dieses Subprogramm aufgerufen werden kann, und ein erläuternder Text TXT----P sind in der Bibliothek SYSSEC in Quellcodeform enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGM----P Prüfen und ändern des Passworts eines bestimmten Natural Security-Benutzers.

Anmerkung:
Bei der Ausführung dieses Subprogramms gilt die allgemeine Option Maximum Number of Logon Attempts, d.h. jedes ungültige Passwort wird als ein erfolgloser Anmeldeversuch gewertet.

NSC--PH

Das Subprogramm NSC--PH wird verwendet, um zu prüfen, ob die Passphrase, die zusammen mit einer Benutzerkennung angegeben wurde, gültig ist.

Es wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSC--PH' PUSERID PPASSWORD_PHRASE PUSER_NAME PRC PNSC-MESSAGE PNSC-MESSAGE_2

Ein Beispielprogramm PGM--PH für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXT--PH sind in der Bibliothek SYSSEC in Quellcodeform enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGM--PH Prüfen der Passphrase einer bestimmter Benutzerkennung.

Anmerkung:
Bei der Ausführung dieses Subprogramms gilt die allgemeine Option Maximum Number of Logon Attempts, d.h. jedes ungültige Passwort wird als ein erfolgloser Anmeldeversuch gewertet.

NSC--PHS

Das Subprogramm NSC--PHS wird verwendet, um zu prüfen, ob die zusammen mit einer Benutzerkennung gelieferte Passphrase gültig ist. Außerdem wird es verwendet, um die Passphrase zu ändern.

Das Subprogramm NSC--PHS wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSC--PHS' PUSERID PPASSWORD_PHRASE(*) PUSER_NAME PPARM PRC PNSC-MESSAGE PNSC-MESSAGE_2

Ein Beispielprogramm PGM--PHS für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXT--PHS sind in der Bibliothek SYSSEC in Quellcodeform enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGM--PHS Prüfen und ändern der Passphrase eines bestimmten Natural Security-Benutzers.

Anmerkung:
Bei der Ausführung dieses Subprogramms gilt die allgemeine Option Maximum Number of Logon Attempts, d.h. jedes ungültige Passwort wird als ein erfolgloser Anmeldeversuch gewertet.

NSC---SP

Das Subprogramm NSC---SP ist nur in Natural RPC Server-Umgebungen zu verwenden. Es entspricht im Wesentlichen NSC---P (siehe oben). Es wird verwendet, um zu prüfen, ob das zusammen mit einer Benutzerkennung angegebene Passwort gültig ist.

Das Subprogramm NSC---SP wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSC---SP' PUSERID PPASSWORD PLIBRARYID PUSERNAME 
                     PPARM1 PRC PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGM---SP für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXT---SP sind in der Bibliothek SYSSEC in Quellcodeform enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGM---SP Prüfen des Passworts eines bestimmten Natural Security-Benutzers.

Diese Natural Security API kann in einer Natural-Server-Sitzung (das heisst, wenn die Natural-Systemvariable *SERVER-TYPE nicht leer ist) sowie in einer Nicht-Natural-Sitzung verwendet werden.

Anmerkung:
Für die Ausführung dieses Subprogramms gilt die allgemeine Option Maximum Number of Logon Attempts, d.h. jedes ungültige Passwort wird als ein erfolgloser Anmeldeversuch gewertet. Außerdem verhält sich Natural Security so, als ob die Option Lock User Option auf X gesetzt wäre, d.h. es merkt sich erfolglose Anmeldeversuche über Sitzungen hinweg. Anders als bei der Lock User Option wird bei der Sperrung von Benutzerkennungen jedoch nicht die in der Natural-Systemvariablen *INIT-USER enthaltene Benutzerkennung berücksichtigt. Wenn die maximale Anzahl an Anmeldeversuchen überschritten wird, wird die Natural RPC Server-Sitzung nicht beendet.

NSCSSX

Das Subprogramm NSCSSX ist nur unter Windows und Linux verfügbar. Es wird verwendet, um zu prüfen, ob das zusammen mit der Benutzerkennung übergebene Passwort gültig ist.

Voraussetzung für die Verwendung dieses Subprogramms ist, dass die Benutzerauthentifizierung über einen LDAP-Server aktiviert wurde. Siehe Authentifizierungsoptionen (LDAP).

Das Subprogramm NSCSSX wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCSSX' PUSERID PPASSWORD PNSC-USERID PNSC-USERNAME PNSC-USERTYPE PPARM PRC PNSC-MESSAGE 

Ein Beispielprogramm PGMSSX01 für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTSSX01 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGMSSX01 Prüfen des Passworts einer bestimmten Benutzerkennung.

Anmerkung:
Bei der Ausführung dieses Subprogramms gilt die allgemeine Option Maximum Number of Logon Attempts, d.h. jedes ungültige Passwort wird als ein erfolgloser Anmeldeversuch gewertet.

Subprogramme für Administrator Services

Mit diesen Subprogrammen können verschiedene Funktionen der Administrator Services ausgeführt werden:

Subprogramm Beschreibung
NSCADM

Allgemeine Optionen anzeigen
Verarbeiten von (ETID-bezogenen) Anmeldesätzen
Anmelde-/Gegenzeichnungsfehlersätze verarbeiten
Verwaltungs-/Wiederherstellungsabschnitten für einzelne Objekttypen entfernen/wiederherstellen
Benutzer anzeigen, in deren Sicherheitsprofilen ein Wert von einem voreingestellten Wert abweicht
Gesperrte Benutzerkennungen auflisten und entsperren

NSCSSXMN LDAP-Sicherheitsprofil archivieren/zurückholen
NSCXLI Eines einzelnen Verwaltungsprotokollsatz anzeigen
NSCXLO Eine Liste von Verwaltungsprotokollsätzen anzeigen

NSCADM

Das Subprogramm NSCADM wird für folgende Zwecke verwendet:

  • Einstellungen der General Options in den Administrator Services anzeigen.

  • Anmeldesätze verarbeiten, was insbesondere für ETID-bezogene Anmeldesätze relevant ist.

  • Anmelde-/Gegenzeichnungsfehlersätze verarbeiten.

  • Natural Security-Verwaltungs-/Abrufabschnitte entfernen/neu einrichten: für Basis-/Verbundanwendungsprofile und RPC-Serverprofile.

  • Einen voreingestellten Wert (wie in den User Preset Values festgelegt) mit dem entsprechenden tatsächlichen Wert in Benutzersicherheitsprofilen vergleichen, um eine Liste aller Benutzersicherheitsprofile zu erhalten, in denen der Wert vom voreingestellten Wert abweicht.

  • Gesperrte Benutzerkennungen auflisten und eine gesperrte Benutzerkennung entsperren.

Das Subprogramm NSCADM wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCADM' PVERSION PPARM PPARM1(*) PLENGTH PRC PNSC-MESSAGE

Beispielprogramme PGMADM01 - PGMADM07 und erläuternde Texte TXTADM01 bis TXTADM07 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMADM01 Allgemeine Standardeinstellungen und Optionen zurückgeben. GDO, NSF (nur unter z/OS), SSX (nur unter Linux und Windows)
PGMADM02 Anmeldedatensätze auflisten und löschen. LR, DR
PGMADM03 Natural Security-Objekttypbeschreibungen verarbeiten (Beschreibung der Anwendungsentität löschen, Beschreibung der Anwendungsentität anzeigen, Beschreibung der Natural-RPC-Entität aktualisieren). DI, DE, UP
PGMADM04 Liste der Natural Security-Benutzerprofile abrufen, bei denen der Wert eines Feldes vom entsprechenden voreingestellten Wert abweicht. PR
PGMADM05 Zeitstempelbezogene ETID-Anmeldesätze verwalten. (Es ist möglich, diejenigen Anmeldungen auszuwählen, die in einer Natural RPC-Umgebung stattgefunden haben). LR
PGMADM06 Gesperrte Benutzerkennungen auflisten und entsperren. AE
PGMADM07 Anmelde-/Gegenzeichnungsfehlersätze auflisten und löschen. LE, DE

Der Parameter PPARM wird als Funktionscode verwendet:

Code Funktion
GDO Allgemeine Optionen anzeigen.
NSF NSF-Optionen anzeigen.
LR Anmeldesätze auflisten.
DR Anmeldesätze löschen.
LE Anmelde-/Gegenzeichnungsfehler auflisten.
DE Anmelde-/Gegenzeichnungsfehler löschen.
DI Verwaltungs-/Abruf-Abschnitte für Basis-/Verbundanwendungsprofile und RPC-Serverprofile anzeigen.
DE Verwaltungs-/Retrieval-Abschnitte für Basis-/Verbundanwendungsprofile und RPC-Serverprofile löschen.
PR Vorgabewert vergleichen.
LI Gesperrte Benutzerkennungen auflisten.
UL Eine gesperrte Benutzerkennung entsperren.

NSCSSXMN

Das Subprogramm NSCSSXMN ist nur unter Windows und Linux verfügbar. Es wird verwendet, um ein LDAP-Sicherheitsprofil zur archivieren und zurückzuholen.

Voraussetzung für die Verwendung dieses Subprogramms ist, dass das LDAP-Sicherheitsprofil in archivierter oder zurückgeholter Form existiert. Siehe Authentifizierungsoptionen (LDAP).

Das Subprogramm NSCSSXMN wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCSSXMN' PFUNCTION PPROFILE-ID PRC

Ein Beispielprogramm PGMSSX02 für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTSSX02 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMSSX02 Authentifizierungsprofile verwalten (LDAP). AR, RV

Der Parameter PFUNCTION dient als Funktionscode:

Code Funktion
AR Security-Profil archivieren.
RV Security-Profil zurückholen.

NSCXLI

Das Subprogramm NSCXLI wird verwendet, um einen einzelnen Verwaltungsprotokolldatensatz anzuzeigen, der von Natural Security erstellt wurde, wenn die allgemeine Option Logging of Maintenance Functions aktiv ist.

Das Subprogramm NSCXLI wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCXLI' PFUNCTION PSELECT-TYPE POBJ-ID POBJ-ID2 PTIMESTMP PPARM PRC PNSC-MESSAGE PLOG-HEADER XPARM1 PPARM1 XPARM2 PPARM2 XPARM3 PPARM3 XPARM4 PPARM4 XPARM5 PPARM5 XPARM6 PPARM6 XTEXT PTEXT

Beispielprogramme PGMXLI01 - PGMXLI10 für den Aufruf dieses Subprogramms und erläuternde Texte TXTXLI01 - TXTXLI10 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMXLI01 Den Verwaltungsprotokolldatensatz einer Datei lesen. RI
PGMXLI02 Den Verwaltungsprotokolldatensatz einer Datei lesen. Nur die geänderten Daten dieses Satzes anzeigen. RI
PGMXLI03 Den Verwaltungsprotokolldatensatz einer Bibliothek lesen. RI
PGMXLI04 Den Verwaltungsprotokolldatensatz einer Bibliothek lesen. Nur die geänderten Daten dieses Satzes anzeigen. RI
PGMXLI05 Den Verwaltungsprotokolldatensatz einer Mailbox lesen. RI
PGMXLI06 Den Verwaltungsprotokolldatensatz einer Mailbox lesen. Nur die geänderten Daten dieses Satzes anzeigen. RI
PGMXLI07 Den Verwaltungsprotokolldatensatz eines Benutzers lesen. RI
PGMXLI08 Den Verwaltungsprotokolldatensatz eines Benutzers lesen. Nur die geänderten Daten dieses Satzes anzeigen. RI
PGMXLI09 Den Verwaltungsprotokolldatensatz eines externen Objekts lesen. RI
PGMXLI10 Den Verwaltungsprotokolldatensatz eines externen Objekts lesen. RI
Code Funktion
RI Einen Datensatz lesen.

NSCXLO

Das Subprogramm NSCXLO dient zum Lesen von Verwaltungsprotokolldatensätzen, die von Natural Security erstellt werden, wenn die allgemeine Option Logging of Maintenance Functions aktiv ist.

Das Subprogramm NSCXLO wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCXLO' PFUNCTION PSELECT-TYPE PSTART-OBJ-ID PFROMTIMESTMP PTOTIMESTMP PRC PPARM PPARM1(*) PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMXLO01 für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTXLO01 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Code
PGMXLO01 Sicherheitsprofil-Verwaltungsprotokolle abrufen. RI
Code Funktion
RI Einen Datensatz lesen.

Subprogramme zur Objektverwaltung

Mit diesen Subprogrammen können Verwaltungsfunktionen für Sicherheitsprofile verschiedener Objekttypen durchgeführt werden:

Subprogramm Beschreibung
NSCFI Verwaltungsfunktionen für Dateien
NSCLI   Verwaltungsfunktionen für Bibliotheken
NSCMA  Verwaltungsfunktionen für Mailboxen
NSCOB Verwaltungsfunktionen für externe Objekte
NSCUS   Verwaltungsfunktionen für Benutzer
NSCUT Verwaltungsfunktionen für Dienstprogramme (Utilities)

Die Verwendung der Subprogramme für die Objektpflege wird über die allgemeine Option Free Access to Functions via APIs gesteuert (siehe Kapitel Administrator Services).

NSCFI

Das Subprogramm NSCFI ist nur in einer z/OS-Umgebung verfügbar und kann nur auf Dateisicherheitsprofile angewendet werden. Für DDM-Sicherheitsprofile können Sie das Subprogramm NSCLI verwenden (siehe unten).

Das Subprogramm NSCFI wird verwendet, um Verwaltungs-/Abruf-Funktionen für Dateisicherheitsprofile von außerhalb der Bibliothek SYSSEC durchzuführen.

Es wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCFI' PFUNCTION PFILEID PFILEID2 PRC PPFKEY(*) PPARM PPARM1 PPARM2 PTEXT(*) PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMFI001 für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTFI001 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Das Beispielprogramm ist nur in einer z/OS-Umgebung verfügbar.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMFI001 Dateiverwaltungsfunktionen ausführen. AD, CL, CO, DE, DI, MO, RE, UP

Der erste Parameter (PFUNCTION) muss mit dem Funktionscode für die gewünschte Funktion gefüllt werden. Die folgenden Funktionen sind verfügbar:

Code Funktion
AD   Datei anlegen
CL   Verlinkung zwischen Bibliothek und Datei aufheben
CO   Datei kopieren
DE   Datei löschen
DI   Datei anzeigen
MO   Datei ändern (einschließlich aller Bestandteile des Sicherheitsprofils)
RE   Lese-Link zwischen Bibliothek und Datei herstellen
UP   Update-Link zwischen Bibliothek und Datei herstellen

NSCLI

Das Subprogramm NSCLI wird verwendet, um Verwaltungs-/Abruf-Funktionen für Bibliothekssicherheitsprofile von außerhalb der Bibliothek SYSSEC auszuführen.

Es wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCLI' PFUNCTION PLIBID PLIBID2 PLIBTYPE PRC PPFKEY(*) PPARM PPARM1 PPARM2 PTEXT(*) PPARM3 PPARM4 PPARM5 PPARM6 POPRB(*) PNSC-MESSAGE

Beispielprogramme PGMLI001 - PGMLI006 für den Aufruf dieses Subprogramms und erläuternde Texte TXTLI001 - TXTLI006, sowie Beispielprogramme PGMDDM01 - PGMDDM02, wie es mit dem Funktionscode MD aufzurufen ist, und entsprechende erläuternde Texte TXTDDM01 - TXTDDM02 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Die Beispielprogramme PGMDDM01 und PGMDDM02 sind nur unter Windows und Linux verfügbar.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMLI001 Bibliotheksprofil verwalten (allgemeine Optionen). AD, CO, DI, DL, MO, LK, RE, SL, TL
PGMLI002 Bibliotheksprofil verwalten (Verknüpfung Benutzer-Bibliothek aufheben, Bibliothek löschen, ETID abfragen). CL, DE, ET
PGMLI003 Module erlauben und nicht erlauben. DM, MM
PGMLI004 Bibliotheksprofil verwalten (Kommandoprozessoren). AC, DC, LC, MC, MK, UC
PGMLI005 Steplib-Eintragstabelle sowie *STEPLIB verwalten. ST
PGMLI006 Bibliotheksprofile mit Adabas-Passwort abrufen und verwalten. SL, MO
PGMDDM01 Bibliotheksprofile mit Adabas-Passwort abrufen und verwalten. MD
PGMDDM02 DDM-Sicherheitsprofil verwalten. MD, LD

Der erste Parameter (PFUNCTION) muss mit dem Funktionscode für die gewünschte Funktion gefüllt werden. Die folgenden Funktionen sind verfügbar:

Code Funktion
AD   Bibliothek anlegen
CL   Verlinkung zwischen Benutzer und Bibliothek aufheben
CO   Bibliothek kopieren
DE   Bibliothek löschen
DI   Bibliothek anzeigen
DL   Special-Link zwischen Benutzer und Bibliothek anzeigen
DM   Erlaubte/nicht erlaubte Module anzeigen
ET   Bibliothekskennung (Library ID) über ETID abfragen
LK   Benutzer mit Bibliothek verlinken
MD   DDM-Profil verwalten; siehe auch unten (diese Funktion ist unter z/OS nicht verfügbar)
MM   Erlaubte/nicht erlaubte Module ändern
MO   Bibliothek ändern (einschließlich aller Bestandteile ihres Sicherheitsprofils)
SL   Special-Link zwischen Benutzer und Bibliothek herstellen
TL   Link zwischen Benutzer und Bibliothek vorübergehend sperren
UC   Alle geänderten Kommandoprozessoren in der Bibliothek aktualisieren

Wenn PFUNCTION mit dem Funktionscode MD gefüllt ist, muss der PSUBFUNC-Abschnitt des Parameters PPARM mit dem Code für die gewünschte Unterfunktion gefüllt werden. Die folgenden Unterfunktionen sind verfügbar:

Code Unterfunktion
AD   DDM-Profil anlegen
CL   Link zwischen Bibliotheksprofil und DDM-Profil aufheben
CO   DDM-Profil kopieren
DE   DDM-Profil löschen
DI   DDM-Profil anzeigen
MO   DDM-Profil ändern
RE   Lesen-Link zwischen Bibliotheksprofil und DDM-Profil herstellen
UP   Update-Link zwischen Bibliotheksprofil und DDM-Profil herstellen

NSCMA

Das Subprogramm NSCMA wird verwendet, um Verwaltungs-/Abruf-Funktionen für Mailbox-Sicherheitsprofile von außerhalb der Bibliothek SYSSEC durchzuführen.

Es wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCMA' PFUNCTION POBJID POBJID2 PRC PPFKEY(*) PPARM PPARM1 PPARM2 PTEXT1(*) PTEXT2(*) PNSC-MESSAGE

Beispielprogramme PGMMA001 - PGMMA002 für den Aufruf dieses Subprogramms und erläuternde Texte TXTMA01 - TXTMA02 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMMA001 Mailbox-Profil verwalten. AD, DI, MO, CO, RE
PGMMA002 Mailbox-Profil löschen. DE

Der erste Parameter (PFUNCTION) muss mit dem Funktionscode der gewünschten Funktion gefüllt werden. Die folgenden Funktionen sind verfügbar:

Code Funktion
AD   Mailbox-Profil anlegen
CO   Mailbox-Profil kopieren
DE   Mailbox-Profil löschen
DI   Mailbox-Profil anzeigen
MO   Mailbox-Profil ändern (einschließlich aller Bestandteile des Sicherheitsprofils)
RE   Mailbox-Profil umbenennen

NSCOB

Das Subprogramm NSCOB ist nur in einer z/OS-Umgebung verfügbar. Es wird verwendet, um Verwaltungs-/Abruf-Funktionen für externe Objektsicherheitsprofile von außerhalb der Bibliothek SYSSEC durchzuführen.

Es wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCOB' PFUNCTION PCLASSID POBJID POBJID2 PRC PPFKEY(*) PPARM PPARM1 PPARM2 PTEXT(*) PNSC-MESSAGE

Beispielprogramme PGMOB001 - PGMOB002 für den Aufruf dieses Subprogramms und erläuternde Texte TXTOB001 - TXTOB002 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMOB001 Externes Objektprofil verwalten (allgemeine Optionen). AD, CO, CL, DE, DI, DL, LK, MO
PGMOB002 Externes Objektprofil verwalten (Link zwischen externem Objekt und Benutzer aufheben, externes Objektprofil löschen). CL, DE

Der erste Parameter (PFUNCTION) muss mit dem Funktionscode für die gewünschte Funktion gefüllt werden. Die folgenden Funktionen sind verfügbar:

Code Funktion
AD   Externes Objekt anlegen
CL   Link zwischen Benutzer und externem Objekt aufheben
CO   Externes Objekt kopieren
DE   Externes Objekt löschen
DI   Externes Objekt anzeigen
DL   Link zwischen Benutzer und externem Objekt anzeigen
LK   Benutzer mit externem Objekt verlinken
MO   Externes Objekt ändern (einschließlich aller Bestandteile seines Sicherheitsprofils)

NSCUS

Das Subprogramm NSCUS wird verwendet, um Verwaltungs-/Abruf-Funktionen für Benutzersicherheitsprofile von außerhalb der Bibliothek SYSSEC durchzuführen.

Anmerkung
NSCUS kann nicht für private Bibliotheken verwendet werden, die an Benutzersicherheitsprofile angehängt sein können. Für die Verwaltung/das Abrufen von privaten Bibliotheken können Sie das Subprogramm NSCLI verwenden.

Das Subprogramm NSCUS wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCUS' PFUNCTION PUSERID PUSERID2 PRC PPFKEY(*) PPARM PPARM1 PPARM2 PTEXT(*) PPARM3 PPARM4 PNSC-MESSAGE

Beispielprogramme PGMUS001 - PGMUS004 für den Aufruf dieses Subprogramms und erläuternde Texte TXTUS001 - TXTUS001 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMUS001 Benutzerprofil verwalten (allgemeine Optionen). AD, AM, CO, CP, DI, MO, RE
PGMUS002 Benutzerprofil verwalten (Benutzerprofil löschen, Benutzer über ETID suchen). DE, ET
PGMUS003 Benutzergruppen verwalten AD, DE, LI
PGMUS004 Benutzer über Default-Profil verwalten. AD, CO, DE, DI, MO

Der erste Parameter (PFUNCTION) muss mit dem Funktionscode der gewünschten Funktion gefüllt werden. Die folgenden Funktionen sind verfügbar:

Code Funktion
AD   Benutzer anlegen
AM   Mehrere Benutzer anlegen
CO   Benutzer kopieren
DE   Benutzer löschen
DI   Benutzer anzeigen
EG   Gruppenmitglieder editieren
ET   Benutzerkennung über ETID abfragen
MO   Benutzer ändern (einschließlich aller Bestandteile seines Sicherheitsprofils)

Anmerkung:
Die Benutzerverwaltungsfunktion Links des Benutzers kopieren (Copy User's Links) ist über NSCUS nicht verfügbar.

Für den Funktionscode EG sind die folgenden Unterfunktionen verfügbar:

Code Unterfunktion
AD   Benutzer zu einer Gruppe hinzufügen
DE   Benutzer aus einer Gruppe löschen
LI   Gruppenmitglieder auflisten

NSCUT

Das Subprogramm NSCUT wird verwendet, um Verwaltungs-/Abruf-Funktionen für Dienstprogramm-Sicherheitsprofile (Utility Security Profiles) von außerhalb der Bibliothek SYSSEC durchzuführen.

Es wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCUT' PFUNCTION PUTILITY PUSER PLIBRARY PRC PPFKEY(*) PPARM PPARM1 PPARM2 PTEXT(*) PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMUT001 für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTUT001 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMUT001 Verwalten eines bibliotheksspezifischen Dienstprogrammprofils, eines benutzerspezifischen Dienstprogrammprofils, oder Anzeigen eines Default-Dienstprogrammprofils. AD, DE, DI, MO

Der erste Parameter (PFUNCTION) muss mit dem Funktionscode der gewünschten Funktion gefüllt werden. Die folgenden Funktionen sind verfügbar:

Code Unterfunktion
AD Dienstprogramm anlegen
DE Dienstprogramm löschen
DI Dienstprogramm anzeigen
MO Dienstprogramm ändern (einschließlich aller Bestandteile seines Sicherheitsprofils)

Beachten Sie, dass die Bestandteile der Sicherheitsprofile für jedes Dienstprogramm unterschiedlich sind. Siehe auch den Quellcode von PGMUT001.

Subprogramme für Abruf-Funktionen (Retrieval)

Diese Subprogramme können verwendet werden, um verschiedene Arten von Informationen zu erhalten:

Subprogramm Beschreibung
NSCDA Anzeige des Bibliothekssicherheitsprofils
NSCDA-C   Anzeige der Kommandoeinschränkungen des Bibliothekssicherheitsprofils
NSCDA-P   Anzeige der Sicherheitsoptionen, Sicherheitslimits und Session-Parameter des Bibliothekssicherheitsprofils
NSCDA-S   Anzeige der Statement-Einschränkungen des Bibliothekssicherheitsprofils
NSCDAU   Anzeige des Special-Link-Sicherheitsprofils
NSCDAUC   Anzeige der Kommandoeinschränkungen des Special-Link-Sicherheitsprofils
NSCDAUP   Anzeige der Sicherheitsoptionen, Sicherheitslimits und Session-Parameter des Special-Link-Sicherheitsprofils
NSCDAUS   Anzeige der Statement-Einschränkungen des Special-Link-Sicherheitsprofils
NSCDU   Anzeige des Benutzersicherheitsprofils
NSCONE Anzeige des NaturalONE-Profils
NSCXR Cross-Referenz-Funktionen
NSCXRIER Anzeige einzelner Anmeldefehlersätze
NSCXRUSE Anzeige von Benutzern mit Anmeldefehlerzählern und nicht verwendeten Benutzerkennungen
NSCXRUTC Anzeige der für einen Benutzer erlaubten Dienstprogrammfunktionen
SECNOTE Anzeige der Sicherheitsvermerke eines Benutzers, einer Bibliothek oder eines Special-Link-Sicherheitsprofils
NSCFI, NSCLI, NSCMA, NSCOB, NSCUS, NSCUT Die Anzeigefunktionen (Funktionscode DI - Sicherheitsprofil anzeigen) dieser Subprogramme werden als Abruf-Funktionen (Retrieval) betrachtet.

Die Verwendung der Subprogramme für das Abrufen wird über die allgemeine Option Free Access to Functions via APIs gesteuert (siehe Administrator Services).

NSCDA

Das Subprogramm NSCDA wird zur Anzeige des Sicherheitsprofils einer Bibliothek verwendet.

Das Subprogramm NSCDA wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCDA' PAPPLID PPARM PRC PTYPE PPARM1 PPARM2 PPARM3 PTEXT(*) PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMDA für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTDA sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGMDA Anzeigen des Sicherheitsprofils einer Anwendung oder einer privaten Bibliothek

NSCDA-C

Das Subprogramm NSCDA-C wird verwendet, um den Abschnitt Command Restrictions (Kommandoeinschränkungen) eines Bibliothekssicherheitsprofils anzuzeigen.

Das Subprogramm NSCDA-C wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCDA-C' PAPPLID PRC PTYPE PPARM1 PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMDA-C für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTDA-C sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGMDA-C Anzeigen der Kommandoeinschränkungen in der Sicherheitsdefinition einer Bibliothek oder einer privaten Bibliothek

NSCDA-P

Das Subprogramm NSCDA-P wird verwendet, um die Abschnitte Security Options, Security Limits und Session Parameters eines Bibliothekssicherheitsprofils anzuzeigen.

Das Subprogramm NSCDA-P wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCDA-P' PAPPLID PRC PTYPE PPARM1 POPRBS(*) PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMDA-P für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTDA-P sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGMDA-P Anzeigen der Sicherheitsoptionen, Limits und Session-Parameter in der Sicherheitsdefinition einer Anwendung oder einer privaten Bibliothek

NSCDA-S

Das Subprogramm NSCDA-S wird verwendet, um den Abschnitt Statement Restrictions (Statement-Einschränkungen) eines Bibliothekssicherheitsprofils anzuzeigen.

Das Subprogramm NSCDA-S wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCDA-S' PAPPLID PRC PTYPE PPARM1 PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMDA-S für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTDA-S sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGMDA-S Anzeigen der Statement-Einschränkungen in der Sicherheitsdefinition einer Anwendung oder einer privaten Bibliothek

NSCDAU

Das Subprogramm NSCDAU dient zur Anzeige eines Special-Link-Sicherheitsprofils.

Das Subprogramm NSCDAU wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCDAU' PAPPLID PUSERID PRC PPARM1 PPARM2 PPARM3 PTEXT(*) PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMDAU für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTDAU sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
NSCDAU Anzeigen des Sicherheitsprofils eines Special-Link.

NSCDAUC

Das Subprogramm NSCDAUC wird verwendet, um den Abschnitt Command Restrictions (Kommando-Einschränkungen) eines Special-Link-Sicherheitsprofils anzuzeigen.

Das Subprogramm NSCDAUC wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCDAUC' PAPPLID PUSERID PRC PPARM1 PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMDAUC für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTDAUC sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
NSCDAUC Anzeigen des Sicherheitsprofils eines Special-Link.

NSCDAUP

Das Subprogramm NSCDAUP wird verwendet, um die Abschnitte Security Options, Security Limits und Session Parameters eines Special-Link-Sicherheitsprofils anzuzeigen.

Das Subprogramm NSCDAUP wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCDAUP' PAPPLID PUSERID PRC PPARM1 POPRBS(*) PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMDAUP für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTDAUP sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
NSCDAUP Anzeigen der Sicherheitsoptionen, Limits und Session-Parameter in der Sicherheitsdefinition eines Special-Link.

NSCDAUS

Das Subprogramm NSCDAUS wird verwendet, um den Abschnitt Statement Restrictions (Statement-Einschränkungen) eines Special-Link-Sicherheitsprofils anzuzeigen.

Das Subprogramm NSCDAUS wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCDAUS' PAPPLID PUSERID PRC PPARM1 PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMDAUS für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTDAUS sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
NSCDAUS Anzeigen der Statement-Einschränkungen in der Sicherheitsdefinition eines Special-Link.

NSCDU

Das Subprogramm NSCDU wird verwendet, um ein Benutzersicherheitsprofil anzuzeigen.

Es wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCDU' PUSERID PPARM PRC PPARM1 PPARM2 PPARM3 PTEXT(*) PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMDU für den Aufruf dieses Subprogramms und der erläuternde Text TXTDU sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
NSCDU Anzeigen eines Benutzersicherheitsprofils.

NSCONE

Das Subprogramm NSCONE dient zur Anzeige eines NaturalONE-Profils, d. h. der Optionen und Aktionen, die in der Natural-Server-Ansicht und der Eclipse-Navigator-Ansicht für eine bestimmte Bibliothek und einen bestimmten Benutzer erlaubt/nicht erlaubt sind.

Es wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCONE' PFUNCTION PUSER PGROUP PLIBRARY PFUSER(*) PRC PPARM PPARM1 PPARM2 PPARM3 PNSC-MESSAGE 

Ein Beispielprogramm PGMONE01 für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTONE01 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Code
PGMONE01 Anzeigen eines NaturalONE-Profils für eine bestimmte Bibliothekskennung und Benutzerkennung. DI
Code Funktion
DI Anzeigen eines NaturalONE-Profils

NSCXR

Das Subprogramm NSCXR wird verwendet, um Cross-Referenz-Funktionen für Sicherheitsprofile von außerhalb der Bibliothek SYSSEC auszuführen.

Das Subprogramm NSCXR wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCXR' POBJ-TYPE POBJ-ID PLINK-ID PRC SUB-TYPE PPARM PPARM2(*) PNSC-MESSAGE

Beispielprogramme PGMXR001 - PGMXR021 für den Aufruf dieses Subprogramms und erklärende Texte TXTXR001 - TXTXR021 sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMXR001 Listet Natural Security-Objekte in alphabetischer Reihenfolge auf. DS, DD, FI, LI, MA, JB, ND, NV, OP, PR, RP, US, UT, VS, VT
PGMXR002 Fragt Cross-Referenzdaten für eine Bibliothek ab. LI
PGMXR003 Fragt Cross-Referenzdaten für Benutzer ab. US
PGMXR004 Fragt Cross-Referenzdaten für Dateien und Link-Informationen ab. FI
PGMXR005 Fragt Cross-Referenzdaten für Mailboxen ab. MA
PGMXR006 Listet Anmeldesätze auf. LR
PGMXR007 Listet Anmeldefehlersätze auf. LE
PGMXR008 Fragt Cross-Referenzdaten für Steplibs ab. ST
PGMXR009 Ruft eine Liste der Benutzer ab, die zu einer Batch-Benutzerkennung gehören. US
PGMXR010 Ruft Cross-Referenzdaten für eine Bibliothekskennung – Benutzerkennung (Special-Link) ab. LI
PGMXR011 Ruft Cross-Referenzdaten für eine Bibliothek ab. LI
PGMXR012 Ruft Bibliotheken und Benutzer ab, bei denen der NCP definiert ist. CP
PGMXR013 Ruft Cross-Referenzdaten für Dienstprogramme ab. UT, LI, US
PGMXR014 Übersetzt den Namen eines Natural Security-Objekts in eine Natural Security-Objektkennung. LI, US
PGMXR015 Sucht nach Bibliotheken in der aktuellen FNAT/FUSER-Systemdatei, die nicht in Natural Security definiert sind. SF
PGMXR016 Übersetzt den zwei Zeichen langen Natural Security-Objekttypcode in den entsprechenden Natural Security-Objekttyp. Beliebiger zwei Zeichen langer Objekttypcode.
PGMXR017 Liste für eine bestimmte Objektklasse: Natural Security-Objektkennungen oder Benutzerkennungen mit Zugriffsausnahmen. DS, PR
PGMXR018 Ruft den Xref-Status eines bestimmten Moduls in einer Bibliothek für alle Benutzerkennungen ab, die möglicherweise Zugriff auf diese Bibliothek haben. Zusätzlich gibt es eine Option zum Auflisten der Gruppenmitglieder. LI
PGMXR019 Ruft Cross-Referenzdaten für Benutzer ab. US
PGMXR020 Ruft Xref-Daten für Zeitunterschied und Zeitzone ab, die in Benutzerprofilen vom Typ A, G, M, P definiert sind. US
PGMXR021 Ruft Natural Security-Bibliothek und Natural Security-Special-Link-Profile mit FDIC- und FUSER-Zuweisungen ab. LI

Der erste Parameter (POBJ-TYPE) muss mit dem Code für den Objekttyp gefüllt werden, für den eine Funktion ausgeführt werden soll:

Code Objekttyp
US   Benutzer
LI Bibliothek
DD DDM (dieser Objekttyp ist nicht unter z/OS verfügbar)
FI Datei (dieser Objekttyp ist nur unter z/OS verfügbar)
MA   Mailbox
LE Anmeldefehlersatz
LR Anmeldesatz
ST Steplib
UT Dienstprogramm (Utility)
CP Kommandoprozessor
PE   Externes Predict-Objekt (dieser Objekttyp ist nur verfügbar, wenn Predict installiert ist)
PF Predict-Funktion (dieser Objekttyp ist nur verfügbar, wenn Predict installiert ist)
PL Predict 3GL-Bibliothek (dieser Objekttyp ist nur verfügbar, wenn Predict installiert ist)
PO Predict-Dokumentationsobjekt (dieser Objekttyp ist nur verfügbar, wenn Predict installiert ist)
SF Systemdatei

Auf die einzelnen oben aufgeführten Objekttypen können die folgenden Funktionen angewendet werden, indem der Parameter SUB-TYPE mit einem der folgenden Funktionscodes gefüllt wird:

Für jeden Objekttyp verfügbare Funktion:
Code Funktion
TR Übersetzt den zweistelligen Objekttyp-Code in den entsprechenden Objekttyp.
Für einen Benutzer (US) verfügbare Funktionen:
Code Funktion
* Alle Benutzer auflisten.
A   Alle Benutzer des Typs Administrator auflisten.
P   Alle Benutzer des Typs Person auflisten.
M   Alle Benutzer des Typs Mitglied (Member) auflisten.
T   Alle Benutzer des Typs Terminal auflisten.
G   Alle Benutzer des Typs Gruppe (Group) auflisten.
B   Alle Benutzer des Typs Batch auflisten.
GR   Alle Gruppen auflisten, zu denen der Benutzer gehört.
GP   Alle privilegierten Gruppen auflisten, zu denen der Benutzer gehört.
GM   Alle Benutzer auflisten, die in der Gruppe enthalten sind.
BU Alle Benutzer auflisten, in deren Sicherheitsprofil die Batch-Benutzerkennung angegeben ist.
NI  Benutzerkennung abrufen (Retrieve), die zu einem bestimmten Benutzernamen gehört.
L* Alle Benutzer und alle Bibliotheken auflisten, mit denen sie direkt verlinkt sind.
LA   Alle Bibliotheken auflisten, die dem Benutzer zur Verfügung stehen.
LL   Alle Bibliotheken auflisten, mit denen der Benutzer verlinkt ist.
LD   Alle Bibliotheken auflisten, mit denen der Benutzer direkt verlinkt ist.
LG   Alle Bibliotheken auflisten, mit denen der Benutzer über eine Gruppe verlinkt ist.
LP   Alle Bibliotheken auflisten, mit denen der Benutzer über eine privilegierte Gruppe verlinkt ist.
OW   Alle Sicherheitsprofile auflisten, bei denen der Benutzer Eigentümer ist.
DD Alle DDMs auflisten, die dem Benutzer zur Verfügung stehen (diese Funktion ist auf Großrechnern nicht verfügbar).
DL Alle DDMs auflisten, die dem Benutzer über einen speziellen Link zur Verfügung stehen (diese Funktion ist nicht unter z/OS verfügbar).
FI Alle Dateien auflisten, mit denen die private Bibliothek des Benutzers verlinkt ist (diese Funktion ist nur unter z/OS verfügbar).
UT Alle Dienstprogrammprofile auflisten, die bei dem Benutzer zutreffen.
TD Zeitdifferenz (Time Differential) und Zeitzoneneinstellungen (Time Zone) des Sicherheitsprofils des Benutzers abrufen (Retrieve).
Für eine Bibliothek (LI) verfügbare Funktionen:
Code Funktion
*   Alle Bibliotheken und die privaten Bibliotheken der Benutzer auflisten.
L   Alle Bibliotheken auflisten.
U   Alle privaten Bibliotheken aller Benutzer auflisten.
NI   Bibliothekskennung abrufen (Retrieve), die zu einem bestimmten Bibliotheksnamen gehört.
DD   Alle DDMs auflisten, mit denen die Bibliothek verlinkt ist (diese Funktion ist unter z/OS nicht verfügbar).
LD Alle DDMs auflisten, mit denen die Bibliothek über einen speziellen Link verlinkt ist (diese Funktion ist unter z/OS nicht verfügbar).
FI Alle Dateien auflisten, mit denen die Bibliothek verlinkt ist (diese Funktion ist nur unter z/OS verfügbar).
NO Erlaubte/nicht erlaubte Module auflisten.
SM Informationen über die Zugriffsrechte der Benutzer auf ein einzelnes Modul in der Bibliothek abrufen (Retrieve).
US   Alle mit der Bibliothek verlinkten Benutzer auflisten.
UT Alle Dienstprogrammprofile auflisten, die für die Bibliothek zutreffen.
CP Alle Kommandoprozessoren für die Bibliothek auflisten, die einen bestimmten Status haben.
GL Alle Bibliothekssicherheitsprofile auflisten, in denen eine FDIC- oder FUSER-Angabe gemacht wird.
GD Alle Bibliothekssicherheitsprofile auflisten, in denen eine FDIC-Angabe gemacht wird.
GU Alle Bibliothekprofile auflisten, in denen eine FUSER-Angabe gemacht wird.
Für ein DDM (DD) verfügbare Funktionen:
Code Funktion
*   Alle definierten DDMs auflisten (d.h. DDMs, für die Sicherheitsprofile existieren).
UN Alle nicht definierten DDMs auflisten (d. h. DDMs, für die keine Sicherheitsprofile existieren).
DD Alle definierten und nicht definierten DDMs auflisten.
P Alle DDMs mit dem externen Status PUBLIC auflisten.
A Alle DDMs mit dem externen Status ACCESS auflisten.
U Alle DDMs mit dem externen Status PRIVATE auflisten.
ND Alle DDM-Sicherheitsprofile auflisten, für die keine entsprechenden DDMs existieren.
LI Alle Bibliotheken auflisten, die mit dem DDM verknüpft sind.
US Alle Benutzer auflisten, die mit dem DDM verlinkt sind.
SL Alle DDM-Definitionen in Special-Link-Sicherheitsprofilen auflisten.
X Alle DDM-Definitionen in Bibliotheks- und Special-Link-Sicherheitsprofilen auflisten.
Für eine Datei (FI) verfügbare Funktionen:
Code Funktion
PU   Dateien des Typs PUBLIC auflisten.
AC   Dateien des Typs ACCESS auflisten.
UP   Dateien des Typs PRIVATE auflisten.
DD   Dateien mit vorhandenem DDM auflisten.
ND   Dateien mit nicht vorhandenem DDM auflisten.
UN   Nicht definierte Dateien auflisten.
LI   Bibliotheken auflisten, mit denen die angegebene Datei verlinkt ist.
US   Benutzer auflisten, deren private Bibliotheken mit der angegebenen Datei verlinkt sind.
Für eine Mailbox (MA) verfügbare Funktionen:
Code Funktion
LI   Alle Bibliotheken auflisten, denen die Mailbox zugewiesen ist.
US   Alle Benutzer auflisten, denen die Mailbox zugewiesen ist.
Für Anmeldefehlersätze (LR = Logon Records) verfügbare Funktionen:
Code Funktion
P Anmeldefehlersätze auflisten - in der Reihenfolge der TP- Benutzerkennungen.
T Anmeldefehlersätze auflisten - in der Reihenfolge der Terminalkennungen.
Für Anmeldesätze (LR = Logon Records) verfügbare Funktionen:
Code Funktion
L Anmeldesätze auflisten - in der Reihenfolge der Bibliothekskennungen.
U Anmeldesätze auflisten - in der Reihenfolge der Benutzerkennungen.
D Anmeldesätze auflisten - in der Reihenfolge des Anmeldedatums.
LX Anmeldesätze bei nicht definierten Bibliotheken auflisten - in der Reihenfolge der Bibliothekskennungen.
UX Anmeldesätze von nicht definierten Benutzern auflisten - in der Reihenfolge der Benutzerkennungen.
Für Steplibs (ST) verfügbare Funktionen:
Code Funktion
*   Alle Steplibs auflisten.
LK   Geschützte Steplibs auflisten.
NN Öffentliche (Public) Steplibs auflisten.
SL   Via Special-Link verlinkte Steplibs auflisten.
Für Dienstprogramme (UT) verfügbare Funktionen:
Code Funktion
LI   Alle bibliotheksspezifischen Dienstprogrammprofile auflisten, die für das Dienstprogramm definiert sind.
US   Alle benutzerspezifischen Dienstprogrammprofile auflisten, die für das Dienstprogramm definiert sind.
UT Alle für das Dienstprogramm definierten Dienstprogrammprofile auflisten.
leer Alle Dienstprogrammprofile auflisten, die für alle Dienstprogramme definiert sind.
Für Kommandoprozessoren (CP) verfügbare Funktionen:
Zu einem Kommandoprozessor listet NSCXR alle Bibliotheken und Benutzer für den Kommandoprozessor auf (ohne dass eine SUB-TYPE-Angabe erforderlich ist).
Für Predict-Objekte verfügbare Funktionen (PE, PF, PL, PO):
Für jeden der vier Predict-Objekttypen listet NSCXR alle Objekte dieses Typs auf (ohne dass eine SUB-TYPE-Angabe erforderlich ist).
Für für Systemdateien (SF) verfügbare Funktionen:
Code Funktion
FN   Alle Bibliotheken der aktuellen FNAT-Systemdatei auflisten, die nicht in Natural Security definiert sind.
FU Alle Bibliotheken der aktuellen Systemdatei FUSER auflisten, die nicht in Natural Security definiert sind.
Für externe Objekte verfügbare Funktionen:
Code Funktion
LU Alle Benutzer auflisten, die mit dem externen Objekt verlinkt sind.

NSCXRIER

Das Subprogramm NSCXRIER wird verwendet, um einzelne Anmeldefehlersätze anzuzeigen (ähnlich wie die Logon/Countersign Errors-Funktion Display individual error records).

Das Subprogramm NSCXRIER wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCXRIER' POBJID PPARM PPARM1(*) PRC PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMXRIER für den Aufruf dieses Programms und ein erläuternder Text TXTXRIER sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung
PGMXRIER Natural Security-Anmeldefehlersätze auflisten.

NSCXRUSE

Das Subprogramm NSCXRUSE wird in Verbindung mit der auf X gesetzten Lock User Option verwendet, um eine Liste der Benutzer zu erhalten, deren Anmeldefehlerzähler größer als 0 ist.

Es wird außerdem in Verbindung mit der allgemeinen Option Record Each User's Logon Daily verwendet. Wenn diese Option aktiviert ist, kann NSCXRUSE verwendet werden, um die Kennungen (IDs) der Benutzer anzuzeigen, die sich seit einem bestimmten Datum nicht mehr bei Natural angemeldet haben.

Das Subprogramm NSCXRUSE wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCXRUSE' POBJ-TYPE POBJ-ID PRC PSUBTYPE PPARM PPARM2(*) PNSC-MESSAGE

Ein Beispielprogramm PGMXRUSE für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTXRUSE sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Siehe auch das Subprogramm NSC---SP.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMXRUSE Eine alphabetisch sortierte Liste der Natural Security-Benutzerprofile erstellen, bei denen der Anmeldefehlerzähler größer als 0 ist. US

NSCXRUTC

Das Subprogramm NSCXRUTC wird verwendet, um eine Liste aller Dienstprogrammfunktionen zu erhalten, die für einen Benutzer erlaubt sind.

Es wird wie folgt aufgerufen:

CALLNAT 'NSCXRUTC' PFUNCTION PUTILITY-ID PUSER PNEXT-VALUE PPARM PPARM-D(*) PRC PNSC-MSG

Ein Beispielprogramm PGMXRUTC für den Aufruf dieses Subprogramms und ein erläuternder Text TXTXRUTC sind in Quellcodeform in der Bibliothek SYSSEC enthalten. Sie enthalten Beschreibungen der einzelnen CALLNAT-Parameter.

Beispielprogramm Beschreibung Codes
PGMXRUTC Eine Liste aller Dienstprogrammfunktionen erstellen, die für einen Benutzer erlaubt sind. DI

SECNOTE

Das Subprogramm SECNOTE dient zur Anzeige des Sicherheitsvermerkteils eines Sicherheitsprofils. Es kann auf ein Benutzer-, Gruppen-, Bibliotheks- oder Special-Link-Sicherheitsprofil angewendet werden.

Das Objektmodul von SECNOTE ist in der Bibliothek SYSTEM gespeichert. Der Quellcode von SECNOTE steht nicht zur Verfügung.

Das Subprogramm SECNOTE muss mit den folgenden Parametern aufgerufen werden:

Parameter Beschreibung
PTYPE (A1)

Mit diesem Parameter legen Sie den Typ des Objekts fest, dessen Sicherheitsvermerke (Security Notes) gelesen werden sollen. Gültige Werte für PTYPE sind:

  • U = User/Benutzer. Der aktuelle Inhalt der Natural-Systemvariablen *USER bestimmt, welche Sicherheitsvermerke des Benutzers gelesen werden.

  • L = Library/Bibliothek. Der aktuelle Inhalt der Natural-Systemvariablen *APPLIC-ID bestimmt, welche Sicherheitsvermerke der Bibliothek gelesen werden.

  • G = Group/Gruppe. Der aktuelle Inhalt der Natural-Systemvariablen *GROUP bestimmt, welche Sicherheitsvermerke des Benutzers/der Gruppe gelesen werden.

  • S = Special-Link. Der aktuelle Inhalt der Natural-Systemvariablen *GROUP und *APPLIC-ID bestimmt, welche Sicherheitsvermerke des Special-Link gelesen werden.

PNOTES (A60/8) Bei der Rückkehr von SECNOTE enthält dieser Parameter die Sicherheitsvermerke (Security Notes).
PRC (N4)

Dieser Parameter enthält den Rückgabecode von SECNOTE:

  • 0 = Sicherheitshinweise wurden gelesen.

  • 860 = PTYPE enthält einen ungültigen Code.

  • 806 = Bibliothek existiert nicht (ist nicht in Natural Security definiert).

  • 861 = Benutzer hat keinen Special-Link zur Bibliothek.

  • 873 = Benutzer existiert nicht (ist nicht in Natural Security definiert).

Beschreibungen der oben aufgeführten Systemvariablen siehe Natural System Variables-Dokumentation.