Installation für die Statements REQUEST DOCUMENT, PARSE JSON und PARSE XML

Dieses Dokument beschreibt Installationsschritte, die die Verwendung der Natural- Statements REQUEST DOCUMENT, PARSE JSON und PARSE XML unter z/OS ermöglichen.

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Informationen zu den Funktionen von REQUEST DOCUMENT, PARSE JSON und PARSE XML finden Sie in den folgenden Dokumenten:


Voraussetzungen

Um die Statements REQUEST DOCUMENT und PARSE XML auszuführen, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein.

  • Eine installierte ICU-Bibliothek zur Konvertierung von Daten von einer Kodierung in eine andere (zumindest intern). Einzelheiten dazu finden Sie im entsprechenden Abschnitt in der Unicode- und Codepage-Unterstützung-Dokumentation.

  • Ein TCP/IP-Stack muss für die Ausführungsumgebung verfügbar und aktiviert sein.

  • In der Ausführungsumgebung müssen ein DNS-Server (Domain Name System) oder DNS-Dienste verfügbar sein, um Internetadressen aufzulösen (Funktion gethostbyname).

Für die Unterstützung von Internet Protocol Version 6 (IPv6) gelten die folgenden zusätzlichen Voraussetzungen:

  • Auf dem lokalen Host muss ein aktivierter IPv6-Stack vorhanden sein.

  • Das lokale Netzwerk muss IPv6 unterstützen.

  • Es muss ein erreichbarer und IPv6-fähiger DNS-Server vorhanden sein.

  • Für die IPv6-Internetkommunikation muss ein IPv6-Anschluss des Dienstanbieters verfügbar sein.

  • Wenn sowohl IPv4 als auch IPv6 verwendet werden, muss ein Dual Stack unterstützt werden.

  • Die IPv6-Unterstützung muss mit den entsprechenden Schlüsselwort-Subparametern des Natural-Profilparameters XML konfiguriert werden, der in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben ist.

Um das PARSE JSON-Statement auszuführen, müssen Sie die ICU-Bibliothek installieren, um Daten von einer Kodierung in eine andere zu konvertieren (zumindest intern). Einzelheiten dazu finden Sie im entsprechenden Abschnitt in der Unicode- und Codepage-Unterstützung-Dokumentation.

Siehe auch Allgemeine Voraussetzungen und Systemunterstützung und Übersicht über den Installationsvorgang.

Installationsvorgang

Bevor Sie mit der Installation beginnen, sollten Sie unbedingt die Abschnitte unter Installationsverfahren und wichtige Natural-Funktionen unter z/OS lesen.

Der Installationsvorgang umfasst die nachfolgend beschriebenen Schritte.

Schritt 1: Modul NATXML mit dem Nukleus verlinken

Das Modul NATXML wird benötigt, um die Statements REQUEST DOCUMENT, PARSE JSON und PARSE XML auszuführen.

  1. Setzen Sie den System Maintenance Aid (SMA)-Parameter NATXML auf Y (Ja). Die Standardeinstellung ist N (Nein).

  2. Das Modul NATXML wird dann mit der folgenden INCLUDE-Anweisung mit dem umgebungsunabhängigen Nukleus verlinkt:

     INCLUDE NATLIB(NATXML)

Schritt 2: Umgebungsabhängigen Nukleus für die LE-Ausführung aktivieren

Zur Ausführung der Statements REQUEST DOCUMENT, PARSE JSON und PARSE XML ist die IBM Language Environment (LE) erforderlich. Wenn Sie wollen, dass Natural in der IBM-Sprachumgebung (LE) ausgeführt wird, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen:

  1. Setzen Sie den System Maintenance Aid (SMA) (SMA)-Parameter NAT-LE auf Y (Ja). Die Standardeinstellung ist N (No).

  2. Wenn Sie außerdem die LE-Optionen im NATLEOPT-Quellcode-Modul ändern wollen oder wenn Sie Nicht-Natural-Programme verwenden, die im 24-Bit-Modus laufen, müssen Sie den entsprechenden SMA-Parameter setzen, wie unter Natural-spezifischen IBM-Sprachumgebungsoptionen erstellen im Kapitel Natural installieren beschrieben.

  3. Verlinken Sie den umgebungsabhängigen Nukleus, um LE zu unterstützen.

Dies gilt für alle Batch- und TP-Monitor-Systemumgebungen außer Com-plete und CICS.

Schritt 3: Erforderliche Module mit dem Nukleus verknüpfen

Verlinken Sie die in diesem Abschnitt angegebenen Module mit dem abhängig von der zu verwendenden Umgebung angegebenen Nukleus.

In den folgenden Anleitungen steht hilev für einen gültigen High-Level-Qualifier.

Batch und TSO

  • Fügen Sie die LE Library (normalerweise hilev.SCEELKED) zur SYSLIB-Definition des Link-Schrittes hinzu, um die Verweise auf LE-Funktionen aufzulösen.

  • Verlinken Sie die LE- und TCP/IP-Zugangsmodule mit dem umgebungsabhängigen Nukleus, indem Sie die entsprechenden INCLUDE-Anweisungen verwenden:

     INCLUDE NATLIB(NAT2LE)
     INCLUDE NATOLIB(NAT2TCP)
  • Geben Sie den NCAL-Parameter bei dem Verlinkungsschritt nicht an.

CICS

  • Fügen Sie die LE Library (normalerweise hilev.SCEELKED) zur SYSLIB-Definition des Link-Schrittes hinzu, um die Verweise auf LE-Funktionen aufzulösen.

  • Fügen Sie die CICS-Socket-Bibliothek (normalerweise hilev.SEZARNT1, hilev.SEZATCP oder hilev.SEZACMTX) zur SYSLIB-Definition des Verlinkungsschritts hinzu, um den Verweis auf das CICS-Socket-Modul aufzulösen.

  • Verlinken Sie das CICS-Socket-Modul mit dem umgebungsabhängigen Nukleus, indem Sie die entsprechende INCLUDE-Anweisung verwenden:

     INCLUDE NATLIB(NAT2LE)
     INCLUDE NCIOLIB(NCI2TCP)
     INCLUDE CICSSOCK(EZACIC17)
  • Geben Sie den NCAL-Parameter bei dem Verlinkungsschritt nicht an.

  • Konfigurieren Sie die CICS TCP/IP-Umgebung wie im IP CICS Socket Guide von IBM beschrieben.

Com-plete

  • Verlinken Sie das LE-Zugangsmodul mit dem umgebungsabhängigen Nukleus, indem Sie die entsprechende INCLUDE-Anweisung verwenden:

     INCLUDE NATLIB(NAT2LE)
  • Kopieren Sie das Modul NCFTCPvr aus der Natural Com-plete Interface-Ladebibliothek in die Com-plete-Ladebibliothek.

  • Definieren Sie für die Unterstützung des IBM TCP/IP-Stacks das CDI (Communication Driver Interface) wie unter Standard CDI Definitions in der Com-plete-Dokumentation beschrieben.

  • Fügen Sie dem Com-plete-Parametermodul SYSPARM die Anweisung POSIX SERVER hinzu.

IMS TM

  • Fügen Sie die LE Library (normalerweise hilev.SCEELKED) in die SYSLIB-Definition des Link-Jobs ein, um die Referenzen auf LE-Funktionen aufzulösen.

  • Verlinken Sie die LE- und TCP/IP-Zugangsmodule mit dem umgebungsabhängigen Nukleus, indem Sie die entsprechenden INCLUDE-Anweisungen verwenden:

     INCLUDE NATLIB(NAT2LE)
     INCLUDE NATOLIB(NAT2TCP)
  • Geben Sie den NCAL-Parameter bei dem Verlinkungsschritt nicht an.

Installation überprüfen

Nach Abschluss des letzten Schritts des Installationsverfahrens gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Aktivieren Sie die Statements in der Laufzeitumgebung; siehe REQUEST DOCUMENT und PARSE XML aktivieren//deaktivieren im Kapitel Statements für den Internet- und JSON-XML-Zugriff im Leitfaden zur Programmierung.

    Informationen zu den Profileinstellungen, die die Unterstützung der Statements REQUEST DOCUMENT und/oder PARSE XML ermöglichen, finden Sie in den folgenden Dokumenten:

  2. Die Funktionalität des PARSE JSON-Statements ist standardmäßig aktiviert und kann genutzt werden, wenn alle Voraussetzungen erfüllt und ordnungsgemäß installiert sind.

  3. Probieren Sie die in der Natural-Systembibliothek SYSEXV enthaltenen Beispiel-Programme aus.