Natural IMS TM-Schnittstelle auf z/OS installieren

Dieses Dokument beschreibt die Schritte zur Installation der Natural IMS TM-Schnittstelle (Produktcode NII) unter z/OS.

Verwandte Themen:

Informationen zum Betrieb von Natural in einer IMS TM-Umgebung finden Sie in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation unter:

Notation vrs oder vr:

In diesem Dokument steht die Notation vrs oder vr für die jeweilige Produktversion (siehe auch Version im Glossar).


Voraussetzungen

Die folgende Software muss installiert sein, bevor Sie die Natural IMS TM-Schnittstelle installieren können:

Siehe auch Allgemeine Voraussetzungen und Systemunterstützung und Übersicht über den Installationsvorgang.

Installationsdatenträger

Der Installationsdatenträger enthält die folgenden Datasets, die für die Produktinstallation erforderlich sind:

Dataset-Name Inhalt
NIIvrs.LOAD Lademodule
NIIvrs.SRCE Quellcodemodule und Makros

Kopieren Sie die Datasets in Ihre Umgebung, wie unter Datasets auf eine z/OS-Platte kopieren im Kapitel Natural auf z/OS installieren beschrieben.

Beispiel-Jobs

Beispiel-Installationsjobs sind im Dataset NATvrs.JOBS enthalten. Ihre Namen beginnen mit dem Produktcode. Der Dataset befindet sich auf dem Installationsdatenträger, der mit dem Basisprodukt Natural geliefert wird.

Installationsvorgang

Bevor Sie mit der Installation beginnen, sollten Sie unbedingt die Abschnitte im Kapitel Installationsverfahren und wichtige Natural-Funktionen unter z/OS lesen.

Der Installationsvorgang umfasst die folgenden Schritte:

Lizenzdatei für Natural for IMS for zIIP vorbereiten, konvertieren, assemblieren und verlinken

(Job I007, Steps 2501, 2502, 2504)

Anmerkung
Dieser Schritt ist optional. Er ist nur erforderlich, wenn Sie Natural for IMS for zIIP installieren möchten und Natural IMS TM Interface Version 8.3.4 in Ihrer Umgebung installiert ist.

Sie müssen eine gültige Natural-Lizenzdatei installieren. Eine zusätzliche Lizenzdatei ist erforderlich, wenn Sie Natural for IMS for zIIP installieren wollen, um die Unterstützung des IBM z/IIP (IBM System z Integrated Information Processor) zu ermöglichen.

Ausführliche Informationen zur Lizenzdatei und zur Produktlizenzierung finden Sie unter Mainframe-Produktlizenzierung.

  1. Kopieren Sie die Lizenzdatei vom gelieferten Installationsdatenträger auf die Platte oder übertragen Sie sie vom PC, wie unter Lizenzdatei mit FTP vom PC auf einen z/OS-Host übertragen in Mainframe-Produktlizenzierung beschrieben.

  2. Prüfen, konvertieren, assemblieren und verlinken Sie die mitgelieferte Lizenzdatei für Natural for IMS for zIIP:

    Step 2501 Lizenzdatei NIIvrs.LICS prüfen.

    Dieser Job führt die CHECK-Funktion des Lizenzdienstprogramms LICUTIL aus (siehe unten).

    Step 2502 Lizenzdatei in Assembler-Quellcode umwandeln.

    Dieser Job führt die MAKE-Funktion des Lizenzdienstprogramms LICUTIL aus (siehe unten).

    Step 2504 Assembler-Quellcode assemblieren und verlinken, um das Lademodul NIILIC zu erzeugen.

    Dieses Modul wird dann in den Jobs I070 und I080 mit allen relevanten Frontends verlinkt.

    Die von LICUTIL bereitgestellten Funktionen und Optionseinstellungen sind im Kapitel Lizenzdienstprogramm LICUTIL benutzen in Mainframe-Produktlizenzierung beschrieben.

Allgemeine Installationsschritte

Hinweis zu LE-Optionen: Wenn Natural in der IBM Language Environment (LE) ausgeführt werden soll, müssen Sie den System Maintenance Aid (SMA)-Parameter NAT-LE auf Y (Ja) setzen. Die Standardeinstellung ist N (Nein). Wenn Sie die LE-Optionen im Quellcodemodul NATLEOPT ändern möchten oder wenn Sie Programme verwenden, die nicht mit Natural im 24-Bit-Modus laufen, müssen Sie den entsprechenden SMA-Parameter setzen, wie im Abschnitt Natural-spezifische IBM Language Environment-Optionen erstellen im Kapitel Natural installieren beschrieben.

Die folgende Grafik gibt einen Überblick über die Installationsjobs/-schritte, die für die Installation der Natural IMS TM-Schnittstelle in einer BMP-, einer NTRD-, einer MPP- und/oder einer Server-Umgebung erforderlich sind:

Installationsüberblick

Schritt: Natural IMS TM-Schnittstellenmodul verlinken

(Job I055, Step 2582)

  • Verlinken Sie das Natural IMS TM-Schnittstellenmodul.

    Dasselbe Schnittstellenmodul kann in einer BMP-, einer NTRD-, einer MPP- und/oder einer Server-Umgebung verwendet werden.

    Der Name des Schnittstellenmoduls muss mit dem Subparameter NIINAME des Makros NTIMSP im Natural-Parametermodul angegeben werden. Einzelheiten finden Sie in der Parameter-Referenz-Dokumentation.

Batch Message Processing (BMP)-Umgebung installieren

Die folgende Grafik gibt einen Überblick über die Installationsjobs/-schritte, die für die Installation der Natural IMS TM-Schnittstelle für die BMP-Umgebung erforderlich sind:

Installationsüberblick

Schritt: BMP-Frontend verlinken

(Job I070, Step 2510)

Das Frontend besteht aus dem im Dataset NIIvrs.LOAD enthaltenen Lademodul NIIBMP, dem im Abschnitt Natural-Parametermodul erstellen erstellten Natural-Parametermodul (siehe Natural auf z/OS installieren) und weiteren optionalen Modulen (siehe Liste der Modulnamen, die mit Schritt 2510 geliefert wird).

  • Verlinken Sie das Frontend für die BMP-Umgebung.

    Wichtig
    Der Name des verlinkten BMP-Frontends muss auch in Ihrem BMP-Region-Job als Name des Anwendungsprogramms angegeben werden (Parameter MBR des IMSBATCH-Prozeduraufrufs).

Die Parametereinstellungen für Ihre BMP-Umgebung können Sie mit Hilfe der Parameter-Makros NTIMSP und NTIMSPE im Natural- Parametermodul festlegen (siehe Parameter-Referenz-Dokumentation).

Message-orientierte NTRD-Umgebung installieren

Die folgende Grafik gibt einen Überblick über die Installationsjobs/-schritte, die für die Installation der Natural IMS TM-Schnittstelle für die NTRD-Umgebung erforderlich sind:

Installationsüberblick

Schritt 1: NIIBOOT-Bootstrap-Modul erstellen

(Job I056, Steps 2520, 2521)

Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie das NTRD-Frontend über ein Bootstrap-Modul und nicht direkt über einen Transaktionscode aufrufen möchten.

  1. Erstellen Sie das Quellcodemodul NIIBOOT, das einen Aufruf des Makros NIMBOOT enthält. Geben Sie für den Parameter DRIVERN den Namen des im nächsten Schritt zu verlinkenden Front-End-Moduls an.

  2. Assemblieren und verlinken Sie das Bootstrap-Modul.

Schritt 2: NTRD-Frontend verlinken

(Job I070, Step 2530)

Das Frontend besteht aus dem NIINTRD-Lademodul, das im Dataset NIIvrs.LOAD enthalten ist, dem Natural-Parametermodul, das im Abschnitt Natural-Parametermodul erstellen (siehe Natural auf z/OS installieren) erstellt wurde, und weiteren optionalen Modulen (siehe die Liste der Modulnamen, die mit Schritt 2530 geliefert wird).

  • Verlinken Sie das Frontend für die NTRD-Umgebung.

    Wenn Sie das NTRD-Frontend über ein Bootstrap-Modul aufrufen, müssen Sie zusätzlich den Namen des verlinkten NTRD-Frontends als Treibernamen (Parameter DRIVERN) im Makro NIMBOOT angeben. Das Makro NIMBOOT wird in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation beschrieben.

    Wenn Sie das NTRD-Frontend direkt über einen Transaktionscode aufrufen, müssen Sie zusätzlich den Namen des verlinkten NTRD-Frontends als Anwendungsprogrammname (Parameter PSB) im Makro APPLCNT angeben.

Die Parametereinstellungen für Ihre NTRD-Umgebung können Sie mit den Parameter-Makros NTIMSP und NTIMSPE im Natural-Parametermodul festlegen (siehe Parameter-Referenz-Dokumentation).

Dialogorientierte MPP-Umgebung installieren

Die folgende Grafik gibt einen Überblick über die Installationsjobs/-schritte, die zur Installation der Natural IMS TM-Schnittstelle für die MPP-Umgebung erforderlich sind:

Installationsüberblick

Schritt 1: Roll Files zuordnen und formatieren

(Job I070, Step 2590)

Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie den Natural Roll Server nicht verwenden.

Wenn Sie den Natural Roll Server nicht verwenden möchten, müssen Sie die Roll Files, die von der Natural IMS TM-Schnittstelle verwendet werden sollen, zuordnen und formatieren.

Sie können bis zu 5 sequenzielle Datasets mit festem Datensatzformat für die Verwendung als Roll Files zuordnen.

  1. Ordnen Sie die Roll Files zu.

  2. Formatieren Sie die Roll Files mit Hilfe des Moduls NATRSRFI, das unter Roll File formatieren in der Operations-Dokumentation beschrieben ist.

Das Roll File-Initialisierungsprogramm erzeugt eine WTO-Meldung, die die Anzahl der gleichzeitigen Benutzer angibt, die von dem Role File bedient werden können. Informationen über die Roll File-Funktionalität finden Sie unter Natural Roll Server-Funktionen in der Operations-Dokumentation.

Schritt 2: Natural-Parametermodul erstellen

(Job I080, Steps 2500, 2510)

  1. Setzen Sie die Profilparameter FNAT und FUSER (siehe Parameter-Referenz-Dokumentation der ) im Natural- Parametermodul:

    FNAT=(database-id,file-number)
    FUSER=(database-id,file-number)

    wobei Datenbankkennung database-id und Dateinummer file-number die Werte sind, die Sie beim Laden der Systemdateien während des Installationsvorgangs für das Basisprodukt Natural angegeben haben.

  2. Wenn Sie einen globalen Natural Buffer Pool verwenden wollen, müssen Sie das Makro NTBPI im Natural-Parametermodul mit dem Namen des globalen Natural Buffer Pools angeben und den Profilparameter SUBSID im Parametermodul setzen.

    Wenn Sie einen anderen Buffer Pool verwenden möchten, müssen Sie das Makro NTBPI im Parametermodul für jeden erforderlichen Buffer Pool-Typ angeben.

    Wir empfehlen dringend, für jeden Buffer Pool-Typ einen globalen Buffer Pool zu verwenden.

    Wenn ein Editor Buffer Pool erforderlich ist, müssen Sie einen globalen Editor Buffer Pool verwenden.

  3. Ändern Sie alle anderen Parameter im Parametermodul, deren Standardwerte nicht Ihren Anforderungen entsprechen. Weitere Informationen zu den im Parametermodul enthaltenen Parametern finden Sie unter Generierung eines Natural-Parametermoduls in der Operations-Dokumentation.

  4. Assemblieren und verlinken Sie das Natural-Parametermodul für die dialogorientierten Umgebungen.

Schritt 3: Konversationelles MPP-Frontend verlinken

(Job I080, Step 2570)

Das Frontend besteht aus dem Lademodul NIICONV, das im Dataset NIIvrs.LOAD enthalten ist, dem Natural-Parametermodul, das im Installationsschritt Natural- Parametermodul erstellen erstellt wurde, und weiteren optionalen Modulen (siehe die Liste der Modulnamen, die mit Schritt 2570 geliefert wird).

  • Verlinken Sie das Frontend für die konversationelle MPP-Umgebung.

    Wichtig
    Der Name des verlinkten MPP-Frontends muss auch im Makro APPLCNT als Anwendungsprogrammname (Parameter PSB) angegeben werden.

Die Parametereinstellungen für Ihre konversationelle MPP-Umgebung können Sie mit Hilfe der Parametermakros NTIMSP und NTIMSPE im Natural-Parametermodul festlegen (siehe Parameter-Referenz-Dokumentation).

Schritt 4: Nicht-konversationelles MPP-Frontend verlinken

(Job I080, Step 2572)

Das Frontend besteht aus dem Lademodul NIINONC, das im Dataset NIIvrs.LOAD enthalten ist, dem Natural-Parametermodul, das im Installationsschritt Natural-Parametermodul erstellen erstellt wurde, und zusätzlichen optionalen Modulen (siehe die Liste der Modulnamen, die mit Schritt 2572 geliefert wird).

  • Verlinken Sie das Frontend für die nicht-konversationelle MPP-Umgebung.

    Wichtig
    Der Name des nicht-konversationellen MPP-Frontends muss auch im Makro APPLCNT als Anwendungsprogrammname (Parameter PSB) angegeben werden.

Die Parametereinstellungen für Ihre nicht-konversationelle MPP-Umgebung können Sie mit den Parameter-Makros NTIMSP und NTIMSPE im Natural-Parametermodul festlegen (siehe Parameter-Referenz-Dokumentation).

Natural Development/Natural Web I/O Interface Server installieren

Die folgenden Schritte sind erforderlich, um den Natural Development Server (NDV) und den Natural Web I/O Interface (NWO)-Server in Ihrer IMS TM-Umgebung zu implementieren.

Installationsüberblick

Anmerkung
Wir empfehlen Ihnen, auch die Informationen in den Abschnitten Installing the Natural Development Server IMS Adapter in der Dokumentation für den Natural Development Server for z/OS (Batch) und Installing the Natural Web I/O Interface Server IMS Adapter under z/OS in der Dokumentation für das Natural Web I/O Interface zu lesen.

Schritt: Natural Development/Natural Web I/O Interface Server Frontend verlinken

(Job I080, Step 2586)

Das Frontend besteht aus dem Lademodul NIISFE, das im Dataset NIIvrs.LOAD enthalten ist, dem Natural-Parametermodul, das im Installationsschritt Natural-Parametermodul erstellen erstellt wurde, und weiteren optionalen Modulen (siehe die Liste der Modulnamen, die mit Schritt 2586 geliefert wird).

  • Verlinken Sie das Frontend für den Natural Development Server/Natural Web I/O Interface Server.

    Wichtig
    Der Name des verlinkten Natural Development Server/Natural Web I/O Interface-Server-Frontends muss auch im Makro APPLCNT als Name des Anwendungsprogramms angegeben werden (Parameter PSB).

Die Parametereinstellungen für Ihre Natural Development Server/Natural Web I/O Interface-Server-Umgebung können Sie mit den Parameter-Makros NTIMSP und NTIMSPE im Natural-Parametermodul vornehmen (siehe Parameter-Referenz-Dokumentation).

Server-Umgebung installieren

Die folgende Grafik gibt einen Überblick über die Installationsjobs/-schritte, die für die Installation der Natural IMS TM-Schnittstelle für die Server-Umgebung erforderlich sind:

Installationsüberblick

Schritt 1: NIIBOOTS-Bootstrap-Modul erstellen

(Job I056, Steps 2540, 2541)

  1. Erstellen Sie das Quellcodemodul NIIBOOTS, das einen Aufruf des Makros NIMBOOT enthält, wobei der Parameter SERVER auf YES gesetzt ist. Geben Sie beim Parameter DRIVERN den Namen des im Installationsschritt Server-Frontend verlinken zu verlinkenden Frontend-Moduls an.

  2. Assemblieren und verlinken Sie das Bootstrap-Modul.

Schritt 2: Server-Frontend verlinken

(Job I070, Step 2550)

Das Frontend besteht aus dem Lademodul NIISRVD, das im Dataset NIIvrs.LOAD enthalten ist, dem Natural-Parametermodul, das in Natural-Parametermodul erstellen (siehe Natural auf z/OS installieren) erstellt wurde, und weiteren optionalen Modulen (siehe die Liste der Modulnamen, die mit Schritt 2550 geliefert wird).

  • Verlinken Sie das Frontend für die Server-Umgebung.

    Wichtig
    Der Name des Server-Frontends muss auch im Makro NIMBOOT als Treibername (Parameter DRIVERN) wie in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation beschrieben angegeben werden.

Die Parametereinstellungen für Ihre Serverumgebung können Sie mit den Parameter-Makros NTIMSP und NTIMSPE im Natural-Parametermodul festlegen (siehe Parameter-Referenz-Dokumentation).

IMS TM-Umgebung anpassen

Die folgenden Schritte erfordern Systemänderungen an Ihrer IMS TM-Umgebung.

Schritt 1: APPLCTN-Tabellendefinitionen für MPP, BMP, NTRD und SFE erstellen

Erstellen Sie die APPLCTN-Tabellendefinitionen für MPP, BMP und NTRD gemäß den folgenden Beispielen:

  • Beispiel für MPP:

    APPLCTN PSB=NIIvrsFR,PGMTYPE=TP
          TRANSACT CODE=NATvrs,MODE=SNGL,SPA=512,                          *
              MSGTYPE=(SNLGSEG,RESPONSE,4)

    Wichtig
    Die Größe der SPA muss auf mindestens 157 Byte plus den im Makro NTIMSPT im Natural-Parametermodul angegebenen NRAST-Wert festgelegt werden.

  • Beispiel für BMP (nachrichtengesteuert oder spezifisch für Natural Advanced Facilities):

    APPLCTN PSB=NIIvrsBM,PGMTYPE=BATCH
          TRANSACT CODE=NATvrsBM,MODE=SNGL,                                * 
              MSGTYPE=(SNLGSEG,RESPONSE,4)

    Diese APPLCTN-Definition ist erforderlich, wenn Sie die Funktion CMGETMSG verwenden.

  • Beispiel für BMP (ohne Verarbeitung von Nachrichtenwarteschlangen):

    APPLCTN PSB=NIIvrsBM,PGMTYPE=BATCH
  • Beispiel für NTRD:

    APPLCTN PSP=NIIvrsOB,PGMTYPE=TP
            TRANSACT CODE=NATvrsOB,MODE=SNGL,                              *
              MSGTYPE=(MULTSEG,NONRESPONSE,4)
  • Beispiel für SFE:

    APPLCTN PSB=NIIvrsAD,PGMTYPE=TP,SCHDTYP=PARALLEL
          TRANSACT CODE=NATvrsAD,MODE=SNGL,                                *
             MSGTYPE=(SNGLSEG,NONRESPONSE,4)

Schritt 2: PSB/ACB sowohl für MPP als auch für BMP erstellen

  1. Erstellen Sie die PSB für MPP gemäß dem folgenden Beispiel für konversationelles Natural:

    PCB TYPE=TP,MODIFY=YES
    PCB TYPE=TP,MODIFY=YES
    PCB TYPE=TP,MODIFY=YES
    SENSEG NAME=COURSE
    SENSEG NAME=PREREQ,PARENT=COURSE
    SENSEG NAME=OFFERING,PARENT=COURSE
    SENSEG NAME=TEACHER,PARENT=OFFERING
    SENSEG NAME=STUDENT,PARENT=OFFERING
    
    PSBGEN PSBNAME=NIIvrsFR,LANG=ASSEM,MAXQ=3,IOASIZE=132

    Mindestens eine änderbare TP-PCB muss für die standardmäßige Verwendung von Hardcopy, das Senden von Nachrichten und die Transaktionsumschaltung definiert werden.

    Um einen Natural-Initialisierungsfehler zu vermeiden, muss der Wert des Schlüsselwort-Subparameters WRKPCBS (Makro NTIMSPT im Natural-Parametermodul) in der aktuellen Umgebungstabelle kleiner oder gleich der Anzahl der PCBs minus 1 sein, Erstellen Sie die PSB für BMP gemäß dem folgenden Beispiel:

  2. Erstellen Sie die PSB für BMP gemäß dem folgenden Beispiel:

    PCB TYPE=TP,MODIFY=YES                                                          
    PCB TYPE=TP,MODIFY=YES                                                                                         
    SENSEG NAME=COURSE                                                              
    SENSEG NAME=PREREQ,PARENT=COURSE                                                
    SENSEG NAME=OFFERING,PARENT=COURSE                                              
    SENSEG NAME=TEACHER,PARENT=OFFERING                                             
    SENSEG NAME=STUDENT,PARENT=OFFERING                                             
                                                                                    
    PSBGEN PSBNAME=NIIvrsBM,LANG=ASSEM,MAXQ=3,IOASIZE=132

    Es muss mindestens eine änderbare TP-PCB für die standardmäßige Verwendung von Hardcopy und das Senden von Nachrichten definiert werden.

    Um einen Natural-Initialisierungsfehler zu vermeiden, muss der Wert des Schlüsselwort-Subparameters WRKPCBS (Makro NTIMSPT im Natural-Parametermodul) in der aktuellen Umgebungstabelle kleiner oder gleich der Anzahl der PCBs minus 1 sein.

  3. Nachdem Sie die erforderlichen APPLCTNs für die BMP- und MPP-Umgebungen erstellt haben, generieren Sie die PSB, DBD und ACB.

  4. Aktivieren Sie nach der Generierung der ACB die neuen Definitionen, indem Sie die folgenden Kommandos eingeben:

    /MODIFY PREP ACBLIB
    /MODIFY COMMIT

Schritt 3: BMP- und MPP-Regionen erstellen

(Job I200, Steps 2500, 2504)

  • Erstellen Sie die BMP-Region (Schritt 2500) entsprechend dem Beispiel-Member BMPJOB.

  • Erstellen Sie die MPP-Region (Schritt 2504) gemäß dem Beispiel-Member MPPJOB.

Schritt 4: PRELOAD-Liste erstellen

  • Aktualisieren Sie die PRELOAD-Liste, indem Sie ein PRELOAD-Member DFSMPL xx mit den Namen der folgenden Module verwenden:

    der Nukleus,
    das Interface-Modul,
    das Frontend und
    das Adabas-Link-Modul.

    Beispiel für MPP:

    NATvrsSH,NIIvrsIF,NIIvrsFR,ADALNI

    Beispiel für BMP:

    NATvrsSH,NIIvrsIF,NIIvrsBM,ADALNK
  • Wenn Alias-Namen für Member in der PRELOAD-Liste verwendet werden, sollten diese Namen auch in die PRELOAD-Liste aufgenommen werden. Andernfalls kommt es zu Leistungseinbußen.

Besondere Aspekte:

  • Die Region muss groß genug sein, um den Nukleus, das Schnittstellenmodul, das Frontend, den Natural-Thread und etwa 20 KB Arbeitsspeicher unterhalb der Grenze aufnehmen zu können.

  • Fügen Sie die von der Natural IMS TM-Schnittstelle verwendeten Ladebibliotheken ein.

  • Fügen Sie die DD-Anweisung für das im Installationsschritt Roll Files zuordnen und formatieren erstellte Roll File ein:

    //ROLLFn   DD  DSN=....DISP=SHR

    wobei n ein Wert zwischen 1 und 5 ist.

  • Fügen Sie die DD-Anweisung für NATRJE ein:

    //NIIRJEDD   DD  SYSOUT=(X,INTRDR)
  • Fügen Sie in der JCL der MPP-Region die DD-Anweisung SYSTPCD hinzu, wenn der Natural Development Server oder der Natural Web I/O Interface Server verwendet wird. Siehe IBMs z/OS V1Rx.0 Communications Server IP Configuration Guide, Kapitel 1.5.2, Configuring TCPIP.DATA.

Installation überprüfen

Sie können die erfolgreiche Installation der Natural IMS TM-Schnittstelle überprüfen, indem Sie den Anleitungen in diesem Abschnitt folgen.

Batch Natural starten

  1. Starten Sie in einer IMS TM-Sitzung einen BMP mit dem folgenden IMS TM-Kommando:

    /STA REG BMPJOB
  2. Prüfen Sie die Ausgabe.

    Die Ausgabe ergibt sich aus dem Natural-Systemkommando TECH, das in der Systemkommandos-Dokumentation beschrieben ist.

    Überprüfen Sie die Ausgabe in Ihrer Umgebung.

Online Natural starten und testen

  1. Geben Sie in einer IMS TM-Sitzung die folgenden IMS TM-Kommandos ein:

    /STA REG MPPJOB
    /STA TRAN NATvrs
    /STA PROG NIIvrsFR

    Die Natural IMS TM-Schnittstelle ist verfügbar.

  2. Geben Sie in einer IMS TM-Sitzung den folgenden Transaktionsnamen ein:

    NATvrs

    Eine Natural-Sitzung wird gestartet.

  3. Fahren Sie mit den im Abschnitt Online Natural testen beschriebenen Schritten fort.