Dieses Dokument beschreibt die Schritte zur Installation von Natural for Db2 (Produktcode NDB) auf z/OS sowie einige zugehörige Themen:
Informationen zum Betrieb von Natural in einer Db2-Umgebung finden Sie unter Natural for Db2 in der Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation.
In diesem Dokument steht die Notation
vrs oder
vr für die jeweilige Produktversion
(siehe auch Version
im Glossar).
Die folgende Software muss installiert sein, bevor Sie Natural for Db2 installieren können:
Natural Version 9.2.3 3 (oder höher); Sie können Natural und Natural for Db2 nicht gleichzeitig installieren.
Siehe auch Allgemeine Voraussetzungen und Systemunterstützung und Übersicht über den Installationsvorgang.
Der Installationsdatenträger enthält die folgenden Datasets, die für die Produktinstallation erforderlich sind:
| Dataset-Name | Inhalt |
|---|---|
NDBvrs.LOAD |
Lademodule |
NDBvrs.SRCE |
Quellcodemodule und Makros |
NDBvrs.JOBS |
Beispiel-Installationsjobs |
NDBvrs.INPL |
Natural-Objekte einschließlich Fehlermeldungen |
Kopieren Sie die Datasets in Ihre Umgebung, wie unter Datasets auf eine z/OS-Platte kopieren im Kapitel Natural auf z/OS installieren beschrieben.
Bevor Sie mit der Installation beginnen, sollten Sie unbedingt die Abschnitte im Kapitel Installationsverfahren und wichtige Natural-Funktionen unter z/OS lesen.
Der Installationsvorgang umfasst die folgenden Schritte:
In diesem Abschnitt werden die Installationsschritte beschrieben, die für alle Natural-Umgebungen gelten, in denen Natural for Db2 installiert werden kann. Schritte, die für einen bestimmten TP-Monitor zusätzlich erforderlich sind, werden in separaten Abschnitten beschrieben.
Schritt 2: DBRM-Bibliothek für die Verwendung mit Natural for Db2 zuordnen
Schritt 3: Ein-/Ausgabemodul NDBIOMO für Natural for Db2 generieren
Schritt 6: Db2-Plan zur Verwendung mit Natural for Db2 erstellen
Wenn Sie ein Upgrade auf eine neuere Db2-Version durchführen, müssen Sie Ihre aktuelle Natural for Db2-Installation nicht upgraden.
Wenn Sie ein Upgrade auf eine neuere Db2-Version durchführen und gleichzeitig auf eine neuere Natural for Db2-Version upgraden wollen, müssen Sie Folgendes beachten:
Legen Sie das Modul NDBIOMO nicht mit dem Db2-Versionsparameter der
neuen Db2-Version neu an, es sei denn, der New-Function-Modus ist in der neuen
Db2-Version aktiviert. In diesem Fall müssen Sie die Schritte 2 bis 5
überspringen.
Wenn der New-Function-Modus in der neuen Db2-Version aktiviert ist, müssen Sie nur
dann ein neues NDBIOMO-Modul erstellen, wenn Sie die neuen
Db2-Anweisungen verwenden möchten, die dem NDBIOMO-Modul für die neue
Db2-Version hinzugefügt wurden. Ansonsten können Sie die Schritte 2 bis 5 auch
überspringen.
Zusätzlich zur Natural-Produktlizenzdatei ist eine Lizenzdatei erforderlich, die für
jede Umgebung installiert werden muss, in der Natural for Db2 (Produktcode: NDB)
ausgeführt wird. Für die Lizenzdatei NDBvrs.LICS
siehe Installationsschritt Lizenzdatei vorbereiten, konvertieren, assemblieren und
verlinken im Kapitel Natural auf z/OS
installieren.
Natural for Db2 wird nur aktiviert, wenn Sie eine gültige Natural for Db2-Lizenzdatei installieren. Der Versuch, Natural for Db2 ohne eine gültige Lizenzdatei zu aktivieren, führt zu Warnungen oder Fehlern beim Start der Sitzung.
Ordnen Sie einen PDS (Partioned Dataset) als DBRM (Database Request Module)-Bibliothek zu. Die Größe dieses Dataset und die Anzahl der Verzeichniseinträge hängen vom jeweiligen Standort ab (5 Spuren und 20 Verzeichnisblöcke dürften für die meisten Umgebungen ausreichend sein). Der PDS muss Fixed-Block-Record-Format und eine Record-Länge von 80 haben.
Für diese DBRM-Bibliothek kann ein beliebiger Standard-Dataset-Name verwendet
werden. Bei diesem Installationsverfahren wird jedoch davon ausgegangen, dass der
Name SAGLIB.DB2DBRM verwendet wird.
(Job I055, Step 1600)
Führen Sie den mit diesem Schritt gelieferten Standard-Natural-Batch-Job aus, um
den Assembly-Quellcode für das NDBIOMO-Modul aus dem
NDBIOTM-Member zu generieren. Dieser Batch-Job ruft das
Natural-Programm NDBGENI auf, das mit dem Natural-Dienstprogramm
INPL bei der Installation
des Basisprodukts Natural geladen wird.
Das Modul NDBIOMO ermöglicht den dynamischen Zugriff auf Db2 und
enthält alle erforderlichen EXEC-SQL-Statements. Darüber hinaus enthält
es einige spezielle SQL-Statements, die im dynamischen Modus nicht ausgeführt werden
können. Siehe auch E/A-Modul
NDBIOMO für die dynamische Ausführung von SQL-Statements in
der Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation.
Ändern Sie die folgenden beiden in dem Modul NDBGENI enthaltenen
positionsgebundenen Parameter, um sie an Ihre Anforderungen anzupassen.
Der erste Parameter schränkt die Verwendung von SQL-Statements auf diejenigen ein, die von einer bestimmten Db2-Version unterstützt werden. Setzen Sie diesen Parameter auf einen der folgenden Werte:
DB2V11 für Db2 Version 11 im
New Function Mode, oder eine höhere Db2 Version.
DB2V13 für Db2 Version 13 im
New Function Mode, oder eine höhere Db2 Version.
Der zweite Parameter gibt die maximale Anzahl der parallelen dynamisch vorbereiteten Db2-Statements an.
Überprüfen Sie den von diesem Job erstellten Ausgabebericht auf erfolgreichen Abschluss des Jobs. Außerdem zeigt ein Bedingungscode von 0 einen normalen Jobabschluss an.
(Job I055, Step 1610)
Natural for Db2 I/O-Modul NDBIOMO vorkompilieren, assemblieren und
verlinken.
Der Link-Edit-Schritt erhält einen Bedingungscode von 4 wegen nicht aufgelöster
Referenzen für DSNHLI. Dies ist normal und kann ignoriert werden.
(Job I057, Step 1620)
Binden Sie das DBRM NDBIOMO in ein Paket.
(Job I057, Step 1631 - 1634)
Erstellen Sie die DB2-Pläne, die von Natural for DB2 im Batch-Modus, in TSO und unter CICS verwendet werden sollen.
(Job I055, Step 1680)
Verlinken Sie das Natural for Db2-Lademodul NATGWDB2.
(Job I060, Steps 0010, 0015)
Erstellen Sie das Natural-Parameter-Modul für den Batch-Modus. Die in diesem Abschnitt erwähnten Makros und Parameter sind in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben.
Ändern Sie die Einstellungen der mit dem Natural-Parametermodul gelieferten Parameter nach Bedarf:
Setzen Sie die Parameter, die mit dem Makro NTOSP
geliefert werden, um die z/OS-Batch-Schnittstelle zu konfigurieren. Eine
Beschreibung dieser Parameter finden Sie beim entsprechenden dynamischen
Profilparameter OSP.
Setzen Sie die für Natural for Db2 zutreffenden Parameter, die mit dem Makro
NTDB2 geliefert werden. Eine Beschreibung dieser
Parameter finden Sie bei dem entsprechenden dynamischen Profilparameter
DB2.
Siehe auch Natural-Parameter-Änderungen für Natural for Db2.
Assemblieren und verlinken Sie das Natural-Parametermodul.
(Jobs I060, I080)
Verlinken Sie den umgebungsabhängigen Nukleus:
Fügen Sie die folgenden INCLUDE-Anweisungen und die entsprechenden
DD-Anweisungen zu den Verlinkungsanweisungen für den Linkage-Editor
hinzu:
INCLUDE SMALIB(nat-parm-module) |
Natural-Parametermodul, wobei
nat-parm-module der beim
Installationsschritt Natural-Parametermodul erstellen
verwendete Modulname ist.
|
INCLUDE DSNLIB(DSNTIAR) |
SQL-Fehlermeldungsmodul. |
INCLUDE SMALIB(NDBIOMO) |
Natural for Db2 E/A-Modul, erstellt beim Installationsschritt NDBIOMO erstellen. |
INCLUDE xxxxxxxx(yyyyyyyy) |
Umgebungsabhängige Db2-Schnittstelle (siehe unten). |
Abhängig von Ihrer Umgebung müssen Sie die
entsprechende Db2-Schnittstelle
yyyyyyyy aus der Bibliothek
xxxxxxxx in Ihrer
INCLUDE-Anweisung angeben, wie in der folgenden Tabelle
dargestellt:
| Schnittstelle | Bibliothek | Umgebung |
|---|---|---|
DSNALI
|
DSNLIB
|
Unter TSO und im Batch-Modus, ohne unter der Kontrolle des DSN-Kommandoprozessors zu laufen, d.h. mit Call Attachment Facility (CAF) |
DSNRLI
|
DSNLIB
|
WLM (Workload Manager) Stored Procedure Address Space
und Natural Development Server (empfohlen)
Dies kann auch in TSO- und Batch-Umgebungen verwendet werden. |
DSNELI
|
DSNLIB
|
Unter TSO und im Batch-Modus, wenn unter der Kontrolle des DSN-Kommandoprozessors |
DSNCLI
|
DFHLIB
|
Unter CICS |
DSNULI |
DSNLIB |
Unter allen Umgebungen außer Com-plete |
DFSLI000
|
IMSLIB
|
Unter IMS TM (MPP und BMP) und im Batch-Modus unter Verwendung der Db2-Batch-Unterstützung (DSNMTV01) |
NDBCOM
|
NDBLIB
|
Unter Com-plete |
Verlinken Sie den umgebungsunabhängigen Nukleus:
Fügen Sie die folgende INCLUDE-Anweisung und die entsprechende
DD-Anweisung zu den Link-Anweisungen für das Natural for Db2-Lademodul hinzu:
INCLUDE SMALIB(NATGWDB2)
Anstatt sowohl den umgebungsabhängigen als auch den umgebungsunabhängigen Nukleus wie oben beschrieben zu verlinken, können Sie eine der folgenden Methoden verwenden:
Erstellen Sie einen einzigen umgebungsabhängigen Nukleus:
Verlinken Sie alle umgebungsabhängigen Module mit allen umgebungsunabhängigen Modulen und schaffen Sie so einen einzigen, umgebungsabhängigen Nukleus.
Trennen Sie das Modul NATGWDB2 (das nicht mit dem
umgebungsunabhängigen Nukleus verlinkt ist):
Benutzen Sie das Modul NATGWDB2 als getrenntes Modul, indem Sie die
Funktion Natural Resolve STATIC Addresses (RCA) verwenden.
Sie können den Namen des beim Installationsschritt NATGWDB2 verlinken
verlinkten Moduls NATGWDB2 ändern. Wenn Sie jedoch einen anderen Namen
als NATGWDB2 verwenden, muss dieser Name als Alias-Name im Makro
NTALIAS (siehe
Parameter-Referenz-Dokumentation) im Natural-Parametermodul
angegeben werden.
Erstellen Sie ein alternatives Natural-Parametermodul, das alle umgebungsabhängigen und umgebungsunabhängigen Natural for Db2- und Db2 for z/OS-Module enthält:
Verlinken Sie das alternative Natural-Parametermodul zusammen mit allen Natural for
Db2-Modulen (NATGWDB2, NDBIOMO) und allen Db2 for
z/OS-Modulen (DSNTIAR und einem Db2-Schnittstellenmodul) als Natural
for Db2-Nukleus NDBNUCxx mit ENTRY
NATPARM.
Sie können den Natural for Db2-Nukleus
NDBNUCxx einsetzen, indem Sie
PARM=NDBNUCxx als dynamischen Parameter
angeben.
Diese Methode bietet die Möglichkeit, ein neues Natural for Db2 Version
xx in einer bestehenden Natural-Umgebung
mit einer älteren Natural for Db2-Version auszuführen.
Ein Natural for Db2-Nukleus mit einem verlinkten Db2-Schnittstellenmodul
DSNULI, das von Db2 for z/OS Version 12 unterstützt wird, kann in
allen Umgebungen außer Com-plete betrieben werden.
Das Folgende gilt für die Verlinkung eines separaten NATGWDB2-Moduls
(Alternative 2 oben) oder eines separaten Natural-Parametermoduls (Alternative 3
oben):
| TP Monitor | Erforderniss |
|---|---|
| CICS | Das resultierende Modul muss als PPT-Eintrag oder RDO definiert sein.
PPT-Eintrag: DFHPPT TYPE=ENTRY,PROGRAM=module-name,PGMLANG=ASSEMBLER |
| Com-plete | Das resultierende Modul muss definiert sein als RESIDENTPAGE
oder es muss sich in der LPA/(E)LPA befinden.
|
(Job I061, Step 1610)
Bevor Sie diesen Schritt ausführen, ändern Sie die CMWKF01
DD-Anweisung so, dass sie auf den Dataset
NDBvrs.INPL zeigt.
Laden Sie die für Natural for Db2 spezifischen Natural-Objekte aus dem Dataset
NDBvrs.INPL mit Hilfe des
Natural-Dienstprogramms INPL in die Natural-Systemdatei. Die Natural-Objekte werden in die
Natural-Systembibliotheken SYSDDM, SYSTEM und
SYSDB2 in der Systemdatei FNAT geladen.
Wichtig
Stellen Sie sicher, dass Ihre neu erstellte SYSDB2-Bibliothek
alle notwendigen Predict-Schnittstellenprogramme enthält, die bei der Installation
von Predict in SYSDB2 geladen werden (siehe die entsprechende
Predict-Dokumentation).
(Job I070, Steps 1604, 1606, 1608, 1610)
Erstellen Sie Server Stubs, um Natural Stored Procedures und Natural User-Defined Functions (UDFs) auszuführen. Natural for Db2 Server Stubs sind Schnittstellenmodule zwischen dem Db2-Datenbanksystem und dem Natural-Server. Der Server Stub muss installiert werden, um Natural Stored Procedures und benutzerdefinierte Natural-Funktionen ausführen zu können.
Es gibt zwei Arten von Server Stubs:
- Natural for Db2 Server Stub (Modul NDBvrSRV, Steps 1604 und 1606)
Der Server Stub wird verwendet, um Natural Stored Procedures und Natural User-Defined Functions auszuführen.
Die erforderlichen IBM Language Environment (LE)-Laufzeitmodule müssen mit dem Natural for Db2 Server Stub-Modul verlinkt werden. Verwenden Sie die Option
CALLdes Linkage-Editors und weisen Sie die LE-Laufzeitbibliothek alsSYSLIBzu.- Natural for Db2 Startserver Stub (Modul NDBvrSTR, Steps 1608 und 1610)
Der Start Server Stub wird verwendet, um die Natural-Serverumgebung(en) explizit zu starten.
Die erforderlichen IBM LE-Laufzeitmodule müssen mit dem Natural for Db2 Start Server Stub-Modul verlinkt werden. Verwenden Sie die Option
CALLdes Linkage-Editors und weisen Sie die LE-Laufzeitbibliothek alsSYSLIBzu. Binden Sie zusätzlich die Module NDBSTRP (ausgeliefert mit Natural for Db2) undNATCONFG(ausgeliefert mit Natural) ausNDBvrs.LOADundNATvrs.LOADein.
Natural for Db2 Server Stubs werden aus dem Makro NDBSTUB generiert.
Sie können generell bei allen Parametern die Standardwerte verwenden. Ändern Sie nur
die Werte der Parameter, deren Standardwerte nicht Ihren Anforderungen entsprechen.
Die einzelnen Parameter sind im Abschnitt Natural for Db2 Server Stub beschrieben.
Legen Sie die resultierenden Lademodule in eine Steplib-Bibliothek der JCL, die zur Ausführung des Adressraums der Db2 Stored Procedure verwendet wird.
Für Db2 UDB muss jede Natural Stored Procedure oder Natural User-Defined Function
(UDF) durch eine Db2 CREATE PROCEDURE- oder Db2 CREATE
FUNCTION-Anweisung definiert werden, wobei der Name des generierten Natural
for Db2 Server Stub-Moduls NDBvrSRV als
EXTERNAL NAME angegeben wird.
(Job I057, Step 1640)
Binden Sie die DBRM-ROUTINEN in ein Paket.
Die DBRM-ROUTINEN ist in der SAGNDBROUTINENPACK-Collection enthalten und wird mit Natural for DB2 ausgeliefert. Natural for DB2 benötigt diese Collection, um auf den DB2-Katalog zuzugreifen und die Parameterbeschreibungen von Natural Stored Procedures und Natural User-Defined Functions abzurufen.
Dieser Abschnitt beschreibt zusätzliche Schritte, die bei der Installation von Natural for Db2 in einer CICS-Umgebung erforderlich sind.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Natural/CICS-Thread-Größe groß genug ist, um
DB2SIZE zu enthalten. Wenn Sie die Natural Tools for Db2 verwenden
(beschrieben in der
Datenbankmanagement-Schnittstellen-Dokumentation), ist ein
zusätzlicher Speicher von 8 KB erforderlich.
In diesem Abschnitt werden die folgenden Themen behandelt:
(Job I005)
Wenn Sie eine feste Zuordnung Ihres Transaktionscodes zum Db2-Plan wünschen, müssen Sie in Ihrer CICS-RCT einen zusätzlichen Eintrag hinzufügen, oder einen DB2Entry mit RDO definieren, indem Sie einen der folgenden alternativen Schritte durchführen:
Ändern Sie Ihre RCT:
DSNRCT TYPE=ENTRY,PLAN=plan-name,TXID=(transaction-id)
wobei plan-name mit dem Namen
übereinstimmen muss, der für die Erstellung des Db2-Plans für Natural for Db2
verwendet wurde: siehe Allgemeine
Installationsschritte.
Assemblieren und verlinken Sie die RCT.
Definieren Sie einen DB2Entry mit RDO:
DEFINE DB2ENTRY
OVERTYPE TO MODIFY CICS RELEASE = nnnn
CEDA DEFine DB2Entry( )
DB2Entry : DB2ENTR
Group : NCI
DEscription :
THREAD SELECTION ATTRIBUTES
TRansid : transaction-id
THREAD OPERATION ATTRIBUTES
ACcountrec : None None ! TXid ! TAsk ! Uow
AUTHId :
AUTHType : Userid Userid ! Opid ! Group ! Sign ! TErm
! TX
DRollback : Yes Yes ! No
PLAN : plan-name
PLANExitname :
PRIority : High High ! Equal ! Low
PROtectnum : 0005 0-2000
THREADLimit : 0005 0-2000
THREADWait : Pool Pool ! Yes ! No
plan-name muss mit dem Namen
übereinstimmen, der für die Erstellung des Db2-Plans für Natural for Db2 verwendet
wurde: siehe Allgemeine
Installationsschritte.
Erläuterungen zu den Parametern finden Sie in der entsprechenden CICS-Literatur von IBM.
Wenn Sie die Planauswahl mit Hilfe des dynamischen Plan-Exits ausführen wollen, führen Sie folgende Schritte aus:
(Job I070, Step 1630)
Wenn Sie einen Standard-Plannamen angeben wollen, müssen Sie das Quellcodemodul
NDBUEXT modifizieren.
Die Beispiel-Exit-Routine NDBUEXT kann geändert werden, um einen
Standard-Plannamen zu verwenden, wenn vor dem ersten SQL-Aufruf keiner angegeben
wurde. Lesen Sie den Quellcode des Moduls NDBUEXT, um Einzelheiten
zur Angabe eines Standard-Plannamens zu erfahren.
Stellen Sie sicher, dass alle NDBUEXT-Module, die in Natural for
Db2-Versionen vor Version 8.3 verwendet werden, durch das neue
NDBUEXT-Modul ersetzt werden, das in diesem Schritt erstellt wird.
Das neue NDBUEXT-Modul unterstützt weiterhin die in früheren
Versionen von Natural for Db2 verwendeten CICS TS-Warteschlangennamen.
NDBUEXT für CICS vorkompilieren, assemblieren und linken.
Dieser Schritt erhält einen Bedingungscode 4 wegen einer nicht
aufgelösten externen Referenz für DFHEAI0 und DFHEI1.
Dies ist normal und kann ignoriert werden.
(Job I075, Step 1640)
Verlinken Sie das aus dem vorherigen Schritt resultierende Modul
NDBUEXT mit der CICS-Ladebibliothek und definieren Sie es über
einen entsprechenden PPT-Eintrag oder RDO.
PPT-Eintrag:
DFHPPT TYPE=ENTRY,PROGRAM=NDBUEXT,PGMLANG=ASSEMBLER
Erläuterungen zu den Parametern finden Sie in der entsprechenden CICS-Literatur von IBM.
Führen Sie den folgenden Schritt aus.
Definieren Sie einen DB2Entry mit RDO:
DEFINE DB2ENTRY
OVERTYPE TO MODIFY CICS RELEASE = nnnn
CEDA DEFine DB2Entry( )
DB2Entry : DB2ENTR
Group : NCI
DEscription :
THREAD SELECTION ATTRIBUTES
TRansid : transaction-id
THREAD OPERATION ATTRIBUTES
ACcountrec : None None ! TXid ! TAsk ! Uow
AUTHId :
AUTHType : Userid Userid ! Opid ! Group ! Sign ! TErm
! TX
DRollback : Yes Yes ! No
PLAN :
PLANExitname : NDBUEXT
PRIority : High High ! Equal ! Low
PROtectnum : 0005 0-2000
THREADLimit : 0005 0-2000
THREADWait : Pool Pool ! Yes ! No
Der Parameter PLANExitname muss das gleiche Programm angeben wie die
NAME-Anweisung beim Installationsschritt CICS Dynamic Plan Selection
Exit-Modul NDBUEXT verlinken.
Alternativ oder zusätzlich können Sie das Plan-Exit-Programm NDBUEXT
mit dem Parameter PLANExitname von
PLANExitname der
DB2Conn-Ressourcendefinition von CICS TS angeben.
Wenn Sie den Natural File Server mit VSAM verwenden möchten, müssen Sie die folgenden zusätzlichen Installationsschritte durchführen:
(Job I008, Step 1610)
Geben Sie die Größe und den Namen des VSAM-RRDS an, der als Natural File Server verwendet werden soll (siehe auch Vorbereitungen für die Verwendung des File Server in der Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation).
(Job I075, Step 1610)
Geben Sie die fünf Eingabeparameter an, die für die Aufbereitung des Natural File Server Dataset erforderlich sind (siehe auch Vorbereitungen für die Verwendung des File Server in der Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation).
Fügen Sie einen zusätzlichen FCT-Eintrag hinzu, der für den Natural File Server und die Db2-Komponenten von Natural gemäß dem folgenden Beispiel erforderlich ist:
CMFSERV DFHFCT TYPE=DATASET, *
ACCMETH=VSAM , *
BUFND=5, *
BUFNI=4, *
DATASET=CMFSERV, *
DISP=SHR, *
DSNAME=SAGLIB.NCIDB2.SERVER, *
FILSTAT=(ENABLED,CLOSED), *
JID=NO, *
LOG=NO, *
LSRPOOL=NONE, 1-8 ONLY FOR XA; NONE *
RECFORM=(FIXED,BLOCKED), *
RSL=PUBLIC, *
SERVREQ=(ADD,UPDATE,DELETE,BROWSE), *
STRNO=4
Assemblieren und verlinken Sie die CICS-Tabelle.
Ein Neustart von CICS ist aufgrund des zusätzlichen, im vorherigen Schritt angegebenen FCT-Eintrags erforderlich.
Unter Com-plete wird das Installationsverfahren für Natural for Db2 mit der Anpassung Ihrer Com-plete-Umgebung fortgesetzt.
Stellen Sie sicher, dass die für Db2 erforderlichen Änderungen in Ihrer Com-plete-Umgebung vorgenommen wurden (siehe den entsprechenden Abschnitt in der Com-plete-Dokumentation).
In diesem Abschnitt werden die zusätzlichen Schritte beschrieben, die für die Installation von Natural for Db2 in einer IMS TM-Umgebung erforderlich sind.
Stellen Sie sicher, dass der Thread Ihrer Natural IMS TM-Schnittstelle groß genug ist, um
die DB2SIZE aufzunehmen. Wenn Sie die Natural Tools for Db2 verwenden
(beschrieben in der
Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation), ist ein
zusätzlicher Speicherplatz von 8 KB erforderlich.
(Job I055, Steps 1631, 1632, 1633, 1634 for IMS MPP konversationell, IMS BMP, IMS MPP nicht konversationell, OBMP)
Erstellen Sie den Db2-Plan, der von Natural for Db2 in allen von Natural unterstützten IMS TM-Umgebungen verwendet werden soll.
Wenn der Name (oder ein ALIAS) Ihres umgebungsabhängigen Nukleus nicht mit
dem Namen Ihres Db2-Plans übereinstimmt oder wenn Sie denselben Db2-Plan für alle IMS
TM-Umgebungen verwenden möchten, müssen Sie einen Resource Translation Table (RTT)
verwenden.
IMS TM RTT ändern, assemblieren und verlinken:
Fügen Sie in Ihrer RTT ein zusätzliches DSNMAPN-Makro wie folgt hinzu
(weitere Parameter finden Sie in der entsprechenden Db2-Literatur von IBM):
DSNMAPN-Makro:
DSNMAPN APN=load-module,PLAN=plan-name
wobei load-module der umgebungsabhängige
Nukleus ist (d.h. das IMS TM-Anwendungsprogramm) und
plan-name derselbe ist, der auch beim
Einbinden der Db2 Pläne verwendet wird.
Beachten Sie, dass Datenbankschleifen nicht über Terminal-Ein- und Ausgaben hinweg fortgesetzt werden können, wenn Sie keinen Natural File Server verwenden.
Wenn Sie den Natural File Server mit VSAM verwenden möchten, führen Sie die folgenden zusätzlichen Installationsschritte durch.
(Job I008, Step 1600)
Geben Sie die Größe und den Namen des VSAM RRDS an, der als Natural File Server verwendet werden soll (siehe auch Vorbereitungen für die Verwendung des File Server in der Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation).
(Job I075, Step 1600)
Geben Sie die fünf Eingabeparameter an, die für die Formatierung des Natural File Server-Dataset erforderlich sind (siehe auch Vorbereitungen für die Verwendung des File Server in der Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation).
Fügen Sie die DD-Anweisung CMFSERV ein, um den Dataset
des Natural File Server zu definieren.
Erhöhen Sie den Parameter REGION, falls erforderlich.
Starten Sie Ihre MPP-Region wegen der zusätzlichen DD-Anweisung neu.
Dieser Abschnitt beschreibt die zusätzlichen Installationsschritte, die in einer TSO-Umgebung erforderlich sind, wenn Sie den Natural File Server mit VSAM verwenden möchten.
Setzen Sie den Schlüsselwort-Subparameter NDBFSRV
(siehe Parameter-Referenz-Dokumentation) im NTTSOP-Makro auf ON und assemblieren und
verlinken Sie Ihre Natural TSO-Schnittstelle neu.
(Job I008, Step 1620)
Geben Sie die Größe und den Namen des VSAM RRDS an, der als Natural File Server verwendet werden soll (siehe auch Vorbereitungen für die Verwendung des File Server in der Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation).
(Job I075, Step 1620)
Geben Sie die fünf Eingabeparameter an, die für die Formatierung des Natural File Server Dataset erforderlich sind (siehe auch Vorbereitungen für die Verwendung des File Server in der Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation).
Dieser Abschnitt enthält Beispiel-Batch-Jobs und beschreibt Online-Methoden zur Überprüfung der erfolgreichen Installation von Natural for Db2.
NDBBATCA enthält eine Beispiel-JCL zum Testen von
Natural for Db2 im Batch-Modus unter Verwendung der CAF-Schnittstelle (Call
Attachment Facility).
Ändern Sie die Beispiel-JCL entsprechend Ihren Anforderungen.
Vor dem ersten SQL-Aufruf müssen Sie NATPLAN
aufrufen, um den Plan explizit zuzuordnen. Der Name des Plans muss mit dem
Namen übereinstimmen, der beim Installationsschritt
Db2-Plan zur
Verwendung mit Natural for Db2 erstellen verwendet wurde.
NATPLAN kann bearbeitet werden, um die entsprechende
Db2-Subsystemkennung (ID) anzugeben.
NDBBATTB enthält eine Beispiel-JCL zum Testen von Natural for Db2 im Batch-Modus unter Verwendung des DSN-Kommandoprozessors. Ändern Sie die Beispiel-JCL entsprechend Ihren Anforderungen.
Der Name des Plans muss mit dem Namen übereinstimmen, der beim
Installationsschritt Db2-Plan zur Verwendung mit
Natural for Db2 erstellen verwendet wurde. Erläuterungen
zu den -Kommandos DSN und RUN finden Sie in der
entsprechenden IBM-Literatur für Db2/TSO- und Batch-Benutzer.
NDBMTV01 enthält eine Beispiel-JCL zur Ausführung von
Natural unter Nutzung der Db2-Batch-Unterstützung.
Ändern Sie die Beispiel-JCL, um sie an Ihre Anforderungen anzupassen.
Der Name des Plans muss mit dem Namen übereinstimmen, der beim Installationsschritt Db2-Plan zur Verwendung mit Natural for Db2 erstellen verwendet wurde.
Um die TSO-Installation von Natural for Db2 unter CAF (Call Attachment Facility) zu testen, können Sie folgende Schritte durchführen:
(Job I070, Step 240C)
Ändern Sie die Bibliotheks- und Programmnamen in der CLIST
NDBCAF entsprechend Ihren Anforderungen. Wenn Sie den Natural File
Server nicht verwenden, müssen Sie die Anweisungen ALLOC und
FREE für CMFSERV entfernen.
Rufen Sie Natural auf, indem Sie die im vorherigen Schritt angepasste CLIST ausführen. Vergewissern Sie sich, dass auf Db2-Tabellen zugegriffen werden kann und dass Plan-Switching möglich ist.
Vor dem ersten SQL-Aufruf müssen Sie NATPLAN
aufrufen, um den Plan explizit zuzuordnen. Der Name des Plans muss mit dem
Namen übereinstimmen, der beim Installationsschritt
Db2-Plan zur
Verwendung mit Natural for Db2 erstellen verwendet wurde.
NATPLAN kann bearbeitet werden, um die entsprechende
Db2-Subsystemkennung (ID) anzugeben.
Sie können folgende Schritte durchführen, um die TSO-Installation von Natural for Db2 unter DSN zu testen:
(Job I070, Step 240B)
Ändern Sie die Subsystemkennung sowie die Bibliotheks-, Plan-
und Programmnamen in der CLIST NDBTSO entsprechend Ihren
Anforderungen. Wenn Sie den Natural File Server nicht verwenden, müssen Sie die
ALLOC- und FREE-Anweisungen für CMFSERV
entfernen.
Rufen Sie Natural auf, indem Sie die im vorherigen Schritt
erstellte CLIST ausführen. Stellen Sie sicher, dass auf Db2-Tabellen
zugegriffen werden kann. Der Name des Plans muss mit dem Namen übereinstimmen,
der in Db2-Pläne
binden verwendet wird. Erläuterungen zu den Kommandos
DSN und RUN finden Sie in
der entsprechenden IBM-Literatur für Db2/TSO- und Batch-Benutzer.
Sie können die erfolgreiche Installation von Natural for Db2 online überprüfen, indem Sie entweder SQL Services benutzen oder DEM2-Beispielprogramme verwenden.
Um die erfolgreiche Installation von Natural for Db2 zu überprüfen, können Sie die Funktion (Beschreibung siehe Datenbankmanagement-Schnittstellen-Dokumentation) des Natural-Dienstprogramms SYSDDM verwenden:
Rufen Sie Natural auf.
Rufen Sie das Dienstprogramm SYSDDM auf.
Geben Sie im SYSDDM-Hauptmenü den Funktionscode
B ein, um die
aufzurufen.
Geben Sie den Funktionscode S ein, um alle
Db2-Tabellen auszuwählen.
Die Kommunikation zwischen Natural und Db2 funktioniert, wenn alle vorhandenen Db2-Tabellen angezeigt werden.
Generieren Sie für eine der Tabellen ein Natural-DDM, wie im Abschnitt DDM aus einer SQL-Tabelle generieren - Funktion: Generate DDM from an SQL Table in der Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation beschrieben.
Nachdem Sie ein DDM generiert haben, können Sie mit einem einfachen Natural-Programm auf die entsprechende Db2-Tabelle zugreifen, wie im folgenden Beispiel gezeigt:
DEFINE DATA 01 view-name OF ddm-name 02 field ... END-DEFINE FIND view-name WITH field = value DISPLAY field END-FIND END
wobei:
view-name eine
Datensicht (View) des DDM ddm-name
ist,
field ein
DDM-Feld ist,
value der
Suchwert ist, der für das Feld verwendet werden soll.
Wenn Sie die Meldung NAT3700 erhalten, können Sie das
Natural-Systemkommando SQLERR eingeben, um den
entsprechenden SQL-Returncode anzuzeigen. SQLERR ist in
der Systemkommandos-Dokumentation beschrieben.
Um Ihre Installation zu überprüfen und zu testen, können Sie
auch die DEM2*-Beispielprogramme in der Natural-Systembibliothek
SYSDB2 verwenden, die auf dem Installationsdatenträger enthalten
ist.
Sie können mit DEM2CREA eine Db2-Tabelle anlegen
und dann mit dem Natural-Dienstprogramm SYSDDM das entsprechende DDM erstellen.
Mit DEM2STOR können Sie Daten in der erstellten Tabelle speichern
und mit DEM2FIND oder DEM2SEL Daten aus der Tabelle
abrufen. Sie können die Tabelle auch mit dem Programm DEM2DROP
löschen.
In diesem Abschnitt werden die folgenden Themen behandelt:
Passen Sie das Natural-Parametermodul an Ihre Anforderungen an. Die in diesem Abschnitt erwähnten Natural-Parameter sind in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben.
- DB2SIZE-Parameter
Geben Sie den Profilparameter
DB2SIZEan:DB2SIZE=nn
DB2SIZEgibt die Größe des Arbeitsbereichs an, der für die Verarbeitung von SQL-Anfragen verwendet wird. Er muss auf mindestens 6 KB eingestellt werden.Die Einstellung von
DB2SIZEhängt auch davon ab, ob Sie den Natural File Server verwenden oder nicht.Wenn der Natural File Server nicht verwendet wird, kann die Einstellung nach der folgenden Formel berechnet werden:
((1064 + n1 * 48 + n2 * 120) + 1023) / 1024 KBWenn der Natural File Server verwendet wird, kann die Einstellung nach folgender Formel berechnet werden:
((1160 + n1 * 48 + n2 * 160 + n3 * 8) + 1023) / 1024 KBDie Variablen
n1,n2undn3entsprechen den folgenden Werten:
n1Anzahl der Statements für den dynamischen Zugriff, wie als zweiter Parameter im Installationsschritt Natural for Db2 I/O Modul NDBIOMO generieren angegeben. n2Maximale Anzahl der verschachtelten Datenbankschleifen, wie mit dem Parameter MAXLOOPim MakroNTDB2angegebenn3Maximale Anzahl der Natural File Server-Blöcke, die pro Benutzer zugewiesen werden sollen, angegeben als fünfter Parameter in Job I075, Schritt 1620, oder als EBPMAX-Parameter imNTDB2-Makro, wenn Sie sich entschieden haben, den Software AG Editor Buffer Pool als Natural File Server zu verwenden.Der Parameter
DB2SIZEkann auch dynamisch zu Beginn einer Natural-Sitzung angegeben werden.Wichtig
Vergewissern Sie sich, dass Sie auch die für den Software AG Editor erforderlichen Natural-Parameter hinzugefügt haben; siehe die entsprechende Installationsbeschreibung im Kapitel Software AG Editor installieren.- Makro NTDB
Geben Sie im Makro
NTDBden Datenbanktyp Db2 und eine Liste von DBIDs (Datenbankkennungen) an. Alle Natural DDMs, die sich auf eine Db2-Tabelle beziehen, müssen mit einer DBID aus dieser Liste katalogisiert werden. Die DBID kann eine beliebige Zahl zwischen1und65535sein. Für die meisten Umgebungen ist eine DBID (normalerweise250) für den Datenbanktyp Db2 ausreichend.Die Db2 DBIDs können auch dynamisch zu Beginn einer Natural-Sitzung mit Hilfe des Profilparameters
DBfestgelegt werden.Wichtig
Stellen Sie sicher, dass alle Db2 DDMs, die beim Katalogisieren eines bestimmten Programms verwendet werden, eine gültige Db2 DBID haben. Stellen Sie außerdem sicher, dass die imNTDB-Makro für Db2 ausgewählten DBIDs nicht mit DBIDs in Konflikt stehen, die für andere Datenbanksysteme ausgewählt wurden.Die DBID für SQL/DS, die beim Katalogisieren eines Natural-Programms verwendet wird, muss nicht in der NTDB-Liste der DBIDs enthalten sein, die beim Ausführen dieses Programms verwendet werden. Bei der Ausführung bestehender Natural-Programme ist die DBID 250 daher nicht zwingend erforderlich. Es folgen zwei Beispiele für NTDB-Makros:
NTDB DB2,250NTDB DB2,(200,250,251)- Makro NTDB2
Setzen Sie die Schlüsselwort-Subparameter im Makro
NTDB2entsprechend Ihren Anforderungen.Diese Schlüsselwort-Subparameter können auch dynamisch zu Beginn einer Natural-Sitzung mit Hilfe des Profilparameters
DB2angegeben werden.- Makro NTLFILE
Setzen Sie den Profilparameter
LFILEim MakroNTLFILE, um eine logische DBID (Datenbankkennung) anzugeben, die sich auf den Datenbanktyp Db2 bezieht:NTLFILE 100,250,1Dies ist für die Verwendung von ISQL oder den Aufruf von
NDBISQLmit Natural for Db2 erforderlich.Zu Beginn einer Natural-Sitzung kann auch dynamisch der Profilparameter
LFILEangegeben werden.
Während der Ausführung eines SQL-Statements wird dynamisch Speicher zugeordnet, um die SQLDA zur Übergabe der Host-Variablen an Db2 zu erstellen.
In früheren Natural for Db2-Versionen wurde dieser Speicher immer vom TP-Monitor oder dem Betriebssystem bezogen. Aus Performance-Gründen wird nun zunächst versucht, den Speicherbedarf durch freien Platz im Natural for Db2-Puffer (DB2SIZE) zu decken. Wenn in diesem Puffer nicht genügend Platz vorhanden ist, wird der TP-Monitor oder das Betriebssystem aufgefordert, zusätzlichen Speicherplatz bereitzustellen.
Sie können GETMAIN-Anforderungen vermeiden, indem Sie
DB2SIZE auf einen Wert setzen, der größer ist als der mit den
Formeln im Abschnitt DB2SIZE-Parameter
berechnete Wert.
Abhängig vom SQL-Ausführungsmodus und von der Verwendung des Natural File Servers kann der zusätzliche Speicherbedarf (in Bytes) wie folgt berechnet werden:
Bei sendenden Feldern:
80 + n * 56
Bei sendenden Feldern einschließlich LOB-Spalten:
80 + 2 * n * 56
wobei n die Anzahl
der sendenden Felder in einem SQL-Statement ist.
Der Speicher wird unmittelbar nach der Ausführung des SQL-Statements wieder freigegeben.
Bei empfangenden Feldern (d.h. mit Variablen der
INTO-Klausel (siehe
INTO-Klausel
(into-clause) eines
SELECT-Statements):
80 + n * 56 + 24 + n * 2
Bei empfangenden Feldern einschließlich LOB-Spalten:
80 + 2 * n * 56 + 24 + n * 2
wobei n die Anzahl
der empfangenden Felder in einem SQL-Statement ist.
Der Speicherplatz bleibt bis zum Beenden der Schleife zugeordnet.
Bei sendenden Feldern:
80 + n * 24
Bei sendenden Feldern einschließlich LOB-Spalten:
80 + 2 * n * 56
wobei n die Anzahl
der sendenden Felder in einem SQL-Statement ist.
Der Speicher wird unmittelbar nach der Ausführung des SQL-Statements wieder freigegeben.
Bei empfangenden Feldern (d.h. mit Variablen der
INTO-Klausel (siehe
INTO-Klausel
(into-clause) eines
SELECT-Statements):
80 + n * 24 + 24 + n * 2
Bei empfangenden Feldern einschließlich LOB-Spalten:
80 + 2 * n * 56 + 24 + n * 2
wobei n die Anzahl
der empfangenden Felder in einem SQL-Statement ist.
Der Speicherplatz bleibt bis zum Beenden der Schleife zugeordnet.
Bei Verwendung des Natural File Servers wird für jede Datenbankschleife, die
positionierte UPDATE- und/oder DELETE-Statements enthält, zusätzlicher Speicherplatz
benötigt.
Für jede dieser Schleifen wird ein Puffer zugewiesen, um den
Inhalt aller in der INTO-Klausel enthaltenen Empfangsfelder zu
speichern (siehe into-clause).
Die Größe dieses Puffers entspricht also der Gesamtlänge aller empfangenden
Felder:
20 + 4 + sum (length (v1), ..., length (vn))
wobei v1 ...
vn sich auf die in der
INTO-Klausel enthaltenen Variablen bezieht.
Der Puffer bleibt bis zum Beenden der Schleife zugeordnet.
Wenn Sie für beide Variablen
(n1 und
n2) den Standardwert 10 verwenden,
beträgt der berechnete DB2SIZE-Wert 2208 Byte. Wenn Sie jedoch
stattdessen einen DB2SIZE-Wert von 20 KB angeben, beträgt der
verfügbare Platz für dynamisch zugewiesenen Speicher 18272 Byte, d. h. es steht
genügend Platz für bis zu 325 sendende Felder oder 313 empfangende Felder zur
Verfügung.
Da der Platz für empfangende Felder bis zur Beendigung einer Datenbankschleife zugeordnet bleibt, wird die Anzahl der Felder, die innerhalb einer solchen Schleife verwendet werden können, entsprechend verringert. Wenn Sie zum Beispiel 200 Felder abfragen, können Sie etwa 110 Felder innerhalb der Schleife aktualisieren.
Bei der Verwendung von VARCHAR-Feldern (d. h.
Feldern, die entweder ein zugehöriges L@-Feld in der Natural-Datensicht (View)
oder eine explizite LINDICATOR-Klausel enthalten) wird dynamisch
zusätzlicher Speicherplatz zugeordnet, wenn das L@- oder
LINDICATOR-Feld nicht direkt vor dem entsprechenden Basisfeld
angegeben wird. Geben Sie daher diese Felder immer vor ihren Basisfeldern
an.
Beachten Sie die folgenden Anforderungen und Empfehlungen für die Verwendung der Natural Tools for Db2 (Beschreibung siehe Datenbankmanagement-Schnittstellen-Dokumentation).
Um unabhängig von Db2-Versionen zu sein, wurden die
-
und -Funktionen
der Natural Tools for Db2 so konzipiert, dass sie nicht direkt auf die
Db2-Katalogtabellen zugreifen, sondern auf identische Tabellen, die durch den
Erstellernamen SYSSAG qualifiziert sind.
Bevor Sie also die - oder
-Funktionen verwenden können, müssen Sie
diese Tabellen anlegen. Die SYSSAG-Tabellen müssen dieselben
Spalten haben wie die Db2-Katalogtabellen und sie müssen als
ALIAS, VIEW oder TABLE erstellt
werden.
Sie können den Beispiel-SQLCODE verwenden, der zum Erstellen
dieser Tabellen im Member DEMSQL4 in der Natural-Systembibliothek
SYSDB2 bereitgestellt wird. Standardmäßig wird ein ALIAS
SYSSAG.xxx für die entsprechende
SYSIBM-Tabelle erstellt.
Für einige Katalogtabellen sind keine Indizes definiert. Aus Performance-Gründen sollten Sie erwägen, Kopien dieser Tabellen mit entsprechenden Indizes zu erstellen.
Wir empfehlen Ihnen, mit Kopien der Katalogtabellen für die folgenden Tabellen zu arbeiten:
SYSCOLAUTH
SYSDBRM
SYSFOREIGNKEYS
SYSINDEXPART
SYSKEYS
SYSSTMT
SYSSYNONYMS
SYSTABLEPART
SYSVIEWS
Die erforderlichen CREATE TABLE- und CREATE
INDEX-Anweisungen sind als Kommentare in dem Beispiel-SQL-Member
DEMSQL4 enthalten. Darüber hinaus enthält DEMSQLUP
Beispiel-SQLCODE zum Aktualisieren der Daten in den Kopien der
Katalogtabellen.
Für jede andere Tabelle empfehlen wir, einen ALIAS
oder eine VIEW anzulegen, der bzw. die auf die entsprechende
SYSIBM-Tabelle zeigt.
Anmerkung
Die Beispiel-SQL-Member können mit dem ISQL-Teil
von SYSDB2 ausgeführt werden. Mit ISQL können Sie
SQL-Member aus der Natural-Systembibliothek SYSDB2 lesen. Sie
können ein SQL-Member in einer beliebigen anderen Bibliothek speichern, indem
Sie mit dem Kommando LIBRARY MYLIB aus dem
ISQL-Eingabebildschirm in eine andere Bibliothek wechseln und das
SQL-Member dort speichern. In der Bibliothek SYSDB2 können Sie
keine SQL-Member speichern.
Diese Funktionen greifen auf Db2 PLAN_TABLEs zu. Sie
können diese Funktionen nur verwenden, wenn eine PLAN_TABLE für
Ihre SQLID existiert. Das Layout der PLAN_TABLE finden Sie in der
Db2-Literatur von IBM zum Kommando EXPLAIN.
Wir empfehlen Ihnen, einen Index für die folgenden Spalten der
PLAN_TABLE zu erstellen:
APPLNAME
PROGNAME
COLLID
QUERYNO
TIMESTAMP
DESC
QBLOCKNO
PLANNO
MIXOPSEQ
Besondere Anforderungen bei Natural Tools for Db2
Ein Natural for Db2 Server Stub ist ein Schnittstellenmodul, das für die Kommunikation zwischen dem Db2-Datenbanksystem und dem Natural-Server benötigt wird. Das Server-Stub-Modul bestimmt eine Natural-Serverumgebung, richtet sie ein und ruft sie auf, damit Natural Stored Procedures und Natural User-Defined Functions ausgeführt werden können.
Wie unter Installationsvorgang
erwähnt, gibt es zwei Arten von Server Stubs: den Natural for Db2 Start Server
Stub (STR) und den Natural for Db2 Server Stub (SRV). Beide Stubs werden aus
dem Makro NDBSTUB generiert.
Der Natural for Db2 Start Server Stub wird für die Einrichtung der
gewünschten Natural-Server-Umgebungen verwendet. Der Start Server Stub muss das
Hauptausführungsprogramm im Stored Procedure Address Space (SPAS) sein. Nachdem
der Startserver-Stub die Natural-Server-Umgebungen eingerichtet hat, übergibt
er die Kontrolle an das entsprechende Db2-Programm (DSNX9WLM für
WLM SPAS und DSNX9STP für Db2 SPAS). Wenn SPAS beendet wird, gibt
das Db2-Programm die Kontrolle an den Start Server Stub zurück. Der Start
Server Stub stoppt die Natural-Server-Umgebungen und gibt die Kontrolle an das
Betriebssystem zurück.
Der Natural for Db2 Start Server Stub liest die Namen und
Parameter des zu startenden Natural-Servers aus dem Dataset
CMSRVIN. CMSRVIN muss mit dem DD-Namen
CMSRVIN angegeben werden.
Der Dataset CMSRVIN ist eine sequenzielle Datei, die
alle zum Starten der gewünschten Natural-Server erforderlichen Informationen
enthält. Für jeden Server, der gestartet werden soll, muss ein
START-Eintrag angegeben werden. Die für die
START-Einträge verwendeten Parameter sind identisch mit den
Parametern, die für das Makro NDBSTUB gelten. Schließen Sie den
Inhalt jedes START-Eintrags in Klammern ein und grenzen Sie
Kommentare durch die folgenden Zeichen ab: /* und
*/.
START=(SERVER=NDBvrSRV,NATURAL=NATBATvr,CMPRMIN=CMPRMIN,
CMPRINT=CMPRINT,CMTRACE=CMTRACE,THREADSIZE=768,
THREADNUMBER=2,TRACE=ON)
START=(SERVER=WDBvrSRV,NATURAL=NATBATvr,CMPRMIN=CMPRMIN,
CMPRINT=CMPRINT,CMTRACE=CMTRACE,THREADSIZE=768,
THREADNUMBER=2,TRACE=ON)
/* START=(SERVER=QEvrsSRV,NATURAL=NATBATvr,CMPRMIN=QAPARM, */
/* CMPRINT=CMPRINT,CMTRACE=CMTRACE,THREADSIZE=700, */
/* THREADNUMBER=2,TRACE=OFF) */
Wenn der Start Server Dataset fehlt oder nicht zugewiesen wurde, startet der Start Server Stub eine Natural Server-Umgebung mit den Parametern, die sich aus den für den Start Server Stub selbst definierten Parametern ergeben.
Der Natural for Db2 Server Stub ist die Verbindung zwischen Db2
und Natural Stored Procedures oder Natural User-Defined Functions (Natural
UDFs). Geben Sie den Natural for Db2 Server Stub als EXTERNAL NAME
in der Tabellenzeile SYSIBM.SYSROUTINES an, die auf die Natural
Stored Procedure oder Natural UDF verweist. Der Server Stub wird von Db2/WLM
gestartet, wenn die Natural Stored Procedures oder Natural UDFs aufgerufen
werden. Der Natural for Db2 Server Stub erzeugt eine Natural-Sitzung in der
Natural-Serverumgebung und ruft das Natural-Subprogramm auf, das die Natural
Stored Procedure oder die Natural UDF enthält.
Eine Natural-Sitzung, die für die Ausführung einer Natural Stored Procedure angelegt wurde, wird beendet, wenn das entsprechende Natural-Subprogramm endet und die Kontrolle an Db2 und den aufrufenden Client zurückgeht.
Eine Natural-Sitzung, die für die Ausführung einer Natural UDF
erstellt wurde, bleibt für mehrere Funktionsaufrufe aktiv, wenn das Attribut
PARALLEL auf D und das Attribut FINAL
CALL auf Y gesetzt ist. Die für eine Natural UDF-Funktion
aufgerufene Sitzung wird vom Server Stub beendet, wenn er einen
Beendigungsaufruf erkennt.
Die JCL-Prozedur des Stored Procedure Address Space (SPAS) muss
den Natural for Db2 Start Server Stub als Programm in der
EXEC-Anweisung angeben.
Der Natural for Db2 Start Server Stub und der Natural for Db2 Server Stub müssen sich in einer Bibliothek befinden, die in der Steplib-Verkettung der JCL-Prozedur des SPAS enthalten ist.
//************************************************************* //* JCL FOR RUNNING THE WLM-ESTABLISHED STORED PROCEDURES //* ADDRESS SPACE //* RGN -- MVS REGION SIZE FOR THE ADDRESS SPACE. //* DB2SSN -- DB2 SUBSYSTEM NAME. //* NUMTCB -- NUMBER OF TCBS USED TO //* PROCESS END USER REQUESTS. //* APPLENV -- MVS WLM APPLICATION ENVIRONMENT //* SUPPORTED BY THIS JCL PROCEDURE. //* //************************************************************* //DBvrsENV PROC RGN=0K,APPLENV=DBvrsENV,DB2SSN=DBvrs,NUMTCB=8 //IEFPROC EXEC PGM=NDBvrSTR,REGION=&RGN,TIME=NOLIMIT, /* Start server stub //*IEFPROC EXEC PGM=DSNX9WLM,REGION=&RGN,TIME=NOLIMIT, // PARM='&DB2SSN,&NUMTCB,&APPLENV' //STEPLIB DD DISP=SHR,DSN=DSNvrs.RUNLIB.LOAD // DD DISP=SHR,DSN=CEE.SCEERUN // DD DISP=SHR,DSN=DSNvrs.SDSNLOAD // DD DISP=SHR,DSN=NATURAL.LOAD /* Library containing stubs and nucleus //CMPRMIN DD DISP=SHR,DSN=hilev.SOURCE(DYNPARM) /* Dynamic Natural parameters //CMSRVIN DD DISP=SHR,DSN=hilev.SOURCE(CMSRVIN) /* Servers to be started //CEEDUMP DD SYSOUT=X //SYSOUT DD SYSOUT=X /* Traces records of server stub //RMTRACE DD SYSOUT=X //CMPRINT DD SYSOUT=X //SYSPRINT DD SYSOUT=X //SYSERROR DD SYSOUT=X //SYSUDUMP DD SYSOUT=X
wobei hilev für einen
High-Level-Qualifier steht.
Das Makro NDBSTUB wird verwendet, um den Natural for Db2 Server Stub und
den Natural for Db2- Start Server Stub zu generieren. Sie können NDBSTUB
parametrisieren, um verschiedene Stubs zu erzeugen.
Im Folgenden sind die bei NDBSTUB verfügbaren Parameter aufgeführt:
CMPRINT |
CMPRMIN |
CMTRACE |
GTRACE |
GTRCID |
MODE |
NATURAL |
SERVER |
THREADSIZE | TRACE | WLM
CMPRINT gibt den DD-Namen des CMPRINT-Dataset an, in den
die primäre Berichtsausgabe geschrieben wird. Wenn ein Stern (*) angegeben wird, wird
ein eindeutiger ddname
Pnnnnnnn gebildet, wenn eine Natural Stored
Procedure aufgerufen wird.
Mögliche Werte:
| Wert | Erläuterung |
|---|---|
ddname |
Jeder gültige 8-stellige DD-Name. |
CMPRINT |
Dies ist der Standardname. |
CMPRMIN gibt den DD-Namen des CMPRMIN-Dataset beim Start
an, um den Eingabeparameter PROFILE für diesen Server zu lesen.
Mögliche Werte:
| Wert | Erläuterung |
|---|---|
ddname |
Jeder gültige 8-stellige DD-Name. |
CMPRMIN |
Dies ist der Standardname. |
CMTRACE gibt den DD-Namen des CMTRACE-Dataset an, in den
die primäre Berichtsausgabe geschrieben wird. Wenn ein Stern (*) angegeben wird, wird
bei jedem Aufruf einer Natural Stored Procedure ein eindeutiger
ddname Pnnnnnnn
gebildet, so dass jede Ausgabe separat gespeichert werden kann.
Mögliche Werte:
| Wert | Erläuterung |
|---|---|
ddname |
Jeder gültige 8-stellige DD-Name. |
CMTRACE |
Dies ist der Standardname. |
GTRACE gibt an, ob der Server Stub GTRACE-Makroaufrufe für
Tracing-Zwecke ausführt oder nicht.
Mögliche Werte:
| Wert | Erläuterung |
|---|---|
ON |
Der generierte Server Stub führt GTRACE-Makros aus, um seine
Verarbeitung zu dokumentieren.
|
OFF |
Der generierte Server Stub führt während seines Verarbeitungszyklus keine
GTRACE-Makros aus.
Dies ist der Standardwert. |
GTRCID gibt die Event-ID an, die mit den vom Natural for Db2
Server Stub erstellten Trace-Daten aufgezeichnet wird.
Mögliche Werte:
| Wert | Erläuterung |
|---|---|
event-id |
Dezimalzahl von 0 bis 1023 |
203 |
Dies ist der Standardwert. |
MODE bestimmt die Betriebsart des generierten Natural for Db2
Server Stub.
| Wert | Erläuterung |
|---|---|
STR |
Der generierte Natural for Db2 Server Stub arbeitet als Natural for Db2 Start Server Stub, der die Natural-Serverumgebung einrichtet. |
SRV |
Der generierte Natural for Db2 Server Stub arbeitet als Natural for Db2
Server Stub, der die zugehörige Natural Stored Procedure oder Natural UDF
aufruft.
Dies ist der Standardwert. |
NATURAL bezeichnet den Namen des Server-Frontends oder des
Natural-Server-Lademoduls, das vom Natural for Db2 Server Stub geladen wird, wenn das
externe CMSTART bei der Erstellung des Server-Stubs noch nicht vom
Linkage-Editor aufgelöst wurde. Das benannte Lademodul muss in einer beliebigen
Steplib des Stored-Procedure-Adressraums vorhanden sein.
| Wert | Erläuterung |
|---|---|
name |
Beliebiger gültiger Lademodulname. |
NATBATvr |
Dies ist der Standardwert. |
Servernamen mit dem Suffix SRV bezeichnen die Namen der Server, die vom
Server-Frontend verwendet werden, um den Natural Server zu identifizieren. Diese Namen
müssen innerhalb eines Adressraums eindeutig sein.
| Wert | Erläuterung |
|---|---|
server-name |
Servername mit bis zu 5 Zeichen. |
NDBvr |
Dies ist der Standardwert. |
THREADSIZE bestimmt die Größe der Natural-Threads, die vom
Natural Server verwendet werden sollen. Die Größe wird in Kilobyte-Einheiten
angegeben.
| Wert | Erläuterung |
|---|---|
threadsize |
Dezimalzahl. |
768 |
Dies ist der Standardwert. |
Bestimmt, ob der generierte Natural for Db2 Server Stub Trace-Sätze schreibt. Die
Trace-Aufzeichnungen werden in den mit ddname
SYSOUT angegebenen Dataset geschrieben.
| Wert | Erläuterung |
|---|---|
YES |
Trace-Sätze werden geschrieben. |
NO |
Es werden keine Trace-Sätze geschrieben. Dies ist der Standardwert. |
WLM (Workload Manager) gibt an, wohin die Kontrolle übergeben
wird, nachdem der Natural for Db2 Start Server Stub die angeforderten
Natural-Server-Umgebungen eingerichtet hat.
Dieser Parameter wird nur ausgewertet, wenn der Parameter MODE=STR gesetzt ist.
Geben Sie WLM=YES an, wenn der Natural for Db2 Start Server Stub in einem
Adressraum läuft, der von WLM eingerichtet wurde.
| Wert | Erläuterung |
|---|---|
YES |
Der Start Server Stub erzeugt Links zu DSNX9WLM, nachdem er
die Natural-Server-Umgebungen eingerichtet hat.
|
NO |
Der Start Server Stub generiert Links zu DSNX9STP, nachdem
er die Natural-Server-Umgebungen eingerichtet hat
Dies ist der Standardwert. |