In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie einen Natural RPC Server auf den verschiedenen Plattformen starten.
Die folgenden Themen werden behandelt:
Starten eines Natural RPC Servers in einer Online-Großrechner-Umgebung (alle TP-Monitore)
Starten eines Natural RPC Servers in einer Online-Großrechner-Umgebung (nur CICS)
Starten eines Natural RPC Servers in einer Großrechner-Online-Umgebung (nur Com-plete)
Besondere Aspekte bei Großrechner-Natural RPC Servern mit Replicaten
Starten eines Natural RPC Servers über das RPC-Server-Frontend (nur bei z/OS Batch-Modus)
Starten eines Natural RPC Servers über das RPC Server Frontend (nur CICS)
Jede Art von Natural-Sitzung kann als Natural RPC Server verwendet werden, aber normalerweise ist ein Natural-Server eine Natural-Sitzung, die als asynchrone Task oder als Hintergrund-Task gestartet wird.
Um einen Server zu starten, haben Sie folgende Möglichkeiten:
Erstellen Sie ein RPC-Server-spezifisches Natural-Parametermodul.
Eine Liste der relevanten Parameter finden Sie im Abschnitt Einrichten einer Natural RPC-Umgebung, RPC-Server-spezifischen Natural-Parameter setzen.
Dieses Parametermodul wird mit Ihrem Natural verlinkt.
Alternativ dazu können Sie die RPC-Server-spezifischen Natural-Profilparameter auch dynamisch angeben.
Die RPC-Server-spezifischen Natural-Profilparameter können auch in einem
Natural-Profil angegeben werden, das mit der SYSPARM Utility erstellt
wurde. Natural würde dann gestartet mit PROFILE=serverprofile,
wobei serverprofile der Name des
Natural-Profils ist.
Um einen Server zu starten, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:
Erstellen Sie eine RPC-Server-spezifische Natural-Parameterdatei.
Eine Liste der relevanten Parameter finden Sie im Abschnitt Einrichten einer Natural
RPC-Umgebung, RPC-Server-spezifischen Natural-Parameter setzen.
Da dringend empfohlen wird, einen Natural RPC Server mit dem Natural-Profilparameter
BATCHMODE zu starten, sollten Sie zusätzlich die
Natural-Profilparameter CMSYNIN, CMOBJIN
und CMPRINT angeben.
Natural wird dann gestartet mit
PARM=serverparm
wobei serverparm der Name der Parameterdatei
ist.
Alternativ können Sie die RPC-Server-spezifischen Natural-Profilparameter auch dynamisch angeben.
Wie ein Natural-Server gestartet wird, hängt von der Umgebung ab und wird in den entsprechenden Abschnitten weiter unten beschrieben. Der Einfachheit halber werden hier nur die zwingend erforderlichen RPC-Server-spezifischen Profilparameter aufgeführt. Die optionalen RPC-Server-spezifischen Profilparameter können entsprechend angegeben werden.
Um einen Natural-Server in einer Online-Großrechner-Umgebung zu starten:
Geben Sie in Ihrer TP-Monitor-Umgebung das folgende Kommando ein:
<natural> PROFILE=serverprofile
Oder:
<natural> RPC=(SERVER=ON,SRVNAME=servername,SRVNODE=nodename,RPCSIZE=n,MAXBUFF=n)
Dabei ist <natural> der Name, mit dem Sie
Ihr Natural starten (Transaktionscode, Transaktionskennung, umgebungsabhängiger
Nukleusname), und serverprofile ist der Name des
Natural-Profils.
In einer CICS-Umgebung werden Sie einen Natural RPC Server normalerweise im asynchronen Modus starten. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Optionen für alle TP-Monitoren haben Sie für diesen Zweck die folgenden Möglichkeiten:
Sie können das Natural-Programm STARTSRV in der Library
SYSRPC verwenden, um einen Natural-Server im asynchronen Modus zu
starten (siehe unten).
Sie können einen Natural RPC Server im asynchronen Modus während des Starts von CICS starten (siehe unten).
Beim Starten des asynchronen Natural RPC Servers wird empfohlen, zusätzlich die
Natural-Profilparameter TTYPE, INTENS, SENDER mit folgenden Einstellungen anzugeben:
TTYPE=ASYL,INTENS=1,SENDER=CSSL
Dies bewirkt, dass jede Ausgabe in das primäre Ausgabeziel im Zeilenmodus und nicht im
3270-Modus geschrieben wird. Anstelle von CSSL können Sie auch jedes andere
CICS-Ausgabeziel angeben.
STARTSRV ist ein Beispiel-Frontend für RPCSSRV, das die asynchrone
Natural-Sitzung startet.
Standardmäßig wird das asynchrone Natural mit der gleichen Transaktionskennung in der gleichen Library wie die aktuelle Sitzung gestartet.
Wenn Natural Security (NSC) verwendet wird, wird auch die Benutzerkennung der aktuellen Natural-Sitzung weitergegeben. Sie können die Eingabe an Ihre Anforderungen anpassen.
Beachten Sie, dass einige Natural-Profilparameter von RPCSSRV implizit
hinzugefügt werden. Dies gilt insbesondere für den Schlüsselwort-Subparameter RPCSIZE des
Profilparameters RPC. RPCSIZE ist standardmäßig
auf MAXBUFF+4 eingestellt, wobei MAXBUFF der Wert ist, der im
Masken-Feld Receiving buffer eingetragen ist. Sie können den Standardwert für
RPCSIZE überschreiben, indem Sie
RPC=(RPCSIZE=n) in das Masken-Feld
Session parameter eintragen.
Wenn Sie beim Starten der Natural-Sitzung ein Natural-Programm ausführen wollen, können
Sie das Masken-Feld User Stack verwenden. Der Inhalt von User
Stack wird auf dem Natural STACK abgelegt und ausgeführt, bevor der
Natural-Server aktiviert wird.
Um die beteiligten Natural-Profilparameter anzuzeigen, geben Sie *SHOW* in
das Feld Transaction ID ein. STARTSRV zeigt Ihnen alle
dynamischen Profilparameter an, die von RPCSSRV verwendet werden, um die
asynchrone Natural-Sitzung zu starten.
Um eine Natural RPC Server-Sitzung im asynchronen Modus während des Starts von CICS zu starten, gehen Sie wie folgt vor:
Verwenden Sie das PLTPI, um ein Programm zu starten, das mit EXEC CICS
START eine Natural-Sitzung mit allen erforderlichen RPC-spezifischen
Natural-Profilparametern startet. Sie können das PLTPI-Beispielprogramm
XNCIFRNP anpassen, das in der Natural CICS Source Library enthalten
ist.
Bitte beachten Sie, dass die Natural-Sitzung unter der CICS-Standard-Benutzerkennung
gestartet wird, die standardmäßig CICSUSER lautet. Diese Benutzerkennung wird
den Natural-Systemvariablen *INIT-USER und *USER zugewiesen.
Wenn Ihre Natural-Sitzung unter Natural Security läuft, müssen Sie daher eventuell ein
Natural LOGON-Kommando auf den Natural STACK
legen.
In einer Com-plete-Umgebung werden Sie einen Natural RPC Server normalerweise im asynchronen Modus starten. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Optionen für alle TP-Monitore haben Sie zu diesem Zweck die folgenden Möglichkeiten:
Sie können das Natural-Programm STARTSRV in der Library
SYSRPC verwenden, um einen Natural-Server im asynchronen Modus zu
starten (siehe unten).
Sie können einen Natural RPC Server im asynchronen Modus während des Starts von Com-plete starten (siehe unten).
STARTSRV ist ein Beispiel-Frontend für RPCSSRV, das die asynchrone
Natural-Sitzung startet.
Standardmäßig wird das asynchrone Natural mit demselben Natural-Namen in derselben Library wie die aktuelle Sitzung gestartet.
Wenn Natural Security (NSC) verwendet wird, wird auch die Benutzerkennung der aktuellen Natural-Sitzung weitergegeben. Sie können die Eingabe an Ihre Anforderungen anpassen.
Beachten Sie, dass einige Natural-Profilparameter von RPCSSRV implizit
hinzugefügt werden. Dies gilt insbesondere für den Schlüsselwort-Subparameter RPCSIZE des
Profilparameters RPC. RPCSIZE ist standardmäßig
auf MAXBUFF+4 eingestellt, wobei MAXBUFF der im Masken-Feld
Receiving buffer eingetragene Wert ist. Sie können den Standardwert für
RPCSIZE überschreiben, indem Sie
RPC=(RPCSIZE=n) in das Masken-Feld
Session parameter eintragen.
Wenn Sie beim Starten der Natural-Sitzung ein Natural-Programm ausführen wollen, können
Sie das Masken-Feld User Stack verwenden. Der Inhalt vom User
Stack wird auf dem Natural STACK abgelegt und ausgeführt, bevor der
Natural-Server aktiviert wird.
Um die beteiligten Natural-Profilparameter anzuzeigen, geben Sie *SHOW* in
das Feld Transaction ID ein. STARTSRV zeigt Ihnen alle
dynamischen Profilparameter an, die von RPCSSRV verwendet werden, um die
asynchrone Natural-Sitzung zu starten.
Um eine Natural RPC Server-Sitzung im asynchronen Modus während des Starts von Com-plete zu starten, gehen Sie wie folgt vor:
Verwenden Sie die Startoption (sysparms) STARTUPPGM, um eine Natural-Sitzung
mit allen erforderlichen RPC-spezifischen Natural-Profilparametern zu starten. Sie können
die benötigten RPC-spezifischen Parameter entweder einzeln angeben oder sie über ein
Natural-Profil wie folgt festlegen:
STARTUPPGM='<natural> PROFILE=<serverprofile>'
Beachten Sie, dass die Natural-Sitzung unter der Benutzerkennung gestartet wird, unter
der auch Com-plete gestartet wird. Diese Benutzerkennung ist den Natural-Systemvariablen
*INIT-USER und *USER zugewiesen.
Wenn Ihre Natural-Sitzung unter Natural Security läuft, müssen Sie daher eventuell ein
Natural LOGON-Kommando auf den Natural STACK
legen.
Ein Batch-Server ist eine Standard-Natural-Batch-Sitzung, die mit den RPC-Parametern gestartet wird, die im Abschnitt Einrichten einer Natural RPC-Umgebung, RPC-Server-spezifischen Natural-Parameter setzen beschrieben sind.
Die folgenden Themen werden behandelt:
Anmerkung
Ein Beispiel für eine JCL, die die Trace-Funktion verwendet, finden Sie unter
Betrieb einer Natural RPC-Umgebung
, Verwendung der Server Trace Facility.
//NATRPC JOB CLASS=K,MSGCLASS=X // EXEC PGM=NATOS,REGION=8M <== Anmerkung 1 //STEPLIB DD DISP=SHR,DSN=SAG.NAT.LOAD // DD DISP=SHR,DSN=SAG.EXX.LOAD // DD DISP=SHR,DSN=SAG.ADA.LOAD <== Anmerkung 2 // DD DISP=SHR,DSN=DB2_load_library <== Anmerkung 3 //CMPRMIN DD * IM=D,MADIO=0,MT=0,OBJIN=R,AUTO=OFF,MAXCL=0,ID=',',INTENS=1, RPC=(SERVER=ON,SRVNAME=servername,SRVNODE=nodename) RPC=(RPCSIZE=m,MAXBUFF=n), STACK=(LOGON serverlibrary,userID,password) /* //CEEOPTS DD * <== Anmerkung 4 POSIX(ON) /* //SYSUDUMP DD SYSOUT=X //CMPRINT DD SYSOUT=X /*
Anmerkungen:
EXEC
PARM-Anweisung Natural-Parameter nur an die Haupt-Task übergeben. Verwenden Sie
stattdessen die CMPRMIN-Anweisung, um Parameter gleichzeitig an
die Haupt-Task und die Subtasks zu übergeben.
ADAUSER oder der
Natural-Profilparameter ADANAME verwendet wird.
Ein Beispiel für eine JCL für eine gestartete Task finden Sie in der Installations-Dokumentation von Natural for Mainframes; siehe Installing Natural on z/OS.
Sie können einen Batch-Server auch mit Replikaten laufen lassen, indem Sie den
Schlüsselwort-Subparameter NTASKS des Profilparameters RPC oder des
Parameter-Makros NTRPC auf einen Wert größer als 1
setzen.
Replikate werden als zusätzliche Server-Tasks an eine Natural-Haupt-Task angehängt. Sie ermöglichen es Ihnen, mehrere identische Server in derselben Region zu starten.
Um einen Natural RPC Servers unter Windows zu starten:
Erstellen Sie ein Shortcut-Verknüpfung zu Natural.
Geben Sie die Eigenschaften der Verknüpfung ein.
Editieren Sie im Textfeld Target den Natural-Pfad und fügen Sie an:
"<Path>\natural.exe" batchmode parm=serverparm
Dabei ist serverparm der Name der
Parameterdatei.
Oder:
"<Path>\natural.exe" batchmode server=on srvname=servername srvnode=nodename maxbuff=n cmsynin=cmsynin cmobjin=cmobjin cmprint=cmprint
Um einen Natural RPC Server unter UNIX zu starten:
Geben Sie das folgende Kommando ein:
natural batchmode parm=serverparm &
Dabei ist serverparm der Name der
Parameterdatei.
Oder:
natural batchmode server=on srvname=servername srvnode=nodename maxbuff=n cmsynin=cmsynin cmobjin=cmobjin cmprint=cmprint &
Dieser Abschnitt gilt für Großrechner-Natural-Server unter z/OS.
Die Haupt-Task und alle Replikate laufen in der gleichen z/OS-Region.
Verwenden Sie die eintrittsinvariante (reentrant) Batch Link Routine
ADALNKR anstelle von ADALNK.
Wenn Sie ADAUSER verwenden wollen, dürfen Sie ADAUSER
nicht mit Ihrem Frontend verlinken, da ADAUSER nicht eintrittsinvariant
(reentrant) ist (siehe Punkt 5). Verwenden Sie stattdessen den
Natural-Profilparameter ADANAME und setzen Sie
ADANAME=ADAUSER. Dadurch wird Natural veranlasst,
ADAUSER zur Laufzeit dynamisch zu laden.
Im Natural-Parametermodul:
Setzen Sie den Schlüsselwort-Subparameter NTASKS=n des
Profilparameters RPC oder des Parametermakros NTRPC, wobei
n die Anzahl der zu startenden
parallelen Server (< 100), einschließlich der Haupt-Task, ist.
Verwenden Sie den Natural-Profilparameter ETID, um die Adabas-Benutzerkennung als
Leerzeichen anzugeben. Dies ist notwendig, um einen NAT3048-Fehler (ETID nicht
eindeutig im Adabas-Nukleus) beim Starten der Subtask zu vermeiden.
Bei Verwendung von dynamischen Natural-Profilparametern:
Verwenden Sie den dynamischen Parameter-Dataset CMPRMIN, um die
dynamischen Natural-Profilparameter an Natural zu übergeben. Verwenden Sie
nicht die PARM-Karte oder den primären
Kommando-Eingabe-Dataset CMSYNIN.
Bei Verwendung eines lokalen Bufferpools (nur z/OS):
Jede Subtask ordnet ihren eigenen lokalen Bufferpool zu, es sei denn, Sie geben
einen gemeinsam genutzten lokalen Bufferpool an. Siehe Subparameter LBPNAME des
Profilparameters OSP oder des Parametermakros NTOSP (in der
Parameter-Referenz-Dokumentation.
Im Natural Frontend-Link-Job (nur z/OS):
Verlinken Sie das Frontend eintrittsinvariant (reentrant), indem Sie die Option
RENT des Linkage-Editors verwenden.
Wenn das Frontend nicht mittels der Option RENT verlinkt wäre, würde
nur die Haupt-Task die Kommunikation mit dem EntireX Broker starten. Alle Subtasks
würden von z/OS in einen WAIT-Status gesetzt, bis die Haupt-Task
beendet worden wäre. Wenn Sie den RPC-Server später beenden würden, würde der
Adressraum blockieren und müsste abgebrochen werden.
Make sure that any other modules that are additionally linked to the Natural nucleus are reentrant. Any dynamically loaded programs must also be reentrant.
Stellen Sie sicher, dass alle anderen Module, die zusätzlich mit dem Natural-Nukleus verlinkt sind, eintrittsinvariant (reentrant) sind. Dynamisch geladene Programme müssen ebenfalls eintrittsinvariant sein.
Hinweis für z/OS: Wenn Sie ein Modul nicht reentrant
machen können, verlinken Sie das Modul als nicht wiederverwendbar, d.h. Sie sollten
die Link-Option RENT oder REUS
nicht angeben. Damit wird sichergestellt, dass jede Subtask ihre eigene
Kopie erhält.
Eine Beispiel-JCL finden Sie unter Verwendung der Server Trace Facility.
Im z/OS-Batch-Modus kann ein Natural RPC Server alternativ über das RPC-Server-Frontend gestartet werden. Dieser Ansatz ist bei Impersonation erforderlich und in anderen Fällen optional.
Wenn Sie das RPC-Server-Frontend ohne Impersonation verwenden, wird empfohlen, den
Schlüsselwort-Subparameter NTASKS des Profilparameters RPC oder des
Parametermakros NTRPC auf einen Wert größer als 1 zu
setzen, da sonst kein nutzbringender Effekt entsteht. Die Überlegungen im Abschnitt
Besondere Aspekte bei Großrechner-Natural RPC Servers mit
Replikaten gelten auch, wenn Sie das RPC-Server-Frontend
verwenden.
Das RPC-Server-Frontend verwendet die Natural-Server-Funktionalität; siehe Natural as a Server under z/OS (in der Natural-Operations-Dokumentation). Es zeichnet sich durch die folgenden Eigenschaften aus:
Das Natural RPC Server-Frontend startet eine Reihe von Natural RPC Server-Sitzungen,
die durch den Schlüsselwort-Subparameter NTASKS
des Profilparameters RPC oder das Parameter-Makro NTRPC festgelegt sind.
Alle Natural RPC Server-Sitzungen werden mit denselben Natural-Profilparametereinstellungen ausgeführt.
Die Natural-Profilparametereinstellungen werden aus dem Natural-Parametermodul übernommen und können durch dynamisch angegebene Profilparameter, die mit der Transaktionskennung übergeben werden, überschrieben werden. Die dynamisch angegebenen Profilparameter müssen auf den Startup-Parameter folgen.
Wenn alle Natural RPC Server-Sitzungen gerade von Clients verwendet werden
(Ausführung einer Client-Anforderung oder Warten auf die nächste Anforderung innerhalb
einer Konversation) und wenn der Schlüsselwort-Subparameter NTASKS
des Profilparameters RPC oder des Parameter-Makros NTRPC auf einen Wert größer als 1
gesetzt ist, werden zusätzliche Natural RPC Server-Sitzungen gestartet. Diese Natural
RPC Server-Sitzungen werden beim ersten EntireX Broker-Timeout automatisch beendet,
vorausgesetzt, es gibt mindestens eine weitere Natural RPC Server-Sitzung, die nicht
von einem Client verwendet wird. Wenn alle anderen Natural RPC Server-Sitzungen gerade
von Clients genutzt werden, bleibt die zusätzliche RPC-Server-Sitzung bis zum nächsten
EntireX Broker-Timeout bestehen. Dadurch wird sichergestellt, dass immer ein Natural
RPC Server zur Verfügung steht, um eine neue Client-Anforderung zu bearbeiten.
Die Natural RPC Server-Sitzungen werden in einer Thread-Umgebung ausgeführt, die der von Natural-Sitzungen ähnelt, die in einem TP-Monitor-System ausgeführt werden.
Mit Impersonation: Am Ende eines
nicht-konversationellen CALLNAT und am Ende einer Konversation werden
alle Datenbanksitzungen und alle Arbeitsdateien geschlossen. Dadurch wird
sichergestellt, dass die nächste Client-Anfrage die Datenbank und die Arbeitsdateien
mit der eigenen Benutzerkennung öffnet.
Ohne Impersonation: Nach dem ersten EntireX Broker Timeout werden alle Datenbanksitzungen und alle Arbeitsdateien geschlossen. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Ressourcen während der Wartezeiten blockiert werden.
Die erforderlichen Startparameter werden im Parameter PARM= der
EXEC-Anweisung in der JCL übergeben. Diese Parameter sind:
Der Name des Natural z/OS-Batch-Nukleus,
die Größe eines Speicher-Threads,
das optionale Schlüsselwort UCTRAN.
UCTRAN gibt an, dass alle Meldungen des RPC-Server-Frontends in
Großbuchstaben umgewandelt werden.
Diese Parameter müssen durch Kommas getrennt sein und ohne führende oder nachfolgende Leerzeichen eingegeben werden:
| PARM='Natural-z/OS-batch-nucleus,size-of-thread[,,UCTRAN]' |
Aus Kompatibilitätsgründen müssen UCTRAN zwei aufeinanderfolgende Kommas
vorangestellt werden.
Siehe auch die Beispiel-JCL unten.
Der Natural z/OS Batch-Nukleus wird dynamisch geladen.
Die Load Library, die den z/OS-Batch-Nukleus enthält, muss in der Steplib-Verkettung verfügbar sein.
Der EntireX-Broker-Stub NATETB23 darf nicht verwendet werden.
Auf den EntireX Broker wird außerhalb des Natural-Kontextes zugegriffen. Daher müssen
Sie den EntireX-Broker-Stub BROKER verwenden, siehe Zugang zum EntireX
Broker Stub auf dem Großrechner bereitstellen .
Nur bei Impersonation: Wenn die Impersonation-Funktion verwendet
wird, ruft der RPC-Server den Natural
Autorized Services Manager
(NATASMvv), damit dieser die Impersonation
erledigt. Für den Server selbst ist keine AFP-Autorisierung erforderlich.
Nur bei Natural Security: Wenn das Natural RPC
Server-Frontend mit dem Profilparameter AUTO=OFFAUTO=OFF gestartet wird, müssen Sie ein
Natural-Systemkommando LOGON mit Library-Kennung, Benutzerkennung und
Passwort auf dem Natural-Stack angeben:
STACK=(LOGON library-id;user-id;password)
//NATRPC JOB CLASS=K,MSGCLASS=X // EXEC PGM=RPC-FRONT,REGION=8M // PARM='Natural-z/OS-interface-module,1000' //STEPLIB DD DISP=SHR,DSN=SAG.NAT.LOAD // DD DISP=SHR,DSN=SAG.EXX.LOAD // DD DISP=SHR,DSN=SAG.ADA.LOAD <== Note 1 // DD DISP=SHR,DSN=DB2_load_library <== Note 2 //CMPRMIN DD * IM=D,MADIO=0,MT=0,OBJIN=R,AUTO=OFF,MAXCL=0,ID=',',INTENS=1, PRINT=((10),AM=STD) RPC=(SERVER=ON,SRVNAME=servername,SRVNODE=nodename,NTASKS=3) RPC=(RPCSIZE=m,MAXBUFF=n,TRACE=2), RCA=BROKER,RCALIAS=(BROKER,BROKER) STACK=(LOGON serverlibrary,userID,password) /* //CEEOPTS DD * <== Note 3 POSIX(ON) * //SYSUDUMP DD SYSOUT=X //CMPRT10 DD SYSOUT=X //CMPRT101 DD SYSOUT=X //CMPRT102 DD SYSOUT=X //CMPRT199 DD SYSOUT=X //CMPRINT DD SYSOUT=X //CMPRINT1 DD SYSOUT=X //CMPRINT2 DD SYSOUT=X //CMPRIN99 DD SYSOUT=X /*
Gilt nur, wenn die Adabas-Link-Routine ADAUSER oder der
Natural-Profilparameter ADANAME verwendet wird.
Gilt nur für Db2-Benutzer.
Gilt nur, wenn SSL verwendet wird.
In CICS kann ein Natural RPC Server alternativ auch über das RPC-Server-Frontend gestartet werden. Diese Vorgehensweise ist erforderlich, wenn Impersonation verwendet wird, und ist in anderen Fällen optional.
Wenn Sie das RPC-Server-Frontend ohne Impersonation verwenden, wird empfohlen, den
Schlüsselwort-Subparameter NTASKS des Profilparameters RPC oder des
Parameter-Makros NTRPC auf einen Wert größer als 1 zu
setzen. Andernfalls ergibt sich kein nutzbringender Effekt.
Das RPC-Server-Frontend verwendet die Natural Server-Funktionalität. Es zeichnet sich durch die folgenden Merkmale aus:
Das Natural RPC Server-Frontend wird über die Transaktionskennung gestartet, die im Schritt Customize CICS für das Natural RPC Server-Frontend definiert wurde. Siehe Installing the Natural CICS Interface on z/OS.
Die Transaktionskennung können Sie entweder an einem Terminal eingeben oder Sie
können das Natural-Programm STARTSFE in der Library SYSRPC
verwenden, um das Natural RPC Server-Frontend im asynchronen Modus zu starten.
Das Natural RPC Server-Frontend benötigt den Namen des Natural CICS-Interface-Nukleus als Startparameter. Dieser Startparameter wird mit der Transaktionskennung übergeben.
Das Natural RPC Server-Frontend startet eine Anzahl von Natural RPC Server-Sitzungen,
die durch den Schlüsselwort-Subparameter NTASKS
des Profilparameters RPC oder des Parameter-Makros NTRPC festgelegt wird.
Alle Natural RPC Server-Sitzungen werden mit denselben Natural-Profilparametereinstellungen ausgeführt.
Die Natural-Profilparametereinstellungen werden aus dem Natural-Parametermodul übernommen und können durch dynamisch angegebene Profilparameter, die mit der Transaktionskennung übergeben werden, überschrieben werden. Die dynamisch angegebenen Profilparameter müssen auf den Startparameter folgen.
Wenn alle Natural RPC Server-Sitzungen gerade von Clients verwendet werden
(Ausführung einer Client-Anforderung oder Warten auf die nächste Anforderung innerhalb
einer Konversation) und wenn der Schlüsselwort-Subparameter NTASKS
des Profilparameters RPC oder des Parameter-Makros NTRPC auf einen Wert größer als 1
gesetzt ist, werden zusätzliche Natural RPC Server-Sitzungen gestartet. Diese Natural
RPC Server-Sitzungen werden beim ersten EntireX Broker-Timeout automatisch beendet,
vorausgesetzt, es gibt mindestens eine weitere Natural RPC Server-Sitzung, die nicht
von einem Client verwendet wird. Wenn alle anderen Natural RPC Server-Sitzungen von
Clients genutzt werden, bleibt die zusätzliche RPC-Server-Sitzung bis zum nächsten
EntireX Broker Timeout bestehen. Damit wird sichergestellt, dass immer ein Natural RPC
Server zur Verfügung steht, um eine neue Client-Anforderung zu bearbeiten.
Die Natural RPC Server-Sitzungen werden in einer Thread-Umgebung ausgeführt, die der von Natural-Sitzungen ähnelt, die in einem TP-Monitor-System ausgeführt werden.
Alle inaktiven Natural RPC Server-Sitzungen (Sitzungen, die auf eine Client-Anfrage warten) werden mit Hilfe der Natural Roll Facilities under CICS ausgelagert, die für den verwendeten Natural CICS-Schnittstellenkern definiert sind.
Mit Impersonation:
Zu Beginn eines nicht-konversationellen CALLNAT und zu Beginn einer
Konversation wird mit der Option USERID() des Kommandos EXEC
CICS START TRANSID() eine neue CICS-Worker-Task unter der
Benutzerkennung des Clients gestartet. Die Client-Anforderung wird von Natural in
dieser Worker-Task ausgeführt. Während die Client-Anforderung ausgeführt wird, wartet
die Natural RPC Server-Sitzung auf die Beendigung der Worker-Task.
Am Ende eines nicht-konversationellen CALLNAT und am Ende einer
Konversation wird die Worker-Task beendet, alle Datenbanken werden geschlossen und
alle CICS-Ressourcen werden freigegeben. Dadurch wird sichergestellt, dass die nächste
Client-Anfrage die Datenbank öffnet und auf die CICS-Ressourcen mit ihrer eigenen
Benutzerkennung zugreift.
Ohne Impersonation
Die Client-Anforderung wird von der Natural RPC Server-Sitzung selbst ausgeführt.
Nach dem ersten EntireX Broker Timeout werden alle Datenbanken geschlossen und alle CICS-Ressourcen freigegeben. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Ressourcen während der Wartezeiten blockiert werden.
Die erforderlichen Startparameter werden mit der Transaktionskennung übergeben. Diese Parameter sind:
Der Name des Natural CICS Interface-Nukleus <ncistart>.
Das optionale Schlüsselwort UCTRAN.
UCTRAN gibt an, dass alle Meldungen des RPC-Server-Frontends in
Großbuchstaben umgewandelt werden.
Eine optionale Natural-Profilparameter-Zeichenkette.
<natural> <ncistart>[,UCTRAN] RPC=(SERVER=ON,SRVNAME=servername,SRVNODE=nodename,RPCSIZE=n, MAXBUFF=n) RCA=BROKER,RCALIAS=(BROKER,CICSETB)
Dabei ist <natural> die
Transaktionskennung, mit der Sie Ihr Natural RPC Server-Frontend starten, und
<ncistart> der Name Ihres Natural
CICS-Interface-Nukleus.
Wenn der Natural Roll Server
erforderlich ist (NCMDIR-Parameter ROLLSRV ist auf
YES gesetzt), müssen Sie einen Natural Roll Server für die verwendete
Subsystemkennung (wie durch den Natural-Profilparameter SUBSID definiert)
starten, bevor das Natural RPC Server-Frontend gestartet wird.
Die Transaktionskennung des RPC-Server-Frontends wird verwendet, um die RPC-Server-Umgebung zu identifizieren.
Starten Sie nicht mehr als ein Natural RPC Server-Frontend mit derselben Transaktionskennung.
Das ausführbare NCI-Modul wird dynamisch geladen.
Die Load Library, die das ausführbare NCI-Modul enthält, muss in der
DFHRPL-Verkettung verfügbar sein.
Der EntireX-Broker-Stub NATETB23 darf nicht verwendet werden.
Auf den EntireX-Broker wird außerhalb des Natural-Kontextes zugegriffen. Daher müssen
Sie den EntireX-Broker-Stub CICSETB verwenden, siehe Zugang zum EntireX
Broker Stub auf dem Großrechner bereitstellen .
Nur bei Impersonation: Wenn die Impersonation-Funktion
verwendet wird, startet das RPC-Server-Frontend Worker-Tasks. Stellen Sie sicher, dass die
Einstellung des CICS-System-Initialisierungsparameters MXT in Ihrer
CICS-Installation hoch genug ist.
Nur bei Natural Security: Wenn das Natural RPC
Server-Frontend mit dem Profilparameter AUTO gestartet wird, müssen Sie auf den
Natural-Stack ein Natural-Systemkommando LOGON mit
Library-Kennung, Benutzerkennung und Passwort legen:
STACK=(LOGON library-id;user-id;password).