Dieser Natural-Profilparameter dient dazu, die Einstellungen zur Steuerung des Betriebs des
Natural RPC (Remote Procedure Call) zu setzen. Er entspricht dem Makro NTRPC im
Natural-Parametermodul.
| Mögliche Werte | Siehe RPC-Parameter-Syntax. | |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | keine | Siehe: |
| Dynamische Angabe | ja | Dieser Parameter kann nur dynamisch angegeben werden. Im Natural-Parametermodul wird
stattdessen das Makro NTRPC verwendet.
|
| Angabe innerhalb der Session | nein | |
Dieses Dokument behandelt folgende Themen:
Anmerkung
Siehe auch Setting Up a Natural RPC
Environment in der Natural RPC (Remote Procedure
Call)-Dokumentation.
Der Parameter RPC hat folgende Syntax:
| RPC=(keyword-subparameter=value,keyword-subparameter=value,...) |
Namen und Werte für keyword-subparameter siehe Schlüsselwort-Subparameter für Client und Server, Schlüsselwort-Subparameter nur für Client und Schlüsselwort-Subparameter nur für Server.
Auf der Client-Seite hat das Makro NTRPC im Natural-Parametermodul folgende
Syntax:
NTRPC ACIVERS=value, *
AUTORPC=value, *
COMPR=value, *
CPRPC=value, *
DFS=value, *
MAXBUFF=value, *
RDS=value, *
RPCSDIR=value, *
RPCSIZE=value, *
SERVER=value, *
TIMEOUT=value, *
TRYALT=value
Auf der Server-Seite hat das Makro NTRPC im Natural-Parametermodul folgende
Syntax:
NTRPC ACIVERS=value, *
CPRPC=value, *
LOGONRQ=value, *
MAXBUFF=value, *
NTASKS=value, *
RPCSIZE=value, *
RPCUCT=value, *
SERVER=value, *
SRVCMIT=value, *
SRVNAME=value, *
SRVNODE=value, *
SRVRTRY=value, *
SRVTERM=value, *
SRVUSER=value, *
SRVWAIT=value, *
TRACE=value, *
TRANSP=value
Siehe Schlüsselwort-Subparameter für Client und Server, Schlüsselwort-Subparameter nur für Client und Schlüsselwort-Subparameter nur für Server.
Folgende Schlüsselwort-Subparameter stehen für Client und Server zur Verfügung:
ACIVERS | CPRPC | MAXBUFF | RPCSIZE | SERVER
Dieser Parameter ist veraltet und wird ignoriert. Die höchstmögliche API-Version wird zwischen dem RPC-Nukleus und EntireX dynamisch ausgehandelt.
CPRPC=value dient zur Angabe des Namens der vom
EntireX Broker verwendeten Codepage.
Anmerkung
Zurzeit gilt er nur für den Natural RPC, wenn das Transportprotokoll ACI (d.h.
EntireX Broker) verwendet wird.
| Mögliche Werte | 1 - 40 Zeichen | Gültiger Codepage-Name des EntireX Broker. |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | keine | |
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
Anmerkungen:
MAXBUFF=value dient in einer Natural
RPC-Umgebung zur Angabe der maximalen Pufferspeichergrößen.
| Mögliche Werte | 1 - 2097147, aber kleiner als oder gleich
value = RPCSIZE -4 |
Maximale Puffergröße in KB.
Anmerkung |
|---|---|---|
0 |
Es wird kein Puffer zugewiesen. | |
| Standard-Einstellung | 0 |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
Anmerkungen:
MAXBUFF die Größe des
Puffers, der vom Server vorgesehen wird, um Anforderungen (Requests) vom Client,
einschließlich Daten, zu empfangen und um die Ergebnisse zurückzusenden. Der Puffer
muss groß genug sein, um den größten von allen Client-Anforderungen empfangenen
Datenbereich und alle an den Client zurückgesendeten Ergebnisse aufzunehmen. Wenn die
Größe des Puffers für eine Anforderung nicht ausreicht, dann wird für diese
Anforderung ein temporärer Puffer mit der benötigten Größe zugeordnet und
benutzt.
MAXBUFF die Größe des
Puffers, der für die automatische Ausführung von Natural-RPC-Aufrufen vorgesehen ist.
Dieser Puffer wird benutzt, um die Anforderung des Client zu erstellen und das
Ergebnis vom Server zu empfangen. Der Puffer muss groß genug sein, um den größten
Datenbereich von allen Client-Anforderungen empfangenen und alle an den Client
zurückgesendeten Ergebnisse aufzunehmen. Wenn die Größe des Puffers für eine
Anforderung nicht ausreicht, dann wird für diese Anforderung ein temporärer Puffer mit
der benötigten Größe zugewiesen und benutzt.
MAXBUFF nicht anzugeben,
wenn Sie ein mit der SYSRPC Utility-Utility erzeugtes Interface-Objekt und
COMPAT NONE benutzen und wenn die Parameter weder dynamische Felder
noch X-Arrays oder Gruppenstrukturen enthalten.
SYSRPC
Utility-Utility geliefert. Um die Größe für die RPC-Ausführung zu
berechnen, können Sie das Kommando SYSRPC CSMASS benutzen; siehe
Benötigte Puffergröße
berechnen in der Debugger und Dienstprogramme
(Utilities)-Dokumentation.
Auf der Server-Seite ist der Unterschied zwischen RPCSIZE und
MAXBUFF abhängig von der maximalen Zahl
n der Parameter in der PDA (Parameter Data
Area) und kann wie folgt berechnet werden:
Wenn Gruppenstrukturen vorhanden sind:
MAXBUFF = RPCSIZE - (3 + n/10)
Wenn keine Gruppenstrukturen vorhanden sind:
MAXBUFF = RPCSIZE - (3 + n/20)
Beispiel:
Wenn n=100 und RPCSIZE=128,
dann ist MAXBUFF=120.
ACIVERS-Einstellungen
Im Falle eines EntireX Broker-Knotens gelten besondere Überlegungen, falls Sie Entire
Net-Work als Transportschicht benutzen. Bei Entire Net-Work ist die Empfangspufferlänge,
die an den EntireX Broker Broker Stub übergeben wird, durch den Startparameter
IUBL begrenzt und darf 32 KB nicht überschreiten. Abhängig von
der Einstellung des Schlüsselwort-Subparameters ACIVERS wird die Länge des Empfangspuffers wie
folgt eingestellt:
ACIVERS=1: 32000
ACIVERS=2: 30K
ACIVERS>2: der mit MAXBUFF angegebene
Wert
Weitere Informationen siehe Natural RPC (Remote Procedure Call)-Dokumentation.
RPCSIZE=value gibt die Größe des vom Natural
RPC benutzten Puffers an.
| Mögliche Werte | 1 - 2097151 |
Puffergröße in KB.
Anmerkung |
|---|---|---|
0 |
Der Natural RPC kann nicht benutzt werden. | |
| Standard-Einstellung | 0 |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
SERVER=value gibt an, ob die Natural-Session
als RPC-Server-Session gestartet werden soll.
| Mögliche Werte | ON |
Die Natural-Session wird als RPC-Server-Session gestartet. |
|---|---|---|
OFF |
Die Natural-Session wird nicht als RPC-Server-Session gestartet. | |
| Standard-Einstellung | OFF |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
Anmerkungen:
SERVER kann sowohl auf der Client- als auch auf der
Server-Seite angegeben werden.
NTRPC-Makros zur Verfügung.
RPC zur Verfügung.
Folgende Schlüsselwort-Subparameter stehen nur für den Client zur Verfügung:
AUTORPC | COMPR | DFS | RDS | RPCSDIR | TIMEOUT | TRYALT
Anmerkung
Siehe auch RPC-Client-spezifische Natural-Parameter setzen in der
Natural RPC (Remote Procedure
Call)-Dokumentation.
Mit AUTORPC=value legen Sie fest, ob der
Natural RPC automatisch versucht, ein Programm, das lokal (auf der Client-Seite) nicht
gefunden werden konnte, auf der Server-Seite (remote) auszuführen.
| Mögliche Werte | ON |
Der Natural RPC versucht automatisch, das lokal nicht gefundene Programm auf der Server-Seite auszuführen. |
|---|---|---|
OFF |
Der Natural RPC versucht nicht, das lokal nicht gefundene Programm
automatisch auf der Server-Seite (remote) auszuführen.
Anmerkung |
|
| Standard-Einstellung | OFF |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | ja | Dieser Wert kann zur Laufzeit mit Hilfe der Parameter
Maintenance-Funktion der SYSRPC-Utility überschrieben
werden.
|
Wenn Sie ein Remote-CALLNAT-Statement benutzen wollen, um ein Subprogramm auf einem
EntireX RPC Server auszuführen, empfehlen wir Ihnen dringend, AUTORPC=OFF
zu setzen und ein Interface-Objekt zu benutzen. Weitere Informationen siehe Interface-Objekte und
automatische RPC-Ausführung in der Natural RPC
(Remote Procedure Call)-Dokumentation.
COMPR=value kann benutzt werden, um die
Komprimierung des Natural RPC Buffer einzustellen.
| Mögliche Werte | 0 |
Es erfolgt keine Komprimierung. |
|---|---|---|
1 |
Der Sende-Puffer enthält änderbare Felder und Ausgabefelder und den Format-Puffer. Der Anwort-Buffer enthält änderbare Felder und Eingabefelder. | |
2 |
Wie bei COMPR=1, zusätzlich enthält der Anwort-Puffer auch
noch den Format-Puffer.
|
|
| Standard-Einstellung | 1 |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | ja | Zur Laufzeit kann dieser Wert in der Parameter
Maintenance-Funktion der SYSRPC-Utility überschrieben werden.
|
COMPR ist nur dann wirksam, wenn die automatische Komprimierung
des Natural RPC Buffer verwendet wird (AUTORPC=ON) und der CALLNAT ohne
Stub ausgeführt wird. Bei Verwendung eines Stub ist die Komprimierung bereits bei der
Stub-Generierung gesetzt worden. Einzelheiten siehe Komprimierung
verwenden in der Natural RPC (Remote Procedure
Call)-Dokumentation.
DFS=value definiert eine
Standard-RPC-Serveradresse. Es können bis zu 5 positionelle Subparameter angegeben
werden.
| Mögliche Werte | Siehe DFS-Subparameter-Syntax. | |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | keine | Subparameter-Standardwerte, siehe DFS-Subparameter-Syntax. |
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | ja | Zur Laufzeit kann dieser Wert mittels der
Natural-Anwendungsprogrammierschnittstelle USR2007N überschrieben
werden.
|
| Anwendungsprogrammierschnittstelle | USR2007N |
Siehe Anwendungsprogrammierschnittstellen zur Verwendung beim Natural RPC in der Natural RPC (Remote Procedure Call)-Dokumentation und SYSEXT Utility in der Debugger und Dienstprogramme (Utilities)-Dokumentation. |
DFS enthält Angaben zu Servername, Serverknoten, Logon-Indikator und
Transportprotokoll. Die Standard-Serveradresse wird nur dann verwendet, wenn im Service
Directory kein passender Server gefunden wird. Weitere Informationen siehe RPC-Server-Adressen
festlegen in der Natural RPC (Remote Procedure
Call)-Dokumentation.
Der Schlüsselwort-Subparameter DFS wird wie folgt angegeben:
| DFS=(server-name,server-node,logon-indicator,transport-protocol-name,service-directory-indicator) |
Dabei ist:
| Syntax-Element | Wert | Erklärung |
|---|---|---|
server-name |
1 - 32 Zeichen | Gültiger Server-Name. Siehe auch Schlüsselwort-Subparameter
SRVNAME.
Es gibt keine Standard-Einstellung, der Wert muss angegeben werden. |
server-node |
1 - 192 Zeichen | Knotenname. Siehe auch Schlüsselwort-Subparameter SRVNODE.
Es gibt keine Standard-Einstellung, der Wert muss angegeben werden. |
logon-indicator |
L |
Der Client initiiert einen Natural-Logon beim Server mit dem
Library-Namen der aktuellen Library auf dem Client. Auf Windows-Plattformen:
Statt L anzugeben, markieren Sie das Auswahlkästchen.
|
(leer)
|
Es wird kein Server-Logon ausgeführt. Falls nichts angegeben wird, ist "leer" die Standard-Einstellung. | |
transport-protocol-name |
ACI |
Name des zu verwendende Transportprotokols. ACI
ist der einzig mögliche Wert und die Standard-Einstellung.
|
service-directory-indicator |
SERVDIR |
Ein Service Directory muss vor der Auswertung des
Schlüsselwort-Subparameter DFS vorhanden sein.
|
NOSERVDIR |
Es wird vor Auswertung des Schlüsselwort-Subparameter
DFS kein Service Directory benutzt; d.h., auf der
Client-Seite braucht kein Service Directory vorhanden zu sein.
Wenn nichts
angegeben wird, ist |
Mit RDS=value können Sie in einer Natural
RPC-Umgebung bis zu 10 Remote Directory Server definieren. Für jeden Remote Directory
Server können Sie bis zu 5 positionelle Subparameter angeben.
| Mögliche Werte | Siehe RDS-Subparameter-Syntax. | |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | keine | Subparameter-Standardwerte, siehe RDS-Subparameter-Syntax. |
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein | |
Der Parameter RDS wird wie folgt angegeben:
| RDS=(server-name,server-node-name,subprogram,logon-indicator,transport-protocol-name) |
| RDS=((server-name,server-node-name,subprogram,logon-indicator,transport-protocol-name)(server-name,server-node name,subprogram,logon-indicator,transport-protocol-name)...(server-name,server-node-name,subprogram,logon-indicator,transport-protocol-name)) |
Dabei ist:
RPCSDIR=value gibt den Namen der Natural
Library (oder den Namen einer ihrer Steplibs) an, die zur Laufzeit vom RPC Client
benutzt wird.
| Mögliche Werte | 1 - 8 Zeichen | Gültiger Name einer Natural Library. |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | keine | |
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
Der Schlüsselwort-Subparameter RPCSDIR wird von den Funktionen Service Directory Maintenance und
Server Command
Execution der SYSRPC Utility ausgewertet.
TIMEOUT=value gibt die Anzahl der Sekunden an,
die der Client auf eine RPC-Server-Antwort warten soll.
| Mögliche Werte | 0 - 32767 |
Zeitvorgabe in Sekunden.
Anmerkung |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | 55 |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | ja | Zur Laufzeit kann dieser Wert mit der Parameter
Maintenance-Funktion der SYSRPC-Utility oder mit der
Anwendungsprogrammierschnittstelle USR2076N überschrieben werden.
|
TRYALT=value gibt an, ob der RPC Client
versuchen soll, eine RPC-Anforderung auf einem alternativen Server auszuführen oder
nicht.
| Mögliche Werte | ON |
Wenn eine Anforderung nicht auf dem angegebenen Knoten ausgeführt werden konnte, versucht der RPC Client, eine alternative Server-Adresse zu finden, um die Anforderung dorthin zu senden. |
|---|---|---|
OFF |
Es wird kein solcher Versuch unternommen. | |
| Standard-Einstellung | OFF |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | ja | Zur Laufzeit kann dieser Wert mit der Parameter
Maintenance-Funktion der SYSRPC
Utility überschrieben werden.
|
Weitere Informationen siehe RPC-Server-Adressen festlegen in der Natural RPC (Remote Procedure Call)-Dokumentation.
Folgende Schlüsselwort-Subparameter stehen nur für den Server zur Verfügung:
LOGONRQ | NTASKS | RPCUCT | SRVCMIT | SRVNAME | SRVNODE | SRVRTRY | SRVTERM | SRVUSER | SRVWAIT | TRACE | TRANSP
Anmerkung
Siehe auch RPC-Server-spezifische Natural-Parameter setzen in der
Natural RPC (Remote Procedure
Call)-Dokumentation..
LOGONRQ=value bestimmt, ob bei einer
RPC-Server-Anforderung Anmeldedaten erforderlich sind oder nicht.
| Mögliche Werte | ON |
Eine Anmeldung ist erforderlich; d.h., der Server akzeptiert nur
Anforderungen von Clients, die Anmeldedaten übergeben. Bei konversationellen
Anforderungen sind die Anmeldedaten nur nötig, wenn die Konversation eröffnet
wird.
Anmerkung |
|---|---|---|
OFF |
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Anmeldedaten werden trotzdem verarbeitet. | |
| Standard-Einstellung | OFF |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
Anmerkung
Bei Natural-Clients können die Anmeldedaten wie folgt angefordert werden: Entweder
durch Setzen der LOGON-Option in der Service Directory Maintenance-Funktion der SYSRPC Utility
oder durch Verwendung des Logon-Indikators des Schlüsselwort-Subparameters DFS.
NTASKS=value gibt die minimale Anzahl an Server
Taks an, die bei der Server-Initialisierung gestartet werden sollen, und die maximale
Anzahl an Server-Tasks, die gleichzeitig aktiv sein sollen.
| Mögliche Werte: | Siehe NTASKS-Subparameter-Syntax. | |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung: | 1,1 |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein | |
Anmerkungen:
NTASKS gilt nur für Server, die im Batch-Modus unter z/OS
gestartet wurden, und für Server, die von einem RPC Server Front-end gestartet
wurden.
Der Parameter NTASKS wird wie folgt angegeben:
| NTASKS=(min,max) |
Oder:
| NTASKS=min |
Anmerkung
Wenn nur min angegeben wird, können die
Klammern weggelassen werden.
Dabei ist:
| Syntax-Element | Wert | Erklärung |
|---|---|---|
min |
1 - 99 |
Minimale Anzahl der Server Tasks, die bei der Server-Initialisierung gestartet werden sollen. |
max |
1 - 0 (unbegrenzt) |
Maximale Anzahl an Server Tasks, die gleichzeitig aktiv sein
können.
Anmerkung |
Anmerkung
Wenn Sie für max keinen Wert angeben, dann
wird standardmäßig der Wert 1 angenommen, wenn
min den Wert 1 hat. Wenn
min einen Wert größer als 1
hat, dann wird für max standardmäßig der Wert
0 angenommen.
RPCUCT=value gibt an, ob der Natural RPC Server
den Namen des auszuführenden Remote CALLNAT in Großbuchstaben umsetzt.
| Mögliche Werte | ON |
Der Name des vom Natural RPC Server auszuführenden Remote
CALLNAT-Subprogramms wird in Großbuchstaben umgesetzt, bevor der
CALLNAT aufgerufen wird.
Durch diese Option werden Nicht-Natural RPC Clients unterstützt, die in Subprogrammnamen Zeichen in gemischter Groß-/Kleinschreibung verwenden. Anmerkung |
|---|---|---|
OFF |
Der Name des vom Natural RPC Server auszuführenden Remote
CALLNAT--Subprogramms wird nicht verändert. Falls der Name
Zeichen in Kleinschreibung enthält, ist eine Fehlermeldung NAT00082 zu
erwarten.
|
|
| Standard-Einstellung | ON |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
SRVCMIT=value legt den Zeitpunkt fest, zu dem
ein Natural RPC Server eine RPC-Konversation oder eine nicht-konversationelle
RPC-Anforderung implizit bestätigt.
| Mögliche Werte | B |
Der Natural RPC Server bestätigt eine Datenbanktransaktion automatisch,
bevor eine Antwort an den Client gesendet wird.
Anmerkung |
|---|---|---|
A |
Der Natural RPC Server bestätigt eine Datenbanktransaktion automatisch,
nachdem eine Antwort erfolgreich an den Client übermittelt worden ist.
Anmerkung |
|
| Standard-Einstellung | B |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
Anmerkung
Dieser Parameter wird nur dann ausgewertet, wenn der Profilparameter ETEOP auf ON gesetzt
ist.
SRVNAME=value gibt den Namen des RPC-Servers
an, mit dem dieser sich bei dem Knoten registriert, der mit dem
Schlüsselwort-Subparameter SRVNODE angegebenen ist.
| Mögliche Werte | 1 - 32 Zeichen | Gültiger Servername.
Im Falle eines EntireX Broker-Knotens entspricht
der Wert von CLASS=RPC, SERVICE=CALLNAT, SERVER=srvname Siehe Beispiel. |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | keine | |
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
SRVNAME='PRODUCTION_SERVER'
SRVNODE=value gibt den Namen des Knotens an,
bei dem sich der RPC Server registriert.
| Mögliche Werte | 1 - 192 Zeichen | Knotenname.
Im Falle eines EntireX Broker-Knotens kann sich ein Knotenname auf einen Entire Net-Work-Knoten oder auf eine TCP/IP-Adresse beziehen. Beachten Sie bitte, dass der zur Verwendung kommende Broker Stub die Namensnotation unterstützen muss. Einzelheiten zur Struktur von Knotennamen und zu ihrer Unterstützung durch die EntireX Broker Stubs siehe EntireX-Dokumentation. Siehe Beispiele. |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | keine | |
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
Die folgenden Beispiele basieren auf der EntireX-Notation.
SRVNODE=ETB001 /* Entire Net-Work node */ SRVNODE=PCBROKER /* host name for a TCP/IP address */ SRVNODE=’157.189.160.95:1958:TCP’ /* TCP/IP address with port number */ SRVNODE=’tcpip://host.com:1958’ /* host name with port number */
Anmerkungen:
SRVRTRY=value gibt für einen RPC-Server die
Anzahl der Versuche an, eine Verbindung oder erneute Verbindung (REGISTER)
zu einem EntireX Broker herzustellen, der nicht aktiv ist, und die Wartezeit zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Versuchen.
| Mögliche Werte | Siehe SRVRTRY-Subparameter-Syntax. | |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | 0,60 |
Keine Versuche. |
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein | |
Der Parameter SRVRTRY wird wie folgt angegeben:
| SRVRTRY=(attempts,wait-time) |
Oder:
| SRVRTRY=attempts |
Anmerkung
Wenn nur ein Wert für attempts angegeben
wird, können die Klammern weggelassen werden.
Dabei ist:
RPC=(SRVRTRY=(20,10))
oder
NTRPC SRVRTRY=(20,10)
20 Versuche mit einer Wartezeit von 10 Sekunden zwischen zwei aufeinanderfolgenden Versuchen.
RPC=(SRVRTRY=500)
oder
NTRPC SRVRTRY=500
500 Versuche mit einer Wartezeit von 60 Sekunden zwischen zwei aufeinanderfolgenden Versuchen.
Anmerkung
Weitere Informationen siehe Natural
RPC (Remote Procedure Call)-Dokumentation, und dort
insbesondere Besondere Aspekte bei Großrechner-Natural RPC-Servern mit
Replicaten.
SRVTERM=value gibt das Ereignis an, bei dessen
Auftreten ein Natural RPC Server automatisch beendet wird.
| Mögliche Werte | NEVER |
Ein Natural RPC Server wird niemals automatisch beendet.
Anmerkung |
|---|---|---|
TIMEOUT |
Ein Natural RPC Server wird automatisch beendet, wenn die Wartezeit auf die
nächste Client-Anforderung außerhalb einer RPC-Konversation überschritten wird.
Anmerkung |
|
| Standard-Einstellung | NEVER |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
SRVUSER=value gibt die Benutzerkennung an, die
benötigt wird, um einen Natural RPC Server bei dem Knoten zu registrieren, der mit dem
Schlüsselwort-Subparameter SVRNODE angegeben wird.
Anmerkung
Im Falle eines EntireX Broker-Knotens wird SRVUSER außerdem
zum Anmelden beim EntireX Broker benutzt. Ein Passwort wird entweder von Natural
Security genommen (siehe '*NSC' weiter unten) oder über die
Anwendungsprogrammierschnittstelle USR2072N
angegeben.
| Mögliche Werte | user-ID |
Gültige Benutzerkennung, 1 - 16 Zeichen. |
|---|---|---|
'*USER' |
Wird SRVUSER auf '*USER' gesetzt, dann
verwendet der Natural Server die aktuelle Natural-Benutzerkennung (siehe
Systemvariable *USER) zum Anmelden bei dem
Knoten.
|
|
'*NSC' |
Wenn SRVUSER auf '*NSC' gesetzt und
wenn Natural Security installiert ist, dann verwendet der Natural Server die
aktuelle Natural-Benutzerkennung (siehe Systemvariable *USER)
und das in Natural Security zu dieser Benutzerkennung definierte Passwort zum
Anmelden bei dem Knoten.
Falls Natural unter Natural SAF Security läuft, dürfen Sie
|
|
| Standard-Einstellung | timestamp |
Wird die Benutzerkennung weggelassen, dann wird die Zeitmarke verwendet. |
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
SRVWAIT=value gibt die Anzahl an Sekunden an,
die der Server auf eine Anforderung vom Natural RPC Client warten soll.
| Mögliche Werte |
|
Wartezeit in Sekunden.
Anmerkungen:
|
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | 0 |
Unbegrenzte Wartezeit.
Anmerkung |
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
Dieser Parameter aktiviert die RPC-Trace-Funktion und gibt den Trace Level an, der verwendet werden soll.
| Mögliche Werte | 0 |
Es wird nichts protokolliert. |
|---|---|---|
1 |
Es werden nur Meldungen (einschließlich Natural-Fehler) protokolliert. | |
(1,E) |
Meldungen werden protokolliert, jedoch nur, wenn ein Fehler auftritt. | |
(1,M) |
Es werden nur Meldungen (einschließlich Natural-Fehler) mit Millisekundengenauigkeit protokolliert. | |
2 |
Alle Meldungen und Daten zum/vom Client werden protokolliert. | |
(2,E) |
Meldungen und Daten zum/vom Client werden protokolliert, jedoch nur, wenn ein Fehler auftritt. | |
(2,M) |
Alle Meldungen und Daten zum/vom Client werden mit Millisekundengenauigkeit protokolliert. | |
3 - 9 |
Die Werte 3 - 9 werden ebenfalls
akzeptiert. Diese Werte sind für zukünftige Verwendung vorgesehen und haben
dieselbe Bedeutung wie TRACE=2.
|
|
| Standard-Einstellung | 0 |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
Weitere Informationen siehe Server-Trace-Funktion benutzen in der Natural RPC (Remote Procedure Call)-Dokumentation.
Dieser Parameter gibt an, welches Server-Transport-Protokoll verwendet wird. Bei Angabe
von ACI können Sie zusätzlich noch die Transportmethode angeben.
Anmerkung
Die Verwendung von TRANSP ist nicht mehr nötig, weil Sie
jetzt den vollständigen Knotennamen mit dem Schlüsselwort-Subparameter SRVNODE angeben können.
TRANSP wird nur noch aus Kompatibilitätsgründen
unterstützt.
| Mögliche Werte | ACI |
ACI wird verwendet. Die Transportmethode wird durch den EntireX Broker definiert. |
|---|---|---|
(ACI,TCP) |
ACI wird mit TCP/IP verwendet. | |
(ACI,NET) |
ACI wird mit Entire Net-work verwendet, d.h. unter Verwendung des Adabas-Protokolls. | |
(ACI,TCP-NET) |
Es wird versucht, ACI mit TCP/IP zu verwenden. Falls nicht verfügbar, wird ACI mit NET verwendet. | |
(ACI,NET-TCP) |
Es wird versucht, ACI mit NET zu verwenden. Falls nicht verfügbar, wird ACI mit TCP verwendet. | |
| Standard-Einstellung | ACI |
|
| Dynamische Angabe | ja | |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
Für den Client:
RPC=(RPCSIZE=80,MAXBUFF=30,AUTORPC=ON,DFS=(MYSERV,MYNODE,,ACI))
Für den Server:
RPC=(RPCSIZE=80,MAXBUFF=30,SRVNAME=MYSERV,SRVNODE=MYNODE,SERVER=ON)
Für den Client:
NTRPC RPCSIZE=80, *
MAXBUFF=30, *
AUTORPC=ON, *
DFS=(MYSERV,MYNODE1,,ACI), *
RDS=((SRVX,NODEX),(SRVY,NODEY))
Für den Server:
NTRPC RPCSIZE=80, *
MAXBUFF=30, *
SRVNAME=MYSERV, *
SRVNODE=MYNODE, *
SERVER=ON