In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie die Benutzung der Natural-Server-Ansicht und der Eclipse-Navigator-Ansicht, die von Natural in einer Eclipse-Umgebung in Verbindung mit NaturalONE verwendet werden, steuern. Folgende Themen werden behandelt:
Um die Optionen der Natural Server-Ansicht und der
Eclipse-Navigator-Ansicht sowie die für eine bestimmte Bibliothek und einen
bestimmten Benutzer erlaubten bzw. nicht erlaubten Aktionen anzuzeigen, können
Sie die Anwendungsprogrammierschnittstelle
NSCONE
verwenden.
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie einen in Eclipse verwendeten Natural Server mit Natural Security schützen können und wie sich die Sicherheitsdefinitionen in der FSEC-Systemdatei, die der Serverumgebung zugeordnet ist, auf Aktionen auf dem Server auswirken. Folgende Themen werden behandelt:
Die Funktion Map Environment wird durch die Natural Security-Einstellungen gesteuert, die für die FNAT-Systemdatei gelten, in der diese Funktion ausgeführt wird. Wenn die Funktion ausgeführt wird, führt Natural Security eine Anmeldung gemäß den Regeln durch, die im Kapitel Vorgehensweise bei der Anmeldung beschrieben sind. Die Anmeldung erfolgt bei der Standardbibliothek des Benutzers, daher müssen die Sicherheitseinstellungen so sein, dass der Benutzer sich bei seiner Standardbibliothek anmelden kann.
Bei der Anmeldung in der gemappten Umgebung ist es möglich, 32-stellige Benutzernamen als Kennungen (IDs) für die Anmeldung zu verwenden. Dies setzt voraus, dass im LDAP-Sicherheitsprofil des verwendeten Servers die Option Support user names as IDs gesetzt ist. Siehe dazu den Abschnitt Authentifizierungsoptionen (LDAP). Der Benutzername muss im Benutzersicherheitsprofil in Natural Security als User Name definiert sein. Dabei ist zu beachten, dass bei Benutzerkennungen in NaturalONE zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird.
Anmerkung
Nach dem Mapping der Umgebung ist eine Anmeldung mit einer
anderen Benutzerkennung innerhalb der gemappten Umgebung nicht mehr
möglich.
Nach dem Mapping der Umgebung enthält die Server-Ansicht in der gemappten Umgebung eine Auflistung aller nicht leeren Bibliotheken in der der gemappten Umgebung zugeordneten FUSER-Systemdatei, auf die der Benutzer zugreifen kann. Bibliotheken, in deren Sicherheitsprofilen eine andere FUSER-Datei oder FDIC-Datei angegeben ist (unter Library File), werden nicht aufgeführt.
Wenn der Benutzer eine dieser Bibliotheken in der Server-Ansicht
auswählt, wird eine Anmeldung bei dieser Bibliothek durchgeführt - nach den
Regeln, die im Abschnitt Vorgehensweise bei der
Anmeldung beschrieben sind. So kann es z.B. sein, dass
eine Startup-Transaktion ausgeführt wird. Der Benutzer kann eine Bibliothek nur
in der Baumansicht auswählen. Eine andere Bibliotheksauswahl (z.B. über das
Systemkommando LOGON *) ist nicht möglich.
Innerhalb einer Bibliothek in der gemappten Umgebung können einige Funktionen durch Natural Security geschützt werden, andere können nicht geschützt werden. Welche Funktionen dies sind, wird im Folgenden beschrieben.
Die von der Natural Server-Ansicht verwendeten Natural Security-Daten werden im Cache gespeichert und erst aktualisiert, wenn der Natural Server erneut gemappt wird.
Anmerkung
Wenn eine Startup-Transaktion für eine Bibliothek in der
Natural Server-Ansicht definiert ist, muss sie die Bedingungen erfüllen, die
unter Startup Transactions im Abschnitt Using an
Existing Natural Development Server Environment in der
NaturalONE-Installationsdokumentation beschrieben
sind.
Die Nutzung der folgenden Funktionen in einer Bibliothek innerhalb der gemappten Umgebung kann wie folgt geschützt werden:
Nicht erlaubte Aktionen werden in den Kontextmenüs der Natural Server-Ansicht deaktiviert.
Anmerkung
Einige der unten aufgeführten Aktionen der Server-Ansicht
werden von SYSMAIN-Dienstprogrammprofilen gesteuert. Wenn jedoch
keine Dienstprogrammprofile für SYSMAIN definiert sind, werden
diese Aktionen durch die Option
Utilities
im Bibliothekssicherheitsprofil der bearbeiteten Bibliothek gesteuert.
| Position in der Server-Ansicht Aktion | Aktion | Gesteuert durch |
|---|---|---|
| Systemdateiknoten | Unlock | Session-Option Unlock Objects im Benutzersicherheitsprofil. |
| Bibliotheksknoten | Open | Kommandoeinschränkungen
(LIST- oder
EDIT-Kommando) im
Bibliothekssicherheitsprofil*.
|
| Add to New Project / Add to Existing Project | Option Co (Copy) from
library für Objekttyp im
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Rename (**) | Die Aktion als solche ist immer erlaubt und kann
nicht untersagt werden. Es muss jedoch ein Bibliothekssicherheitsprofil für die
Bibliothek mit dem neuen Namen existieren (es sei denn, die allgemeine Option
Transition Period Logon ist auf Y gesetzt).
Damit der Bibliotheksinhalt übertragen werden kann, muss außerdem die Option
Mo (Move) from library und
to library für alle Objekttypen im
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil erlaubt sein.
|
|
| Delete (**) | Option De (Delete) für den
Objekttyp im SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Copy | Option Co (Copy) from
library für den Objekttyp im
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Paste | Option Co (Copy) oder
Mo (Move) from library für Objekttyp
in SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Programmierobjekte | ||
| Gruppenknoten für Programmierobjekte ts | Open / Add to New Project / Add to Existing Project | Kommandoeinschränkungen ((Kommando
LIST oder READ) im
Bibliothekssicherheitsprofil*.
|
| Delete | Kommandoeinschränkungen im Bibliothekssicherheitsprofil*. | |
| Copy | Option Co (Copy) from
library für Objekttyp in
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Paste | Option Co (Copy) oder
Mo (Move) from library für Objekttyp
im SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Objektknoten für Programmierobjekte | Open / Add to New Project / Add to Existing Project | Editiereinschränkungen im Bibliothekssicherheitsprofil*. |
| Catalog | Kommandoeinschränkungen im Bibliothekssicherheitsprofil*. | |
| Stow | Kommandoeinschränkungen im Bibliothekssicherheitsprofil*. | |
| Execute | Kommandoeinschränkungen im Bibliothekssicherheitsprofil*. | |
| Rename | Kommandoeinschränkungen im Bibliothekssicherheitsprofil*. | |
| Delete | Kommandoeinschränkungen im Bibliothekssicherheitsprofil*. | |
| Copy | Option Co (Copy)
from library für Objekttyp in
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Paste | Option Co (Copy) oder
Mo (Move) from library für Objekttyp
im SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Edit | Option Co (Copy) from
library für Objekttyp in
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| List | Option Co (Copy) from
library für Objekttyp in
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| DDMs | ||
| Gruppenknoten für DDMs | Add to New Project / Add to Existing Project | Option Edit in
SYSDDM-Dienstprogrammprofil (***) und Option
Co (Copy) from environment für DDM in
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
| Copy | Option Co (Copy) from
environment für DDM in SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Delete | Option Delete im
SYSDDM-Dienstprogrammprofil. (***)
|
|
| Move | Option Mo (Move) from
environment für DDM in
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Open | Option List im
SYSDDM-Dienstprogrammprofil. (***)
|
|
| Paste | Option Co (Copy) to
environment für DDM in
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Objektknoten für DDMs | Add to New Project / Add to Existing Project | Option Edit in
SYSDDM-Dienstprogrammprofil (***) und Option
Co (Copy) from environment für DDM in
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
| Catalog | Option Cat im
SYSDDM-Dienstprogrammprofil. (***)
|
|
| Copy | Option Co (Copy)
from environment für DDM im
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Delete | Option Delete im
SYSDDM-Dienstprogrammprofil. (***)
|
|
| Edit | Option Edit im
SYSDDM-Dienstprogrammprofil (***) und Option
Co (Copy) from environment für DDM im
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Move | Option Mo (Move) from
environment für DDM im
SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
|
| Paste | Option Co (Copy) to environment für DDM in SYSMAIN-Dienstprogrammprofil. | |
| Stow | Option Cat in
SYSDDM-Dienstprogrammprofil. (***)
|
|
* oder Special-Link-Sicherheitsprofil
** Diese Aktionen können im Kontextmenü des Bibliotheksknotens durch die Option Disable Rename and Delete of Library Node (siehe Kapitel Administrator Services) unverfügbar gemacht werden.
*** Wenn kein SYSDDM-Dienstprogrammprofil definiert
ist, gelten die Kommandoeinschränkungen im
SYSDDM-Bibliothekssicherheitsprofil.
Anmerkung
Verwechseln Sie nicht den Begriff private-mode library,
wie er in diesem Abschnitt verwendet wird, mit dem Begriff private
library, wie er im Abschnitt Benutzer verwalten
verwendet wird. Sie beziehen sich auf unterschiedliche Funktionen, die nicht
miteinander zusammenhängen.
Für Natural-Projekte unterstützt NaturalONE zwei Entwicklungsmodi: Shared Mode und Private Mode. Sie werden in NaturalONE gesetzt und sind im Abschnitt Different Modes for Developing Natural Applications der NaturalONE Introduction-Dokumentation beschrieben. Für diese Modi können in Natural Security sogenannte Development Mode-Optionen gesetzt werden. Sie legen fest, wie Natural Security die Verwendung von Natural-Server-Aktionen steuert, die durch die Eclipse-Navigator-Ansichten-Aktionen ausgelöst werden. Sie haben zwei Möglichkeiten:
Die Form des Schutzes wird durch die Development Mode-Option bestimmt, die im Abschnitt Voreingestellte Werte für Bibliothekssicherheitsprofile - Library Preset Values in den Administrator Services eingestellt wird.
Wenn der Bibliotheksvoreinstellungswert Development Mode auf Stern (*) gesetzt ist, kann die Verwendung der folgenden Serveraktionen, die durch die Aktionen in der Eclipse-Navigator-Ansicht ausgelöst werden, durch die folgenden Natural Security-Definitionen geschützt werden:
| Position in der Navigator-Ansicht | Aktion | Gesteuert durch | Im Private Mode auch gesteuert durch |
|---|---|---|---|
| Projektknoten | Upload | Kommando SAVE in
Kommandoeingeschränkungen (Command Restrictions) in Bibliotheks- (oder
Special-Link-)Sicherheitsprofil.
|
Option
Co (Kopieren) from library für
Objekttyp in SYSMAIN-Dienstprogrammprofil.
|
| Update | Kommando STOW
in Kommandoeingeschränkungen (Command Restrictions) in Bibliotheks- (oder
Special-Link-)Sicherheitsprofil.
|
||
| Build Project | |||
| Rebuild Project |
Nicht erlaubte Aktionen werden in den Kontextmenüs der Navigator-Ansicht nicht deaktiviert. Die entsprechenden Natural Security-Einschränkungen werden erst ausgewertet, wenn der Benutzer versucht, eine Aktion durchzuführen.
Wenn der Development Mode in NaturalONE auf Private Mode eingestellt ist, gelten die Sicherheitsdefinitionen für die ursprüngliche Bibliothek auch für alle ihre Bibliotheken im Private Mode.
Wenn der Bibliotheksvoreinstellungswert Development
Mode auf Y gesetzt ist, können die Server-Aktionen, die
durch die Aktionen in der Eclipse-Navigator-Ansicht ausgelöst werden, in
Natural Security durch Development Mode-Optionen geschützt werden - unter
Berücksichtigung des in NaturalONE eingestellten Development Mode. Dies wird in
diesem Abschnitt beschrieben.
Sie können angeben:
Generell haben für einzelne Bibliotheken gemachte Angaben Vorrang vor Angaben, die für einzelne Benutzer gemacht wurden.
Wenn Sie den Bibliotheksvoreinstellungswert
Development Mode auf Y setzen und dann
PF5 auf dem Bildschirm Preset Library Values
drücken, wird der Bildschirm General Development Mode
Options angezeigt. Auf diesem Bildschirm können Sie die folgenden
Optionen einstellen:
| Feld | Erläuterung | |
|---|---|---|
| Development mode | Diese Option legt fest, welcher Entwicklungsmodus für das Natural-Projekt in NaturalONE eingestellt werden kann: | |
| M | Mixed mode: Für das Projekt sind sowohl der Shared Mode als auch der Private Mode erlaubt. Dies ist die Standardeinstellung und die Option, die die größte Flexibilität bietet. | |
| S | Für das Projekt ist nur der Shared Mode erlaubt. | |
| P | Für das Projekt ist nur der Private Mode erlaubt. | |
| Diese Option gilt
nicht für Natural-Projekte, die zum Zeitpunkt der Festlegung bereits in
NaturalONE vorhanden sind, sondern nur für neue Natural-Projekte, die danach
angelegt werden.
Wenn diese Option auf |
||
| Prefix for private mode | Diese Option legt fest, welches Präfix für die Bibliothekskennungen der in Natural Security definierten Private-Mode-Bibliotheken verwendet wird: | |
| Undefined | Es wird das in den Natural Preferences von NaturalONE definierte Präfix verwendet. | |
| <Project> | Die ersten 6 Zeichen des Projektnamens (wie in NaturalONE definiert) werden als Präfix verwendet. | |
| <Library ID> | Die ersten 6 Zeichen der Bibliothekskennung werden als Präfix verwendet. | |
| <User ID> | Die ersten 6 Zeichen der Benutzerkennung werden als Präfix verwendet. | |
| <string> | Eine angegebene Zeichenfolge von bis zu 6 Zeichen wird als Präfix verwendet. Sie können diese Zeichenfolge in einem Feld angeben, das angezeigt wird, wenn Sie diese Option auswählen. Die Zeichenfolge muss den Regeln für Bibliothekskennungen entsprechen (siehe Neue Bibliothek anlegen). | |
| Aktionen in der Navigator-Ansicht | ||
| Die folgenden beiden Optionen gelten nur, wenn für das Natural-Projekt in NaturalONE der Private Mode eingestellt ist: | ||
| Upload | Diese Option steuert die Verwendung der Aktion Upload im Projekt: | |
| * | Die Aktion
Update ist nur erlaubt, wenn die Option
Co (Copy) from library für den
Objekttyp im Dienstprogramm SYSMAIN erlaubt ist und wenn das
Kommando SAVE in den Kommandoeinschränkungen
(Command Restrictions) des Bibliothekssicherheitsprofils (oder des
Special-Link-Profils) erlaubt ist.
|
|
| Y | Die Aktion Upload ist erlaubt. | |
| Update/Build/Rebuild | Diese Option steuert die Verwendung der Aktionen Update, Build und Rebuild im Projekt: | |
| * | Die Aktionen
Update, Build Project und
Rebuild Project sind nur erlaubt, wenn die Option
Co (Copy) from library für den
Objekttyp im SYSMAIN-Dienstprogrammprofil erlaubt ist und wenn die
Kommandos CHECK, CATALOG
und STOW in den Kommandoeinschränkungen (Command
Restrictions) des Bibliotheks- (oder Special-Link-)Sicherheitsprofils erlaubt
sind.
|
|
| Y | Die Aktionen Update, Build Project und Rebuild Project sind erlaubt. | |
| Optionen in der Server-Ansicht | ||
| Die folgenden drei Optionen gelten generell und können nicht für einzelne Benutzer oder Bibliotheken geändert werden: | ||
| General profile active | Diese Option bestimmt die Anwendbarkeit der folgenden allgemeinen Development Mode-Optionen: Development mode, Prefix for private mode, Upload und Update/Build/Rebuild: | |
| Y | Wenn eine Development Mode-Option nicht in einem Benutzer- oder Bibliothekssicherheitsprofil definiert ist, gilt die entsprechende allgemeine Development Mode-Option für den Benutzer/die Bibliothek. | |
| N | Es gelten nur die in den Benutzersicherheitsprofilen und Bibliothekssicherheitsprofilen definierten Development Mode-Optionen. | |
| ETID | Diese Option bestimmt,
welche ETIDs verwendet werden, wenn die Natural-Server-Sitzung mit
ETID=OFF gestartet wird.
|
|
| N | Es gelten nur die in den Benutzersicherheitsprofilen und Bibliothekssicherheitsprofilen definierten Optionen für den Entwicklungsmodus. | |
| F | ETIDs werden von Natural Security
generiert. Dies entspricht dem Benutzervoreinstellungswert
ETID, wenn er auf F gesetzt
ist.
|
|
| Private-mode library | Diese Option legt fest, ob Sicherheitsprofile für Private-Mode-Bibliotheken automatisch von Natural Security erstellt werden. | |
| N | Sicherheitsprofile für Private-Mode-Bibliotheken werden nicht automatisch erstellt. | |
| Y | Sicherheitsprofile für Private-Mode-Bibliotheken werden automatisch erstellt. | |
| F | Wie bei Y. Darüber
hinaus wird jede Private-Mode-Bibliothek automatisch mit allen Dateien/DDMs
verlinkt, mit denen die Originalbibliothek verlinkt ist.
Dies gilt für Links, die für die Originalbibliothek
zum Zeitpunkt des Anlegens ihrer Private-Mode-Bibliotheken bestehen. Wenn
später Links für die Originalbibliothek angelegt/geändert/entfernt werden,
können Sie die Bibliotheksverwaltungsfunktion |
|
| Weitere Einzelheiten zu Private-Mode-Bibliotheken finden Sie weiter unten. | ||
| Natural Server-Aktionen | ||
| SYSLSO command | Diese Option steuert
die Verwendung des SYSLSO-Kommandos, das die
Reihenfolge der Bibliothekssuche für Private-Mode-Bibliotheken
bestimmt.
|
|
| A | Das
SYSLSO-Kommando kann sowohl online als auch im
Batch-Modus ausgeführt werden (dies ist die Standardeinstellung).
|
|
| B | Das
SYSLSO-Kommando kann nur im Batch-Modus ausgeführt
werden.
|
|
| O | Das
SYSLSO-Kommando kann nur online ausgeführt
werden.
|
|
| N | Die Verwendung des
SYSLSO-Kommandos ist nicht erlaubt.
|
|
| * | Die Verwendung des
SYSLSO- Kommandos wird durch die entsprechende
Option in den Benutzer- und Bibliothekssicherheitsprofilen gesteuert.
|
|
Informationen zum
SYSLSO-Kommando finden Sie in der
NaturalONE-Dokumentation.
|
||
| Commands priv-mode lib. | Diese Option steuert die Verwendung von Natural-Systemkommandos für Private-Mode-Bibliotheken. | |
| * | Die Verwendung von Systemkommandos wird durch die Einstellungen in Benutzersicherheitsprofilen und Bibliothekssicherheitsprofilen gesteuert (dies ist die Standardeinstellung). | |
| A | Alle Systemkommandos sind in Private-Mode-Bibliotheken immer erlaubt, unabhängig von den Kommandoeinschränkungen, die im entsprechenden Bibliotheks- oder Special-Link-Profil eingestellt sind. | |
Sicherheitsprofile für Private-Mode-Bibliotheken erscheinen in
der Library Maintenance-Auswahlliste. Sie sind mit
PM in der Spalte Prot. gekennzeichnet.
Das Sicherheitsprofil einer Bibliothek im Private-Mode kann nicht geändert werden. Abgesehen von der Bibliothekskennung und dem Bibliotheksnamen sind die Bestandteile der Bibliothek identisch mit denen der Originalbibliothek.
Die einzigen für Private-Mode-Bibliotheken verfügbaren
Bibliotheksverwaltungsfunktionen sind: DI (Display),
DE (Delete) und LF (Link library to files/Bibliothek
mit Dateien verlinken). Mit letzterem können Sie eine bestehende Verlinkung
nicht ändern, sondern nur anzeigen (Display) oder aufheben (Cancel).
Eine Anmeldung mit der Bibliothekskennung einer Private-Mode-Bibliothek ist nicht möglich.
Wenn ein Benutzer eine Private-Mode-Bibliothek in der Navigator-Ansicht löscht, wird das entsprechende Sicherheitsprofil, das von Natural Security erstellt wurde, automatisch ebenfalls gelöscht.
Wenn Sie den Link einer Originalbibliothek zu einer Datei ändern, werden die bestehenden Links aller Private-Mode-Bibliotheken zu dieser Datei automatisch entsprechend geändert.
LSO-Container-Bibliotheken (LSO = Library Search Order) werden unter Using Private-mode Libraries in Batch im Abschnitt Working in a Team der NaturalONE in a Nutshell-Dokumentation beschrieben.
Wenn LSO-Container-Bibliotheken in NaturalONE generiert werden, erstellt Natural Security automatisch Sicherheitsprofile für sie.
Sicherheitsprofile für LSO-Container-Bibliotheken erscheinen in
der Library Maintenance-Auswahlliste. Sie sind in der
Spalte Prot. mit P0 gekennzeichnet.
Das Sicherheitsprofil einer LSO-Container-Bibliothek kann nicht geändert werden. Abgesehen von der Bibliothekskennung und dem Bibliotheksnamen sind ihre Bestandteile identisch mit denen der Originalbibliothek.
Die einzigen für LSO-Container-Bibliotheken verfügbaren
Bibliotheksverwaltungsfunktionen sind: DI (Display) und
DE (Delete).
Eine Anmeldung mit der Bibliothekskennung einer LSO-Container-Bibliothek ist nicht möglich.
Wenn der Bibliotheksvoreinstellungswert Development
Mode auf Y gesetzt ist, wird der Abschnitt
Additional Options der Benutzersicherheitsprofile um die
User Development Mode Options erweitert. Hier können Sie
die folgenden Optionen für diesen Benutzer einstellen:
| Feld | Erläuterung | |
|---|---|---|
| Development mode | Diese Option kann nur
gesetzt werden, wenn die allgemeine Entwicklungsmodusoption
Development mode auf M gesetzt ist. Und sie
gilt nur für Bibliotheken, in denen die Option Development
mode auf M gesetzt ist. Für diese Bibliotheken bestimmt
sie, welcher Entwicklungsmodus für diesen Benutzer gilt:
|
|
| M | Mixed mode: Für diesen Benutzer sind sowohl der Shared Mode als auch der Private Mode erlaubt. | |
| S | Nur der Shared Mode ist für diesen Benutzer erlaubt. | |
| P | Nur der Private Mode ist für diesen Benutzer erlaubt. | |
| Prefix for private mode | Wie bei den General Development Mode Options, jedoch nur für diesen Benutzer. | |
| Aktionen in der Navigator-Ansicht | Diese beiden Optionen gelten nur, wenn der Private Mode aktiv ist: | |
| Upload | Wie bei den General Development Mode Options, jedoch nur für diesen Benutzer. | |
| Update/Build/Rebuild | Wie bei den General Development Mode Options, jedoch nur für diesen Benutzer. | |
| Natural Server-Aktionen | ||
| SYSLSO command | Wenn die
General Development Mode Option SYSLSO command
auf einen anderen Wert als * gesetzt ist, gilt dieser Wert auch
für diesen Benutzer und kann hier nicht überschrieben werden. Wenn sie auf
* gesetzt ist, können Sie hier einen Wert angeben:
|
|
| A | Das
SYSLSO-Kommando kann von diesem Benutzer sowohl
online als auch im Batch-Modus ausgeführt werden (dies ist die
Standardeinstellung).
|
|
| B | Das
SYSLSO-Kommando kann von diesem Benutzer nur im
Batch-Modus ausgeführt werden.
|
|
| O | Das
SYSLSO-Kommando kann von diesem Benutzer nur online
ausgeführt werden.
|
|
| N | Die Verwendung des
SYSLSO-Kommandos ist für diesen Benutzer nicht
erlaubt.
|
|
| Commands priv-mode lib. | Wenn die
General Development Mode Option SYSLSO command
auf A gesetzt ist, gilt dieser Wert auch für diesen Benutzer und
kann hier nicht überschrieben werden. Wenn sie auf * gesetzt ist,
können Sie hier einen Wert angeben:
|
|
| Y | In den von dieser Bibliothek abgeleiteten Private-Mode-Bibliotheken sind für diesen Benutzer alle Systemkommandos erlaubt. | |
| * | Es gelten die Kommandoeinschränkungen (Command Restrictions) des Bibliothekssicherheitsprofils oder des Special-Link-Profils. | |
Wenn der Voreinstellungswert Development Mode für die Bibliothek
auf Y gesetzt ist,
Wenn der Bibliotheksvoreinstellungswert Development
Mode auf Y gesetzt ist, wird der Abschnitt
Restrictions (Einschränkungen) der
Bibliothekssicherheitsprofile um die Library Development Mode
Options erweitert. Hier können Sie die folgenden Optionen für diese
Bibliothek einstellen:
| Feld | Erläuterung | |
|---|---|---|
| Development mode | Diese Option kann nur
gesetzt werden, wenn die allgemeine Entwicklungsmodusoption
Development mode auf M gesetzt ist (siehe
oben). In diesem Fall bestimmt diese Option, welcher Entwicklungsmodus für
diese Bibliothek in NaturalONE eingestellt werden kann:
|
|
| M | Mixed mode: Sowohl der Shared Mode als auch der Private Mode sind für diese Bibliothek erlaubt. | |
| S | Nur der Shared Mode ist für diese Bibliothek erlaubt. | |
| P | Nur der Private Mode ist für diese Bibliothek erlaubt. | |
| Prefix for private mode | Wie bei den General Development Mode Options, jedoch nur für Private-Mode-Bibliotheken, die von dieser Bibliothek abgeleitet sind. | |
| Aktionen in der Navigator-Ansicht | Diese beiden Optionen gelten nur, wenn der Private Mode aktiv ist: | |
| Upload | Wie bei den General Development Mode Options, jedoch nur für Private-Mode-Bibliotheken, die von dieser Bibliothek abgeleitet sind. | |
| Update/Build/Rebuild | Wie bei den General Development Mode Options, jedoch nur für Private-Mode-Bibliotheken, die von dieser Bibliothek abgeleitet sind. | |
| Natural Server Actions | ||
| SYSLSO command | Wenn die
General Development Mode Option SYSLSO command
auf einen anderen Wert als * gesetzt ist, gilt dieser Wert auch
für diese Bibliothek und kann hier nicht überschrieben werden. Wenn sie auf
* gesetzt ist, können Sie hier einen Wert angeben:
|
|
| A | Das
SYSLSO-Kommando kann in dieser Bibliothek sowohl
online als auch im Batch-Modus ausgeführt werden (dies ist die
Standardeinstellung).
|
|
| B | Das SYSLSO-Kommando kann in dieser Bibliothek nur im Batch-Modus ausgeführt werden. | |
| O | Das SYSLSO-Kommando kann in dieser Bibliothek nur online ausgeführt werden. | |
| N | Die Verwendung des SYSLSO-Kommandos ist in dieser Bibliothek nicht erlaubt. | |
| Commands priv-mode lib. | Wenn die
General Development Mode OptionCommands priv-mode
lib. auf A gesetzt ist, gilt dieser Wert auch für diese
Bibliothek und kann hier nicht überschrieben werden. Wenn sie auf
* gesetzt ist, können Sie hier einen Wert angeben:
|
|
| Y | Alle Systemkommandos sind erlaubt bei Private-Mode-Bibliotheken, die von dieser Bibliothek abgeleitet sind. | |
| * | Es gelten die Kommandoeinschränkungen des Bibliothekssicherheitsprofils oder des Special-Link-Sicherheitsprofils. | |
Die folgende Tabelle zeigt einige Beispiele für die Auswirkungen verschiedener Kombinationen von Development Mode Option-Optionen:
| Wenn die folgenden Angaben gemacht werden ... | ... gilt für die betreffende Bibliothek Folgendes: | ||
|---|---|---|---|
| General Development Mode Options | User Development Mode Options | Library Development Mode Options | |
|
|
|
|
Der Entwicklungsmodus wird durch die
Einstellungen in NaturalONE bestimmt.
Handelt es sich um den Private Mode, wird das in NaturalONE definierte Präfix verwendet. |
|
|
|
|
Der Entwicklungsmodus wird durch die
Einstellungen in NaturalONE bestimmt.
Handelt es sich um den Private Mode, wird das in NaturalONE definierte Präfix verwendet. |
|
|
|
|
Der Entwicklungsmodus muss in
NaturalONE auf Private Mode eingestellt werden.
Die Benutzerkennung wird als Präfix für die von der Bibliothek abgeleiteten Bibliotheken im Private Mode verwendet. |
|
|
|
Optionen nicht gesetzt. |
Der Entwicklungsmodus muss in
NaturalONE auf Private Mode gesetzt werden.
Die angegebene Zeichenkette wird als Präfix für die von der Bibliothek abgeleiteten Private-Mode-Bibliotheken verwendet. |