Einstellungen (Settings)

Die Option Settings (Einstellungen) wird verwendet, um Optionseinstellungen für die Funktion Unload, Load, Find oder Scan und Parametereinstellungen für die Funktion Unload oder Load festzulegen.

Beginn der Anweisungsliste Um den Bildschirm Unload/Load/Scan Settings aufzurufen:

  • Geben Sie in einem der Bildschirme für die Funktion Unload, Load, Find oder Scan das folgende interne Kommando ein:

    SETTINGS

    Siehe auch Kommandos für die Navigation und für spezielle Funktionen im Kapitel Direktkommandos.

    Oder:
    Aktivieren Sie den Expertenmodus (Advanced User), wählen Sie eine Funktion und drücken Sie ENTER, um den Verarbeitungsvorgang zu starten.

    Oder:
    Wählen Sie auf Bildschirmen für den Expertenmodus PF7 (Setti).

Um die Optionen auf dem unten beschriebenen Bildschirm Unload/Load/Scan Settings zu aktivieren, müssen Sie das entsprechende Eingabefeld mit einem beliebigen Zeichen markieren, sofern es nicht standardmäßig markiert ist.

In diesem Kapitel werden die folgenden Themen behandelt:


Felder auf dem Settings-Bildschirm

Der Bildschirm Unload/Load/Scan Settings enthält die folgenden Felder und PF-Tasten:

Feld PF-Taste Erläuterung
Transfer format   Gilt nur, wenn Use default options markiert wurde (dies ist die Standardeinstellung).

Wenn diese Option markiert ist, werden die zu verarbeitenden Daten im Transferformat in die/aus der Arbeitsdatei geschrieben/gelesen. Siehe auch Arbeitsdateiformat in Arbeitsdateien (Work Files).

Entlade-Funktion:
Die zu entladenden Daten werden im Übertragungsformat in die Arbeitsdatei geschrieben. Wenn Sie die Einstellung dieses Feldes für ein anschließendes Entladen ändern wollen, müssen Sie zum Hauptmenü (Main Menu) zurückkehren oder das Kommando GO UNLOAD END eingeben (siehe Kommandos für die Navigation und für spezielle Funktionen im Kapitel Direktkommandos) und die Entladefunktion erneut starten.

Lade- und Scan-Funktionen:
Die zu ladenden oder zu scannenden Daten werden im Transfer-Format erwartet.

Unicode work file   Gilt nur für die Entladefunktion und wenn Transfer format markiert wurde.

Wenn diese Option markiert ist, werden alle Objektquellen in Unicode/UTF-8 (Universal Transformation Format, 8-Bit-Form) konvertiert, bevor sie in die Arbeitsdatei geschrieben werden.

Wenn eine Unicode-Arbeitsdatei angegeben ist, können Sie die Übertragungsoptionen Use conversion table, Substitute line references und Incorporate free rules nicht verwenden.

Use PC File   Gilt nur, wenn Entire Connection installiert ist.

Wenn aktiviert, werden die zu verarbeitenden Daten aus einer Entire Connection-Arbeitsdatei gelesen oder in diese geschrieben.

PC File   Gilt nur, wenn Entire Connection installiert ist.

Der vollständige Pfadname zur Arbeitsdatei von Entire Connection. Wenn Ihre Systemumgebung keinen Backslash (\) als Trennzeichen akzeptiert, können Sie auch einen Schrägstrich (/) verwenden.

Use default options   Es werden die Standardoptionen verwendet (dies ist die Standardeinstellung). Siehe auch Profileinstellungen und Zusätzliche Optionen festlegen (Set Additional Options).
Set additional options PF4 Gilt nur, wenn Use default options markiert wurde (dies ist die Standardeinstellung).

Ruft den Bildschirm Options auf. Dort können Sie die Standardeinstellungen ändern und zusätzliche Optionen für die Verarbeitungsreihenfolge eingeben. Die verfügbaren Optionen finden Sie unter Zusätzliche Optionen festlegen (Set Additional Options).

Use Option Workplan   Es wird ein Arbeitsplan vom Typ OPTION verwendet. Siehe auch Arbeitspläne (Workplans).
Name

(neben Use Option Workplan)

  Gilt nur, wenn Use Option Workplan markiert wurde.

Der Name eines zu verwendenden Arbeitsplans vom Typ OPTION.

List Option Workplan PF6 Gilt nur, wenn Use Option Workplan markiert wurde.

Zeigt den Inhalt des Arbeitsplans an, der im Feld Name neben Use Option Workplan angegeben ist.

Select Option Workplan PF5 Gilt nur, wenn Use Option Workplan markiert wurde.

Zeigt eine Auswahlliste der verfügbaren Arbeitspläne vom Typ OPTION an (siehe auch Liste der verfügbaren Arbeitspläne in der Arbeitsplan-Bibliothek in Administration).

Do not use parameters   Keine Parameter verwenden.

Wenn dieses Feld markiert ist (Standardeinstellung), werden keine Parameter gesetzt.

Use global parameters   Globale Parameter verwenden.

Es werden globale Parameter verwendet. Siehe Globale Parameter festlegen.

Set global parameters PF7 Gilt nur, wenn Use global parameters markiert wurde.

Ruft den Bildschirm Parameters auf. Beschreibungen der Schlüsselwörter und gültigen Eingabewerte siehe Globale Parameter festlegen und parameter-setting (im Kapitel Direktkommandos).

Use Parameter Workplan   Es wird ein Arbeitsplan vom Typ PARAMETER verwendet. Siehe auch Arbeitspläne (Workplans).
Name

(neben Use Parameter Workplan)

  Gilt nur, wenn Use Parameter Workplan markiert wurde.

Der Name eines zu verwendenden Arbeitsplans vom Typ PARAMETER.

List Parameter Workplan PF9 Gilt nur, wenn Use Parameter Workplan markiert wurde.

Zeigt den Inhalt des Arbeitsplans an, der im Feld Name neben Use Parameter Workplan angegeben ist.

Select Parameter Workplan   Gilt nur, wenn Use Parameter Workplan markiert wurde.

Zeigt eine Auswahlliste der verfügbaren Arbeitspläne vom Typ PARAMETER an. Siehe auch Liste der verfügbaren Arbeitspläne in der Arbeitsplan-Bibliothek im Kapitel Administration.

Zusätzliche Optionen festlegen (Set Additional Options)

Im Folgenden werden spezielle Abschnitte des Bildschirms Options beschrieben, die in Abhängigkeit von der verwendeten Funktion, den gewählten Einstellungen und den installierten Produkten angezeigt werden.

Beschreibung der Schlüsselwörter und gültigen Eingabewerte siehe option-setting im Kapitel Direktkommandos.

In diesem Abschnitt werden die folgenden Themen behandelt:

Arbeitsdatei- und Report-Optionen

In der folgenden Tabelle werden die Optionen erläutert, die für Arbeitsdateien und Reports zur Verfügung stehen.

Feld Erläuterung
Use PC File PC-Datei verwenden.

Gilt nur, wenn Entire Connection installiert ist.

Wenn diese Option ausgewählt ist, werden die zu verarbeitenden Daten aus einer Entire Connection-Arbeitsdatei gelesen oder in eine solche geschrieben.

PC File PC-Datei.

Gilt nur, wenn Entire Connection installiert ist.

Der vollständige Pfadname, der der Entire Connection-Arbeitsdatei zugewiesen ist. Wenn Ihre Systemumgebung keinen Backslash (\) als Trennzeichen akzeptiert, können Sie auch einen Schrägstrich (/) verwenden.

Unicode work file Unicode-Arbeitsdatei.

Gilt nur für die Entlade-Funktion und wenn Transfer format markiert wurde.

Wenn diese Option markiert ist, werden alle Objekt-Quellcodes in Unicode/UTF-8 (Universal Transformation Format, 8-Bit-Form) konvertiert, bevor sie in die Arbeitsdatei geschrieben werden.

Wenn eine Unicode-Arbeitsdatei angegeben ist, können Sie die Übertragungsoptionen Use conversion table, Substitute line references und Incorporate free rules nicht verwenden.

Write report Report schreiben.

Schreibt einen Report über die verarbeiteten Objekte in das im Feld Report text member angegebene Report-Text-Member.

Die Option Write report ist standardmäßig markiert.

Um den Report anzuzeigen, geben Sie das interne Kommando SHOW REPORT FILE ein (siehe Kommandos für die Navigation und für spezielle Funktionen im Kapitel Direktkommandos).

Start new report Gilt nur, wenn Write report markiert wurde.

Löscht den Inhalt des Report-Text-Member, bevor ein neuer Report geschrieben wird.

Andernfalls wird ein neuer Report an den bestehenden Report angehängt.

Error report only Gilt nur, wenn Write report markiert wurde.

Es werden nur Fehlermeldungen in den Report geschrieben. Dazu gehören Meldungen von Natural Security und Meldungen, die bei der Ausführung eines LOAD-Kommandos aufgetreten sind, z.B. "not replaced" (nicht ersetzt). Siehe auch REPORT-OPTION-1 im Kapitel Direktkommandos, option-setting.

Change report library Gilt nur, wenn Write report markiert wurde.

Öffnet ein neues Fenster, in dem Sie die Report Library ändern können.

Siehe auch Report Library ändern (im Kapitel Administration) und REPORT-LIBRARY (im Kapitel Direktkommandos, option-settings).

Report text member Gilt nur, wenn Write report markiert wurde.

Der Name des in der Arbeitsplan-Bibliothek gespeicherten Text-Members, in das der Report geschrieben wird.

Select text member Zeigt eine Liste aller in der Arbeitsplan-Bibliothek gespeicherten Text-Members an. Aus dieser Liste können Sie ein Report-Text-Member auswählen.
Write restart information Gilt nur für die Ladefunktion.

Wenn diese Option markiert ist, werden Neustartinformationen für die Funktion Restart load bereitgestellt.

Ausführliche Informationen finden Sie unter Ladefunktion erneut starten (Restart Load) im Kapitel Funktionen.

Restart text member Gilt nur für die Ladefunktion und wenn die Option Write restart information markiert wurde.

Der Name des Text-Members in der Arbeitsplan-Bibliothek, in die die Restart-Information geschrieben wird.

Wenn Sie keinen Namen angeben, generiert der Object Handler einen Namen und weist ihn dem Text-Member zu.

Select text member Text-Member auswählen.

Zeigt eine Liste aller in der Arbeitsplan-Bibliothek gespeicherten Text-Member an.

Aus dieser Liste können Sie ein Restart text member für den Neustart auswählen.
Delete allowed Löschen erlaubt.

Gilt nur für die Ladefunktion.

Verarbeitet Löschanweisungen aus Arbeitsdateien beim Laden von Objekten im internen Format.

XREF-Optionen

XREF-Optionen stehen nur beim Entladen oder Laden von Daten im internen Format zur Verfügung, d.h. wenn das Feld Transfer format nicht ausgewählt wurde. Um XRef-Daten zu verarbeiten, muss Predict muss installiert sein.

Die angebotenen XREF-Optionen und die Funktionen, für die diese Optionen gelten, werden im folgenden Abschnitt beschrieben.

Feld Erläuterung Funktion
Yes (unload XRef data)

or

Yes (load XRef data)

Entlädt katalogisierte Objekte und deren Cross-Referenzdaten, falls vorhanden.

Lädt katalogisierte Objekte und ihre Cross-Referenzdaten, wenn Cross-Referenzen in der Arbeitsdatei vorhanden sind.

Unload
Load

No (ignore XRef data) Es werden keine XRef-Daten verarbeitet.

Unload
Load

Force Lädt katalogisierte Objekte und deren Cross-Referenzdaten nur dann, wenn Cross-Referenzen in der Arbeitsdatei vorhanden sind und wenn Predict-Einträge für die Objekte in der FDIC-Systemdatei vorhanden sind. Load
Doc Lädt katalogisierte Objekte und deren Cross-Referenzdaten (falls vorhanden) nur, wenn für die Objekte Predict-Einträge in der FDIC-Systemdatei vorhanden sind. Load
Special Lädt katalogisierte Objekte und deren Cross-Referenzdaten (falls vorhanden). Load

Überlegungen bezüglich XRef

Alle Cross-Referenzdaten (XRef), die in der Predict-Systemdatei gespeichert sind, können mit dem Object Handler verarbeitet werden. Die Option XREF gibt an, ob der Object Handler XRef-Daten verarbeiten soll. XRef-Daten werden immer gelöscht, wenn die Funktion Delete (Löschen) oder Replace (Ersetzen) für ein katalogisiertes Objekt ausgeführt wird.

Wenn Predict nicht installiert wurde, sollten Sie die Option XREF auf N setzen, so dass keine Validierung von Predict-Dateien durchgeführt wird. Wenn die XREF-Option auf Y gesetzt ist und die verwendete FDIC-Datei keine gültige Predict-Datei ist, wird eine Fehlermeldung zurückgegeben.

Die Regeln für die Einstellung der Option XREF sind die gleichen wie die von Natural Security auferlegten. In einer Nicht-Security-Umgebung gibt es keine Einschränkungen, siehe die ersten fünf unten beschriebenen Fälle. Wenn jedoch Natural Security aktiv ist, wie im letzten Fall, hängt die Einstellung der XREF-Option im Object Handler vom Wert der XREF-Option in den Utility-Profilen von Natural Security ab.

Es gilt folgende Einstellungen für XREF zu berücksichtigen:

XREF auf OFF oder No gesetzt

Wenn die Option XREF auf OFF oder No gesetzt ist, werden keine XRef-Daten verarbeitet. In Situationen, in denen ein katalogisiertes Objekt gelöscht oder ersetzt wird, löscht der Object Handler die XRef-Daten jedoch. Die Ziel-Predict-Systemdatei wird entsprechend den aktuellen Einstellungen der FDIC-Option bestimmt. Die Standardeinstellung ist der Wert, der dem Profilparameter FDIC (siehe FDIC - Predict-Systemdatei in der Parameter-Referenz-Dokumentation) zu Beginn der Natural-Sitzung zugewiesen wurde.

XREF auf ON oder Yes oder Force gesetzt

Wenn die Option XREF auf Yes oder Force gesetzt ist, werden während der Verarbeitung die folgenden Aktionen angewendet:

  • Unload
    Entlädt katalogisierte Objekte und deren Cross-Referenzdaten (falls vorhanden).

  • Load
    Lädt katalogisierte Objekte und deren Cross-Referenzdaten, wenn Cross-Referenzen in der Arbeitsdatei vorhanden sind.

XREF auf Force gesetzt

Gilt nur für LOAD.

Lädt katalogisierte Objekte und ihre Cross-Referenzdaten nur, wenn Cross-Referenzen in der Arbeitsdatei vorhanden sind und wenn Predict-Einträge für die Objekte in der FDIC-Systemdatei vorhanden sind.

Wenn die Option XREF auf Force gesetzt ist, prüft der Object Handler zusätzlich, ob für das katalogisierte Objekt ein Predict-Programmeintrag in der Ziel-Predict-Systemdatei definiert ist. Wenn nicht, wird die Verarbeitung des Objekts abgebrochen.

XREF auf Doc gesetzt

Gilt nur für LOAD.

Wenn die Option XREF auf Doc gesetzt ist, prüft der Object Handler, ob für das katalogisierte Objekt ein Predict-Programmeintrag in der Ziel-Predict-Systemdatei definiert ist. Wenn nicht, wird die Verarbeitung des Objekts abgebrochen. Die katalogisierten Objekte, die Cross-Referenzdaten haben, werden mit ihren Cross-Referenzdaten verarbeitet, und die katalogisierten Objekte, die keine haben, werden ebenfalls verarbeitet.

XREF auf Special gesetzt

Gilt nur für LOAD.

Wenn die Option XREF auf Special gesetzt ist, gilt der Sonderfall, dass ein Bereich von angegebenen katalogisierten Objekten mit entsprechenden XRef-Daten verarbeitet wird, unabhängig davon, ob alle katalogisierten Objekte Cross-Referenzdaten haben oder nicht: Die katalogisierten Objekte, die Cross-Referenzdaten haben, werden mit ihren Cross-Referenzdaten verarbeitet, und die katalogisierten Objekte, die keine haben, werden ebenfalls verarbeitet.

XREF-Option mit Natural Security

Wenn Natural Security aktiv ist, gilt Folgendes:

  • Wenn der Wert der Option XREF in den Utility Profiles von Natural Security N oder S ist, können Sie für die Option XREF im Object Handler jeden Wert (OFF/No, ON/Yes, Doc, Force oder Special) angeben.

  • Wenn der Wert der Option XREF in den Utility Profiles von Natural Security D ist, können Sie für die Option XREF im Object Handler nur die Werte Doc oder Force angeben. Wenn Sie ON/Yes angeben, wird intern der Wert Force verwendet. Wenn Sie OFF/No oder Special angeben, wird intern der Wert Doc verwendet.

  • Wenn der Wert der Option XREF in den Utility-Profilen von Natural Security Y ist, können Sie für die Option XREF im Object Handler nur die Werte ON/Yes oder Force angeben. Wenn Sie Doc angeben, wird intern der Wert Force verwendet, wenn Sie OFF/No oder Special angeben, wird intern der Wert ON/Yes verwendet.

  • Wenn der Wert der XREF-Option in den Utility-Profilen von Natural Security F ist, können Sie für die XREF-Option im Object Handler nur den Wert Force angeben. Wenn Sie einen anderen Wert angeben, wird intern der Wert Force verwendet.

Versionsprüfung

Die Option Version check steht nur beim Laden von Daten im internen Format zur Verfügung, d.h. wenn das Feld Transfer format nicht ausgewählt wurde.

Wenn Version check markiert ist, wird die Natural-Version, unter der die Objekte katalogisiert und in die Arbeitsdatei geschrieben wurden, mit der aktuellen Natural-Version verglichen. Objekte, die unter einer höheren Natural-Version als der aktuellen katalogisiert sind, werden abgelehnt.

Übertragungsoptionen

Die Übertragungsoptionen (Transfer Options) stehen nur bei der Verarbeitung von Daten im Transfer-Format zur Verfügung, d.h. wenn das Feld Transfer format markiert wurde.

Die zur Verfügung stehenden Übertragungsoptionen und die Funktionen, auf die sie sich beziehen, werden in der folgenden Tabelle erläutert.

Option Erläuterung Funktion
Substitute line references Zeilenreferenzen ersetzen

Gilt nur, wenn im Quellcode Zeilennummern für Statement-Referenzen verwendet werden.

Wenn Zeilennummern als Referenzen im Quellcode verwendet werden, werden die Zeilennummern der referenzierten Zeilen und die Zeilennummernreferenzen durch Labels ersetzt. Die Quellcodes in der Datenbank werden nicht geändert.

Unload
Include line numbers Zeilennummern übernehmen

Wenn Sie diese Option wählen, werden die Zeilennummern übertragen. (Standardmäßig werden Zeilennummern in Natural-Objekten nicht übertragen.)

Unload
Incorporate free rules Freie Regeln einbinden

Wenn Predict installiert ist, werden Predict-Regeln, die mit einer Map (Maske) verbunden sind, in den Map-Quellcode eingebunden.

Unload
Use conversion table Umsetzungstabelle verwenden

Vorsicht
Verwenden Sie diese Option nur in besonderen Fällen, z. B. bei einer Nicht-FTP-Übertragung zwischen Umgebungen mit unterschiedlichen Zeichensätzen, bei denen das Übertragungstool keine Umsetzung vornimmt.

Unload:
Wandelt Daten in das ASCII-Format um, indem die Natural-interne Umsetzungstabelle (System table) oder eine vom Benutzer definierten Umsetzungstabelle (User table) verwendet wird.

Load:
Wandelt die Daten in das EBCDIC-Format um, indem die Natural-interne Umwandlungstabelle (System table) oder eine vom Benutzer definierte Umwandlungstabelle (User table) verwendet wird. Beachten Sie, dass dies nur gilt, wenn die Daten in der Arbeitsdatei im ASCII-Format vorliegen oder wenn ein Umwandlungsprogramm angegeben ist (siehe User table).

Unload
Load

System table Systemtabelle

Gilt nur, wenn Use conversion table markiert wurde.

Unload:
Wandelt Daten in das ASCII-Format um, indem die Natural-interne Umsetzungstabelle verwendet wird.

Load:
Wandelt Daten in das ASCII-Format um, indem die Natural-interne Umsetzungstabelle verwendet wird.

Unload
Load

User table Benutzertabelle

Gilt nur, wenn Use conversion table markiert wurde.

Wurde der Name eines Umsetzungsprogramms in das Feld eingegeben, werden die Daten unter Verwendung des definierten Umsetzungsprogramms in das EBCDIC- oder ASCII-Format umgesetzt. Damit Sie ein individuelles Umsetzungsprogramm angeben können, muß sich das Programm in der Library SYSOBJH oder einer ihrer Steplibs befinden. Siehe die Beispiel-Subprogramme OTNCONAE und OTNCONEA in der Library SYSOBJH.

Wenn kein Umsetzungsprogramm angegeben ist, wird standardmäßig die entsprechende Umsetzungstabelle in der Natural-Datei NATCONV.INI für die Funktionen Entladen ([ISO8859_1->EBCDIC] ) und Laden ([EBCDIC->ISO8859_1]) verwendet.

Unload
Load

Use load code page Codepage zum Laden verwenden

Wenn Sie diese Option wählen, erscheint ein Fenster, in dem Sie den Namen der Codepage eingeben können, die für die Ladefunktion verwendet werden soll.

Wenn Sie diese Option wählen, werden alle Objektquellcodes, die in UTF-8 in eine Arbeitsdatei entladen werden, mit der angegebenen Codepage umgesetzt, wenn sie in eine Arbeitsdatei geladen werden. Siehe auch Unicode work file.

Wenn Sie *CODEPAGE als Codepage-Name angeben, wird der der Systemvariablen *CODEPAGE zugewiesene Wert verwendet (siehe Systemvariablen-Dokumentation).

Wenn kein Codepage-Name angegeben wird, werden die Quellcodeobjekte mit der beim Entladen verwendeten Codepage umgesetzt.

Wenn Use load code page angegeben ist, können Sie die Optionen Use conversion table und Translate to upper case nicht verwenden.

Load
Translate to upper case In Großbuchstaben umsetzen

Setzt jeden zu ladenden Quellcode in Großbuchstaben um.

Load
Data area format
Gilt nur für Datenbereiche.
   

Gibt das Format an, in dem die Quellcodes des Datenbereichs entladen oder geladen werden sollen. Mögliche Eingabewerte sind:

   
N

Wandelt Datenbereiche in das neue interne Datenbereichsformat um.

O

Wandelt Datenbereiche in das alte interne Datenbereichsformat um. Falls ein oder mehrere Datenbereichsquellcodes nicht in das alte interne Datenbereichsformat umgewandelt werden können, gibt der Object Handler eine entsprechende Meldung aus, nachdem das Entladen abgeschlossen ist. Außerdem erscheint in der Spalte Status des von der Entladefunktion erzeugten Entladereports ein entsprechender Hinweis neben den Namen der betroffenen Datenbereichsquellcodes.

D Wandelt Datenbereiche in das DEFINE DATA-Format um. Der einzige Unterschied bei dieser Art der Datenübertragung besteht darin, dass die in der Arbeitsdatei gespeicherten Datendefinitionen in einer besser lesbaren Form vorliegen.
* Keine Umwandlung von Datenbereichen. Dies ist die Standardeinstellung.
   

Ausführliche Informationen finden Sie unter Datenbereich-Editor (Data Area Editor) in der Editoren-Dokumentation

Unload
Load

Unshape Arabic characters Arabische Zeichen von geformt in ungeformt umwandeln

Diese Option wird verwendet, um geformte arabische Zeichen (Codepage IBM420) durch die entsprechenden ungeformten Zeichen in den folgenden Quellcodeobjekten zu ersetzen:

Natural-Programme, DDMs, Benutzer-Fehlermeldungen und Systemfehlermeldungen.

Unload
Load

Ersetzungsoptionen (Replace options)

Die im Folgenden beschriebenen Ersetzungsoptionen gelten nur für die Ladefunktion:

Do not replace Es werden keine Objekte ersetzt. Dies ist die Standardeinstellung.
Replace all Alle Objekte werden ersetzt.
Replace obsolete Alle Objekte mit einem Datum, das älter ist als das Datum der Objekte in der Ladedatei, werden ersetzt.
Replace except newer Alle Objekte mit Ausnahme derjenigen, deren Datum neuer ist als das Datum der Objekte in der Ladedatei, werden ersetzt.

Zu verarbeitende Anzahl (Number to process)

Number to process gilt nur für die Funktionen Laden und Scannen.

Geben Sie in das Feld Number to process einen Wert mit maximal 5 Ziffern ein. Wenn ein Wert größer als 0 angegeben wird, stoppt die Lade- oder Scan-Funktion, nachdem die angegebene Anzahl von Objekten verarbeitet wurde.

Anmerkung
Wenn ein katalogisiertes Natural-Objekt direkt nach dem gleichnamigen Quellcodeobjekt verarbeitet wird, werden beide als ein Objekt betrachtet.

FDIC-Einstellungen (FDIC settings)

FDIC-Einstellungen werden verwendet, um die Predict-Datei (FDIC) anzugeben, die für die Verarbeitung von XRef-Daten benutzt werden soll (gilt nur, wenn Predict installiert ist) oder die für das Laden von DDMs benutzt werden soll:

DBID Die Kennung der Datenbank, in der sich die FDIC-Datei befindet.
FNR Die Dateinummer der Datei, in der sich die FDIC-Datei befindet.
Password Optional.
Das Adabas-Passwort für die Adabas-Datei, in der sich die FDIC-Datei befindet.
Cipher Optional.
Der Chiffrierschlüssel für die Adabas-Datei, in der sich die FDIC-Datei befindet.

FSEC settings: FSEC-Einstellungen

Die FSEC-Einstellungen gelten nur, wenn Natural Security installiert ist.

Mit den FSEC-Einstellungen wird die für die Sicherheitsprüfungen zu verwendende Natural Security-Datendatei (FSEC) festgelegt:

DBID Die Kennung der Datenbank, in der sich die FSEC-Datei befindet.
FNR Die Dateinummer der Datei, in der sich die FSEC-Datei befindet.
Password Optional.
Das Adabas-Passwort für die Adabas-Datei, in der sich die FSEC-Datei befindet. Chiffre Optional.
Cipher Optional.
Der Chiffrierschlüssel für die Adabas-Datei, in der sich die FSEC-Datei befindet.

Globale Parameter festlegen

Gilt nur für die Funktion Laden oder Entladen.

Wenn Sie im Bildschirm Unload/Load Settings die Taste PF7 (PaSet) wählen, wird der Bildschirm Unload/Load Parameters angezeigt.

Die Felder auf dem Bildschirm Unload/Load Parameters können Sie benutzen, um globale Parametereinstellungen für die mit der Lade- oder Entladefunktion zu bearbeitenden Objekte und die Zielumgebung für die Ladefunktion zu ändern. Sie können z.B. neue Namen (oder Namensbereiche) angeben, unter denen die markierten Objekte in die Arbeitsdatei entladen werden, oder Sie können eine andere Library angeben, in die die markierten Objekte aus der Arbeitsdatei geladen werden.

Wenn während der Ausführung der Entladefunktion globale Parameter angegeben werden, wirken sich die Parametereinstellungen auf die Objekte aus, bevor diese in die Arbeitsdatei geschrieben werden. Wenn sie während der Ausführung der Ladefunktion angegeben werden, wirken sich die Parametereinstellungen auf die Objekte aus, bevor sie in die Zielumgebung geschrieben werden.

Die Werte, die zum Ändern von Parametereinstellungen angegeben werden können, können Sie in den Feldern neben dem betreffenden Parameter in der Spalte Check Value bzw. New Value eingegeben.

Wenn in Check Value kein Wert eingegeben wurde, wirkt sich der in New Value eingegebene Wert auf alle Objekte aus, für die die spezifische Parametereinstellung gilt. Wurde in Check Value ein Wert eingegeben, wirkt sich der in New Value eingegebene Wert nur auf die Objekte aus, für die die spezifische Parametereinstellung und der in Check Value eingegebene Wert gelten. Wenn ein Check Value oder New Value für den Typ des zu bearbeitenden Objekts nicht relevant ist, wird jeder in eines der beiden Felder eingegebene Wert ignoriert. Zum Beispiel: Natural-Systemfehlermeldungen haben keinen Library-Namen. Daher wird bei der Verarbeitung von Fehlermeldungen des Natural-Systems ein in das Feld Check Value oder New Value eingegebener Wert für das Feld Library ignoriert.

Check Value und New Value gelten nicht für den Parameter Error number difference und die im Abschnitt System files for load des Bildschirms Parameters enthaltenen Parameter.

Gültige Parametereinstellungen siehe parameter-setting im Kapitel Direktkommandos.

Die folgenden Felder sind im Bildschirm Unload/Load Parameters vorhanden:

Feld/Abschnitt Erläuterung
Object name Check Value/New Value:

Prüfwert/Neuer Wert:

Ein einzelner Objektname oder ein Namensbereich. Siehe Name in Angabe von Name, Datum und Zeit und Regeln für neue Werte.

Anmerkung
Gilt nicht für DDMs auf Großrechner-Plattformen.

Library Check Value/New Value:

Ein einzelner Library-Name oder ein Namensbereich. Siehe Name und Regeln für neue Werte.

Date Check Value/New Value:

Ein einzelnes Datum oder ein Datumsbereich. Siehe Datum in Angabe von Name, Datum und Zeit und Regeln für neue Werte.

Time Check Value/New Value:

Eine Zeit oder ein Zeitbereich. Siehe Zeit in Angabe von Name, Datum und Zeit und Regeln für neue Werte.

User ID Check Value/New Value:

Eine einzelne Benutzerkennung oder ein Bereich von Benutzerkennungen. Siehe Name und Regeln für neue Werte.

Terminal ID Check Value/New Value:

Eine einzelne Terminalkennung oder ein Bereich von Terminalkennungen. Siehe Name und Regeln für neue Werte.

Lang. codes Sprachcodes:

Gilt nur für die Verarbeitung von Natural-Systemfehlermeldungen oder benutzerdefinierten Fehlermeldungen.

Check Value/New Value:

Bis zu 8 gültige Sprachcodes, z. B. Code 4 für Spanisch. Wenn mehr als ein Sprachcode angegeben wird, muss Check Value die gleiche Anzahl an Sprachcodes enthalten. In diesem Fall wird der Sprachcode in Check Value durch den Sprachcode im entsprechenden New Value ersetzt.

New Value gilt nicht für die Langtexte von Natural-Systemfehlermeldungen, für die Englisch (Code 1) die einzige gültige Sprache ist.

Error number difference Fehlernummern-Differenz:

Gilt nur bei der Verarbeitung von Natural-Systemfehlermeldungen oder benutzerdefinierten Fehlermeldungen.

Ein vierstelliger positiver oder negativer Wert (+/-nnnn), der als neuer Nummernkreis für Fehlermeldungen verwendet werden soll. Start- und Endwerte müssen in den Feldern Error number from/to (siehe Natural-Library-Objekte) angegeben werden, um zu validieren, ob der neue Bereich auf die ausgewählten Fehlermeldungen angewendet werden kann.

Beispiel:

Wenn in Error number from/to die Meldungsnummern 1 bis 10 ausgewählt werden und Error number difference auf 2000 gesetzt ist, werden die Meldungen von 2001 bis 2010 neu durchnummeriert. Ein Wert von -1000 in Error number difference würde einen Validierungsfehler verursachen.

FDT DBID/FNR Check Value/New Value:

Eine gültige Datenbankkennung (DBID) und/oder Dateinummer (FNR) für Adabas-FDTs.

Systemdateien zum Laden: FNAT laden
DBID
FNR
Password
Cipher
Gilt nur für die Ladefunktion.

Die Datenbankkennung (DBID) und Dateinummer (FNR) der FNAT-Systemdatei des Ziels. Diese Systemdatei wird für alle Library-Objekte verwendet, deren Library-Name mit SYS, aber nicht mit SYSTEM beginnt. Geben Sie, falls erforderlich, das Adabas-Passwort (Password) und den Chiffrierschlüssel (Cipher) für die Systemdatei an.

Systemdateien zum Laden: FUSER laden
DBID
FNR
Password
Cipher
Gilt nur für die Ladefunktion.

Die Datenbankkennung (DBID) und die Dateinummer (FNR) der FUSER-Systemdatei des Ziels. Diese Systemdatei wird für alle Library-Objekte verwendet, deren Library-Name nicht mit SYS beginnt, sowie für die Library SYSTEM. Geben Sie, falls erforderlich, das Adabas-Passwort (Password) und den Chiffrierschlüssel (Cipher) für die Systemdatei an.

Systemdateien zum Laden: FNAT/FUSER laden

Select

Gilt nur für die Ladefunktion.

Ruft das Fenster Select System File mit einer Liste aller in Ihrer Natural-Umgebung verfügbaren Systemdateien auf. Siehe Systemdatei auswählen.

Systemdateien zum Laden: NCP laden
DBID
FNR
Password
Cipher
Gilt nur für die Ladefunktion.

Die Datenbankkennung (DBID) und Dateinummer (FNR) der Adabas-Zieldatei, in die die Natural-Kommandoprozessor-Quellcodes geladen werden sollen. Geben Sie, falls erforderlich, das Adabas-Passwort (Password) und den Chiffrierschlüssel (Cipher) für die Systemdatei an.

Regeln für neue Werte

Das Folgende gilt für New Value für Object name, Library, Date/Time, User ID und Terminal ID.

Wenn New Value einen Bereich mit einem Stern (*) enthält, z. B. ABC*, bestimmt die Anzahl der Zeichen vor dem Stern (*) die Anzahl der in Check Value zu ersetzenden Zeichen. Dies gilt auch, wenn Check Value kürzer ist als der in New Value angegebene Bereich (siehe das zweite Beispiel in Beispiele unten).

Beispiele:

  1. Wenn Object name ABCDEFG ist und New Value auf ZYX* gesetzt ist, lautet der resultierende Objektname ZYXDEFG.

  2. Wenn Object name AB ist und New Value auf ZYX* gesetzt wird, ist der resultierende Objektname ZYX.

  3. Wenn Date/Time 2005-03-26 ist und New Value auf 2006* gesetzt wird, ist das resultierende Objektdatum 2006-03-26.