Neue und geänderte Merkmale des Basisprodukts Natural


Änderung des Firmennamens

Die Zeichenfolge "Software AG" wurde durch "Software GmbH" oder einen anderen Text ersetzt, wo sie als Firmenname verwendet wurde (z. B. in Copyright-Informationen, Fehlermeldungen, Begrüßungsbildschirmen, Masken usw.). Wenn möglich, wurde die Zeichenfolge entfernt.

Operations und Performance

Roll Server

Mit dem neuen Roll Server-Kommando RESET können Sie die Zähler für intervallbasierte Statistiken zurücksetzen. Dies kann ebenfalls über den User-Exit USR9209N erfolgen. Siehe auch z/OS-Umgebung > Betrieb des Natural Roll Server > Roll Server-Betriebsfunktionen in der Operations-Dokumentation.

Unicode- und Codepage-Unterstützung

International Components for Unicode

Die Module SAGICU und SAGICUA9 sind nun identisch. Beide Module wurden mit Anweisungen des Architecture Level 9 erstellt. Es gibt kein Modul mehr, das wie das frühere SAGICU mit dem Architecture Level 0 erstellt wurde. Zukünftige Versionen von Natural werden nur noch ein Modul, SAGICU, veröffentlichen, das mit Anweisungen des Architecture Level 9 erstellt wurde. Weitere Informationen finden Sie unter Alternative ICS-Module zur Unterstützung von Architecture Levels in der Unicode- und Codepage-Unterstützung-Dokumentation.

Syntax-, Compiler- und Laufzeitverbesserungen

Label und Zeilennummer bei END-XXX-Statement

Im Structured Mode können Sie nun Labels oder Zeilennummern angeben, wenn Sie die folgenden Statements beenden:

CALL FILE
CALL LOOP
FIND
FOR
HISTOGRAM
PARSE JSON
PARSE XML
READ/BROWSE
READLOB
READ RESULT SET (SQL)
READ WORK FILE
REPEAT
SELECT (SQL)
SORT
UPLOAD PC FILE

Weitere Informationen zum Beenden dieser Statements siehe Statements-Dokumentation.

PARSE XML Statement verbessert

Das PARSE XML-Statement wurde um eine GIVING-Klausel erweitert.

Diese Klausel ermöglicht es Ihnen, die 4-stellige Natural-Fehlernummer zu erhalten, wenn ein Laufzeitfehler auftritt. Wenn der Fehler verschiedene Ursachencodes enthält, wird neben der Fehlernummer auch ein Subcode angegeben.

Weitere Informationen finden Sie in der Syntax-Beschreibung PARSE XML unter GIVING und SUBCODE in der Statements-Dokumentation.

END-SUBROUTINE Label bei DEFINE SUBROUTINE

Die END-SUBROUTINE-Klausel des DEFINE SUBROUTINE-Statements wurde um ein optionales END-SUBROUTINE-Label erweitert.Sie können dieses Label verwenden, um die Lesbarkeit eines Programms zu verbessern, indem Sie es nach der END-SUBROUTINE-Klausel eines Subprogramms platzieren.

Weitere Informationen siehe End-Subroutine-Label in der DEFINE SUBROUTINE-Syntax-Beschreibung in der Statements-Dokumentation.

Neue Systemvariable *UUID

Die neue Systemvariable *UUID erzeugt einen Universally Unique Identifier (UUID). Informationen über die Struktur und Verwendung der neuen Variablen siehe *UUID im Kapitel Systemvariablen mit Bezug zur Natural-Umgebung in der Systemvariablen-Dokumentation.

DOWNLOAD PC FILE-Statement jetzt mit Editiermaske möglich

Operand1 eines DOWNLOAD PC FILE-Statements kann jetzt mit Editiermaske definiert werden.

Weitere Informationen siehe DOWNLOAD PC FILE in der Statements-Dokumentation.

WRITE WORK FILE-Statement jetzt mit Editiermaske möglich

Operand1 eines WRITE WORK FILE-Statements kann jetzt mit Editiermaske (EM) definiert werden.

Weitere Informationen siehe WRITE WORK FILE in der Statements-Dokumentation.

Editoren

Anmerkung
Falls nichts anderes angegeben ist, befinden sich die Abschnitte, auf die für weitere Informationen verwiesen wird, in der Natural Editoren-Dokumentation.

SYSDDM (DDM-Editor) - Dateinummer im Feld FNR > 5000

Der Bereich der gültigen Werte für die Dateinummer (Feld FNR) der Datenbankdatei, für die das Datendefinitionsmodul definiert wird, wurde von 0 - 5000 in 0 - 65535 geändert.

Weitere Informationen siehe DDM-Parameter angeben unter SYSDDM Pflege- und Service-Funktionen benutzen in der Editoren -Dokumentation.

Neuer Datenbanktyp in SYSDDM

Das Dienstprogramm SYSDDM unterstützt den neuen Datenbanktyp M, der für den Zugriff auf IBM MQ aus Natural Messaging verwendet wird.

Wenn Datenbanken mit diesem Typ definiert sind, werden sie im Dienstprogramm SYSDDM unter den Funktionen Show Defined DBIDs and Used FNRs und Database IDs Defined in Natural als Datenbanktyp MQ aufgelistet. Siehe DDM-Editor (SYSDDM Utility) > SYSDDM Pflege- und Service-Funktionen benutzen.

Die entsprechenden Datendefinitionsmodule (DDM) verwenden den neuen Datenbanktyp M, der im Editor als IBM MQ angezeigt wird. Siehe DDM-Editor (SYSDDM Utility) > DDM-Editor benutzen > DDM-Kopfzeilen-Informationen.

Dienstprogramme (Utilities)

SYSRPC Utility

Das Dienstprogramm SYSRPC unterstützt nun auch die Server-Kommandos für Server-Tasks eines ausgewählten RPC-Servers. Voraussetzung ist ein EntireX Broker 11.0 mit CIS Version 13 oder höher.

Weitere Informationen siehe Kommandos für RPC-Server-Tasks ausführen in der Debugger und Dienstprogramme (Utilities)-Dokumentation.

Profilparameter

Anmerkung
Falls nichts anderes angegeben ist, befinden sich die Abschnitte, auf die für weitere Informationen verwiesen wird, in der Parameter-Referenz-Dokumentation.

Neue Profilparameter

Parameter

Entsprechendes
Makro

Aufgabe Beschreibung
IMSGLOG --- Sitzungsinitialisierungsfehlermeldungen in das Meldungsprotokoll schreiben Dieser Profilparameter kann verwendet werden, um bestimmte Initialisierungsfehlermeldungen in das Meldungsprotokoll zu schreiben, anstatt sie auf dem primären Ausgabegerät, d.h. dem Benutzerterminal oder in der primären Report-Ausgabe-Datei CMPRINT unter Batch, anzuzeigen. IMSGLOG kann nützlich sein, um unerwünschte Fehlermeldungen auf dem Terminal bzw. in CMPRINT zu vermeiden und um die Natural-Abbruchmeldung NAT9964 mit Bedingungscode 4 zu vermeiden, die den Ausführungsablauf des Batch-Jobs beeinflussen kann.

Geänderte oder verbesserte Profilparameter

Parameter

Entsprechendes
Makro

Aufgabe Änderung / Verbesserung
CMPO Schlüsselwort-Subparameter GDASC=ON NTCMPO GDA-Signaturprüfung Wenn die Kompilierungsoption GDASC auf ON gesetzt ist und ein Natural-Objekt, das eine GDA ohne GDA-Signatur referenziert, katalogisiert wird, wird der Natural-Fehler NAT0926 nicht mehr ausgegeben.

Wenn die GDA keine GDA-Signatur enthält, werden die GDA-Zeitstempel wie bisher zur Ausführungszeit überprüft.

Durch diese verbesserte Handhabung sind Sie nicht mehr gezwungen, die GDA und alle referenzierenden Natural-Objekte zu katalogisieren, nur weil ein Natural-Objekt katalogisiert werden muss und GDASC auf ON gesetzt ist.

Siehe Beschreibung GDASC - GDA-Signaturprüfung

IMSG --- Nachricht bei Session-Initialisierungsfehler Dieser Profilparameter kann verwendet werden, um Initialisierungsfehlermeldungen zu unterdrücken. Dies kann nützlich sein, um bei der Batch-Verarbeitung unerwünschte Fehlermeldungen auf dem Terminal bzw. in der CMPRINT-Datei zu vermeiden und um die Natural-Batch-Abbruchmeldung NAT9964 mit Bedingungscode 4 zu vermeiden, die den Ausführungsablauf des Batch-Jobs beeinflussen kann.
PRINT

Schlüsselwort-Subparameter DEST=DUMMY

--- Beim Herunterladen von Daten auf Entire Connection kein Gerät angeben Wenn Sie Daten auf Entire Connection (AM=PC) mit den Statements PRINT WORK FILE bzw. WRITE WORK FILE herunterladen, können Sie jetzt ein Dummy-Gerät mit dem Schlüsselwort-Subparameter DEST=DUMMY des Profilparameters PRINT bzw. WORK definieren.
WORK

Schlüsselwort-Subparameter DEST=DUMMY

---

Anwendungsprogrammierschnittstellen

Die folgenden Natural-Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) sind in der System-Library SYSEXT hinzugekommen oder geändert worden.

API Aufgabe Verbesserung
USR1033N DBID/FNR eines katalogisierten DDM finden Die API gibt jetzt für alle Adabas-DDMs den Typ A zurück.

Die API unterstützt jetzt den neuen DDM-Typ IBM MQ.

Die Behandlung von VSAM-Flags wurde berichtigt.

Im Beispielprogramm USR1033P wird nun gegebenenfalls eine Meldung angezeigt.

USR2023N Datenbanktyp abrufen Die API bietet jetzt die folgenden zusätzlichen optionalen Parameter:

DB-FCTLEVEL – Die Funktionsebene der Datenbank (Ausgabe).

DB-PARMTYPE – Der Datenbanktyp, wie er mit dem Profilpparameter DB bzw. dem Makro NTDB angegeben wurde (Ausgabe).

DB-TYPELONG – Der Langname des Datenbanktyps (Ausgabe).

DB-ENTRIES – Die Anzahl der zu verarbeitenden DBID-Einträge (Eingabe). Standard/Maximum: 257.

Die neuen Ausgabewerte werden jetzt im Beispielprogramm USR2023P aufgelistet.

USR4206N Objekte in einer Bibliothek auflisten Wie erwartet gibt die API nun alle Objekte im angegebenen Bereich zurück, wenn OPT-TYPE-OP='I' und OPT-TYPE='*' gesetzt sind.
USR9208N Roll Server-Statistiken abrufen Diese neue API gibt Roll Server-Statistiken zurück, die in der SYSTP-Option R gefolgt von einem Subsystemnamen zu finden sind.
USR9209N Roll Server-Intervallzähler zurücksetzen Diese neue API setzt Intervallzähler zurück und aktualisiert den Zeitstempel für den Beginn des aktuellen Intervalls.
USR9210N Roll-Server-Verzeichniseinträge auflisten Diese API, eine Erweiterung von USR3001N, gibt eine Liste der Roll File-Verzeichniseinträge zurück.
USR9211N Aktuelle Subsystemkennung abrufen Diese neue API gibt die aktuell verwendete Subsystemkennung zurück.