Dieser Natural-Profilparameter gestattet es Ihnen, die maximale
Anzahl an Arbeitsdateien (Workfiles) festzulegen, die während der Session
verwendet werden soll. Der Parameter WORK entspricht dem
Makro NTWORK im
Natural-Parametermodul.
| Mögliche Werte | Siehe WORK-Parameter-Syntax. | |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | Siehe Standardwerte der weiter unten beschriebenen Schlüsselwort-Subparameter. Je nach Zugriffsmethode und Umgebung kann es unterschiedliche Standard-Einstellungen geben. | |
| Dynamische Angabe | ja | Der Parameter WORK kann nur
dynamisch angegeben werden. Im
Natural-Parametermodul
wird das Makro NTWORK verwendet.
|
| Angabe innerhalb der Session | nein | |
Anmerkungen:
AM festgelegt.
AM=STD definiert, können sie während der Session
dynamisch durch ein Natural-Programm mittels des
DEFINE WORK
FILE-Statements oder der Anwendungsprogrammierschnittstelle
(API) USR2021 (in der Library SYSEXT) zugewiesen
werden.
Dieses Dokument behandelt folgende Themen:
Mit dem Parameter WORK geben Sie zunächst
eine oder mehrere logische Arbeitsdateinummern an und danach mehrere
Schlüsselwort-Subparameter, mit denen Sie die Eigenschaften dieser
Arbeitsdateien festlegen:
| WORK=((work-file-numbers),keyword-subparameters,...) |
Dabei ist:
Anmerkung
Der Profilparameter WORK kann mehrmals
(abgetrennt durch ein Komma oder ein Leerzeichen) angegeben werden, um
unterschiedliche Arbeitsdatei-Definitionen anzulegen.
WORK=((2,12,18),AM=STD,DEST='WORK**') WORK=((1,3,6-11,15),AM=COMP,OPEN=INITOBJ,CLOSE=CMD)
Mit einem Makro NTWORK geben Sie zunächst
eine oder mehrere logische Arbeitsdateinummern an und danach mehrere
Schlüsselwort-Subparameter, mit denen Sie die Eigenschaften dieser
Arbeitsdatei(en) festlegen:
NTWORK (work-file-numbers),keyword-subparameters,...
Dabei ist:
Anmerkung
Das Makro NTWORK kann mehrmals angegeben
werden, um unterschiedliche Arbeitsdatei-Definitionen anzulegen.
NTWORK (2,12,18),AM=STD,DEST='WORK**'
NTWORK (1,3,6-11,15),AM=COMP,OPEN=INITOBJ,CLOSE=CMD
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter stehen für alle Umgebungen zur Verfügung:
AM |
DEST |
OPEN |
CLOSE |
LRECL |
TRUNC |
PAD |
PADCHRO |
PADCHRI
Mit AM=value geben Sie den
Typ der Zugriffsmethode an, die verwendet werden soll.
| Wert | Zugriffsmethode |
|---|---|
STD |
Sequenzielle Standard-Dateien (Batch, TSO). |
COMP |
Com-plete-Arbeitsdateien. |
SMARTS |
SMARTS-Arbeitsdateien. Arbeitsdateien in einem SMARTS Portable File System (PFS). |
CICS |
Transiente CICS-Daten oder temporärer Speicher. |
PC |
Entire Connection. |
USER |
Drittanbieter-Arbeitsdatei-Interface. Siehe auch Aufrufen des Drittanbieterprodukts in der Operations-Dokumentation. |
OFF |
Nicht zugewiesen. Keine automatische
Zuweisung, falls FAMSTD=OFF gesetzt ist.
Anmerkung |
0 |
Nicht zugewiesen. Automatische
Zuweisung, falls FAMSTD=OFF gesetzt ist.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
Anmerkungen:
AM=STD) zugewiesen,
vorausgesetzt sie wurden in der JCL vordefiniert. Siehe auch
FAMSTD - Überschreiben der
Arbeitsdatei-Zugriffsmethodenzuweisungen.
DEST=value gibt den
externen Dataset-Namen an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
| 1 - 8 Zeichen oder 1 - 7 Zeichen, je nach Zugriffsmethode und Umgebung. | Name des externen Dataset.
Anmerkung |
Die Bedeutung des Subparameters DEST ist
abhängig von der Zugriffsmethode:
| Zugriffsmethode | Bedeutung des Schlüsselwort-Subparameters DEST |
|---|---|
AM=STD |
DEST ist der logische
Dataset-Name (DDNAME, LINK-Name, DTF-Name).
Anmerkungen:
|
AM=CICS |
Für Arbeitsdateien unter CICS gibt es keine
Standard-Einstellung. Hier ist der Subparameter DEST
zwingend erforderlich, d.h., dass CICS-Arbeitsdateien ohne gültige
DEST-Angabe ignoriert werden.
Das Natural CICS Interface unterstützt außerdem eine
Variable (siehe |
AM=COMP |
DEST definiert den Namen der
Com-plete SD-Datei. Die Länge ist auf maximal 8 Zeichen begrenzt.
Anmerkungen:
|
AM=PC |
Bei der Einstellung DEST=DUMMY werden
alle Daten, die in diese Arbeitsdatei heruntergeladen werden, vollständig
unterdrückt. Dies hat auch zur Folge, dass keine Aufforderung zur Auswahl einer
Datei erscheint. Andere Werte, die DEST zugewiesen
werden, haben keine Auswirkung.
Gilt nur für das Statement |
Mit OPEN=value bestimmen
Sie den Zeitpunkt der Datei-Öffnung.
| Wert | Die Datei wird geöffnet ... |
|---|---|
INIT |
für die Ausgabe bei der Initialisierung der Session. |
OBF |
gemäß der
OPEN-Standard-Einstellung für unterschiedliche
Umgebungen (Batch, CICS, Com-plete, TSO).
|
OBJ |
wenn die Ausführung des ersten Objekts, das auf die
Arbeitsdatei zugreift, beginnt.
Dies ist der Standardwert. |
INITOBF |
für die Ausgabe bei der Initialisierung der Session.
Bei jeder anschließenden erneuten Öffnung der Datei wird die
OPEN-Standard-Einstellung für unterschiedliche
Umgebungen (Batch, CICS, Com-plete, TSO) gesetzt.
|
OBJ1 |
wenn die Ausführung des ersten Objekts auf Ebene 1, das auf die Arbeitsdatei zugreift, beginnt. Andernfalls wird sie geöffnet, wenn zum ersten Mal auf sie zugegriffen wird. |
ACC |
wenn zum ersten Mal durch ein Statement auf sie zugegriffen wird. |
INITOBJ |
für die Ausgabe bei der Initialisierung der Session. Jede anschließende erneute Öffnung der Datei wird durchgeführt, wenn die Ausführung des ersten Objekts, das auf die Arbeitsdatei zugreift, beginnt. |
INITOBJ1 |
wenn die Ausführung des ersten Objekts auf Ebene 1, das auf die Arbeitsdatei zugreift, beginnt. Andernfalls wird sie geöffnet, wenn zum ersten Mal auf sie zugegriffen wird. |
INITACC |
für die Ausgabe bei der Initialisierung der Session. Jede anschließende erneute Öffnung der Datei wird durchgeführt, wenn zum ersten Mal durch ein Statement auf sie zugegriffen wird. |
Mit CLOSE=value bestimmen
Sie den Zeitpunkt der Datei-Schließung.
| Wert | Die Datei wird geschlossen ... |
|---|---|
OBJ |
entweder, wenn die Verarbeitung des Objekts, in dem
zuerst auf die Datei zugegriffen wurde, beendet ist, oder, wenn der
Kommandomodus, NEXT- oder MAINMENU-Modus erreicht
ist.
|
CMD |
wenn der Kommandomodus, NEXT- oder
MAINMENU-Modus erreicht ist.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
FIN |
beim Session-Ende.
Anmerkung |
USER |
Dieser Wert gibt an, dass die Arbeitsdatei nur dann geschlossen wird, wenn die Datei offen ist und eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
|
Mit LRECL=value bestimmen
Sie die Datensatzlänge des Dataset.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
0 oder 5 -
32767 |
Datensatzlänge in Bytes. |
0 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Dieser Subparameter dient insbesondere zur Überprüfung auf
Trunkierung und Auffüllung. Weitere Informationen zu AM=STD siehe
Subparameter LRECL im Abschnitt
Schlüsselwort-Subparameter
für AM=STD in allen Umgebungen.
Mit TRUNC=value bestimmen
Sie, ob die Ausgabe-Datensätze trunkiert werden oder nicht.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Ausgabe-Datensätze, die länger sind als
die Datensatzlänge (LRECL) des Dataset, werden
trunkiert.
|
OFF |
Der Fehler NAT1512 wird ausgegeben,
wenn ein Ausgabe-Datensatz länger ist als die Datensatzlänge des Dataset.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
Mit PAD=value bestimmen
Sie, ob die Ausgabe-Datensätze aufgefüllt werden oder nicht (gilt nur bei
Datasets mit fester Datensatzlänge).
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Ausgabe-Datensätze, die kürzer sind als
die Datensatzlänge (LRECL) des Dataset, werden
aufgefüllt. Die mit Auffüllzeichen werden mit dem Schlüsselwort-Subparameter
PADCHRO
definiert.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
Der Fehler NAT1510 wird ausgegeben, wenn ein Ausgabe-Datensatz kürzer ist als die Datensatzlänge des Dataset. |
Mit PADCHRO=value
definieren Sie das Zeichen, das zum Auffüllen von Ausgabe-Datensätzen verwendet
wird, wenn für die Arbeitsdatei PAD=ON angegeben wurde.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
|
|
Ein Zeichen
|
x'00' |
Dies ist der Standardwert. |
Mit PADCHRO=value
definieren Sie das Zeichen, das zum Auffüllen von Eingabe-Datensätzen verwendet
wird.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
|
|
Ein Zeichen
|
x'40' |
Leerzeichen.
Dies ist der Standardwert. |
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter stehen für
AM=STD in allen Umgebungen zur Verfügung:
Mit RECFM=value bestimmen
Sie das Standard-Datensatzformat des Dataset.
Unterstützte Formate:
| Format | Erklärung |
|---|---|
F |
Fest |
V |
Variable |
U |
Undefiniert |
B |
In Blöcke unterteilt |
S |
Segmentiert |
A |
ASA |
M |
Machinensteuerzeichen |
Folgende Werte und Wertekombinationen sind möglich:
| Wert | Erklärung |
|---|---|
F, FA, FM, FB, FBA, FBM, V, VA,
VM, VB, VBA, VBM, VBS, VBSA, VBSM, U, UA, UM |
Diese Werte bzw. Wertekombinationen können angegeben werden. |
VB |
In variable Blöcke unterteilt.
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Die RECFM-Angabe gilt nur, wenn in der
JCL oder (nur bei z/OS) im Dataset-DCB kein Datensatzformat vordefiniert
ist.
Mit BLKSIZE=value
bestimmen Sie die Standard-Blockgröße des Dataset.
Mögliche Werte:
| Wert | Erklärung |
|---|---|
|
|
Standard-Blockgröße in Bytes. |
4628 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Die BLKSIZE-Angabe gilt nur, wenn in der
JCL oder (nur bei z/OS) im Dataset-DCB keine Blockgröße vordefiniert
ist.
Mit LRECL=value bestimmen
Sie die Standard-Datensatzlänge des Dataset.
Mögliche Werte:
| Wert | Erklärung |
|---|---|
|
|
Datensatzlänge des Dataset in Bytes. |
0 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
RECFM=V(B) enthält der
LRECL-Wert ein 4-Byte-Datensatz-Deskriptorwort.
LRECL=0 gilt folgendes: Bei
RECFM=V (B) nimmt LRECL den Standardwert
BLKSIZE-4 an. Bei RECFM=U nimmt
LRECL den Standardwert BLKSIZE an. Bei
RECFM=F (B) wird die maximale Datensatzlänge in dem momentan
ausgeführten Natural-Programm genommen, wenn die Datei geöffnet wird, z.B.
führt dies bei OPEN=INIT zu einem Fehler.
LRECL-Angabe gilt nur, wenn in
der JCL oder (nur bei z/OS) in der Dataset-DCB keine Datensatzlänge
vordefiniert ist.
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter stehen nur für
AM=STD in z/OS-Umgebungen
zur Verfügung:
REREAD |
FREE |
BUFNO |
DISP |
VMAX
Mit REREAD=value setzen
Sie die REREAD-Option für das Schließen der
Banddatei.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Die
REREAD-Option wird für CLOSE SVC gesetzt.
Damit wird das Volume repositioniert, um den Dataset erneut zu verarbeiten.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
Die
REREAD-Option wird für CLOSE SVC nicht
gesetzt.
|
Mit FREE=value bestimmen
Sie, ob die Zuordnung des Dataset aufgehoben wird, wenn die Datei geschlossen
wird.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Die FREE-Option
wird für CLOSE SVC gesetzt. Dadurch wird die Zuordnung des Dataset
aufgehoben, wenn er geschlossen wird (und nicht bei der Beendigung des
Schritts).
|
OFF |
Die FREE-Option
wird für CLOSE SVC nicht gesetzt.
Dies ist der Standardwert. |
Mit BUFNO=value legen Sie
die Standard-Anzahl der z/OS-E/A-Pufferspeicher des Dataset fest.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
0 oder 1 -
255 |
Standard-Anzahl der z/OS-E/A-Pufferspeicher des Dataset. |
0 |
Bei BUFNO=0 weist z/OS
standardmäßig fünf E/A-Pufferspeicher zu.
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
BUFNO-Angabe gilt nur, wenn der
BUFNO-Parameter nicht in der JCL für den Dataset angeben
ist.
Mit DISP=value geben Sie
an, dass die Arbeitsdatei zur Änderung geöffnet wird.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
MOD |
Neue Datensätze werden am Ende der
Arbeitsdatei hinzugefügt.
Anmerkung |
NOMOD |
Die Arbeitsdatei wird von Beginn an neu
geschrieben.
Dies ist der Standardwert. |
VMAX=value steuert die
LRECL-Einstellung für eine Ausgabedatei mit variablem
Datensatzformat (RECFM=V).
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Vorausgesetzt, dass für die Datei ein
BLKSIZE-Wert existiert, der nicht Null ist, wird mit
VMAX=ON für variables Datensatzformat LRECL=BLKSIZE-4
gesetzt, unabhängig von der Einstellung in der DCB oder im
LRECL-Subparameter.
|
NAT |
LRECL wird auf
die Länge +4 des größten Datensatzes im Anwendungsprogramm
gesetzt, wenn dieser Wert kleiner ist als im LRECL in
der DCB für den Dataset.
|
OFF |
Es wird die
LRECL-Einstellung aus der DCB für den Dataset verwendet.
Dies ist der Standardwert. |
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter stehen nur für
AM=CICS zur Verfügung:
TYPE=value gibt den zu
verwendenden Typ des CICS-Speichermediums an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
MAIN |
Temporärer Hauptspeicher. |
AUX |
Temporärer Hilfsspeicher. |
TD |
Transiente Daten. |
Der verwendet Standardwert hängt von der Einstellung des
Subparameters DEST ab. Wenn der Wert
des Subparameters DEST mit einer gültigen
transienten CICS-Datenwarteschlange übereinstimmt, nimmt der Subparameter
TYPE die Standard-Einstellung TD an,
andernfalls wird MAIN als Standard-Einstellung angenommen.
DISP=(value1,value2)
gibt die temporäre CICS-Speicherwarteschlangen-Disposition an.
| Wertepaar | Erklärung |
|---|---|
(NEW,KEEP) |
Die Speicherwarteschlange wird
gelöscht, wenn die Datei geöffnet wird.
Dies ist der Standardwert. |
(NEW,DELETE) |
Die Speicherwarteschlange wird gelöscht, wenn die Datei geöffnet und wenn sie geschlossen wird. |
(OLD,DELETE) |
Die Speicherwarteschlange wird gelöscht, wenn die Datei geschlossen wird. |
(OLD,KEEP) |
Die Speicherwarteschlange wird nicht gelöscht. |
Anmerkung
Die DISP-Angabe gilt nicht für
CICS-Temporärdaten-Warteschlangen außerhalb der Partition.
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter stehen nur für
AM=COMP zur Verfügung:
TYPE=value gibt die zu
verwendende Art des Speicherzugriffs an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
SHR |
Gemeinsam genutzter Zugriff, d.h. auf die Arbeitsdatei können alle Benutzer zugreifen. |
TID |
Die Arbeitsdatei steht nur für die aktuelle Com-plete-Terminalkennung zur Verfügung. |
DYN |
Die Arbeitsdatei steht nur für die aktuelle Terminal-Stack-Ebene zur Verfügung. |
BLOCKS=value gibt die
Anzahl der zuzuweisenden Speicherblöcke an.
Mögliche Werte:
| Wert | Erklärung |
|---|---|
1 - 9999 |
Anzahl der zuzuweisenden Speicherblöcke. |
20 |
Dies ist der Standardwert. |
BLKSIZE=value gibt die
Größe der Speicherblöcke des Dataset an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
|
|
Größe der Speicherblöcke in Bytes. |
4628 |
Dies ist der Standardwert. |
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter stehen nur für
AM=SMARTS zur
Verfügung:
DEST=value gibt den Namen
der Arbeitsdatei an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
| 1 - 8 Zeichen. | Name der Arbeitsdatei. |
Anmerkungen:
DEST-Klausel auf maximal 8
Zeichen eingeschränkt ist, ist es nutzlos, eine Datei mit absoluter
PFS-Pfadangabe zu definieren.
DEST-Klausel angegebene
Name bezieht sich auf das Wurzelverzeichnis der Arbeitsdatei. Dieses
Verzeichnis wird mit der Umgebungsvariablen
NAT_WORK_ROOT angegeben.
DEFINE WORK
FILE verwendet werden.
TYPE=value gibt die zu
verwendende Art des Speicherzugriffs an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
BIN |
Jede Zeile wird ohne abschließendes
Zeilenendezeichen in die Arbeitsdatei geschrieben.
Dies ist der Standardwert. |
TXT |
Jede Zeile wird mit einem
abschließenden Zeilenendezeichen (x'15') in die Arbeitsdatei
geschrieben.
|
DISP=(value1,value2,value3)
gibt den Öffnungsmodus der Arbeitsdatei an.
| Wert | Erklärung | |
|---|---|---|
value1 |
value1 gibt an, ob eine
vorhandene Datei gelöscht werden soll oder ob neue Daten an die Datei angehängt
werden sollen.
|
|
NEW |
Eine vorhandene Datei wird gelöscht,
wenn die Datei zum Schreiben geöffnet wird.
Dies ist der Standardwert. |
|
OLD oder
MOD |
Neue Daten werden am Ende der Datei angehängt. | |
value2 |
value2 gibt an, ob eine
Datei nach dem Zugriff beibehalten oder entfernt werden soll.
|
|
KEEP |
Permanente Datei, die nach
dem Schließen beibehalten wird.
Dies ist der Standardwert. |
|
DELETE |
Temporäre Datei, die nach dem Schließen entfernt wird. | |
value3 |
value3 gibt an, ob ein
Benutzer exklusiven Zugang zur Datei hat oder nicht.
|
|
SHR |
Gemeinsam genutzter Zugang, d.h. die
Arbeitsdatei ist für alle Benutzer zugänglich.
Dies ist der Standardwert. |
|
OWN |
Exklusiver Zugang, die Arbeitsdatei ist für die aktuelle Com-plete-Benutzerkennung zugänglich. Dateien mit exklusivem Zugang befinden sich in einem zusätzlichen Verzeichnis, das den Namen der aktuellen Benutzerkennung. | |
DISP=(NEW,KEEP,SHR)
Wenn Sie nur den ersten Wert (mit oder ohne Klammern) angeben, wird den übrigen Werten jeweils die Standardeinstellung zugewiesen:
DISP=(MOD)
oder
DISP=MOD
Beide Angaben entsprechen der folgenden Angabe:
DISP=(MOD,KEEP,SHR)