Dieses Dokument behandelt die folgenden Themen:
Das Natural-Hauptmenü (Main Menu) ermöglicht den Zugriff auf die Entwicklungsfunktionen, Umgebungseinstellungen, Dienstprogrammer (Utilities) und Beispiel-Libraries von Natural.
Das Natural-Hauptmenü aufrufen
Starten Sie Natural mit den Kommandos, die zu diesem Zweck in Ihrem System bereit gehalten werden.
In Abhängigkeit von den Standardeinstellungen in Ihrer Umgebung erscheint entweder
das Natural-Hauptmenü, die NEXT- oder die
MORE-Eingabeaufforderungszeile.
Wenn eine der oben genannten Zeilen erscheint, geben Sie folgendes Kommando in dieser Zeile ein:
MAINMENU
Das Hauptmenü erscheint.
Deutsch:
09:51:21 ***** NATURAL ***** 2012-07-17
Benutzer SAG - Hauptmenue - Library SYSTEM
Funktion
_ Entwicklungsfunktionen
_ Einstellungen der Entwicklungsumgebung
_ Pflegen und Uebertragen von Objekten
_ Fehlersuche und Systemueberwachung
_ Beispiel-Libraries
_ Andere Produkte
_ Hilfe
_ Natural-Session beenden
Kommando ===>
Enter-PF1---PF2---PF3---PF4---PF5---PF6---PF7---PF8---PF9---PF10--PF11--PF12---
Help Exit Canc |
Englisch:
09:51:48 ***** NATURAL ***** 2012-07-17
User SAG - Main Menu - Library SYSTEM
Function
_ Development Functions
_ Development Environment Settings
_ Maintenance and Transfer Utilities
_ Debugging and Monitoring Utilities
_ Example Libraries
_ Other Products
_ Help
_ Exit Natural Session
Command ===>
Enter-PF1---PF2---PF3---PF4---PF5---PF6---PF7---PF8---PF9---PF10--PF11--PF12---
Help Exit Canc |
Anmerkung
Da nicht alle Literale der Natural-Benutzeroberfläche in deutscher Sprache vorliegen,
werden in den nachfolgenden Texten die englischen Funktions-, Masken und Feldnamen
verwendet.
Alle Natural-Objekte, die zum Erstellen einer Anwendung erforderlich sind, werden in
Natural-Libraries (Bibliotheken) und Natural-Systemdateien gespeichert. Es gibt eine
Systemdatei für Systemprogramme (FNAT) und eine Systemdatei für
Benutzerprogramme (FUSER).
Natural unterscheidet zwischen System-Libraries und Benutzer-Libraries. Die System-Libraries, die mit den Buchstaben "SYS" beginnen, sind ausschließlich für produktinterne Zwecke vorbehalten. Eine Benutzer-Library enthält alle Benutzerobjekte (beispielsweise Programme und Maps), aus denen eine Anwendung besteht. Der Name einer Benutzer-Library darf nicht mit den Buchstaben "SYS" beginnen. Das Feld Library in der oberen rechten Ecke des Natural-Hauptmenüs (und von vielen anderen Bildschirmen) zeigt den Namen der Library, in der Sie gerade angemeldet sind.
Bei der Eingabe eines Natural-Kommandos wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Drücken Sie EINGABE, nachdem Sie ein Natural-Kommando eingegeben haben. Mit EINGABE wird die Aktion bestätigt und das Kommando ausgeführt. Es kann aber auch ein zusätzliches Bestätigungsfenster erscheinen, in dem Sie die Kommandoausführung explizit bestätigen müssen.
Sie werden jetzt eine Benutzer-Library mit dem Namen TUTORIAL erstellen.
Diese Library wird alle Natural-Objekte enthalten, die Sie im Laufe dieses Tutorials
erstellen werden.
Benutzer-Library erstellen
Geben Sie Folgendes in der Kommandozeile (Command ===> im Natural-Hauptmenü) ein:
LOGON TUTORIAL
Dabei ist:
TUTORIAL der Name der Library ist, die Sie erstellt haben,
LOGON ein Systemkommando, das für die folgenden Zwecke
verwendet wird:
um sich in einer bereits existierenden Library anzumelden,
um eine neue Library zu erstellen, wenn eine Library mit dem angegebenen Namen noch nicht existiert.
Oder:
Überschreiben Sie den Namen der aktuellen Library in der oberen rechten Ecke des
Bildschirms mit dem Namen der Library, in der Sie sich anmelden möchten und drücken
Sie EINGABE.
Beispiel:
11:33:26 ***** NATURAL ***** 2012-07-17
User SAG - Main Menu - Library TUTORIAL
|
Mit dem Menü Development Functions können Sie Natural-Objekte erstellen und ändern.
Das Menü Development Functions aufrufen
Geben Sie im Natural-Hauptmenü ein beliebiges Zeichen im Eingabefeld neben Development Functions ein und drücken Sie EINGABE.
Oder:
Benutzen Sie die Cursor-Auswahl, das heißt: stellen Sie den Cursor in das
Eingabefeld neben Development Functions und drücken Sie
EINGABE.
Das Menü Development Functions erscheint.
11:56:21 ***** NATURAL ***** 2012-07-17
User SAG - Development Functions - Library TUTORIAL
Mode Structured
Work area empty
Code Function Code Function
C Create Object L List Objects or Single Source
E Edit Object O List Source with Expanded Sources
X Execute Program N List Extended Object Names
R Rename Object I List Directory Information
D Delete Objects U List Used Subroutines, etc.
S Scan Objects ? Help
. Exit
Code .. _ Type .. _ Name .. ________________________________
Command ===>
Enter-PF1---PF2---PF3---PF4---PF5---PF6---PF7---PF8---PF9---PF10--PF11--PF12---
Help Menu Exit Canc |
Der Programmiermodus wird im Mode-Feld in der oberen rechten Ecke des Menüs Development Functions angezeigt.
Bei Natural gibt es zwei Programmiermodi:
Structured Mode
Der Structured Mode ist für komplexe Anwendungen gedacht, bei denen es auf eine klare
und sinnvoll gegliederte Programmstruktur ankommt. Grundsätzlich empfiehlt es sich,
ausschließlich im Structured Mode zu arbeiten.
Reporting Mode
Der Reporting Mode eignet sich nur für die Erstellung einfacher Reports und
Programme, die keine komplexe Daten- und Programmstruktur erfordern.
Wichtig
Dieses Tutorial setzt voraus, dass der Structured Mode aktiv ist. Falls Sie
versuchen Ihr Programm im Reporting Mode auszuführen, dann werden Fehler durch
END-IF, END-READ und END-REPEAT
verursacht.
Gehen Sie wie unten beschrieben vor, falls der Reporting Mode gerade aktiv ist.
Vom Reporting Mode in den Structured Mode umschalten
Geben Sie das folgende Systemkommando in der Kommandozeile ein und drücken Sie EINGABE.
GLOBALS SM=ON
Oder:
Überschreiben Sie in der oberen rechten Ecke des Menüs Development
Functions die erste Position des Mode-Feldes (in
dem "Reporting" angezeigt wird) mit dem folgenden
Buchstaben und drücken Sie EINGABE:
S
Beispiel:
12:17:20 ***** NATURAL ***** 2012-07-17
User SAG - Development Functions - Library TUTORIAL
Mode Seporting
Work area empty
|
Sie können nun mit Ihrem ersten Programm beginnen: Hello World!