Die Standardgröße eines Message Buffer Pool für
TYPE=MSG wurde von 100 MB auf 1 MB geändert, da der größte Teil
des Speichers ungenutzt blieb. Ein Pool der Größe 1 MB kann bis zu 7000
Fehlermeldungen aufnehmen.
Weitere Informationen siehe Funktionsparameter SIZE - Größe des Message Buffer Pool in der Operations-Dokumentation.
Für den Einsatz mit Adabas for Mainframe ab Version 8.6 wurde
das READ BY
ISN-Statement um eine TO-Klausel erweitert, die
einen Endwert angibt, der an Adabas übergeben und dort ausgewertet wird.
Weitere Informationen siehe READ-Statement in der
Statements-Dokumentation.
Um eine Adabas-Datenbank der Version 8.6 zu wählen, können Sie
das Makro NTDB oder den Profil-Parameter DB
verwenden. Weitere Informationen über das Makro NTDB und den
Profil-Parameter DB finden Sie unter
DB - Datenbanktypen und
-optionen in der
Parameter-Referenz-Dokumentation.
Die neue Funktionalität kann bereits mit Adabas for Mainframes
Version 8.5 genutzt werden, sofern der Adabas zap AY854180 angewendet wurde.
Eine solche Datenbank muss außerdem mit dem Makro NTDB oder dem
Profil-Parameter DB als Typ
ADAV86
gekennzeichnet sein, um anzuzeigen, dass die neue Adabas 8.6-Funktionalität für
diese Datenbank verfügbar ist.
Wenn ein Parameter, der in einem Statement
INPUT USING
MAP, CALLNAT oder
PERFORM
(externe Subroutine) übergeben wird, nicht mit dem entsprechenden Parameter im
aufgerufenen Objekt übereinstimmt, wird ein Fehler ausgelöst, der die
Positionsnummer des fehlerhaften Parameters zeigt.
Da es nicht immer einfach ist, die Parametervariable nur anhand der Position zu identifizieren, wird in einigen Fehlermeldungen nun auch der Feldname angegeben.
Die Änderung betrifft die erste Einfügeposition (:1:) in Fehlermeldungen (NAT0936, NAT0937, NAT0938, NAT0648, NAT0965, NAT0966, NAT0969).
Anmerkung
Der Variablenname ist nur zur Kompilierzeit verfügbar. Wenn
er zur Laufzeit empfangen wird, dann wird der zusätzliche Feldname nicht
eingefügt. Es wird empfohlen, die Kompilierungsoption
PCHECK=ON
zu verwenden, um von dieser Verbesserung zu profitieren.
Beispiel:
CALLNAT 'SUBPGM' #P1 #P2 #P3 /* assume #P3 does not match to parameter 3 in SUBPGM
Old: NAT0936 Format/length conflict in parameter 3 (Subprogram SUBPGM/../../..)
New: NAT0936 Format/length conflict in parameter 3 (#P3) (Subprogram SUBPGM/../../..)
Die Generierung von Parametern in einem
CALL-Statement
ist jetzt präziser. Die empfangene Parameteradressenliste hat jetzt genau die
Form, die den im CALL-Statement angegebenen Parametern entspricht.
In früheren Natural-Versionen wurden die Parameteradressen früherer
CALL-Statements nicht immer korrekt gelöscht, wenn die Adressliste
für ein neues CALL-Statement generiert wurde. Dies konnte dazu
führen, dass nach den übergebenen Parametern zusätzliche Parameteradressfelder
gefunden wurden. Wenn ein aufgerufenes 3GL-Programm fehlerhaft ist und auf mehr
Parameter zugreift als in dem CALL-Statement angegeben, kann dies
nun zu Laufzeitfehlern jeglicher Art führen, die vor Natural 9.2.3 nicht
aufgetreten sind.
Wenn in einem CALL-Statement ab Natural-Version
9.2.3 ein Fehler auftritt, sollten Sie die in dem CALL-Statement
verwendeten Parameter überprüfen. Eine Nichtübereinstimmung der Parameter
zwischen dem aufrufenden Natural-Objekt und dem aufgerufenen 3GL-Programm ist
die häufigste Ursache für diesen Fehler. In diesem Fall müssen Sie das
Natural-Programm entsprechend anpassen.
- PARSE JSON
Das Statement
PARSE JSONermöglicht es, JSON-Dokumente innerhalb eines Natural-Programms zu parsen.Weitere Informationen siehe Abschnitt PARSE JSON im Kapitel Statements für den Internet- und JSON-XML-Zugriff im Leitfaden zur Programmierung und Kapitel PARSE JSON in der Statements-Dokumentation.
- Systemvariablen für JSON
Die folgenden Systemvariablen sind hinzugekommen. Sie stehen bei Verwendung des Statements
PARSE JSONzur Verfügung und gelten nur im Kontext der aktuellen Verarbeitungsschleife:
*PARSE-LEVEL (r)
*PARSE-INDEX (r)
*PARSE-TYPE (r)Weitere Informationen siehe Abschnitt Systemvariablen mit Bezug zu JSON in der Systemvariablen-Dokumentation.
Beim Systemkommando LASTMSG wird
jetzt hinter jeder Meldung das Datum und die Uhrzeit angezeigt, wann der
betreffende Fehler auftrat.
Zusätzliche Optionen:
| PF1 | (Help) | Hilfe aufrufen. |
| PF2 | (Clear) | Alle Meldungen löschen. |
| PF5 | (Info) | Ausführliche Informationen zum Fehler. |
Weitere Informationen siehe Systemkommando
LASTMSG in
der Natural Systemkommandos-Dokumentation.
Das Systemkommando SCAN setzt nun das
Scannen/Ersetzen auch dann fort, wenn für ein Objekt der Natural-Fehler NAT0886
(Storage overflow in extended buffer/Speicherüberlauf im erweiterten
Pufferspeicher) aufgetreten ist. Die Objekte, die aufgrund dieses Fehlers nicht
gescannt/ersetzt werden konnten, werden als übersprungene Objekte
("Skipped Objects") bezeichnet.
Weitere Informationen siehe Systemkommando
SCAN
in der Systemkommandos-Dokumentation.
Das Datenbereichsformat der Übertragungsoptionen wurde um den
Wert D erweitert, um Datenbereiche (Data Areas) in das
DEFINE DATA-Format zu konvertieren. Aufgrund der erweiterten
Parameterwerte muss das Profilverwaltungskommando
UPDATE ausgeführt werden, um die Änderungen im
Object Handler-Profil zu aktualisieren. Weitere Informationen finden Sie unter
dem erweiterten Datenbereichsformat der Option Transfer, das im Abschnitt
Übertragungsoptionen
unter Einstellungen
beschrieben ist. Weitere Informationen über das Profil im Dienstprogramm Object
Handler finden Sie im Kapitel
Profileinstellungen
(Profile Settings) in der Debugger und
Dienstprogramme (Utilities)-Dokumentation.
Die Anzeige der Lizenzinformationen wurde verbessert. Ein neues Untermenü zeigt die verfügbaren Produktlizenzen an.
Weitere Informationen siehe Natural-Lizenzinformationen im Kapitel Allgemeine SYSTP-Funktionen in der Debugger und Dienstprogramme (Utilities)-Dokumentation.
Beim Natural Buffer Pool (TYPE=NAT)
betrug der Standardwert für die Buffer-Größe bisher nur 256 KB. Dies könnte zu
dem Fehler NAT0777 Buffer pool full führen. Daher wurde
der Standardwert jetzt auf 2 MB erhöht.
Weitere Informationen siehe Funktionsparameter NATBUFFER - Buffer-Größe, Modus, Textblockgröße im Abschnitt Funktionsparameter des globalen Buffer Pools in der Operations-Dokumentation.
Die folgenden Natural-Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs)
sind in der System-Library SYSEXT
hinzugekommen oder geändert worden.
| API | Aufgabe | Verbesserung |
|---|---|---|
USR9206N |
Schreiben eines SMF-Datensatzes | Diese neue API schreibt einen z/OS
System Management Facility (SMF)-Datensatz in den SMF-Dataset. Der
SMF-Datensatz wird unabhängig davon geschrieben, ob die Anwendung derzeit im
Modus Task Control Block (TCB) oder im Modus Service Request Block (SRB) auf
einem zIIP läuft. Ein Wechsel zwischen den beiden Modi wird nicht durchgeführt.
Der Authorized Service Manager
( |
USR9207N |
Informationen über Zaps abrufen | Diese neue API liefert Informationen über installierte Zaps für Natural und abhängige Produkte. Außerdem kann eine Liste der installierten Produkte abgerufen werden, die Zaps haben können. |