Entire Output Management installieren

Dieser Abschnitt beschreibt die einzelnen Schritte, die Sie ausführen müssen, um Entire Output Management auf z/OS zu installieren.


Schritt 1: Lizenzdatei vorbereiten, konvertieren, assemblieren und verlinken

(Job I007, Steps 2801, 2802, 2804)

Sie müssen eine gültige Lizenzdatei für Entire Output Management installieren. Ausführliche Informationen zu Lizenzdateien und zur Produktlizenzierung finden Sie in der Natural for z/OS-Dokumentation unter Mainframe-Produktlizensierung.

  1. Kopieren Sie die Lizenzdatei vom Installationsmedium auf die Festplatte, oder übertragen Sie sie vom PC, wie in der Natural for z/OS-Dokumentation unter Mainframe-Produktlizensierung unter Lizenzdatei mittels FTP vom PC auf einen z/OS-Host übertragen beschrieben.

  2. Step 2801 - Prüfen Sie die Lizenzdatei NOMvrs.LICS. Dieser Job führt die Funktion CHECK der License Utility LICUTIL aus.

  3. Step 2802 - Konvertieren Sie die Lizenzdatei in einen Assembler-Quellcode. Dieser Job führt die Funktion MAKE der License Utility LICUTIL aus.

  4. Step 2804 - Assemblieren und verlinken Sie den Assembler-Quellcode, um das Lademodul NOMLIC zu generieren. Dieses Modul wird dann in Job I060 mit dem Nukleus verlinkt.

Die von der License Utility LICUTIL zur Verfügung gestellten Funktionen und Optionseinstellungen sind im Abschnitt Lizenzdienstprogramm LICUTIL benutzen in der Natural for z/OS-Dokumentation unter Mainframe-Produktlizensierung beschrieben.

Schritt 2: Laden Sie die Datendatei (nur bei Erstinstallation)

(Job I050, Step 2800)

Falls Sie eine Erstinstallation von Entire Output Management durchführen, benutzen Sie die Adabas Load Utility, um die Datei NOMvrs.SYSF zu laden. Die Datendatei enthält einige Beispiele und Initialisierungen.

Schritt 3: Laden Sie die Container-Datei

(Job I050, Step 2801)

Falls Sie mit Container-Dateien arbeiten, laden Sie eine oder mehrere Dateien, indem Sie NOMvrs.SYS2 mit NUMREC=0 benutzen.

Informationen zur Nutzung von Container-Dateien siehe Container-Dateien definieren in der Systemverwaltung-Dokumentation.

Schritt 4: Aktivieren Sie die Index-Komprimierung

In großen Umgebungen kann es nützlich sein, die Adabas-Index-Komprimierung für die Entire Output Management-Systemdateien zu aktivieren. Dadurch wird weniger Platz im Adabas-ASSO-Container benötigt, weil Entire Output Management mehrere ähnliche Deskriptoren benutzt, die sehr effizient komprimiert werden können.

Wenn Sie sich entschließen, diesen Schritt auszuführen, empfiehlt es sich, dies jetzt während der Installation zu tun. Sie können diesen Schritt, falls gewünscht, aber auch später ausführen.

Um die Adabas-Index-Komprimierung zu aktivieren, rufen Sie die Adabas Recorder Utility wie folgt auf:

ADAORD REORFASSO FILE=NOM-system-file-number INDEXCOMPRESSION=YES

Schritt 5: Löschen Sie die NOM Bibliotheken (nur bei Update Installation)

(Job I051, Step 2800)

Falls Entire Output Management bereits zuvor installiert worden ist, löschen Sie (per SCRATCH-Kommando) alle Objekte in den Bibliotheken SYSNOM, SYSNOMS, SYSNOMH1 und SYSNOMH2.

Schritt 6: Passen Sie die Parametermodule an und verlinken Sie die Jobs für Batch-Natural und Online-Natural

Die Monitore der System Automation Tools-Produktfamilie laufen als Natural Subtask. Weitere Informationen siehe Monitor-Standardwerte in der Systemverwaltung-Dokumentation und die Abschnitte Installing System Automation Tools und Starting a Server in der System Automation Tools-Dokumentation.

Bei 3GL-Programmen müssen NOMPUT, NOMADA und NOMCOMPR mit dem 3GL-Programm selbst verlinkt sein.

Zusätzlich zu den Angaben in der System Automation Tools Installation-Dokumentation müssen Sie folgende Anpassungen vornehmen:

  1. Passen Sie das Batch-Natural-Parametermodul an (Job I060)
    Fügen Sie in Ihrem Natural-Parametermodul folgende Parameter hinzu bzw. ändern Sie folgende Einstellungen:

    CSTATIC=(ESFCLOS,ESFOPEN,ESFPURG,
              ESFREAD,ESFROUT,ESFSTAT,ESFWRIT)
    Optional; nur nötig, wenn CA Spool installiert ist.

    Anmerkung
    Wenn Sie direkten Zugang zu TCP/IP-Druckern haben möchten, geben Sie in der CSTATIC-Liste das Modul ESMLPR an. Siehe Abschnitt Direktes Drucken via TCP/IP in der Konzepte-Dokumentation.

    NTLFILE 91,dbid,fnr Die Datenbankkennung und Dateinummer der aktiven Entire Output Management-Datendatei.

    Wenn Sie alle Daten in einer einzigen Entire Output Management-Datendatei vorhalten möchten, dann geben Sie dieselbe Datenbankkennung und Dateinummer wie bei NTLFILE 206 ein (siehe unten).

    NTLFILE 206,dbid,fnr Die Datenbankkennung und Dateinummer der Entire Output Management-Datendatei.
    NTLFILE 131,dbid,fnr Die Datenbankkennung und Dateinummer der System Automation Tools-Systemdatei (obligatorisch).
    NTSORT WRKSIZE=30,STORAGE=MAIN,EXT=OFF Angaben zum Sortierprogramm.

    Anmerkung
    Das Natural-Statement SORT kann optional ein externes Sortierprogramm aufrufen. In diesem Fall muss EXT=ON angegeben werden. Weitere Informationen siehe External Sort Programs in der Natural Operations-Dokumentation.

    RUNSIZE=64 Erforderlich für die korrekte Ausführung des Entire Output Management-Monitors.
  2. Verlinken Sie das Natural-Batch-Modul (Job I060)

    z/OS:

    Nehmen Sie den Linkjob, der in der System Automation Tools Installation-Dokumentation beschrieben ist, und passen Sie folgende Bibliotheken für die Verlinkung an:

    //NOMLIB DD DISP=SHR,DSN=SAGLIB.NOMvrs.LOAD Mitgelieferte Entire Output Management Load Bibliothek.
    //CMALIB DD DISP=SHR,DSN=CMASPOOL.LOAD Mitgelieferte CA Spool-Bibliothek (optional).
    INCLUDE NOMLIB(NOMCOMPR) Komprimierung.
    INCLUDE NOMLIB(NOMPUT) Installation des Natural Advanced Facilities-Druckertyps "NOM".
    INCLUDE NOMLIB(NOMADA)
    INCLUDE NOMLIB(NATAM12) Installation des Natural-Druckertyps "NOM".
    INCLUDE CMALIB(AESFPRIV) Optional. Nur, wenn CA Spool installiert ist.
  3. Passen Sie das Online-Natural-Parametermodul an (Job I080)
    Fügen Sie in Ihrem Natural-Parametermodul folgende Parameter hinzu bzw. ändern Sie folgende Einstellungen:

    NTLFILE 91,dbid,fnr Die Datenbankkennung und Dateinummer der aktiven Entire Output Management-Datendatei.

    Wenn Sie alle Daten in einer einzigen Entire Output Management-Datendatei vorhalten möchten, dann geben Sie dieselbe Datenbankkennung und Dateinummer der Entire Output Management-Datendatei wie bei NTLFILE 206 ein (siehe unten).

    NTLFILE 206,dbid,fnr Die Datenbankkennung und Dateinummer der Entire Output Management-Datendatei.
    NTLFILE 131,dbid,fnr Die Datenbankkennung und Dateinummer der System Automation Tools-Systemdatei (obligatorisch).
    NTSORT WRKSIZE=30,STORAGE=MAIN,EXT=OFF Angaben zum Sortierprogramm.

    Anmerkung
    Das Natural-Statement SORT kann optional ein externes Sortierprogramm aufrufen. In diesem Fall muss EXT=ON angegeben werden. Weitere Informationen siehe External Sort Program in der Natural Operations-Dokumentation.

  4. Verlinken Sie das Online-Natural-Modul (Job I080)
    Verwenden Sie den Linkjob, der in der System Automation Tools Installation-Dokumentation beschrieben ist, und führen Sie folgende Anpassungen durch:

    z/OS:

    • Verwenden Sie den Linkjob, der in der System Automation Tools Installation-Dokumentation beschrieben ist, und passen Sie folgende Bibliotheken für die Verlinkung an:

      //NOMLIB DD DISP=SHR,DSN=SAGLIB.NOM vrs.LOAD Mitgelieferte Entire Output Management-Lade-Bibliothek.
      INCLUDE NOMLIB(NOMCOMPR) Komprimierung.
      INCLUDE NOMLIB(NOMPUT) Installation des Natural Advanced Facilities-Druckertyps "NOM".
      INCLUDE NOMLIB(NOMADA)
      INCLUDE NOMLIB(NATAM12) Zugriffsmethode AM=NOM.

Zusätzliche Schritte

Wenn Sie aus Natural direkt nach Entire Output Management drucken möchten (ohne Spool-System), sind zusätzliche Schritte nötig. Siehe Abschnitt Direktes Drucken aus Natural nach Entire Output Management.

Wenn Sie aus Natural Advanced Facilities direkt nach Entire Output Management drucken möchten, sind zusätzliche Schritte nötig. Siehe Abschnitt Verwendung von NOMPUT.

Schritt 7: Laden Sie die INPL-Datei

(Job I061, Step 2800)

Laden Sie die INPL-Datei. Folgende Bibliotheken werden geladen:

Bibliothek Datei Beschreibung
SYSNOM FNAT Entire Output Management-Anwendung.
SYSNOMH1 FNAT Entire Output Management-Hilfe-System (englisch).
SYSNOMH2 FNAT Entire Output Management-Hilfe-System (deutsch).
SYSNOMS FNAT JCL-Gerüstbeispiele und Beispiele für Trennblätter.