Funktionen im Menü 'Edit Map'

Dieser Abschnitt beschreibt die Funktionen, die im Menü Edit Map vorhanden sind:


Feld- und Variablen-Definitionen bearbeiten — Funktion "Field and Variable Definitions"

Mit dieser Funktion können Sie alle Maskenfelder, Parameter und lokalen Variablen, die von der Maske ("Map") benutzt werden, anzeigen und bearbeiten.

Die Funktion Field and Variable Definitions ist äquivalent zum Zeilenkommando ..E, das Sie im Editierbereich des Masken-Editors eingeben können (siehe auch Zeilenkommandos in Maske bearbeiten — Funktion "Edit Map").

Nach Aufrufen der Funktion Field and Variable Definitions erscheint der Bildschirm Field and Variable Definitions - Summary. Dort werden zu jedem Maskenfeld folgende Informationen angezeigt:

Spalte Erläuterung
Name Feldname.
Mod
Feld-Modus (Feldtyp):
   
D Datenbereichsfeld.

Das Feld ist von einer Global Data Area (GDA), Local Data Area (LDA) oder Parameter Data Area (PDA).

   
S Systemvariable.
   
U Benutzerfeld.
   
V View-(DDM)-Feld.
   
leer Nicht definiertes Feld.
Format Natural-Datenformat und -Länge des Feldes.
Ar Das Feld ist ein Array, wenn ein A eingegeben wird; andernfalls ist diese Spalte leer.
Ru Anzahl der beigefügten Verarbeitungsregeln.
Lin Zeilenposition.
Col Spaltenposition.

Im Bildschirm Field and Variable Definitions - Summary stehen Ihnen folgende Zeilenkommandos und PF-Tasten zur Verfügung:

Spalte/PF-Taste Erläuterung
A Ein Array definieren.
D Ein Feld löschen.
E Bearbeitet ein Feld.
Prr Eine Verarbeitungsregel bearbeiten.
- - An den Anfang des Bildschirms springen.
. Bildschirm verlassen.
PF9 Aufruf des Fensters PARAMETER DEFINITIONS. Dort können Sie Parameter, die nicht als Maskenfelder im Editierbereich des Masken-Editors erscheinen, aber dennoch mit der Maske ("Map") als Attribut-Kontrollvariablen, Startwerte oder Hilfe-Parameter verknüpft sind, anzeigen, hinzufügen oder ändern.
PF10 Aufruf des Fensters LOCAL DATA DEFINITIONS. Dort können Sie lokale Variablen, die zur Übergabe von Werten von einer Verarbeitungsregel an eine andere benutzt werden können, anzeigen, hinzufügen oder ändern.

Im Fenster PARAMETER DEFINITIONS bzw. LOCAL DATA DEFINITIONS stehen Ihnen folgende Kommandos zur Verfügung:

Kommando Erläuterung
A Ein Array definieren.
D Eine Variable löschen.

Anmerkung:
Das Kommando D löscht einen Parameter nicht, wenn dieser Parameter noch bei einem Maskenfeld als Attribut-Kontrollvariablen, Startwerte oder Hilfe-Parameter angewendet wird.

- - An den Anfang des Fensters springen.
. Fenster verlassen.

Maske editieren — Funktion "Edit Map"

Ruft den Bildschirm auf, in dem Sie eine vorhandene Masken-Definition oder Hilfe-Masken-Definition bearbeiten können.

Bei einer Masken-Definition erfolgt die Editor-Sitzung im Split-Screen-Modus, bei einer Hilfe-Masken-Definition im Vollbild-Modus.

Feldumrahmungen editieren — Funktion "Outline Editor"

Anmerkung:
Die Menü-Funktion Outline Editor wird nur dann im Edit Map-Menü angezeigt, wenn Ihr Terminal oder Ihre Terminal-Emulation das Anzeigen von Feldumrahmungen gestattet.

Diese Funktion ruft den Outline Editor auf, mit dem Sie Umrahmungen für Maskenfelder erstellen können.

Die mit dem Outline Editor erstellten Umrahmungen werden als BX-Parameter im Quellcode der Map abgelegt. Sie können mit der Funktion zur erweiterten Feldbearbeitung (siehe entsprechenden Abschnitt) bearbeitet werden.

Siehe auch Feldumrahmungen erstellen — mit dem Outline-Editor.

Neue Maske erstellen — Funktion "Initialize New Map"

Diese Funktion kann nur dann ausgeführt werden, wenn in der Natural-Systemdatei kein Objekt mit demselben Namen gespeichert ist.

Siehe auch Maske erstellen — Funktion "Initialize New Map"

Neue Hilfe-Maske erstellen — Funktion "Initialize a New Help Map"

Diese Funktion sollten Sie zum Erstellen einer Hilfe-Maske benutzen, denn sie bietet Ihnen maximale Flexibilität bei der Eingabe und Bearbeitung von Text (führende Leerzeichen müssen eingegeben werden). Außerdem bietet sie Prüffunktionen, die sicherstellen, dass eine gültige Hilfe-Masken erstellt wird.

Die Funktion kann nur dann ausgeführt werden, wenn in der Natural-Systemdatei kein Source-Objekt und kein katalogisiertes Objekt mit demselben Namen vorhanden ist.

Eine Hilfe-Maske wird als "Help Map" gespeichert und kann mit dem Parameter HE in der Masken-Definition referenziert werden. (Hilfe-Masken sind im Prinzip "Maps" wie andere Masken-Typen, aber wenn sie als Hilfe zugewiesen werden, werden zusätzliche Prüfungen vorgenommen, um ihre Verwendbarkeit für Hilfe-Zwecke zu gewährleisten.)

Beim Erstellen oder Bearbeiten einer Hilfe-Maske können Sie in den Map-Einstellungen angeben, an welcher Stelle des Bildschirms die Hilfe-Maske zur Ausführungszeit erscheinen soll.

Siehe auch Maske erstellen — Funktion "Initialize New Map".

Profile und Geräte pflegen— Funktion "Maintenance of Profiles & Devices"

In dieser Funktion können Sie folgende Profile anlegen, ändern oder löschen.

  • Sitzungsprofil
    Dient dazu, Standard-Maskeneinstellungen zuzuweisen, die beim Erstellen einer Maske oder einer Hilfe-Maske verwendet werden sollen.

  • Maskenprofil
    Dient dazu, die Maskeneinstellungen zu definieren, die beim Erstellen und beim Ausführen einer Masken-Definition gelten sollen.

  • Geräteprofil
    Definiert die Standard-Eigenschaften und -Einstellungen für ein Gerät. Dieses Profil kann verwendet werden, um die Kompatibilität zwischen der Masken-Definition und dem zu verwendenden Gerät sicherzustellen.

Siehe auch Device Check (Geräteprüfung) in Kontext-Einstellungen im Abschnitt Maske erstellen — Funktion "Initialize New Map".

Maske speichern — Funktion "Save Map"

Die Funktion speichert die Masken-Definition als Source-Objekt in der aktuellen Natural-Library in der aktuellen Systemdatei.

Maske testen — Funktion "Test Map"

Die Funktion teste die aktuelle Masken-Definition um sicherzustellen, dass sie erfolgreich ausgeführt werden kann. Dazu gehört auch die Prüfung aller Verarbeitungsregeln (einschließlich Predict-Regeln) und der zugehörigen Hilfe-Funktionen.

Beim Testen der Maske werden alle zusätzlich erstellten Maskenparameter mit dem Ausgangswert 1 vorbelegt.

Maske speichern und katalogisieren — Funktion "Stow Map"

Die Funktion speichert die Masken-Definition als Source-Objekt und als katalogisiertes Objekt in der aktuellen Natural-Library in der aktuellen Systemdatei.

Hilfe zum Masken-Editor aufrufen — Funktion "Help"

Die Hilfe-Funktion des Masken-Editors bietet themenspezifische und feldspezifische Informationen zu den Funktionen, die im Masken-Editor zur Verfügung stehen.

Beginn der AnweisungslisteUm die themenspezifische Hilfe des Masken-Editors aufzurufen:

  1. Im Menü Edit Map: Drücken Sie PF1.

    Oder:
    In der Kommandozeile des Menüs Edit Map: Geben Sie ein Fragezeichen (?) ein.

    Das Hauptmenü Help Main Menu erscheint.

  2. Im Feld Select chapter: Geben Sie die Ziffer oder den Buchstaben ein, der dem benötigten Hilfethema entspricht, und drücken Sie Enter.

    Es erscheint ein Hilfe-Bildschirm zum gewählten Thema oder es erscheint ein Untermenü mit weiteren Hilfe-Themen, das Ihnen hilft, die Suche weiter einzugrenzen.

Zusätzlich zur Themen-Hilfe bietet der Masken-Editor Ihnen spezifische Informationen zu jedem Eingabefeld auf den einzelnen Bildschirmen des Masken-Editors.

Beginn der AnweisungslisteUm die Feld-Hilfe aufzurufen:

  • Platzieren Sie den Cursor in das Feld, zu dem Sie Hilfe benötigen, und drücken Sie PF1.

    Oder:
    Geben Sie in dem Feld, zu dem Sie Hilfe benötigen, ein Fragezeichen (?) ein und drücken Sie Enter.

    Es erscheint ein Bildschirm mit entsprechenden Hilfe-Informationen oder ein Auswahlfenster, aus dem Sie einen gültigen Eingabewert auswählen können.