Installation des Natural Web I/O Interface Server CICS Adapter unter z/OS

Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie die CICS-Verbindung für einen Natural Web I/O Interface Server installieren, der unter z/OS im Batch-Modus ausgeführt wird.

Die folgenden Themen werden behandelt:


Voraussetzungen für den CICS Adapter

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Voraussetzungen.

Installationsvorgang

Um den Natural Web I/O Interface Server CICS Adapter zu installieren, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen:

Schritt 1: CICS anpassen

(Job I005, Steps 9405, 9406, 9410, 9411)

Die Natural Web I/O Interface Server-Ladebibliothek muss in der CICS DFHRPL-Verkettung definiert werden.

Die CICS TCP/IP-Umgebung kann mit dem Konfigurationsmakro EZACICD im Konfigurations-Dataset EZACONFG oder der Konfigurationstransaktion EZAC angepasst werden. In dieser Anleitung wird die Verwendung der Transaktion EZAC beschrieben.

Passen Sie den Standard-Listener CSKL der CICS-Socket-Schnittstelle mit der CICS-Transaktion EZAC,ALTER,LISTENER an und definieren Sie auf dem zweiten Bildschirm NATUXRFE im SECEXIT.

Für die Impersonierung mit Passphrasen ist ein erweiterter Listener erforderlich. Passen Sie einen vorhandenen erweiterten Listener an oder definieren Sie einen neuen mit der CICS-Transaktion EZAC,DEFINE,LISTENER mit TRANID CSEL (oder einem anderen Namen Ihrer Wahl) und FORMAT ENHANCED. Passen Sie diesen erweiterten Listener an, indem Sie die Einstellungen auf dem zweiten Bildschirm wie folgt ändern:

CSTRANid ===> NRFE CSSTTYPe ===> KC CSDELAY
===> 000000 MSGLENgth ===> 000 PEEKDATa ===> NO MSGFORMat ===>
EBCDIC USEREXIT ===> NATUXRFE GETTID ===> NO USERID ===>

Die Definition von SECEXIT=NATUXRFE ist obligatorisch, wenn ein erweiterter Listener verwendet wird oder wenn der Natural Web I/O Interface Server mit Impersonierung (Parameter SECURITY_MODE) gestartet wird.

Starten Sie den Listener mit der CICS-Transaktion EZAO.

Geben Sie AF=INET6 an, wenn IPv6 (Internet Protocol Version 6) verwendet werden soll.

Anmerkung
Die Verwendung von IPv6 ist nur bei Natural Web I/O Interface Server-Version 8.3.2 oder höher möglich.

Die folgenden CICS-Ressourcendefinitionen sind erforderlich:

  1. Definieren Sie die CICS-Transaktion für das Remote-Frontend. Dieser Transaktionsname ist ein beliebiger Name, der im Natural Web I/O Interface-Konfigurationsparameter RFE_CICS_TA_NAME definiert werden muss. In diesem Dokument wird der Transaktionsname NRFE verwendet.

    DEFINE TRANSACTION(NRFE)
    GROUP(NWOgroup) PROGRAM(NATCNRFE) TWASIZE(128)
    RESART(NO) TASKDATAKEY(USER) TASKDATALOC(ANY)
  2. Definieren Sie die Programme NATCNRFE, NATLRGWO und NATUXRFE.

    Define the program NATUXRFE.

    DEFINE PROGRAM(NATCNRFE)
    GROUP(NWOgroup) LANGUAGE(C) DATALOCATION(ANY)
    EXECKEY(USER)
    DEFINE PROGRAM(NATLRGWO)
    GROUP(NWOgroup) LANGUAGE(C) DATALOCATION(ANY)
    EXECKEY(USER)
    DEFINE PROGRAM(NATUXRFE)
    GROUP(NWOgroup) LANGUAGE(LE370) DATALOCATION(ANY)
    EXECKEY(CICS)

    NATUXRFE muss mit EXECKEY(CICS) definiert werden, da die Transaktion CSKL mit TASKDATAKEY(CICS) definiert ist und das Programm NATUXRFE Teil der von CSKL initiierten Aufrufkette ist. Dies gilt auch, wenn eine andere mit TASKDATAKEY(CICS) definierte Transaktion zum Aufruf von NATUXRFE verwendet wird.

    Wenn Sie die CICS Open Transaction Environment (OTE) verwenden, müssen Sie außerdem die folgenden Parameter für NATCNRFE und NATUXRFE setzen:

    API(OPENAPI) CONCURRENCY(THREADSAFE)

    Dies ist beispielsweise erforderlich, wenn der Parameter OTE=YES für das Konfigurationsmakro EZACICD mit TYPE=CICS für die CICS-Region gesetzt ist oder wenn der Parameter mit der Transaktion EZAC,ALTER,CICS gesetzt ist.

    Die Werte von API, CONCURRENCY und EXECKEY für NATCNRFE müssen mit denen für den umgebungsabhängigen Nukleus von Natural übereinstimmen, da Natural von NATCNRFE unter Verwendung von Standard-Linkage-Konventionen (direkte Verzweigung mit einer BASR-Anweisung) anstelle eines EXEC CICS LINK-Kommandos aufgerufen wird.

    Die Programmdefinition von NATLRGWO muss für CICS OTE nicht angepasst werden.

  3. Für den Db2-Zugriff muss ein Db2-Plan-Name definiert werden. Wenn Sie in der Ressourcendefinition DB2CONN keinen Db2-Plan-Namen für Pool-Threads angegeben haben, müssen die in RFE_CICS_TA_NAME angegebene Transaktion und der zugehörige Db2-Plan-Name mit einer DB2TRAN- und/oder DB2ENTRY-Ressourcendefinition für CICS definiert werden.

    Anmerkung
    Die dynamische Planauswahl, die von der Natural for Db2-Schnittstelle bereitgestellt wird, darf nicht verwendet werden.

  4. Für den Db2-Zugriff muss die Autorisierungskennung (IDD), unter der die NWO-CICS-Transaktion auf Db2 zugreift, über die erforderlichen Berechtigungen für den Db2-Zugriff verfügen. Die zu verwendende Autorisierungskennung wird in der Ressourcendefinition DB2ENTRY angegeben. Wenn Sie die Option USERID wählen, wird die Benutzerkennung des CICS-Systems verwendet, da die NWO-CICS-Transaktionen unter der Benutzerkennung des CICS-Systems ausgeführt werden.

Die Beispiel-JCL mit den folgenden Members definiert alle erforderlichen CICS-Einträge:

NWOCONF

Schritt 2: Member für CICS-Server erstellen

Job I009, Step 9411, Member NWOCONFC für CICS-Server erstellen

Schritt 3: Objektmodule in die NWO-Ladebibliotek einbinden

(Job I054, Step 8420)

Die NWO-Objektmodule müssen mit den erforderlichen Laufzeiterweiterungen Ihrer CICS-Installationen zu ausführbaren Lademodulen verlinkt werden.

Siehe Beispieljob NWOI054 im Dataset NWOvrs.JOBS.

Schritt 4: Startprozedur erstellen

Job I200, Step 9416, Startprozedur für CICS-Server erstellen

Schritt 5: Natural Web I/O Interface Server anpassen

Um die Natural-Sitzungen des Natural Web I/O Interface in CICS zu disponieren, müssen Sie die Konfigurationsdatei Ihres Natural Web I/O Interface Server anpassen, der unter z/OS im Batch-Modus läuft. Zu diesem Zweck stehen zwei Beispiel-JCL-Members (NWOI009C und NWOCONFC) zur Verfügung.

Siehe Konfigurieren des Natural Web I/O Interface Server CICS Adapter und Konfigurieren des Natural Web I/O Interface Server.