In diesem Dokument wird beschrieben, wie der Natural Subprogram Server auf z/OS installiert wird.
Dieses Dokument behandelt die folgenden Themen:
Die derzeit gültige Version von Natural für z/OS muss installiert sein. Weitere Informationen finden Sie unter https://empower.softwareag.com/.
Anmerkung
Alle anwenderseitig erstellten Exits, die nicht in Natural geschrieben wurden
und in einer Subprogram Server-Umgebung verwendet werden, müssen eintrittsinvariant
(reentrant) und threadsicher sein (d. h. in einer Multitasking-Umgebung
lauffähig).
Die Natural Subprogram Server Version 1.1.1 ist kompatibel mit Natural for z/OS Version 9.2.5 oder höher.
Um die Entstehung von Endlosschleifen in Benutzerprogrammen zu verhindern, die unter dem Natural
Subprogram Server ausgeführt werden, müssen Sie einen angemessenen Wert für den
Natural-Profilparameter MT (Maximale CPU-Zeit) angeben.
Der Installationsdatenträger enthält die in der folgenden Liste aufgeführten Datasets. Reihenfolge der Datasets und Anzahl der benötigten Bibliotheksblöcke siehe Angaben im Product Delivery Report, der dem Installationsdatenträger beiliegt.
| Dataset-Name | Inhalt |
|---|---|
NPIvrs.OBJS |
Enthält die Objektmodule des Natural Subprogram Server. |
NPIvrs.JOBS |
Beispiel für Installationsjobs. |
In diesem Dokument steht die Notation vrs in dem Dataset-Namen für die
jeweilige Produktversion (siehe auch Version im Glossar).
Die aktuell gültigen Versionen finden Sie unter https://empower.softwareag.com/.
Die Installation des Natural Subprogram Server auf z/OS wird in den folgenden Schritten beschrieben:
Schritt 3: Objektmodule in die Natural Subprogram Server-Ladebibliothek verlinken
Schritt 4: Frontend-Modul für den Natural NPI Server erstellen
Schritt 6: Die NPI Clients müssen in Natural Security definiert werden
Schritt 7: Die NPI-Clients müssen beim Server-Host definiert werden
(Job I007, Step 9101)
Sie müssen eine gültige Natural API Server-Lizenzdatei installieren. Weitere Informationen zur Lizenzdatei und zur Produktlizenzierung finden Sie unter Mainframe-Produktlizenzierung.
Kopieren Sie die Lizenzdatei vom mitgelieferten Installationsdatenträger auf die Festplatte oder übertragen Sie sie vom PC, wie unter Mainframe-Produktlizenzierung > Lizenzdatei mittels FTP vom PC auf einen z/OS-Host übertragen.
Überprüfen Sie die Lizenzdatei:
| Step 9101 | Überprüfen Sie die Lizenzdatei NPIvrs.LICS. Dieser Job führt
die Funktion CHECK des Lizenzdienstprogramms LICUTIL
aus.
|
Die von LICUTIL bereitgestellten Funktionen und Optionseinstellungen sind beschrieben unter Mainframe-Produktlizenzierung > Lizenzdienstprogramm LICUTIL benutzen.
(Job I009, Step 9110)
Schritt 9110 erstellt ein NPICONFG-Beispiel für den Natural Subprogram
Server.
Die folgenden Parameter der Konfigurationsdatei müssen definiert werden. Bei den übrigen Parametern können die Standardwerte verwendet werden:
FRONTEND_NAME
|
Gibt den Namen des in Schritt 3 generierten Natural Subprogram Server-Frontend-Moduls an. |
PORT_NUMBER
|
Gibt die TCP/IP-Portnummer an, über die eine Verbindung zum Server hergestellt werden kann. |
Weitere Informationen zu den Parametern finden Sie unter Natural API Server > Natural Subprogram Server auf z/OS > Konfiguration > Konfigurationsparameter.
(Job I058, Step 9120)
Die Natural Subprogram Server-Objektmodule müssen zusammen mit den erforderlichen Laufzeiterweiterungen Ihrer Batch-Installationen zu ausführbaren Lademodulen verlinkt werden.
Siehe Beispieljob NPI058 im Dataset NPIvrs.JOBS.
(Job I060, Steps 9110, 9120, 9130)
Job I060, Step 9110: Starten Sie das Batch-Programm IEBUPDATE und
speichern Sie das Parametermodul NPIPARM.
Job I060, Step 9120: Assemblieren und verlinken Sie das Parametermodul
NPIPARM.
Job I060, Step 9130: Verlinken Sie das Natural-Frontend-Modul.
Anmerkungen:
ATRRCSS aus SYS1.CSSLIB
eingebunden wird, um die Verwendung der Funktionen SYNCPOINT bzw.
ROLLBACK zu ermöglichen.
(Job I200, Step 9115)
Die Beschreibung befindet sich im Abschnitt Konfiguration. Siehe dort das Beispiel-Member
NPISTART im Dataset NPIvrs.JOBS.
Beispiel:
// PROC SRV=SAGNPI //NDV EXEC PGM=NATRNPI, // REGION=4000K,TIME=1440,PARM='POSIX(ON),TRAP(ON,NOSPIE)/&SRV' //STEPLIB DD DISP=SHR,DSN=NPIvrs.LOAD // DD DISP=SHR,DSN=SAGLIB.SMALOAD //CEEDUMP DD SYSOUT=X //CMPRINT DD SYSOUT=X //STGCONFG DD DISP=SHR, // DSN=NPI.CONFIG(&SRV) //STGTRACE DD SYSOUT=X //STGSTDO DD SYSOUT=X //STGSTDE DD SYSOUT=X
Anmerkung
Das Natural Subprogram Server-Konto muss in den z/OS Linux System Services
(OE-Segment) definiert sein. Ist das Server-Konto nicht definiert, beendet der Server
den Vorgang mit den Systemmeldungen U4093 und CEE5101C in
der Trace-Datei.
Falls Natural Security (NSC) installiert ist:
Die zu Beginn gültige Benutzerkennung (ID) des Natural Subprogram Server
(Standardkennung ist SYSTEM) muss in Natural Security mit einer
gültigen Standardbibliothek definiert werden. Weitere Informationen siehe
Natural API Server > Natural Subprogram Server auf
z/OS > Konfiguration >
Konfigurationsparameter > INITIAL_USERID.
Jede Client-Benutzerkennung muss in Natural Security definiert werden.
Wenn die zu Beginn gültige Benutzerkennung nicht definiert ist, bricht die
Initialisierung des Natural Subprogram Server mit der Fehlermeldung
NAT0856 ab.
Wenn ein NPI-Client nicht definiert ist, gibt der Server einen NSC-Fehler zurück.
Wenn Sie den Natural Subprogram Server für die Verwendung eines externen Security-Systems konfigurieren (siehe Natural API Server > Natural Subprogram Server auf z/OS > Konfiguration > Konfigurationsparameter > SECURITY_MODE), müssen die NPI-Clients im externen Security-System definiert werden.