Dieses Dokument beschreibt die Schritte zur Installation von Natural Security (Produktcode NSC) unter z/OS.
Informationen zu den Funktionen von Natural Security finden Sie in der Natural Security-Dokumentation.
In diesem Dokument steht die Notation vrs oder
vr für die jeweilige Produktversion (siehe auch
Version im
Glossar).
Siehe Allgemeine Voraussetzungen und Systemunterstützung und Übersicht über den Installationsvorgang.
Zusätzlich zu den oben genannten Voraussetzungen muss die folgende Software installiert sein, um Natural Security in einer heterogenen Umgebung einsetzen zu können:
Entire Net-Work
Natural Security for z/OS
Die folgende Software muss bei Bedarf installiert werden:
Natural Security for Linux
Natural Security for Windows
Weitere Informationen finden Sie in der Natural Security auf mehreren Plattformen verwenden in der Natural Security-Dokumentation.
Der Installationsdatenträger enthält die folgenden Datasets, die für die Produktinstallation erforderlich sind:
| Dataset-Name | Inhalt |
|---|---|
NSCvrs.SYSL |
Natural Security-Protokolldatei |
NSCvrs.INPL |
Natural-Objekte |
NSCvrs.VINI
|
Natural Security FDIC-Initialisierungsdatei für
VSAM-Systemdateien
|
Kopieren Sie die Datasets in Ihre Umgebung, wie unter Datasets auf eine z/OS-Platte kopieren im Kapitel Natural auf z/OS installieren beschrieben.
Beispiel-Installationsjobs sind im Dataset
NATvrs.JOBS enthalten. Ihre Namen beginnen mit
dem Produktcode. Der Dataset befindet sich auf dem Installationsdatenträger, der mit dem
Basisprodukt Natural geliefert wird.
Wenn Sie eine Natural Security-Installation wiederholen, werden nur die Natural-Objekte ersetzt. Die für SYSSEC und DBA definierten Natural Security-Daten werden nicht auf die nach der Erstinstallation definierten Werte zurückgesetzt. Sie können die Funktion des Natural-Dienstprogramms INPL verwenden, um die Daten zurückzusetzen.
Bevor Sie mit der Installation beginnen, sollten Sie unbedingt die Abschnitte im Kapitel Installationsverfahren und wichtige Natural-Funktionen unter z/OS lesen.
Der Installationsvorgang umfasst die nachfolgend beschriebenen Schritte.
Sie müssen eine Natural Security-Lizenzdatei installieren. Ausführliche Informationen über die Lizenzdatei und die Produktlizenzierung finden Sie im Dokument Mainframe-Produktlizenzierung.
Kopieren Sie die Lizenzdatei vom Installationsmedium auf die Festplatte oder übertragen Sie sie vom PC wie im Abschnitt Lizenzdatei mittels FTP vom PC auf einen z/OS-Host übertragen in Mainframe-Produktlizenzierung beschrieben.
Prüfen, konvertieren, assemblieren und verlinken Sie die Lizenzdatei:
| Step 9901 | Prüfen Sie die Lizenzdatei
NSCvrs.LICS. Dieser Job führt
die Funktion CHECK des Lizenzdienstprogramms LICUTIL aus.
|
| Step 9902 | Konvertieren Sie die Lizenzdatei in einen Assemler-Quellcode. Dieser Job führt die Funktion MAKE des Lizenzdienstprogramms LICUTIL aus. |
| Step 9904 | Assemblieren und verlinken Sie den Assembler-Quellcode,
um das Lademodul NSCLIC zu generieren. Dieses Modul wird dann
im Job I060 mit dem
Nukleus verlinkt (siehe unten).
|
Beschreibung der in LICUTIL verfügbaren Funktionen und Optionseinstellungen siehe Lizenzdienstprogramm LICUTIL benutzen in Mainframe-Produktlizenzierung.
| Warnung: Natural Security wird nur aktiviert, wenn Sie eine gültige Natural Security- Lizenzdatei installieren. Der Versuch, Natural Security ohne eine gültige Lizenzdatei zu aktivieren, führt zu Warnungen oder Fehlern beim Start der Sitzung. |
(Job I050, Step 9900)
Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie eine vorhandene Natural
FSEC-Systemdatei verwenden wollen.
Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie die FSEC-Systemdatei in ein
VSAM-Dateisystem laden wollen. Lesen Sie in diesem Fall das Kapitel Natural for VSAM auf z/OS
installieren. Informationen zu Einschränkungen bei der
Verwendung der FSEC-Systemdatei in einer VSAM-Umgebung finden Sie unter
Natural for VSAM mit Natural
Security in der
Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation.
Laden Sie die neue Natural FSEC-Systemdateidefinition:
Setzen Sie den SMA-Parameter (System Maintenance Aid)
NSC-FIRST-INSTALL auf Y (Ja). Dies ist die
Standardeinstellung.
Geben Sie die Datenbankkennung und die Dateinummer der Adabas-Datei an, in die
die FSEC-Systemdatei mit Hilfe des Adabas-Dienstprogramms ADALOD
geladen werden soll.
Darüber hinaus müssen Sie diese Datenbankkennung und Dateinummer im Natural-Parametermodul angeben, wie im Installationsschritt Natural-Parametermodul erstellen beschrieben.
Laden Sie mit dem Adabas-Dienstprogramms ADALOD die im Dataset
NATvrs.SYSF enthaltene
FSEC-Systemdateidefinition.
Der folgende Parameter des ADALOD-Dienstprogramms darf nicht geändert werden:
ISNREUSE=YES
(Job I050, Step 9901)
Dieser Schritt gilt nur, wenn Adabas installiert ist und wenn die Natural Security-Funktion Protokollieren von Verwaltungsfunktionen - Logging of Maintenance Functions (siehe Natural Security-Dokumentation) verwendet werden soll. Dieser Schritt erstellt die Protokolldatei (Log File), die von der Funktion verwendet werden soll.
Laden Sie die Protokolldatei mit Hilfe des Adabas-Dienstprogramms ADALOD. Die
Eingabe für ADALOD ist der Dataset
NSCvrs.SYSL.
(Job I050, Step 9902)
Dieser Schritt gilt nur, wenn Adabas installiert ist und wenn die Natural Security-Funktion (Anmelde- und Fehlerdaten in separaten Systemdateien speichern, siehe Natural Security-Dokumentation) verwendet werden soll. Er erzeugt die Anmelde- und Fehlerprotokollierungsdatei, die von der Funktion verwendet werden soll.
Laden Sie die Anmelde- und Fehlerprotokollierungsdatei mit Hilfe des
Adabas-Dienstprogramms ADALOD. Die Eingabe für ADALOD ist der Dataset
NATvrs.SYSF.
(Jobs I060, I080)
Geben Sie den folgenden Profilparameter in Ihrem Natural-Parametermodul an:
FSEC=(database-id,file-number)
wobei database-id und
file-number die Datenbankkennung und die
Dateinummer entweder der im Installationsschritt FSEC-Systemdatei-Definition
laden geladenen neuen FSEC-Systemdatei oder Ihrer bereits
existierenden FSEC-Systemdatei sind.
Der Profilparameter FSEC
ist in der Parameter-Referenz-Dokumentation beschrieben.
Wiederholen Sie Job I080 für alle Ihre TP-Monitore.
Assemblieren Sie Ihr Natural-Parametermodul und verlinken Sie es.
(Job I061, Step 0102 or Step 9905)
- Für die Migrationsinstallation (Schritt 0102):
Setzen Sie den System Maintenance Aid (SMA)-Parameter
NSC-FIRST-INSTALLaufN(Nein). Die Standardeinstellung istY(Ja).Laden Sie die für Natural Security spezifischen Natural-Objekte aus dem Dataset
NSCvrs.INPLmithilfe des Natural-Dienstprogramms INPL in die entsprechenden Natural-Bibliotheken in IhrerFNAT-Systemdatei.Anmerkung
Nach Erledigung dieses Schritts ist es nicht mehr möglich, Natural Security aus der Natural-Systemdatei zu entfernen. Um Natural Security aus der Systemdatei zu entfernen, müssten Sie den gesamten Inhalt der Systemdatei löschen und alle Natural-Komponenten neu installieren.- Für die Erstinstallation (Schritt 9905):
Setzen Sie den System Maintenance Aid (SMA)
NSC-FIRST-INSTALLaufY(Ja).Laden Sie die für Natural Security spezifischen Natural-Objekte mithilfe des Natural-Dienstprogramms INPL aus dem Dataset
NSCvrs.INPLin die entsprechenden Natural-Bibliotheken in IhrerFNAT-Systemdatei.Wenn Sie den Inhalt des Dataset
NSCvrs.INPLzum ersten Mal laden, werden in diesem Schritt die folgenden Sicherheitsprofile und Beziehungen erstellt:
Ein Bibliothekssicherheitsprofil mit der Bibliothekkennung
SYSSEC. Die Bibliothek ist personengeschützt ( aufYund aufNgesetzt).Ein Benutzersicherheitsprofil mit der Benutzerkennung
DBA, dem Benutzertyp Administrator und dem aufDBAgesetzten Passwort.Der Benutzer
DBAist mit der BibliothekSYSSECverlinkt (normaler Link, kein spezieller Link).
Natural Security ist betriebsbereit, wenn im Rahmen des Installationsverfahrens der Installationsschritt Neue Natural-Objekte laden (s.o.) erfolgreich abgeschlossen wurde.
Für die Erstinstallation gehen Sie vor wie im Kapitel Erste Schritte nach der Installation in der Natural Security-Dokumentation beschrieben. Wenn Sie ein Upgrade von einer früheren Natural Security-Version durchführen, können Sie die im vorliegenden Kapitel beschriebenen Schritte auslassen.