Dieses Kapitel enthält Informationen darüber, wie Sie Daten zur zIIP-Verarbeitung anzeigen und kontrollieren können.
Siehe auch Überwachung der Cache-Nutzung im Abschnitt Zwischenspeicherung (Caching) der Druck- und Arbeitsdateien.
Mit dem Natural-Systemkommando ZIIP können Sie feststellen, ob die aktuelle
Natural-Sitzung auf einem zIIP läuft, und die durch die zIIP-Aktivierung eingesparte
CPU-Zeit analysieren.
Das Kommando ZIIP zeigt die Anzahl der in Ihrer z/OS-Umgebung
verfügbaren GCPs und zIIPs, die verbrauchte CPU-Zeit und optional eine Liste der
Komponenten an, die SRB/TCB-Umschaltungen verursacht haben. Siehe die Beispielberichte und
Erläuterungen in Informationen zur zIIP-Verarbeitung und zIIP-Komponenten-Umschaltstatistik in der
Systemkommandos-Dokumentation.
Für die Batch-Verarbeitung können Sie auch den Schlüsselwort-Subparameter PRINT des Profilparameters
ZIIP setzen, um
zIIP-Verarbeitungsinformationen automatisch am Ende der Sitzung zu drucken.
Ein Bericht mit allgemeinen zIIP-Informationen und Komponenten-Umschaltstatistiken wird
auch gedruckt, wenn Ihre CICS- oder Com-plete-Umgebung heruntergefahren wird, je nachdem,
welche Version der Natural CICS-Schnittstelle bzw. Natural Com-plete/SMARTS-Schnittstelle
bei Ihnen installiert ist. Dieser Bericht ähnelt dem Bericht, der mit der Option PRINT des
Systemkommandos ZIIP erstellt wird.
Für eine CICS-Umgebung werden die erforderlichen Programmdefinitionen im Abschnitt Natural zIIP Shutdown Statistics in Installing Natural CICS Interface in der Installation for z/OS-Dokumentation beschrieben.
Für eine Com-plete-Umgebung werden die erforderlichen Definitionen im Abschnitt Natural zIIP Shutdown Statistics in Installing Natural Com-plete/SMARTS Interface in der Installation for z/OS-Dokumentation beschrieben.
Wenn Sie nicht wissen, wie viele zIIPs in Ihren z/OS-LPARs (logischen Partitionen) verfügbar sind, können Sie dies mit dem folgenden Operator-Kommando überprüfen:
D M=CPU
Das folgende Beispielergebnis dieses Kommandos zeigt, dass vier GCPs (00 bis
03) und ein zIIP (+I) in der aktuellen LPAR laufen und dass
ein zusätzlicher GCP (05) und ein zusätzlicher zIIP (-I) als
Ersatzprozessoren definiert sind.
D M=CPU IEE174I 12.39.09 DISPLAY M 781 PROCESSOR STATUS ID CPU SERIAL 00 + 0FA10E2098 01 + 0FA10E2098 02 + 0FA10E2098 03 + 0FA10E2098 04 +I 0FA10E2098 05 - 06 -I
Wenn Sie z/OS SDSF (System Display and Search Facility) unter TSO installiert haben,
können Sie das Kommando ENC verwenden, um Informationen über
alle WLM-Enklaven, die derzeit in Ihrer z/OS-Umgebung aktiv sind, und deren zIIP-Nutzung
zu erhalten.
Ausführliche Informationen finden Sie in der IBM-Literatur. Siehe SDSF Operation and Customization.
Beachten Sie, dass die CPU-Zeit in der SDSF-Anzeige "D A" nicht die tatsächlichen Werte anzeigt, wenn die Sitzung in einer WLM-Enklave läuft. Sie müssen den Wert der "ECPU Time" verwenden, um die richtige CPU-Auslastung Ihrer zIIP-aktivierten Natural-Sitzung zu ermitteln. Die folgenden Definitionen sind der IBM z/OS SDSF-Dokumentation entnommen:
"CPU Time" ist die CPU-Zeit (TCB + SRB) für den Adressraum, ohne NP-SRB/Enklave-Zeit.
"ECPU Time" ist die CPU-Zeit (TCB + SRB) für den Adressraum, zuzüglich jeglicher NP-SRB/Enklave-Zeit, d.h. die CPU, die seitens dieses Adressraums verwendet wird - die SDSF-Definition von "CPU Time".
Anmerkung
Com-plete UQ A und Natural ISPF dokumentieren nur die "CPU
Time", es ist kein "ECPU Time"-Wert verfügbar.
Sie können die SMF-Datensätze vom Typ 30 auswerten, um Statistiken über die zIIP-Verarbeitung pro Adressraum zu erhalten. Diese Datensätze enthalten mehrere Felder mit verschiedenen Job-Step-CPU-Zeitwerten wie TCB-, SRB-, WLM-Enklave- und zIIP-Zeiten.
Ausführliche Informationen finden Sie in der IBM-Literatur. Siehe z/OS MVS System Management Facilities (SMF).