Dieses Kapitel behandelt die Verwendung von Natural-Druck- und Arbeitsdateien (Print- und Work-Files) unter CICS.
Folgende Themen werden behandelt:
Die Natural CICS-Schnittstelle unterstützt Natural-Druck- und Arbeitsdateien in CICS entweder als Warteschlangen für transiente CICS-Daten oder als CICS-Zwischenspeicherwarteschlangen, sowohl für Hilfs- als auch für Hauptspeicher.
Um die Nutzung anzupassen, müssen Sie die folgenden Subparameter in den Profilparametern
PRINT und WORK setzen:
AM=CICS, TYPE=TD/AUX/MAIN, DEST=queuename
Weitere Informationen finden Sie unter den nachstehenden Links:
Beschreibung des Profilparameters WORK und wie Sie die oben genannten
Subparameterwerte setzen, siehe NTWORK-Parametermakro.
Beschreibung des Profilparameters PRINT und wie Sie die obigen Subparameterwerte
setzen, siehe NTPRINT-Parametermakro.
Die Unterstützung der Druckdateien durch die Natural CICS-Schnittstelle wurde zu Zwecken
der Nachverfolgung und Protokollierung bereitgestellt. Sie ist nicht für die Bearbeitung
von Reports gedacht. Insbesondere werden die Schlüsselwort-Subparameter
PRTY, CLASS, COPIES
usw. beim Statement DEFINE
PRINTER nicht verarbeitet.
CICS-Zwischenspeicher-Warteschlangen, sowohl Hilfs- als auch Hauptspeicher, für
CICS-Druck- und -Arbeitsdateien sind von konzeptbedingt RECFM=V-Dateien, die
für Ein- und Ausgaben zur Verfügung stehen.
Obwohl es in Natural unter CICS keine ausschließliche Kontrolle einer bestimmten
TS-Warteschlange durch eine Natural-Sitzung gibt, können Sie automatisch sitzungs- oder
terminalabhängige Druck- oder Arbeitsdateien anlegen, indem Sie die im Makro
NTCICSP mit dem Subparameter TERMVAR definierte Zeichenkette
(&TID ist der Standardwert) in den Subparameter DEST des
Profilparameters PRINT oder in den Subparameter DEST des
Profilparameters WORK
eingeben. Wenn eine solche Zeichenfolge im acht Zeichen langen
DEST-Subparameter gefunden wird, wird sie durch die tatsächliche
Terminalkennung ersetzt.
Wenn Sie in einer CICSplex-Umgebung arbeiten, müssen Natural-Druck- und Arbeitsdateien
im CICS-Zwischenspeicher in einer CICS-TST als TYPE=SHARED oder
TYPE=REMOTE definiert werden.
In Natural unter CICS kann auf NCI-System-Warteschlangen nicht zugegriffen werden.
(NCI-System-Warteschlangen sind TS-Warteschlangen mit einem im Subparameter TSKEY des Makros
NCMDIR definierten Präfix).
In der CICS-DCT muss eine CICS Transient Data Queue für eine Natural-CICS-Druck- und
Arbeitsdatei definiert werden. Bei indirekten Zielen (Destinations) werden die Attribute
der Basis-Destinationen weitergegeben. Insbesondere bestimmen die Attribute einer
Extra-Partition-Destination, wie RECFM oder TYPEFLE,
die Natural-Arbeitsdateiattribute.
Bei Intra-Partition-Destinationen ist RECFM=V voreingestellt und
sie sind sowohl für die Eingabe als auch für die Ausgabe verfügbar.
Transiente CICS-Daten bei Druck- und Arbeitsdateien sind gemeinsam genutzte Dateien ("Shared Files") in dem Sinne, dass mehr als eine Sitzung Ein-/Ausgabe-Operationen gegen eine solche Datei durchführen kann.