Dieser Natural-Profilparameter gibt an, welche Druckdateien (Printfiles) während der
Session benutzt werden sollen. Er entspricht dem Makro NTPRINT im
Natural-Parametermodul.
| Mögliche Werte | Siehe PRINT-Parameter-Syntax. | |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | Siehe Standardwerte der verschiedenen Schlüsselwort-Subparameter weiter unten. | |
| Dynamische Angabe | ja | Der Parameter PRINT kann nur dynamisch angegeben werden.
Im Natural-Parametermodul wird stattdessen das Makro
NTPRINT verwendet.
|
| Angabe innerhalb der Session | nein | |
Anmerkungen:
PRINTER kann als Synonym für
PRINT angegeben werden.
AM (siehe weiter unten) festgelegt.
AM=STD
definiert, können sie während der Session dynamisch durch ein Natural-Programm mittels des
DEFINE
PRINTER-Statements oder der
Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) USR2021 (in der Library
SYSEXT) zugewiesen werden.
Dieses Dokument behandelt folgende Themen:
Mit dem Parameter PRINT geben Sie zunächst eine oder mehrere
logische Druckdateinummern an, und danach mehrere Schlüsselwort-Subparameter, mit denen
Sie die Eigenschaften dieser Druckdateien festlegen:
| PRINT=((print-file-numbers),keyword-subparameter=value,...) |
Dabei ist:
Anmerkung
Der Profilparameter PRINT kann mehrmals (abgetrennt durch ein
Komma oder ein Leerzeichen) angegeben werden, um unterschiedliche Druckdatei-Definitionen
anzulegen.
PRINT=((2,12,18),AM=STD,DEST='PRINT**',OPEN=INITOBJ,CLOSE=CMD) PRINT=((1,3,6-11,15),AM=NAF) PRINT=((0),AM=STD,DEST=HARDCOPX)
PRINT=((2,12,18),AM=STD,DEST='PRINT**',OPEN=INITOBJ,CLOSE=CMD),PRINT=((0),AM=STD,DEST=HARDCOPX)
Mit einem Makro NTPRINT geben Sie zunächst eine oder mehrere
logische Druckdateinummern an, und danach mehrere Schlüsselwort-Subparameter, mit denen
Sie die Eigenschaften dieser Druckdateien festlegen:
NTPRINT (print-file-numbers),keyword-subparameter=value,...
Dabei ist:
Anmerkung
Das Makro NTPRINT kann mehrmals angegeben werden, um
unterschiedliche Druckdatei-Definitionen anzulegen.
NTPRINT (2,12,18),AM=STD,DEST='PRINT**',OPEN=INITOBJ,CLOSE=CMD
NTPRINT (1,3,6-11,15),AM=NAF
NTPRINT (0),AM=STD,DEST=HARDCOPX
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter stehen für alle Umgebungen zur Verfügung:
AM | DEST | OPEN | CLOSE | ROUTE | CP | SHIFT
Mit AM=value geben Sie den Typ der
Zugriffsmethode an, die verwendet werden soll.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
STD |
Sequenzielle Standard-Batch-Dateien (Batch, TSO). |
COMP |
Com-plete-Druckdateien. |
CICS |
Transiente CICS-Daten oder Zwischenspeicher. |
NAF |
Natural Advanced Facilities |
IMS |
IMS/TM-Destinations (Ziele). |
PC |
Entire Connection. |
USER |
Drittanbieter-Druck-Interface. |
SMARTS |
SMARTS-Druckdatei. |
ESS |
Entire System Server. |
NOM |
Entire Output Management.
Anmerkung |
OFF |
Ohne Zuweisung. Bei FAMSTD=OFF erfolgt keine automatische Zuweisung.
Anmerkung |
0 |
Ohne Zuweisung. Bei FAMSTD=OFF erfolgt die automatische Zuweisung. Dies
ist die Standard-Einstellung.
|
Anmerkungen:
AM=STD) zugewiesen, vorausgesetzt sie wurden in
der JCL vordefiniert. Siehe auch FAMSTD -
Überschreiben der
Arbeitsdatei-Zugriffsmethodenzuweisungen.
PRINT=OFF ist gleichbedeutend mit
PRINT=((1-31)),AM=OFF). Es hat keine Auswirkung auf Einstellungen der
Schlüsselwort-Subparameter. PRINT=((0),AM=xxx)
bzw. NTPRINT (0),AM=xxx bestimmt die
Hardcopy-Druck-Zugriffsmethode und ist gleichbedeutend mit dem Profilparameter
HCAM=xxx.
Mit CCHAR=value können Sie definieren, dass
hexadezimale Ausgabe-Steuerzeichen für die Druckdatei-Ein-/Ausgabe unverändert
durchgelassen werden.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
a1 or
(a1,a2,…)
|
Angegeben werden kann ein einzelnes Hexadezimalzeichen oder
eine Liste mit Hexadezimalzeichen in Klammern. Die Hexadezimalzeichen müssen im
Bereich x'01' bis x'3F' liegen. Anstelle eines
Hexadezimalzeichens ist auch ein Bereich von Hexadezimalzeichen zulässig.
Es gibt keinen Standardwert. |
OFF |
Mit CCHAR=OFF werden eventuelle frühere
CCHAR-Definitionen zurückgesetzt.
|
Anmerkungen:
x'01' bis x'3F' automatisch auf
'?' um. Es gibt jedoch Fälle, in denen bestimmte Steuerzeichen für
spezielle Zwecke benötigt werden.
NTTAB, NTTAB1 und
NTTABL im Konfigurationsmodul enthalten sind bzw. die durch den
entsprechenden dynamischen Profilparameter oder durch das entsprechende Makro im
Natural-Parametermodul definiert sind.
CCHAR=17
CCHAR=19-1B
CCHAR=(03-06,0A,1B,3A-3F)
DEST=value gibt die Destination (Ausgabemedium)
für den Ausdruck an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
| 1 - 8 Zeichen. | Ziel (Destination) für den Ausdruck
Anmerkung |
Die Bedeutung des Subparameters DEST ist abhängig von der
Zugriffsmethode:
| Zugriffsmethode | Bedeutung von DEST |
|---|---|
AM=STD |
DEST ist der logische Dataset-Name (DDNAME, LINK-Name,
DTF-Name).
Wenn das Ziel für mehrere Dateien gelten soll, müssen zwei Sterne
(**) für die Dateinummer angegeben werden. Diese werden für jede Druckdatei
durch die entsprechende logische Dateinummer ersetzt. Ein
Die Standard-Einstellung ist |
AM=CICS |
Für Druckdateien unter CICS gibt es keinen Standard-Wert. Hier ist der
Subparameter DEST zwingend erforderlich, d.h., dass
CICS-Druckdateien ohne gültige DEST-Angabe ignoriert
werden.
Das Natural CICS Interface unterstützt außerdem eine Variable (siehe
Parameter-Standardeinstellung |
AM=IMS |
Gibt die IMS/TM-Destination an. |
AM=PC |
Bei der Einstellung DEST=DUMMY werden alle Daten, die in diese
Druckdatei heruntergeladen werden, vollständig unterdrückt. Dies hat auch zur
Folge, dass keine Aufforderung zur Auswahl einer Datei erscheint. Andere Werte,
die DEST zugewiesen werden, haben keine
Auswirkung.
|
AnmerkungPRINT=((0),DEST=xxx) bzw. NTPRINT
(0),DEST=xxx definiert das Ziel (Destination) für
den Hardcopy-Ausdruck und ist gleichbedeutend mit dem Natural-Profilparameter HCDEST=xxx.
Mit OPEN=value bestimmen Sie den Zeitpunkt der
Datei-Öffnung:
| Wert | Die Datei wird geöffnet ... |
|---|---|
INIT |
für die Ausgabe bei der Initialisierung der Session. |
OBF |
gemäß der OPEN-Standard-Einstellung für
unterschiedliche Umgebungen (Batch, CICS, Com-plete, TSO).
|
OBJ |
wenn die Ausführung des ersten Objekts, das auf die Arbeitsdatei zugreift,
beginnt. Dies ist die allgemeine Standard-Einstellung, außer bei
AM=COMP und AM=IMS.
|
OBJ1 |
wenn die Ausführung des ersten Objekts auf Ebene 1, das auf die Datei zugreift, beginnt. Andernfalls wird sie geöffnet, wenn zum ersten Mal auf sie zugegriffen wird. |
ACC |
wenn zum ersten Mal durch ein Statement auf sie zugegriffen wird. Dies ist
die Standard-Einstellung bei AM=COMP und
AM=IMS.
|
INITOBF |
für die Ausgabe bei der Initialisierung der Session. Bei jeder
anschließenden erneuten Öffnung der Datei wird der
OPEN-Standard-Wert für unterschiedliche Umgebungen
(Batch, CICS, Com-plete, TSO) gesetzt.
|
INITOBJ |
für die Ausgabe bei der Initialisierung der Session. Jede anschließende erneute Öffnung der Datei wird durchgeführt, wenn die Ausführung des ersten Objekts, das auf die Arbeitsdatei zugreift, beginnt. |
INITOBJ1 |
wenn die Ausführung des ersten Objekts auf Ebene 1, das auf die Arbeitsdatei zugreift, beginnt. Andernfalls wird sie geöffnet, wenn zum ersten Mal auf sie zugegriffen wird. |
INITACC |
für die Ausgabe bei der Initialisierung der Session. Jede anschließende erneute Öffnung der Datei wird durchgeführt, wenn zum ersten Mal durch ein Statement auf sie zugegriffen wird. |
Mit CLOSE=value bestimmen Sie den Zeitpunkt der
Datei-Schließung:
| Wert | Die Datei wird geschlossen ... |
|---|---|
OBJ |
entweder wenn die Verarbeitung des Objekts, in dem zuerst auf die Datei
zugegriffen wurde, beendet ist oder wenn der Kommandomodus, NEXT-
oder MAINMENU-Modus erreicht ist.
|
CMD |
wenn der Kommandomodus, NEXT- oder MAINMENU-Modus
erreicht ist.
Dies ist die Standard-Einstellung bei |
FIN |
beim Session-Ende (Dies ist die Standard-Einstellung bei
AM=STD).
Anmerkung |
USER |
nur wenn die Datei offen ist und eine der folgenden Bedingungen zutrifft:
|
Mit ROUTE=value geben Sie an, ob die
Weiterleitung einer logischen Druckdatei gemäß den Angaben in der OUTPUT-Klausel des DEFINE PRINTER-Statements erfolgen soll.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
ON |
Die Druckdatei wird weitergeleitet. Die Ziel-Druckdatei kann jede
verfügbare Druckdatei außer PC sein.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF |
Es erfolgt keine Weiterleitung der Druckdatei. |
am |
Die Weiterleitung der Druckdatei erfolgt nur an Drucker mit angegebener
Zugriffsmethode (Access Method).
Als möglicher Wert kann jede gültige
Druckdatei-Zugriffsmethode verwendet werden (siehe Beschreibung des
Subparameters
|
Anmerkung
Druckdatei-Weiterleitung bedeutet, dass die Druckausgabe an jeden beliebigen freien
Drucker weitergeleitet werden kann, wenn der Name, der in der
OUTPUT-Klausel des DEFINE PRINTER-Statements definiert ist,
einen Druckdateiziel (Destination) bezeichnet, der durch einen logischen Drucker
definiert wird. Wird kein Drucker mit dem angegebenen Namen gefunden, kann die
Druckausgabe an einen beliebigen freien Drucker weitergeleitet werden.
CP=value definiert die Codepage für die
Druckausgabe.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
| 1 - 64 Zeichen. |
Der Name der gewünschten Codepage. Möglich ist eine beliebige Zeichenkette, sie muss jedoch mit einem der
Codepage-Parameter |
Anmerkungen:
CP keine Codepage angegeben wird, dann wird die aus der
Auswertung der Einstellung des Profilparameters CP resultierende Codepage verwendet.
CP=OFF) wird jeder für diesen Parameter gelieferte Wert
ignoriert.
CP und Natural-Profilparameter und Parameter-Makros in der
Unicode- und
Codepage-Unterstützung-Dokumentation.
SHIFT=value gibt an, ob die Druckdatensätze um
die Anzahl an Leerstellen nnn nach Rechts
verschoben werden sollen.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
0 oder 1 - 248 |
Die Druckdatensätze werden nach Rechts verschoben, und die angegebene Anzahl Leerzeichen wird, beginnend mit Spalte 1, vor dem Datensatz eingefügt. |
0 |
Die Druckdatensätze werden nicht verschoben.
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter stehen für die Zugriffsmethode AM=STD in allen Umgebungen zur Verfügung:
RECFM | BLKSIZE | LRECL | TRUNC | PAD | PADCHRO | ASA | STRIP
Mit RECFM=value bestimmen Sie das
Standard-Datensatzformat des Dataset.
F |
Fest |
V |
Variable |
U |
Undefiniert |
B |
In Blöcke unterteilt |
S |
Segmentiert |
A |
ASA |
M |
Maschinensteuerzeichen |
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
RECFM=F, RECFM=FA, RECFM=FM, RECFM=FB, RECFM=FBA,
RECFM=FBM, RECFM=V, RECFM=VA, RECFM=VM, RECFM=VB, RECFM=VBA, RECFM=VBM,
RECFM=VBS, RECFM=VBSA, RECFM=VBSM, RECFM=U, RECFM=UA, RECFM=UM |
Diese Werte bzw. Wertekombinationen können angegeben werden. |
RECFM=VBA |
In variable Blöcke unterteilt, mit ASA.
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Die RECFM-Angabe gilt nur, wenn in der JCL oder (nur bei
z/OS) im Dataset-DCB kein Datensatzformat vordefiniert ist.
Mit BLKSIZE=value bestimmen Sie die
Standard-Blockgröße des Dataset.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
0 oder 8 - 32767 |
Standard-Blockgröße des Dataset (in Bytes). |
1016 |
Dies ist der Standardwert. |
Die BLKSIZE-Angabe gilt nur, wenn in der JCL oder (nur bei z/OS)
im Dataset-DCB keine Blockgröße vordefiniert ist.
Mit LRECL=value bestimmen Sie die
Standard-Datensatzlänge (in Bytes) des Dataset.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
0 oder 5 - 254 |
Datensatzlänge des Dataset (in Bytes). |
0 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
RECFM=V (B) enthält der LRECL-Wert ein
4-Byte-Datensatz-Deskriptorwort.
LRECL=0 gilt Folgendes: Bei RECFM=V(B)
nimmt LRECL den Standardwert BLKSIZE-4 und
254 an. Bei RECFM=U nimmt LRECL den
Standardwert BLKSIZE an. Bei RECFM=F(B) wird die maximale
Datensatzlänge in dem momentan ausgeführten Natural-Programm genommen, wenn die Datei
geöffnet wird. Wenn beim Öffnen der Datei keine Datensatzangabe aus einem Programm
verfügbar ist, z.B. bei OPEN=INIT, wird eine Datensatzlänge von 132
genommen (plus 1 bei ASA oder ein Maschinensteuerzeichen und/oder plus 4 für ein
Datensatzdeskriptorwort, wenn das Datensatzformat variabel ist).
LRECL-Angabe gilt nur, wenn in der JCL oder (nur bei
z/OS) im Dataset-DCB keine Datensatzlänge vordefiniert ist.
TRUNC=value gibt an, ob die Ausgabe-Datensätze
abgeschnitten werden oder nicht:
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
ON |
Ausgabe-Datensätze, die länger sind als die Datensatzlänge
(LRECL) des Dataset , werden abgeschnitten.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
Die Fehlermeldung NAT1512 wird ausgegeben, wenn ein Ausgabe-Datensatz länger ist als die Datensatzlänge des Dataset. |
PAD=value gibt an, ob die Ausgabe-Datensätze
aufgefüllt werden oder nicht (gilt nur für Datasets mit fester Datensatzlänge):
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
ON |
Ausgabe-Datensätze, die kürzer sind als die Datensatzlänge
(LRECL) des
Dataset , werden mit Füllzeichen aufgefüllt, die mit dem Subparameter PADCHRO definiert
werden.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
Die Fehlermeldung NAT1510 wird ausgegeben, wenn ein Ausgabe-Datensatz kürzer ist als die Datensatzlänge des Dataset. |
PADCHRO=value gibt das Zeichen an, das zum
Auffüllen verwendet wird, wenn PAD=ON für die Druckdatei definiert
wird.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
'x' |
Ein Zeichen x in
Hochkommas.
|
x'xx' |
Ein Hexadezimalzeichen
xx.
|
' ' (leer)
|
Leerzeichen oder
x'40'.
Dies ist der Standardwert. |
ASA=value gibt an, ob das Datensatzformat ASA
verwendet wird.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
ON |
In die ausgegebenen Druckdatensätze wird ein ASA-Zeichen
eingefügt. Unter z/OS wird dadurch die Verwendung des Datensatzformats ASA
erzwungen, und zwar ohne Rücksicht auf die
RECFM-Einstellung im DCB oder die
Einstellung im Subparameter RECFM.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
In die ausgegebenen Druckdatensätze wird kein ASA-Zeichen eingefügt. |
STRIP=value kann das Entfernen von
nachgezogenen Leerstellen deaktiviert werden.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
ON |
Nachgezogene Leerstellen werden entfernt.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
Nachgezogene Leerstellen werden nicht entfernt. |
Anmerkung
Bei sequenziellen Batch-Dateien (Zugriffsmethode AM=STD) werden nachgezogene Leerstellen entfernt, wenn der
Dataset mit variablem Datensatzformat (RECFM=VB) definiert wird, um
Plattenspeicherplatz zu einzusparen. Wenn anschließend andere Anwendungen auf diesen
Datensatz zugreifen, kann es wegen fehlender Leerzeichen Probleme geben. Diese Probleme
lassen sich mit der Einstellung STRIP=OFF vermeiden.
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter stehen für die Zugriffsmethode AM=STD in z/OS-Umgebungen zur Verfügung:
REREAD | FREE | BUFNO | DISP | VMAX
REREAD=value setzt die
REREAD-Option für das Schließen der Banddatei.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
ON |
Die REREAD-Option wird für das CLOSE
SVC gesetzt. Dadurch wird der Datenträger (Volume) neu positioniert, um
den Dataset erneut zu verarbeiten.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
Die REREAD-Option wird für das CLOSE
SVC nicht gesetzt.
|
FREE=value gibt an, ob der Dataset freigegeben
wird, wenn die Datei geschlossen wird.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
ON |
Die FREE-Option wird für das CLOSE
SVC gesetzt, d.h., der Dataset wird freigegeben, wenn er geschlossen
wird (und nicht bei der Step-Beendigung).
|
OFF |
Die FREE-Option wird für das CLOSE
SVC
nicht gesetzt.
Dies ist der Standardwert. |
BUFNO=value definiert die Standard-Anzahl der
z/OS-Ein-/Ausgabepuffer des Dataset.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
0 oder 0 - 255 |
Standard-Anzahl der z/OS-E/A-Puffer des Dataset |
0 |
In diesem Fall ordnet z/OS fünf Ein-/Ausgabepuffer zu.
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
BUFNO-Angabe gilt nur, wenn der Parameter
BUFNO nicht in der JCL des Dataset angegeben wird.
DISP=value bestimmt, ob die Druckdatei zur
Änderung geöffnet wird.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
MOD |
Neue Datensätze werden am Ende der Datei hinzugefügt. |
NOMOD |
Die Arbeitsdatei wird von Beginn an neu geschrieben.
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Dieser Subparameter entspricht dem JCL DD Statement-Parameter
DISP=MOD.
VMAX=value steuert die
LRECL-Einstellung für eine Ausgabedatei mit variablem
Datensatzformat (RECFM=V).
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
ON |
Vorausgesetzt, dass für die Datei ein
BLKSIZE-Wert existiert, der nicht Null ist, wird mit
VMAX=ON für variables Datensatzformat
LRECL=BLKSIZE-4 gesetzt, unabhängig von der Einstellung in der
DCB oder im LRECL-Subparameter.
|
NAT |
LRECL wird auf die Länge
+4 des größten Datensatzes im Anwendungsprogramm gesetzt, wenn
dieser Wert kleiner ist als im LRECL in der DCB für den
Dataset.
|
OFF |
Es wird die LRECL-Einstellung aus der
DCB für den Dataset oder die Einstellung im Subparameter
LRECL verwendet.
Dies ist der Standardwert. |
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter stehen für die Zugriffsmethode AM=CICS zur Verfügung:
TYPE=value gibt den Typ des zu verwendenden
CICS-Speichermediums an.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
MAIN |
Temporärer Hauptspeicher. |
AUX |
Temporärer Hilfsspeicher. |
TD |
Übergangsdaten. |
Anmerkung
Der Standardwert hängt von der Einstellung des Subparameters DEST ab. Wenn der Wert des
DEST-Subparameters zu einer gültigen
CICS-Übergangsdaten-Warteschlange passt, dann ändert sich der Wert des Subparameters
TYPE auf den Standardwert TD, andernfalls wird
MAIN als Standardwert genommen.
DISP=(value1,value2)
gibt die temporäre CICS-Speicherwarteschlangen-Disposition an.
| Wertepaar | Bedeutung |
|---|---|
(NEW,KEEP) |
Die Speicherwarteschlange wird gelöscht, wenn die Datei
geöffnet wird.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
(NEW,DELETE) |
Die Speicherwarteschlange wird gelöscht, wenn die Datei geöffnet und wenn sie geschlossen wird. |
(OLD,DELETE) |
Die Speicherwarteschlange wird gelöscht, wenn die Datei geschlossen wird. |
(OLD,KEEP) |
Die Speicherwarteschlange wird nicht gelöscht. |
DISP=(NEW,DELETE)
Anmerkung
Die DISP-Angabe gilt nicht für CICS-Übergangsdaten-Warteschlangen
außerhalb der Partition.
Der folgende Schlüsselwort-Subparameter steht für die Zugriffsmethode AM=COMP (Com-plete) zur Verfügung:
DRIVER
DRIVER=value gibt den Namen des zu verwendenden
Com-plete-Druck-Treibers an.
Der folgende Schlüsselwort-Subparameter steht für die Zugriffsmethode AM=SMARTS (Com-plete) zur Verfügung:
DEST
DEST=value gibt den logischen Drucker an.
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
print-server-queue |
Die Umgebungsvariable
SAG_APS_LPD_xyz definiert einen
logischen Drucker unter Com-plete; dabei ist
xyz der Name der Print
Server-Warteschlange.
Wenn die Umgebungsvariable
|
printer-file-name |
Wenn für diesen Drucker keine Print Server-Warteschlange
zur Verfügung steht, gibt DEST einen Drucker-Dateinamen
an. Er gibt die Lage der Ausgabedatei im Dateisystem an. Der Name der
Ausgabedatei wird aus der Benutzerkennung und einer Folgenummer gebildet.
Da
die |
NAT_PRINT_ROOT=/nat/printer DEST=printer1 UserId=xyz
Die erste Ausgabe wird in die Datei /nat/printer/printer1/xyz1
geschrieben.
Um eine Datei mit absoluter Pfaddefinition anzugeben, kann die
OUTPUT-Klausel des DEFINE
PRINTER-Statements benutzt werden.
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter stehen für die Zugriffsmethode AM=IMS zur Verfügung:
Mögliche Werte siehe Unterstützung des Natural-Statements WRITE (n) im Abschnitt Natural unter IMS/TM in der TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.
BLKSIZE=value gibt die Größe des an den
IMS/TM-Destination gesendeten Druck-Puffers an.
DRIVER=value gibt den Namen des zu verwendenden
Natural IMS-Druckertreibers an.
Mit den folgenden Schlüsselwort-Subparametern können Sie die Standardwerte für die
gleichlautenden Optionen des DEFINE
PRINTER-Statements setzen. Wenn ein Drucker geschlossen wird, werden
alle Optionen des DEFINE PRINTER-Statements auf ihre Standardwerte
zurückgesetzt.
PROFILE | NAME | FORMS | DISP | COPIES | CLASS | PRTY
PROFILE=value gibt den Namen
name der Druckersteuerzeichentabelle an
(NTCCTAB-Makro).
NAME=value gibt den Namen des Listings an.
FORMS=value gibt den Namen der
Listing-Formulare an.
DISP=value gibt die Dispositionsverarbeitung
(HOLD, KEEP, DELETE oder LEAVE)
des Listing an.
COPIES=value gibt die Anzahl der zu druckenden
Exemplare (1 - 255) an.
CLASS=value gibt die Spool-Klasse (1 Byte)
an.
PRTY=value gibt die Listing-Priorität (1
- 255) an.