Dieser Natural-Profilparameter steuert die Initialisierung und den Betrieb des Software AG
Editor Buffer Pool und seiner Arbeitsdatei. Er entspricht dem Makro NTEDBP im Natural-Parametermodul.
| Mögliche Werte | Siehe EDBP-Parameter-Syntax. | |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | Siehe Schlüsselwort-Subparameter. | |
| Dynamische Angabe | ja | Dieser Parameter kann nur dynamisch angegeben werden. Im Natural-Parametermodul muss
stattdessen das Makro NTEDBP verwendet werden.
|
| Angabe innerhalb der Session | ja | Benutzen Sie die Editor Buffer Pool Services Utility SYSEDT.
|
Anmerkungen:
BPI mit TYPE=EDIT oder mit dem Profilparameter EDPSIZE (Editor-Hilfs-Buffer-Pool)
definiert.
DDNAME, DSNAME und FMODE) nur von der Session
berücksichtigt, die als erste den Editor Buffer Pool während eines Editor Buffer
Pool-Kaltstarts initialisiert. Bei einem Editor Buffer Pool-Warmstart werden die
Subparameter für den Editor Buffer Pool (außer DDNAME, DSNAME und FMODE) aus der Buffer Pool-Arbeitsdatei gelesen.
Mit dem Subparameter COLD=ON kann während der Initialisierung des
Editor Buffer Pool ein Buffer Pool-Kaltstart erzwungen werden.
EDPSIZE),
dann gelten nur die folgenden Subparameter: FTOUT, LRECL und MAXLF.
Dieses Dokument behandelt folgende Themen:
Der Profilparameter EDBP wird wie folgt angegeben:
| EDBP=(keyword-subparameter=value, keyword-subparameter=value,...) |
Siehe Schlüsselwort-Subparameter.
Das Makro NTEDBP wird wie folgt angegeben:
NTEDBP CHECK=value, *
COLD=value, *
CTOUT=value, *
DDNAME=value, *
DSNAME=value, *
DTOUT=value, *
FMODE=value, *
FTOUT=value, *
IMSG=value, *
ITOUT=value, *
LRECL=value, *
LTOUT=value, *
MAXLF=value, *
PWORK=value, *
RECNUM=value, *
RTOUT=value, *
RWORK=value, *
UTOUT=value
Siehe Schlüsselwort-Subparameter.
CHECK | COLD | CTOUT | DDNAME | DSNAME | DTOUT | FMODE | FTOUT | IMSG | ITOUT | LRECL | LTOUT | MAXLF | PWORK | RECNUM | RTOUT |RWORK | UTOUT
CHECK=value gibt an, ob der Software AG Editor
schon beim Start der Natural-Session anstatt bei seinem ersten Aufruf initialisiert
wird.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Der Software AG Editor wird beim Start der Natural-Session
initialisiert, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
Während der Initialisierung des Software AG Editor wird der
|
OFF |
Initialisierung und Püfung erfolgen beim erstmaligen
Aufrufen des Software AG Editor.
Dies ist der Standardwert. |
COLD=value gibt an, ob ein Buffer
Pool-Kaltstart durchgeführt wird.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Buffer Pool-Kaltstart wird durchgeführt. |
OFF |
Es wird kein Buffer Pool-Kaltstart durchgeführt.
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Ein Kaltstart bedeutet, dass der Buffer Pool-Arbeitsspeicher gelöscht und während
der Buffer Pool-Initialisierung neu initialisiert wird. Sämtliche
Editor-Wiederherstellungsinformationen und alle in der Arbeitsdatei gespeicherten Buffer
Pool-Parameter gehen dabei verloren.
CTOUT=value gibt den Zeitüberschreitungswert
für geänderte Buffer Pool-Blöcke an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
1 - 32767 |
Zeitüberschreitungswert (in Sekunden). |
120 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Ein geänderter Buffer Pool-Block wird in die Arbeitsdatei geschrieben, nachdem der
angegebene Zeitraum überschritten wurde und kein ungeänderter oder freier Block
verfügbar ist.
DDNAME=value gibt den Namen der logischen
Arbeitsdatei der JCL-Definition an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
| 1 - 8 Bytes. | Name der logischen Arbeitsdatei. |
CMEDIT |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
SD-Datei.
DSNAME=value gibt den
Arbeitsdatei-Dataset-Namen für Batch und TSO an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
| 1 - 44 Bytes. | Name des Arbeitsdatei-Dataset. |
| Es gibt keinen Standardwert. |
Anmerkungen:
ALLOC-Statement (nur
unter TSO) für die Editor-Arbeitsdatei abgesetzt, dann wird
DSNAME dynamisch zugewiesen.
DTOUT=value gibt den
Zeitüberschreitungsprüfwert für logische Dateien an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
1 - 32767 |
Zeitüberschreitungsprüfwert (in Sekunden). |
300 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Logische Dateien werden jedesmal auf Zeitüberschreitung geprüft, wenn der angegebene
Zeitraum überschritten worden ist.
FMODE=value gibt den Dateimodus für die
Arbeitsdatei an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
| 1 - 2 Zeichen. | Dateimodus.
Unter Com-plete/SMARTS: Der Wert
Unter Com-plete/SMARTS: Wenn statt In einer SMARTS-Umgebung ohne Com-plete muss |
A1 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Dieser Subparameter gilt nur bei
Com-plete/SMARTS.
FTOUT=value gibt den Zeitüberschreitungswert
für logische Dateien an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
60 - 16777215 |
Zeitüberschreitungswert (in Sekunden). |
86400 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Eine logische Datei wird gelöscht, wenn der angegebene Zeitraum überschritten worden
ist und kein Zugriff erfolgt ist.
IMSG=value gibt an, ob eine Buffer
Pool-Initialisierungs- und Beendigungsmeldung an der Operator-Konsole ausgegeben werden
soll.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Es wird eine Buffer Pool-Initialisierungs- und Beendigungsmeldung an der Operator-Konsole ausgegeben. |
OFF |
Es wird keine Buffer Pool-Initialisierungs- und
Beendigungsmeldung an der Operator-Konsole ausgegeben.
Dies ist der Standardwert. |
ITOUT=value gibt den Zeitüberschreitungswert
für Buffer Pool-Initialisierung an (nur bei Buffer Pools mit mehreren Benutzern).
| Wert | Erklärung |
|---|---|
1 - 32767 |
Zeitüberschreitungswert für Buffer Pool-Initialisierung (in Sekunden). |
300 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Der Buffer Pool wird durch den ersten Benutzer, der auf ihn zugreift, initialisiert.
Andere Benutzer müssen warten, bis der erste Benutzer die Initialisierung beendet. Wird
die Initialisierung nicht nach dem angegebenen Zeitraum beendet (z.B. wegen eines
Abbruchs durch den Benutzer), erhalten alle Benutzer eine Fehlermeldung.
LRECL=value gibt die Buffer Pool-Blockgröße und
die Arbeitsdatei-Datensatzlänge an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
800 - 16384 |
Länge (in Bytes). |
4096 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
LTOUT=value gibt den Zeitüberschreitungswert
für gesperrte Buffer Pool-Blöcke an.
Mögliche Werte:
| Wert | Erklärung |
|---|---|
1 - 32767 |
Zeitüberschreitungswert (in Sekunden). |
20 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Ein Buffer Pool-Block, der während eines Lesevorgangs aus der Arbeitsdatei gesperrt
wurde, wird freigegeben, nachdem der angegebene Zeitraum überschritten worden
ist.
MAXLF=value gibt die maximale Anzahl logischer
Dateien an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
100 - 999999 |
Maximale Anzahl logischer Dateien. |
1000 |
Dies ist der Standardwert. |
PWORK=value gibt den Prozentsatz der während
eines Buffer Pool-Kaltstarts als Arbeitsdatensätze verwendeten Arbeitsdatei-Datensätze
an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
0 - 100 |
Verwendete Arbeitsdatensätze (in Prozent). |
50 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Die verbleibenden Datensätze werden als Wiederherstellungsdatensätze
verwendet.
RECNUM=value gibt die Anzahl der
Arbeitsdatei-Datensätze während eines Buffer Pool-Kaltstarts an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
100 - 65535 |
Anzahl der Arbeitsdatei-Datensätze. |
200 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
RTOUT=value gibt den Zeitüberschreitungswert für die Buffer Pool-Wiederherstellungsdateien an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
1 - 32767 |
Zeitüberschreitungswert für Buffer Pool-Wiederherstellungsdateien (in Stunden). |
0 |
Es werden keine Wiederherstellungsdateien aufgrund des Zeitüberschreitungswerts gelöscht.
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Wiederherstellungsdateien werden automatisch gelöscht, wenn sie länger als die durch den Schlüsselwort-Subparameter RTOUT festgelegte Zeitüberschreitungsdauer (in Stunden) ungenutzt geblieben sind.
RWORK=value gibt den Prozentsatz der
Arbeitsdatensätze, die während eines Buffer Pool-Kaltstarts für reguläre logische
Dateien verwendet werden.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
51 - 100 |
Verwendete Arbeitsdatensätze (in Prozent). |
90 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Die verbleibenden Datensätze werden intern verwendet, um Blöcke aus dem Buffer Pool
freizugeben.
UTOUT=value gibt den Zeitüberschreitungswert
für unveränderte Buffer Pool-Blöcke an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
1 - 32767 |
Zeitüberschreitungswert (in Sekunden). |
20 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Ein unveränderter Buffer Pool-Block wird in die Arbeitsdatei geschrieben, nachdem
der angegebene Zeitraum überschritten worden ist und kein freier Block verfügbar
ist.
EDBP=(DDNAME=EDFILE1,IMSG=ON,CHECK=ON)
NTEDBP DDNAME=EDFILE1,IMSG=ON,CHECK=ON