Mit diesem Natural-Profilparameter können Sie die Parameter für die
Datenbankmanagementsystem-Schnittstelle (Natural DBMS Interface) Natural for Db2 angeben. Er entspricht dem Makro
NTDB2 im
Natural-Parametermodul.
| Mögliche Werte | Siehe DB2-Parameter-Syntax. | |
|---|---|---|
| Standard-Einstellung | Siehe Schlüsselwort-Subparameter. | |
| Dynamische Angabe | ja | Der Parameter DB2 kann nur dynamisch angegeben werden.
Im Natural-Parametermodul muss stattdessen das entsprechende Makro
NTDB2 verwendet werden.
|
| Angabe innerhalb der Session | nein | |
Dieses Dokument behandelt folgende Themen:
Der Profilparameter DB2 wird wie folgt angegeben:
| DB2=(keyword-subparameter=value,keyword-subparameter=value,...) |
Siehe Schlüsselwort-Subparameter.
Das Makro NTDB2 wird wie folgt angegeben:
NTDB2 BTIGN=value, *
CONVERS=value, *
CONVRS2=value, *
DB2COLL=value, *
DB2GROV=value, *
DB2PLAN=value, *
DB2SSID=value, *
DB2XID=value, *
DDFSERV=value, *
DELIMID=value, *
DSTNAME=value, *
DYSQLTR=value, *
EBPFSRV=value, *
EBPMAX=value, *
EBPPRAL=value, *
EBPSEC=value, *
ETIGN=value, *
FSERV=value, *
MAXLOOP=value, *
MF=value, *
NDZSRV=value, *
NNPSF=value, *
PSCIGN=value, *
REFRESH=value, *
RETRYPO=value, *
RWRDONL=value, *
SMFSRV=value, *
STATDYN=value
Siehe Schlüsselwort-Subparameter.
Es gibt zwei Gruppen von Schlüsselwort-Subparametern:
BTIGN | CONVERS | CONVRS2 | DDFSERV
| DELIMID |
DSTNAME |DYSQLTR | EBPFSRV
| EBPPRAL |
EBPSEC | EBPMAX | ETIGN | FSERV | MAXLOOP | MF | NDZSRV | NNPSF | PSCIGN | REFRESH | RETRYPO | RWRDONL | SMFSRV | STATDYN
Die folgenden Schlüsselwort-Subparameter gehören zusammen. Sie gelten nur bei Db2 für z/OS in Umgebungen, in denen CAF und RRSAF verwendet wird.
DB2COLL | DB2GROV | DB2PLAN | DB2SSID | DB2XID
Anmerkungen:
NATPLAN verfügbar gemacht wurden. Diese Parameter gelten nur bei Db2 für
z/OS und für Umgebungen, in denen entweder die Db2 Call Attachment Facility (CAF) oder
die Db2 Resource Recovery Services Attachment Facility (RRSAF) verwendet wird.
COLLID bereitstellt. Somit werden die hier erwähnten
Schlüsselwort-Subparameter in einer Natural for Db2 Stored Procedure-Umgebung nicht
benutzt. Bevor in einer CAF oder RRSAF-Umgebung der allererste Db2 SQL-Zugriff durch
Natural erfolgt, stellt Natural die Verbindung zu dem gewünschten Db2-Subsystem
(DB2SSID) her, und es erfolgt die Zuordnung des gewünschten Plans
(DB2PLAN).
NATPLAN mit
Db2 verbunden wurde, werden das Macro NTDB2 bzw. der Parameter
DB2 ignoriert, und es wird die schon bestehende Verbindung
benutzt.
BTIGN=value ermöglicht es, den Fehler zu
ignorieren, der dadurch verursacht wurde, dass ein BACKOUT TRANSACTION-Statement für die Rückgängigmachung der
aktuellen Transaktion zu spät abgesetzt wurde, weil zuvor schon ein impliziter Syncpoint
vom TP-Monitor abgesetzt worden war.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
Der Fehler nach einem zu spät abgesetzten BACKOUT
TRANSACTION wird ignoriert.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
Der Fehler nach einem zu spät abgesetzten BACKOUT
TRANSACTION wird nicht ignoriert.
|
Anmerkung
Dieser Subparameter ist nur in CICS- und IMS TM-Umgebungen relevant.
CONVERS=name ermöglicht den konversationellen
Modus in CICS-Umgebungen, in denen kein Natural File Server verwendet wird.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
Konversationeller Modus ist erlaubt.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
Konversationeller Modus ist not erlaubt. |
Anmerkungen:
OFF gesetzt ist und kein Natural File
Server verwendet wird, können Sie keine Datenbankschleifen über Terminal-Ein-/Ausgaben
hinweg fortsetzen; in diesem Fall können folgende Schlüssel auftreten.
CONVERS=ON angeben,
sonst kann der oben erwähnte Fehler auftreten.
CONVRS2=value dient dazu, in CICS-Umgebungen
den konversationellen Modus 2 zuzulassen bzw. nicht zuzulassen.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
Der konversationelle Modus 2 ist gestattet. |
OFF |
Der konversationelle Modus 2 ist nicht gestattet.
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
COMMIT oder explizites ROLLBACK-Statement
abgesetzt worden ist (Vorsicht: Db2- und CICS-Ressourcen werden über
Terminal-Ein-/Ausgaben beibehalten!). Das bedeutet, dass CONVRS2=ON die
gleiche Wirkung hat wie der Natural-Profilparameter PSEUDO=OFF, aber mit der Ausnahme,
dass der konversationelle Modus nach einem Db2-Datenbank-Aktualiserungs-Statement
(UPDATE, DELETE, INSERT) begonnen und nach
einem COMMIT oder ROLLBACK wieder beendet wird, während
PSEUDO=OFF konversationellen Modus für die ganze Natural-Session
bewirkt.
CALLNAT-Subprogramm NDBCONV (in
der Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation), mit
dem der konversationelle Modus 2 dynamisch gesetzt und zurückgesetzt werden
kann.
DB2COLL=value dient zur Angabe des
Collection-Namens von Db2-Paketen, die von der Anwendung in einer Umgebung benutzt
werden, in das RRSAF Interface eingesetzt wird.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
value |
Ein gültiger, 18 Zeichen langer Db2 Collection-Name. |
| ' ' (leer) | Es ist kein Name angegeben. Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
DB2GROV=value gibt an, ob die durch DB2SSID gekennzeichnete
Verbindung zum Db2-System mit dem einzelnen Db2-Subsystem oder mit der Db2 Sharing Group
hergestellt werden soll, falls eine Sharing Group und ein einzelnes Db2 mit identischer
DB2SSID existiert.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
| ' ' (leer) | Die Verbindung wird zu der durch
DB2SSID gekennzeichneten Db2 Sharing Group hergestellt.
Dies ist der Standardwert. |
NOGROUP |
Die Verbindung wird zu dem durch
DB2SSID gekennzeichneteen Subsystem
hergestellt.
|
Anmerkungen:
DB2PLAN=value dient zur Angabe des Namens des
von der Anwendung benutzten Plans.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
value |
Ein gültiger, 8 Zeichen langer Db2-Planname. Wenn das erste
Zeichen ein Fragezeichen (?) ist und wenn die Anwendung das RRSAF Interface
benutzt, dann verwendet die Anwendung die Pakete, die durch den Collection-Namen
gekennzeichnet sind, der mit dem Subparameter DB2COLL angegeben wurde.
|
| ' ' (leer) | Es ist kein Name angegeben. Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
DB2SSID=value gibt den Namen der Db2 Sharing
Group bzw. den Namen des Db2-Subsystems an, zu dem die Verbindung hergestellt werden
soll.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
value |
Ein gültiger, 4 Zeichen langer Name einer Db2 Sharing Group oder eines Db2-Subsystems. |
| ' ' (leer) | Es ist kein Name angegeben. Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
DB2XID=value gibt an, ob das RRSAF Interface
eine globale Transaktionskennung verwenden soll oder nicht.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
RRSAF erzeugt eine globale Transaktionskennung.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
RRSAF erzeugt keine globale Transaktionskennung. |
Anmerkungen:
DDFSERV=ddname gibt Folgendes an: Entweder
einen DD-Namen für den Natural File Server (VSAM) oder den Namen des gemeinsam genutzten
Speicherobjekts, das als File Server (SMFSRV=ON) benutzt wird.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ddname |
Jeder gültige 8 Zeichen lange DD-Name. |
CMFSERV |
Dies ist der Standard-Name. |
DELIMID=value gibt das Escape-Zeichen an, das
für die Generierung von SQL-Begrenzungskennzeichen für die Spaltennamen und
Tabellennamen in SQL-Statements verwendet werden soll.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
DQ |
Doppeltes Hochkomma ('') |
SQ |
Einzelnes Hochkomma (') |
OFF |
Begrenzungskennungen sind nicht aktiv.
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
DELIMID in doppelte ('') oder einzelne
(') Hochkommas gesetzt werden.
DELIMID angegebene Escape-Zeichen und der SQL
STRING DELIMITER schließen sich gegenseitig aus. Das
impliziert, dass die zum Einschließen von alphanumerischen Zeichenketten in
SQL-Statements verwendete Markierung (doppeltes oder einzelnes Hochkomma)
unterschiedlich zu dem Wert sein muss, der bei DELIMID
angegeben ist. Wenn Sie Begrenzungskennzeichen ermöglichen, müssen Sie außerdem
sicherstellen, dass der bei DELIMID angegebene Wert mit dem
Begrenzungszeichen für SQL-Zeichenketten in Ihrer Db2-Installation
übereinstimmt.
RWRDONL.
IIn dem folgenden Beispiel ist als Escape-Zeichen für das Begrenzungskennzeichen ein
doppeltes Hochkomma ('') verwendet worden:
Natural-Statement:
SELECT FUNCTION INTO #FUNCTION FROM XYZ-T1000
Generierte SQL-Zeichenkette:
SELECT "FUNCTION" FROM XYZ.T1000
DSTNAME=value gibt den Namen des
Shared-Memory-Objekts an, das für das Tracing von dynamischen SQL-Statements (DYSQLTR=ON) verwendet wird.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
dstname |
Jeder gültige acht Zeichen lange Name eines Shared-Memory-Objekts. |
NDBRDC01 |
Dies ist der Standardwert. |
DYSQLTR=value gibt an, ob dynamisch ausgeführte
SQL-Statements getraced und im Shared-Memory-Objekt oberhalb der Grenze protokolliert
werden.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
Natural for Db2 schreibt Trace-Sätze für dynamisch
ausgeführte SQL-Statements in ein Shared-Memory-Objekt, das im Parameter
DSTNAME
oberhalb der Grenze angegeben ist.
|
OFF |
Natural for Db2 schreibt keine Trace-Sätze für dynamisch
ausgeführte SQL-Statements.
Dies ist der Standardwert. |
EBPFSRV=value gibt an, ob der Natural File
Server den Software AG Editor
Buffer Pool als Speichermedium benutzt.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
The Software AG Buffer Pool soll als Speichermedium für den
Natural File Server benutzt werden.
|
OFF |
Eine VSAM-Datei soll als Speichermedium für den Natural File
Server benutzt werden oder ein gemeinsam genutztes Speicherobjekt oberhalb der
Grenze wird als File Server (SMFSRV=ON) benutzt.
Dies ist der Standardwert. |
EBPMAX=value gibt die maximale Anzahl an
Blöcken an, die für jeden Benutzer des Natural File Server zugeordnet werden soll, wenn
der Software AG Editor Buffer
Poolals Speichermedium benutzt wird.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
0 - 32676 |
Maximale Anzahl an Blöcken, die zugeordnet werden soll. |
100 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
EBPFSRV auf OFF gesetzt ist, wird
EBPMAX zur Laufzeit nicht berücksichtigt.
EBPPRAL=value gibt die Anzahl an Blöcken an,
die primär für jeden Benutzer des Natural File Server zugeordnet werden soll, wenn der
Software AG Editor Buffer
Pool als Speichermedium benutzt soll.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
0 - 32676 |
Anzahl an Blöcken, die primär zugeordnet werden soll. |
20 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
EBPFSRV auf OFF gesetzt ist, wird
EBPPRAL zur Laufzeit nicht berücksichtigt.
EBPSEC=value der Subparameter gibt die Anzahl
an Blöcken an, die sekundär für jeden Benutzer des Natural File Server zugeordnet werden
soll, wenn der Software AG Editor
Buffer Pool als Speichermedium benutzt soll.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
0 - 32676 |
Anzahl an Blöcken, die primär zugeordnet werden soll. |
10 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
EBPFSRV auf OFF gesetzt ist, wird
EBPSEC zur Laufzeit nicht berücksichtigt.
ETIGN=value wird benutzt, um END
TRANSACTION Statements in einer nachrichtenorientierten IMS-Region (MPP oder
nachrichtenorientiertes BPM) zu behandeln.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
Der END TRANSACTION-Fehler wird ignoriert, und
die Verarbeitung wird fortgesetzt.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
Der END TRANSACTION-Fehler wird nicht
ignoriert.
|
Anmerkungen:
END TRANSACTION Statement nicht
durch das Natural IMS TM Interface ausgeführt werden und wird deshalb ohne
Benachrichtigung ignoriert. In solchen Situationen kann der Subparameter
ETIGN benutzt werden, um ersatzweise eine Fehlermeldung
auszugeben.
FSERV=value gibt an, ob der Natural File Server
benutzt werden soll und ob er im Falle eines Initialisierungsfehlers gesperrt werden
kann.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
Der Natural File Server soll benutzt werden. |
OFF |
Der Natural File Server soll nicht benutzt werden.
Dies ist der Standardwert. |
DIS |
Der Natural File Server soll benutzt werden, aber er soll gesperrt werden, wenn er nicht initialisiert werden kann. |
Anmerkungen:
FSERV auf ON gesetzt ist und wenn der
Natural File Server nicht betriebsbereit ist, wird die Initialisierung von Natural for
Db2 mit einer entsprechenden Natural-Fehlermeldung beendet. Das Natural for Db2
Interface wird deaktiviert, und jeder SQL-Aufruf wird mit einer entsprechenden
Fehlermeldung zurückgewiesen.
MAXLOOP=nn gibt die maximal mögliche Anzahl an
verschachtelten SQL-Datenbankzugriff-Statements an.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
1 - 99 |
Maximal mögliche Anzahl an Datenbankzugriff-Statements. |
10 |
Dies ist der Standardwert. |
MF=value gibt die Anzahl der Zeilen an, die von
Db2 in einer FETCH-Operation abgefragt werden sollen. Der Subparameter
MF kann benutzt werden, um Multi-Fetch-Operationen durch Db2
auf globaler Basis zu ermöglichen. Es sind keine Änderungen am Anwendungsprogramm
erforderlich.
Bei der statischen Generierung bestimmt der Subparameter MF
außerdem, ob ein generiertes DECLARE CURSOR-Statement die Klausel
WITH ROWSET POSITIONING enthält:
Wenn MF auf Null (0) gesetzt ist, enthalten
DECLARE CURSOR-Statements in dem statisch generierten Programm keine
WITHROWSET POSITIONING-Klausel. Dadurch wird, unabhängig von der
Einstellung des MF-Subparameters in der ausführenden
Natural-Session, das Multi-Fetching während der Ausführung des statischen Programms
verhindert.
Programme, die vor der Einführung des MF-Subparameters
statisch generiert werden, sind nicht in der Lage, Multi-Fetch-Operationen
auszführen, stattdessen wird Single-Fetching verwendet. Wenn
MF auf einen Wert größer als Null (0) gesetzt
ist, enthalten DECLARE CURSOR-Statements in dem statisch generierten
Programm die WITHROWSET POSITIONING-Klausel. Bei diesen Programmen wird
Multi-Fetching verwendet, wenn der MF-Subparameter in der
ausführenden Natural-Session einen Wert größer als Null (0) hat. Falls
die ausführende Natural-Session mit MF=0 läuft, verwenden diese
Programme kein Multi-Fetching.
Wenn ein Natural for Db2-Programm in einem FIND-, READ- oder SELECT-Statement bereits Multi-Fetch-Syntax verwendet, dann
wird dieses Statement wie im Programm angegeben ausgeführt und nicht durch den
Subparameter MF beeinflusst. Unabhängig davon, ob eines dieser
Statements schon eine Multi-Fetch-Angabe hat, wird das Statement im Multi-Fetch-Puffer
einen Zwischenspeicherplatz für die Anzahl der im Subparameter MF
angegebenen Zeilen benutzen.
FIND-, READ- und SELECT-Statements, die mit
einem Positioned
UPDATE oder Positioned
DELETE in Verbindung stehen, verwenden keine
Multi-Fetch-Operationen - auch dann nicht, wenn der Subparameter
MF auf einen Wert größer als Null (0) gesetzt
ist.
Wenn der Subparameter MF auf einen Wert größer als Null
(0) gesetzt ist und bei einer oder mehreren Zeilen eine Warnbedingung
auftritt (z.B. aufgrund einer Zeilenwertabschneidung), kann Db2 einen SQLCODE
+354 zurückgeben. In diesem Fall setzen Sie PSCIGN=ON, um den Rückgabecode als
positiven SQLCODE zu ignorieren, oder erhöhen Sie die Größe der
empfangenden Felder im Programm so, dass die Warnbedingung nicht mehr auftritt. In einem
Nicht-Multi-Fetch-Modus hat die Warnbedingung keinen SQLCODE
größer als Null (0) zur Folge.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
1 -32767 |
Anzahl der Zeilen, die von Db2 in einer
FETCH-Operation abgerufen werden sollen.
|
0 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkung
Dieser Subparameter wird nur von Natural for Db2 verwendet.
NDZSRV=value gibt den Namen des NDZ-Servers an,
der für die Verarbeitung von SQL-Statements verwendet werden soll, sofern verfügbar.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
| value | Gültiger 8-stelliger NDZ-Servername. |
| ' '
(leer) |
Es wird kein Name angegeben. Natural versucht nicht, NDZ zur
Verarbeitung von SQL-Statements zu verwenden.
Dies ist der Standardwert. |
NNPSF=value wird benutzt, um das Zeichen für
das Vorzeichen positiver Natural-Variablen mit Format N zu ändern, wenn diese vom
SQL-Datenbanksystem gefüllt werden. Normalerweise haben diese Variablen das
C als Zeichen für das positive Vorzeichen. Wenn der Subparameter
NNPSF auf ON gesetzt wird, dann wird
F als Zeichen für das positive Vorzeichen verwendet.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
Positive Zahlen, die vom SQL-Datenbanksystem in
Natural-Variable eingestellt werden, erhalten das F als Vorzeichen.
|
OFF |
Positive Zahlen, die vom SQL-Datenbanksystem in
Natural-Variable eingestellt werden, bleiben unverändert.
Dies ist der Standardwert. |
PSCIGN=value hat Einfluss darauf, wie positive
SQLCODEs, die vom SQL-Datenbanksystem zurückgeliefert werden, behandelt werden.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
Positive SQLCODEs werden als Null behandelt. |
OFF |
Positive SQLCODEs verursachen eine Fehlermeldung (NAT3700).
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
PSCIGN auf OFF gesetzt
ist, wird die Fehlermeldung NAT3700 ausgegeben.
PSCIGN auf ON gesetzt
ist, werden positive SQLCODEs so behandelt, als ob sie Null wären; das bedeutet, es
wird keine Fehlermeldung (NAT3700) ausgegeben.
REFRESH=value dient dazu, den Db2 Server und
Package Set automatisch auf die Werte zu setzen, die bei der Ausführung der letzten
Transaktion gültig waren.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
Jedes Mal, bevor eine Datenbanktransaktion beginnt, und wenn ein Server oder ein Package Set angegeben worden ist, erfolgt eine automatische Aktualisierung. |
OFF |
Es erfolgt keine automatische Aktualisierung.
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
CONNECT TO server-name und SET CURRENT
PACKAGESET = 'package-name' aktualisiert.
RETRYPO=value begrenzt die Anzahl der erneuten
Versuche, die von Natural for Db2 unternommen werden, um einen dynamisch verschiebbaren
Cursor in einer pseudo-konversationellen Umgebung (IMS MPP oder CICS) erneut zu
positionieren.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
1 - 2147483648 |
Anzahl der von Natural for Db2 unternommenen erneuten Versuche. |
0 |
Wenn RETRYPO auf 0
gesetzt ist, erfolgen keine Wiederholungsversuche.
|
10 |
Dies ist der Standardwert. |
Anmerkungen:
RETRYPO)
erreicht ist. In letzterem Fall wird die Fehlermeldung NAT3703 ausgegeben. Wenn eine
Tabellenzeile abgerufen wird, deren Schlüsselspalten mit den gespeicherten Werten
übereinstimmen, wird die Verarbeitung mit der nächsten Datenbankanweisung
fortgesetzt.
RETRYPO begrenzt die Wiederholversuche in beiden
Richtungen (nächster bzw.
vorhergehender).
RWRDONL=value legt fest, welche Kennzeichen als
Begrenzungskennzeichen in einer SQL-Zeichenkette generiert werden.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
Nur Kennzeichen, die reservierte Wörter sind, werden als
Begrenzungskennzeichen generiert. Die Liste der reservierten Wörter ist eine
Zusammenfassung der Einträge aus den Listen für reservierte Wörter für Db2 für
z/OS, Db2 für LINUX, OS/2, Windows und UNIX sowie aus ISO/ANSI SQL99.
Dies ist der Standardwert. |
OFF |
Alle Kennzeichen werden als Begrenzungskennzeichen generiert. |
AnmerkungRWRDONL wird nur dann wirksam, wenn die Einstellung des
Subparameters DELIMID
Begrenzungskennzeichen zulässt.
SMFSRV=value gibt an, ob ein Shared Memory
Objects File Server (FSSM) benutzt wird. Weitere Informationen siehe File Server – Shared Memory
Object im Abschnitt Natural for Db2 in der
Datenbankmanagementsystem-Schnittstellen-Dokumentation
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
ON |
Das im Parameter DDFSERV angegebene, gemeinsam genutzte
Speicherobjekt oberhalb der Grenze wird für den FSSM benutzt.
|
OFF |
Das gemeinsam genutzte Speicherobjekt wird nicht benutzt.
Als Speichermedium für den File Server wird entweder eine VSAM-Datei oder der Software AG Editor Buffer Pool benutzt. Dies ist der Standardwert. |
STATDYN=value wird verwendet, um die Ausführung
von statisch generierten SQL-Statements zuzulassen, wenn die statische Ausführung einen
Fehler zurückliefert.
| Wert: | Erklärung: |
|---|---|
NEVER |
Die dynamische Ausführung wird niemals gestattet.
Dies ist der Standardwert. |
ALWAYS |
Die dynamische Ausführung ist immer nach einem Fehler gestattet. |
SPECIAL |
Die dynamische Ausführung ist nur nach speziellen Fehlern
gestattet.
Spezielle Fehler sind:
|
DB2=(FSERV=DIS,DELIMID=DQ,RWRDONL=ON,STATDYN=ALWAYS)
NTDB2 FSERV=ON, *
DELIMID=DQ, *
RWRDONL=ON