Dieser Natural-Profilparameter kann nur mit dem Makro NTCICSP angegeben
werden. Die Angabe als dynamischer Parameter ist noch nicht möglich.
Anmerkung
Die Verfügbarkeit des Makros NTCICSP ist abhängig von der bei Ihnen
installierten Version der Natural CICS Schnittstelle.
Das Makro NTCICSP dient zur Definition umgebungsspezifischer Parameter für
Natural-Session-Optionen, die in einer CICS-Umgebung relevant sind.
| Mögliche Werte | Siehe unten. |
|---|---|
| Standard-Einstellung | Siehe unten. |
| Dynamische Angabe | nein |
| Angabe innerhalb der Session | nein |
Dieses Dokument behandelt folgende Themen:
Das Makro NTCICSP wird wie folgt angegeben:
NTCICSP BACKEND=value, *
BACKOUT=value, *
BACKRPL=value, *
CALLRPL=value, *
CHAP=value, *
CNTCALL=value, *
COMARET=value, *
DIRNAME=value, *
DUPTID=value, *
FDTPX=value, *
LOGDEST=value, *
MEMOBJR=value, *
MSGDEST=value, *
MSGPFX=value, *
MSGTRAN=value, *
PREFIX=value, *
PRMDEST=value, *
PSTRNID=value, *
RCVASYN=value, *
RESENDC=value, *
RESENDS=value, *
RJEDEST=value, *
SLCALL=value, *
SLNOHLD=value, *
SNDLAST=value, *
STORVIO=value, *
TERMVAR=value, *
TIOBSZ=value, *
TRANCHK=value, *
TTYCNSL=value, *
UCTRAN=value, *
UNITID=value, *
USERID=value
Siehe Schlüsselwort-Subparameter.
BACKEND | BACKOUT | BACKRPL | CALLRPL | CHAP | CNTCALL | COMARET | DIRNAME | DUPTID | FDTPX | LOGDEST | MEMOBJR | MSGDEST | MSGPFX | MSGTRAN | PREFIX | PRMDEST | PSTRNID | RCVASYN | RESENDC | RESENDS | RJEDEST | SLCALL | SLNOHLD | SNDLAST | STORVIO | TERMVAR | TIOBSZ | TRANCHK | TTYCNSL | UCTRAN | UNITID | USERID
BACKEND=value definiert, ob ein angegebenes
Backend-Programm oder eine angegebene Backend-Transaktion aufgerufen werden soll,
nachdem die Sitzung (normal oder abnormal) beendet worden ist.
Der BACKEND-Parameter hat zwei Subparameter. Der zweite
Subparameter ist optional. Er legt fest, ob im Fall eines Terminal-Fehlers ein
Backend-Programm aufgerufen werden soll. Dies schließt auch Session-Bereinigungs-Tasks
ein, die von NEP gestartet werden.
Mögliche Werte für beide Subparameter sind ON/OFF, die
Standard-Einstellungen sind jedoch verschieden.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Gleich wie BACKEND=(ON,OFF).
Dies ist die
Standard-Einstellung, wenn der Wird ein Backend-Programm aufgerufen, dann werden die
Natural-Beendigungsmeldung und ein Rückgabecode an den
CICS-Transaktionsarbeitsbereich (TWA) übergeben. Zusätzlich können die
gleichen Informationen, wie beim |
(ON,ON) |
Gleich wie BACKEND=(,ON).
Ein potenzielles Backend-Programm oder eine potenzielle Backend-Transaktion wird immer aufgerufen, insbesondere nach abnormalen Task-Beendigungen (ABEND). Dies schließt auch Terminal-Fehler ein. |
OFF
|
Erzwingt die Einstellung BACKEND=(OFF,OFF).
Ein potenzielles Backend-Programm oder eine potenzielle Backend-Transaktion wird nur dann aufgerufen, wenn die Natural-Session normal, d.h. mit einer Natural-Beendigungsmeldung, beendet worden ist. |
BACKOUT=value definiert, ob das Natural CICS
Interface eine Transaktionsrücksetzung mittels eines EXEC CICS SYNCPOINT
ROLLBACK-Aufrufs durchführen soll oder nicht.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Alle anstehenden Datei-Aktualisierungen werden zurückgesetzt.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF |
Alle anstehenden Datei-Aktualisierungen werden bereitgestellt. |
Wegen seines Exits für abnormale Beendigungen fängt das Natural CICS Interface alle
abnormalen Beendigungen ab. Falls eine abnormale Beendigung nicht behebbar ist, werden
alle Ressourcen für die abnormal beendete Session freigegeben und die Session wird per
EXEC CICS RETURN beendet, d.h., sie wird im Sinne von CICS
"normal" beendet. Somit werden am Ende des Task anstehende
Datei-Aktualisierungen nicht automatisch durch CICS zurückgesetzt.
BACKRPL=value steuert, wo und wie die
Backend-Parameter an das Backend-Programm übergeben werden.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ALL |
Dies ist die Standard-Einstellung.
Der durch das Makro
|
COMA
|
Der durch das Makro NAMBCKP abgebildete
Natural-Backend-Parameterbereich wird (einschließlich potenzieller
Beendigungsdaten) nur in einer CICS COMMAREA und nicht in der CICS TWA
übergeben.
|
DATA |
Der durch das Makro NAMBCKP abgebildete
Natural-Backend-Parameterbereich wird nur in der CICS TWA übergeben. Eine CICS
COMMAREA hält lediglich potenzielle Beendigungsdaten fest. Sind keine
Beendigungsdaten verfügbar, erfolgt keine COMMAREA-Übergabe.
|
TWA |
Der durch das Makro NAMBCKP abgebildete
Natural-Backend-Parameterbereich wird nur in der CICS TWA übergeben. Es erfolgt
keine COMMAREA-Übergabe.
|
Anmerkung
Dieser Parameter gilt nur für Backend-Programme, nicht für
Backend-Transaktionen.
CALLRPL=value steuert, wo und wie die
CALL-Parameterlisten an externe Subroutinen-Programme übergeben
werden.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ALL |
Dies ist die Standard-Einstellung.
Die Natural-Parameterlistenadressen werden sowohl in der CICS TWA als auch in einer CICS COMMAREA übergeben. Die Länge der übergebenen COMMAREA wird durch den zweiten Subparameter gesteuert. |
COMA
|
Die Natural-Parameterlistenadressen werden nur in einer CICS COMMAREA und nicht in der CICS TWA übergeben. Die Länge der übergebenen COMMAREA wird durch den zweiten Subparameter gesteuert. |
TWA |
Die Natural-Parameterlistenadressen werden nur in der CICS TWA und nicht in
einer CICS COMMAREA übergeben, d.h., die Länge der COMMAREA ist dann
0.
|
Mögliche Werte für den zweiten Subparameter:
| Wert | Erklärung |
|---|---|
2 |
Dies ist die Standard-Einstellung.
Nur die Adresse der
Parameteradressenliste und die Adresse der Feldbeschreibungsliste (R1 und R2,
wie bei |
3
|
Die Adresse der Feldlängenliste (R3, wie beim CALL-Statement beschrieben) wird
zusätzlich in einer COMMAREA übergeben, d.h., die Länge der COMMAREA ist
12.
|
4 |
Die Adresse der Feldlängenliste und die Adresse der Liste der großen
Feldlängen (R4, wie bei CALL-Statement beschrieben) werden zusätzlich in
einer CICS COMMAREA übergeben, d.h., die Länge der COMMAREA ist dann
16.
|
Beispiel:
CALLRPL=(ALL,2)
Dies ist die Standard-Einstellung.
Anmerkungen:
ALL oder COMA gesetzt ist.
0 ist, erhält die
zuletzt übergebene Parameteradresse eine Markierung, die besagt, dass es sich um die
letzte Adresse in der Liste handelt. Diese Markierung wird im höchstwertigen Bit im
Adressfeld gesetzt.
CALLRPL-Parameter gilt nicht, wenn Parameterwerte in
einer CICS COMMAREA übergeben werden (%P=C). Dann wird unabhängig von der Einstellung des
CALLRPL-Parameters eine CICS COMMAREA benutzt.
CHAP=value definiert, wie das Natural CICS
Interface lang laufende Tasks behandeln soll, die die Aufruf-Höchstgrenzen von DBROLL und/oder MAXROLL erreichen.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Jedes Mal, wenn der Task die mit DBROLL und/oder MAXROLL festgelegten Aufruf-Höchstgrenzen erreicht,
wird die Zuordnungspriorität für den Task um eins verringert. Die ursprüngliche
Task-Zuordnungspriorität wird bei der nächsten Bildschirm-Ein-/Ausgabe
wiederhergestellt.
|
OFF
|
Die Session wird unterbrochen. Dies ist die Standard-Einstellung. |
Mit SET CONTROL 'P=C' werden statt Parameterdatenzeiger die CALL-Statement-Parameterdaten beim
EXEC CICS LINK in einem CICS COMMAREA übergeben. Da die Länge einer CICS
COMMAREA auf 32 KB begrenzt ist, wird EXEC CICS LINK bei einer COMMAREA,
die größer als 32 KB ist, aufgrund einer LENGERR-Bedingung fehlschlagen.
CNTCALL=value gestattet es Ihnen, bei
EXEC CICS LINK einen Transportbehälter zu benutzen, wenn die zu
übergebenden Daten die maximale COMMAREA-Länge von 32 KB überschreiten. Diese
Funktionalität funktioniert nur, wenn der CICS Transaction Server in Ihrer z/OS-Umgebung
Kanäle (Channels) und Transportbehälter (Containers) unterstützt.
Standardmäßig lautet dann der Name des Transportbehälters NCI-COMMAREA,
sofern nicht vor dem Natural-CALL-Statement ausdrücklich ein anderer Name über die
Anwendungsprogrammierschnittstelle USR4204N angegeben wird.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Wenn die COMMAREA-Daten 32 KB überschreiten würden, verwendet das Natural
CICS Interface automatisch einen CICS-Transport-Container für das EXEC CICS
LINK-Kommando und benutzt standardmäßig NCI-COMMAREA als
Namen.
|
OFF
|
Wenn die COMMAREA-Daten 32 KB überschreiten würden, schlägt die Ausführung
des Natural-CALL-Statement mit Fehlermeldung NAT0920 und Reason
Code LENGERR (hexadezimal 16) fehl.
|
COMARET=value definiert, ob das Natural CICS
Interface beim Beenden und Neustarten von pseudo-konversationellen Tasks die Vorteile
der Kommandoebene der CICS-COMMAREA nutzt.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Ein pseudo-konversationeller Task speichert seine Neustart-Informationen
in einer CICS COMMAREA, sofern er nicht per EXEC CICS LINK
aufgerufen worden ist.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF |
Zwingt Natural, seine Neustart-Informationen in einen
CICS-Hauptzwischenspeicher zu stellen, was Mehraufwand zur Folge hat, der durch
zusätzliche Dienstaufrufe bedingt ist, die zum Abstellen und Zurückholen dieser
Informationen benötigt werden.
Der Schlüssel für den CICS-Zwischenspeicher
besteht aus einer Präfix-Zeichenkette (Definition erfolgt mit dem
|
DIRNAME=value gibt den Namen des Natural CICS
Interface-Systemverzeichnismoduls an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
| (siehe unten) | Ein beliebiger, gültiger Modulname. |
prefixCB |
prefix ist das gemeinsame Präfix für
Programme und Dateien, siehe PREFIX-Parameter.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
Die ersten 5 Zeichen des Verzeichnisnamens werden auch als Teil der temporären CICS-Speicher-Warteschlangennamen verwendet, die sich auf die relevante NCI-Umgebung beziehen. Daher müssen sich die Namen der relevanten Systemverzeichnismodule in den ersten fünf Zeichen unterscheiden, wenn mehr als eine CICS-Umgebung in einer CICS-Region betrieben wird.
Bitte beachten Sie, dass der angegebene oder standardmäßig verwendete Name des Natural
CICS Interface-Systemverzeichnismoduls zur Laufzeit über das Exit-Interface NCIDIREX (für den Namen des
Natural CICS Interface-Systemverzeichnismoduls) geändert werden kann (siehe
TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation). Dies ermöglicht es,
dasselbe NCI-Treiber-/Natural-Parametermodul zu benutzen, aber verschiedene
NCI-Umgebungen (Thread-Gruppen, Tread-Größen usw) in Abhängigkeit z.B. von
CICS-Systemkennung, Transaktionskennung zu benutzen.
Die Natural CICS-Schnittstelle erfordert eindeutige Terminalkennungen, weil die Terminalkennung der Schlüssel zu seinen Session-Informationsdatensätzen (Session Information Records, SIRs) ist. Normalerweise ist dies in einer einzelnen CICS-Region gewährleistet, jedoch nicht notwendigerweise über mehrere CICS-Regionen hinweg, die gemeinsam denselben SIP Server benutzen.
DUPTID=value bestimmt, wie das Natural CICS
Interface mit doppelten Terminalkennungen umgeht, d.h., wenn eine neue Session gestartet
werden soll und für diese Terminalkennung schon ein SIP existiert.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Bei Feststellung einer doppelten Terminalkennung erzwingt das Natural CICS
Interface intern die Beendigung der alten Session und startet danach eine neue
Session.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF |
Wenn für die Terminalkennung der neuen Session schon ein SIR existiert,
beendet das Natural CICS Interface die neue Session und gibt die Meldung
NS19 aus. Erläuterungen und Abhilfemaßnahmen siehe
Natural under CICS Messages, SCP
Processing Errors in der Messages and
Codes-Dokumentation.
|
Es steht eine Terminalkennungs-Exit-Schnittstelle zur Verfügung, um eindeutige, aus 8 Zeichen bestehende Terminalkennungen zu erstellen, z.B. durch Anhängen der 4 Zeichen langen CICS-Systemkennung an die 4 Zeichen lange CICS-Terminalkennung, was eine logische Natural-Terminalkennung ergibt.
FDTPX=value bestimmt, ob das
Terminal-Ein-/Ausgabe-Interface NCIDTPEX (siehe
TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation) für alle in Ihrer
Umgebung benutzten Terminal-Typen aufgerufen wird.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Das Interface NCIDTPEX wird bei allen Terminal-Typen
aufgerufen.
|
OFF |
Das Interface NCIDTPEX wird nur für verteilte
Transaktionsverarbeitung (DTP) mit APPC- oder MRO-Umwandlungen aufgerufen.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
LOGDEST=value gibt den Namen des
CICS-Bestimmungsorts (Destination) an, wohin das Natural CICS Interface seine
Session-Protokoll-Datensätze schreibt.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
name
|
Ein beliebiger, gültiger Bestimmungsortname. |
NLOG |
Dies ist die Standard-Einstellung. |
Ein Eintrag in die CICS-Destinations-Steuerungstabelle muss für den optionalen Natural-CICS-Protokoll-Dataset definiert werden.
In älteren CICS TS-Versionen werden Hauptzwischenspeicher-Warteschlangen oberhalb der Grenze zugeordnet. Bei Benutzung von CICS-Hauptzwischenspeicher werden Auslagerungsdaten in Zwischenspeicher-Warteschlangenelemente mit maximaler Größe von jeweils 32 KB aufgeteilt.
Abhängig von der CICS TS-Version, die an Ihrem Standort installiert ist, unterstützt CICS auch die Verwendung von Speicherobjekten für CICS-Anwendungen. Die Zuordnung von CICS-Speicherobjekten für Auslagerungsdaten bedeutet weniger zusätzlichen Aufwand, weil die Auslagerungsdaten nicht aufgeteilt werden müssen.
Mögliche Werte für MEMOBJR=value:
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Daten werden unter Verwendung von CICS-Speicherobjekten ausgelagert, falls
dies durch die an Ihrem Standort installierte CICS-Version unterstützt wird.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF |
Daten werden in den temporären CICS-Hauptspeicher ausgelagert. |
MSGDEST=value gibt den Namen des
CICS-Bestimmungsorts an, der von der Natural CICS-Schnittstelle für informative
NCI-Nachrichten und zum Protokollieren der Natural-Session-Beendigungsmeldung im Falle
einer abnormalen Beendigung der Session benutzt werden soll.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
name
|
Ein beliebiger, gültiger Bestimmungsortname. |
NERR
|
Dies ist die Standard-Einstellung. |
Da diese Nachrichten bzw. Meldungen in Zeichenformat vorliegen, können Sie einen
beliebigen, schon zur Verfügung stehenden CICS-Bestimmungsort (z.B. CSSL)
benutzen, anstatt einen neuen Bestimmungsort zu definieren.
Die Natural CICS-Schnittstelle verwendet ein Präfix für alle Meldungen, die es an den
Bestimmungsort MSGDEST sendet. Das Präfix hat eine Länge von ca. 48 Bytes
und enthält folgende Informationen:
NCI-Meldungsnummer
CICS-Region-SYSID
Terminalkennung oder die Zeichenkette ASYN bei Nicht-Terminal-Tasks
Benutzerkennung
Transaktionskennung
Datum und Uhrzeit
Das Meldungspräfix wird standardmäßig auch an die Meldungen angehängt, die über
CMWTL ausgegeben werden.
Mögliche Werte für MSGPFX=value:
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Das NCI-Meldungspräfix wird an alle Meldungen angehängt, die über
CMWTL ausgegeben werden.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF |
Das NCI-Meldungspräfix wird nicht an die Meldungen angehängt, die über
CMWTL ausgegeben werden. Die Meldungen werden unverändert
ausgegeben.
|
MSGTRAN=value gibt die Transaktionskennung an,
die intern von den Natural-Funktionen zur Nachrichtenumschaltung und zum asynchronen
Session-Flush-Abschluß benutzt wird.
Dieser Parameter hat dieselbe Bedeutung wie der
MSGTRAN-Parameter im Modul NCIZNEP (siehe Natural
Installation-Dokumentation). Die Einstellungen beider Parameter
müssen identisch sein.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
| (siehe unten) | Eine beliebige, gültige CICS-Transaktionskennung. |
NMSG
|
Dies ist die Standard-Einstellung. |
Diese Transaktionskennung darf mit keiner zum Aufrufen von Natural benutzten Transaktionskennung identisch sein und muss in CICS definiert sein.
PREFIX=value definiert ein gemeinsames
Modulpräfix für die Natural CICS-Komponenten, z.B.:
Natural-CICS-Systemverzeichnis prefixCB,
CICS 3270 Bridge XFAINTU Exit
prefixXFA,
VSAM Roll Files
prefixRn,
wobei n =1 - 9 ist,
Systemsteuerungsdatensätze im CICS-Hauptzwischenspeicher, in denen von der Natural CICS-Schnittstelle Informationen über alle permanenten GETMAIN-Speicher als lokale Pools und gemeinsam genutzte Threads zwischengespeichert werden.
Die Schlüssel der TS-Steuerungsdatensätze haben die Form
prefixXCR, wobei
X ein nicht druckbares Zeichen ist.
Es empfiehlt sich generell, dieses gemeinsame Präfix für alle Programme zu verwenden,
die einen Bezug zur Natural CICS-Schnittstelle haben, z.B.
prefixDRV für das
Natural-CICS-Schnittstellen-Modul, prefixNEP für
das Natural CICS-Schnittstellen-Knotenfehlerprogramm.
Um die Zwischenspeichersteuerungssätze von der automatischen Löschung auszunehmen, dürfen Sie in der jeweiligen TSMODEL-Ressourcendefinition kein Ablauf-Intervall angeben.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
XXXXX
|
prefix ist ein Name mit 1 bis 5 Zeichen, der die Namenskonventionen für Lademodule und Zwischenspeicherwarteschlangen erfüllt. |
Es ist keine Standard-Einstellung vorhanden.
PRMDEST=value gibt den Namen des
CICS-Bestimmungsorts an, der dynamische Natural-Profilparameter enthält.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
name
|
Ein beliebiger, gültiger Name für den Bestimmungsort. |
NPRM
|
Dies ist die Standard-Einstellung. |
Während der Systeminitialisierung ruft die Natural CICS-Schnittstelle dynamische
Natural-Profilparameter ab und speichert sie in ihrer Umgebung. Beim Start der Session
werden potenzielle andere Profilparameter (die per Terminal-Eingabe oder durch einen
Frontend-Aufrufer eingegeben wurden) am Ende der Parameter-Zeichenkette verkettet, die
vom Bestimmungsort PRMDEST abgerufen wurden, d.h., explizit dynamische
Profilparameter können benutzt werden, um diejenigen Natural
CICS-Schnittstellensystem-Profilparameter zu überschreiben, die vom Bestimmungsort
PRMDEST gelesen wurden.
Für den optionalen Natural CICS-Schnittstellen-Profilparameter-Eingabebestimmungsort muss ein Eintrag in der CICS-Destination-Tabelle definiert werden, normalerweise ein zusätzlicher Partitionsbestimmungsort.
Wenn ein Natural-Task durch ein Frontende-Programm aktiviert wird, bestimmt der
Parameter PSTRNID, wie die Natural-Systemvariable *INIT-PROGRAM gesetzt wird.
Mögliche Werte für PSTRNID=value:
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
*INIT-PROGRAM wird auf die tatsächliche
Transaktionskennung gesetzt, die für die pseudo-konversationelle Natural
CICS-Task-Verarbeitung benutzt wird, welche nicht zwangsläufig die
Transaktionskennung des Task ist, der ursprünglich die Natural-Sesion gestartet
hat.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF |
*INIT-PROGRAM wird auf die Transaktionskennung
des Task gesetzt, der ursprünglich die Natural-Sesion gestartet hat.
|
RCVASYN=value definiert, wie die Natural
CICS-Schnittstelle asynchrone Sessions behandelt.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Dies ist die Standard-Einstellung.
Die Natural CICS-Schnittstelle erzwingt einige Natural-Profilparameter-Einstellungen für Nicht-Terminal-Sessions, um eine unerwartete Eingabe oder abnormale Beendigungen aufgrund von Fehlern NT06, NT11 oder anderen Ein-/Ausgabefehlern zu verhindern.
|
OFF |
Die Natural CICS-Schnittstlle unternimmt nichts Spezielles bei Nicht-Terminal-Sessions. Es liegt in der Verantwortung des Benutzers, angemessene Natural-Profilparameter für eine asynchrone Natural-Session zu setzen, siehe Asynchrone Natural-Verarbeitung. |
Natural optimiert den 3270-Ausgabedatenstrom standardmäßig. Die von Natural benutzte Bildschirm-Abbildungstechnik ermöglicht es Natural, sich immer an die zuletzt gesendete Maske zu "erinnern". Somit sendet Natural, wenn eine neue Maske gesendet wird, tatsächlich nur "Aktualisierungen" der alten Maske. Bei dieser Logik ist es möglich, dass ein Bildschirm-Abbild durch 3GL-Programme zerstört werden kann, die Bildschirm-Ein- und Ausgaben selbst durchführen.
Mögliche Werte für RESENDC=value
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Die Natural CICS-Schnittstelle prüft, ob irgendwelche 3GL-Programme
Bildschirm-Ein- und Ausgaben durchgeführt haben. Falls ja, veranlasst die
Natural CICS-Schnittstelle, dass Natural bei der nächsten Bildschirm-Ein- und
Ausgabe einen Vollbildschirm sendet.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF |
Die Natural CICS-Schnittstelle veranlasst, dass Natural nur Aktualisierungen sendet. |
Natural optimiert den 3270-Ausgabedatenstrom standardmäßig. Die von Natural benutzte Bildschirm-Abbildungstechnik ermöglicht es Natural, sich immer an die zuletzt gesendete Maske zu "erinnern". Somit sendet Natural, wenn eine neue Maske gesendet wird, tatsächlich auch nur "Aktualisierungen". Bei dieser Logik ist es möglich, dass ein Bildschirm-Abbild durch 3GL-Programme zerstört werden kann, z.B. durch Nachrichtenumschaltung (CICS CMSG-Transaktion) während einer pseudo-konversationellen Bildschirm-Ein- und Ausgabe.
Mögliche Werte für RESENDS=value:
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Die Natural CICS-Schnittstelle erkennt während der Natural-Session auch
Bildschirm-Ein- und Ausgaben von Außen und veranlasst, dass Natural den zuletzt
ausgegebenen Bildschirm erneut sendet.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF |
Beim Senden einer neuen Maske sendet Natural nur "Aktualisierungen". |
RJEDEST=value betrifft nur
z/OS-Betriebssysteme.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
| (siehe unten) | Name des Bestimmungsorts (Destination) |
NRJE
|
Dies ist die Standard-Einstellung. |
RJEDEST gibt den Bestimmungsortnamen für den
zusätzlichen CICS-Partitions-Bestimmungsort an, der vom Dienstprogramm NATRJE zum Starten von
Jobs über die JES-interne Reader Facility benutzt wird.
| Warnung: In der CICS DCT und Start-JCL muss ein geeigneter CICS-Bestimmungsort definiert sein, siehe auch den entsprechenden Schritt in Installing Natural CICS Interface on z/OS in der Natural Installation-Dokumentation. Der Funktionscode L oder
B (parm3 des NATRJE
CALL-Statement) muss für den letzten NATRJE-Aufruf gesetzt sein.
Wenn L angegeben wird und nrje ein
zusätzlicher Partitions-Bestimmungsort ist, wird der Bestimmungsort geschlossen, was
wiederum den Start des internen Reader auslöst. Wenn B angegeben wird und
nrje ein indirekter Bestimmungsort ist, wird
der Bestimmungsort nicht geschlossen. In diesem Fall muss eine vorangehende
/*EOF-Karte gestartet werden, um den Start des internen Reader
auszulösen. |
Weitere Informationen zur Natural Utility NATRJE in der Debugger und Dienstprogramme
(Utilities) -Dokumentation.
Das Natural-Statement CALL ruft
unter Verwendung von CICS-Konventionen, d.h. über ein EXEC CICS LINK, ein
dynamisches Nicht-Natural-Programm auf. Ein dynamisches Nicht-Natural-Programm kann auch
mit Standard-Programmverbindungskonventionen (z.B. BALR/BASR/BASSM 14,15)
aufgerufen werden, wenn ein entsprechender Anzeiger in dem Natural-Programm gesetzt ist,
bevor das CALL-Statement ausgeführt wird; siehe auch Terminalkommandos
%P=S, %P=SC, %P=L und %P=LS.
| Warnung: Die Terminalkommandos %P=S, %P=SC, %P=L
und %P=LS umgehen den SLCALL-Automatismus der
automatischen Benutzung einer bestimmten Verbindungskonvention. |
SLCALL=value gestattet Ihnen die automatische
Benutzung einer bestimmten Verbindungskonvention.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Die Natural CICS-Schnittstelle bestimmt, ob das aufzurufende Modul ein
gültiges CICS-Kommandoebenen-Programm ist, indem es am Ladepunkt des Moduls nach
der Zeichenkette DFH sucht. Wird DFH gefunden, dann
wird das Programm über ein EXEC CICS LINK aufgerufen. Wird
DFH nicht gefunden, dann wird das Modul gemäß den
Standard-Linkage-Konventionen behandelt und über ein BALR/BASSM
14,15 aufgerufen.
|
OFF
|
Die Linkage-Konvention wird nicht benutzt. Dies ist die Standard-Einstellung. |
SLNOHLD=value definiert, wie das Natural CICS
Interface externe, über Standard-Linkage-Konventionen aufzurufende Nicht-LE-Programme
(d.h., dynamische Nicht-CICS-Programme und RCA-Programme) in einer
Nicht-CICSPlex-Umgebung behandelt.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Dies ist die Standard-Einstellung.
Die Natural CICS-Schnittstelle lädt
alle externen Nicht-LE-Programme, die über Standard-Linkage-Konventionen
(einschließlich RCA-Programme) über ein
|
OFF |
Dies ist die Einstellung, mit der Natural seit jeher gearbeitet hat.
Die
Natural CICS-Schnittstelle lädt alle externen Nicht-LE-Programme, die über
Standard-Linkage-Konventionen (einschließlich RCA-Programme) über ein
|
SNDLAST=value ist nützlich bei SNA-Terminals
(LUTYPE2) mit Klammer-Protokoll, um bei pseudo-konversationellen
Bildschirm-Ein-/Ausgaben die "Ende-Klammer" zu erzwingen.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Die Option LAST wird bei EXEC CICS
SEND-Kommandos benutzt, bevor der Task im
pseudo-konversationellen Modus beendet wird.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF |
Die Option LAST wird nicht benutzt.
|
STORVIO=value sorgt für das Abfangen von
Speicherverletzungen bei externen Programmaufrufen mit der Aufrufoption %P=C(C).
| Wert | Erklärung | |
|---|---|---|
OFF |
Das Abfangen von Speicherverletzungen ist
deaktiviert.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
|
(mm,nn) |
Das Abfangen von Speicherverletzungen wird
durch Angabe eines beliebigen STORVIO-Subparameters
aktiviert.
Der erste Subparameter dient zur Angabe eines Toleranzwertes im Bereich von 0 bis 16777215: Die Speichergröße für das zusätzliche %C(C) GETMAIN wird um diesen Wert erhöht, um so zu versuchen, reale CICS-Speicherverletzungen zu verhindern. Der zweite Subparameter gibt an, welche Reaktion bei Feststellung einer Speicherverletzung erfolgen soll. Mögliche Werte: |
|
0 |
Es wird nur eine Speicherverletzungsmeldung NCI0250
ausgegeben und es erfolgt keine weitere besondere Interaktion.
Dies ist der Standardwert für Subparameter. |
|
1 - 32767 |
Zusätzlich zur Meldung NCI0250 wird eine NAT0920-Bedingung
ausgegeben, wobei der angegebene Wert als Reason Code übergeben wird. Da in CICS
der Reason Code NAT0920 normalerweise den EIBRESP-Wert einer gescheiterten
EXEC CICS LOAD- oder LINK-Anforderung enthält, wird
empfohlen, keinen Wert im Bereich eines gültigen CICS EIBRESP-Wertes
anzugeben, d.h., die Werte 1 bis 255 besser CICS zu überlassen.
|
|
32768 oder höher
|
Zusätzlich zur Meldung NCI0250 wird eine abnormale Beendigung S0C3 erzwungen, die eine NAT0954-Bedingung erzeugt. | |
TERMVAR=value gestattet es einem
Natural-Benutzer, exklusive Natural-Arbeitsdateien unter CICS zu haben, ohne die
Terminalkennung kennen zu müssen.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
xxxx
|
Die Variable xxxx ist eine
Zeichenkette mit vier Zeichen. Siehe Erläuterung weiter unten.
|
&TID
|
Dies ist die Standard-Einstellung. |
Da Terminalkennungen in CICS eindeutig sein müssen, enthalten exklusive Arbeitsdateien
im CICS-Zwischenspeicher normalerweise die CICS-Terminalkennung. Der Parameter
TERMVAR gestattet es Ihnen, eine Variable zu definieren. Wird
diese Variable im Namen einer Arbeitsdatei gefunden, wird sie durch die tatsächliche
Terminalkennung ersetzt. Zeichenketten mit nicht-alphanumerischen Zeichen müssen in
Hochkommas (') eingeschlossen werden.
Beachten Sie bitte, dass die gepackte CICS-Task-Nummer für Nicht-Terminal-Sessions als logische Terminalkennung benutzt wird.
| Warnung: Die Variablen-Zeichenkette darf nicht die Teilzeichenfolge '**'
enthalten, weil Natural diese Teilzeichenfolge durch die Nummer der Arbeitsdatei
ersetzt, was es unmöglich macht, die Terminalkennung zu ersetzen. |
TIOBSZ=value gibt die Größe des
Natural-Terminal-Ein-/Ausgabe-Puffers an.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
8 - 60 |
Größe des Natural-Terminal-Ein-/Ausgabe-Puffers in KB. |
16
|
Dies ist die Standard-Einstellung. |
Falls die Verbindung mit einer CICS-Session verloren geht oder getrennt wird (z.B. wenn ein Session Manager installiert ist), ohne dass die Session beendet worden ist, kann ein anderer Benutzer beim Aufrufen von CICS in diese offene Session gelangen. Üblicherweise ist die erste Maßnahme eines Benutzers in einer CICS-Umgebung die Eingabe einer Transaktionskennung.
Mögliche Werte für TRANCHK=value:
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Die Natural CICS-Schnittstelle prüft, ob die ersten 4 Bytes der vom Benutzer eingegebenen Transaktionskennung mit der Natural-Transaktionskennung übereinstimmen. Falls ja, unterstellt das Natural CICS Interface einen "Neustart", nachdem eine Verbindung verloren gegangen oder getrennt worden ist. Alle Ressourcen der alten Session werden freigegeben und es wird eine neue Session gestartet. |
OFF
|
Vom Benutzer eingegebene Daten werden nicht auf die Natural-Transaktionskennung geprüft. Dies ist die Standard-Einstellung. |
Dieser Parameter dient der Kompatibilität zu früheren Versionen des Natural CICS
Interface. TTYCNSL=value steuert Session- und
Geräte-Eigenschaften für Natural-Sessions, die durch ein Konsolengerät unter Verwendung
von z.B. dem Kommando MODIFY gestartet worden sind.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Die Systemvariable *DEVICE wird auf TTY
gesetzt: Die Kommunikation mit der Konsole erfolgt in einem 3270-Datenstrom, der
TTY-Steueranweisungen enthält.
Der Profilparameter Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF
|
Die Systemvariable *DEVICE wird auf BATCH
gesetzt und erzwingt Batch-/Kommandozeilen-Modus: Jede Zeile wird durch ein
EXEC CICS WRITE OPERATOR-Kommando separat an die
Konsole ausgegeben.
Der Profilparameter |
UCTRAN=value aktiviert bzw. deaktiviert die
Unterstützung von Kleinschreibung/gemischter Schreibweise durch das Natural CICS
Interface.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON
|
Gleich wie UCTRAN=(ON,ON). Die NCI-Unterstützung von
Kleinschreibung/gemischter Schreibweise ist vollständig aktiviert.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
OFF
|
Gleich wie UCTRAN=(OFF,ON). Die NCI-Unterstützung von
Kleinschreibung/gemischter Schreibweise ist für pseudo-konversationelle
Bildschirm-Ein-/Ausgabe deaktiviert.
|
Der erste Subparameter steuert die NCI-Unterstützung von gemischter Schreibweise nach einer pseudo-konversationellen Bildschirm-Ein-/Ausgabe, während der zweite Subparameter die NCI-Unterstützung von gemischter Schreibweise nach einer konversationellen Bildschirm-Ein-/Ausgabe unterstützt. Letztere schließt auch das NTC-Hochladen ein.
Um die Unterstützung von Kleinschreibung/gemischter Schreibweise für
pseudo-konversationelle Natural-Sessions zu erreichen, ist es nötig, dass die
Terminal-Eingabe nicht schon in Großschreibung umgesetzt wird, bevor der Natural-Nukleus
die Kontrolle übernimmt. Darum schaltet das Natural CICS Interface den Modus von
Terminals, die mit UCTRAN(ON) definiert sind, standardmäßig für die gesamte
Dauer der Natural-Session auf gemischte Schreibweise (UCTRAN(TRANID)).
Da aus Sicherheitsgründen jegliche Änderung an CICS-Definitionen/Steuerblöcken
unerwünscht sein kann, kann man verhindern, dass das Natural CICS Interface die
Umsetzung in Großschreibung bei einem Terminal ändert, indem man diesen
NTCICSP-Parameter UCTRAN auf OFF setzt. Wenn das der
Fall ist, muss der Benutzer definieren, dass sein Terminal im Kleinschreibungsmodus
(CICS TYPETERM-Parameter UCTRAN(TRANID/OFF)) läuft, um die
Unterstützung von Kleinschreibung/gemischter Schreibweise in Natural nutzen zu
können.
Da alle von der aktuellen Natural-Version unterstützten CICS-Versionen die Umschaltung
der Groß-/Kleinschreibung auf Transaktionsebene durch den
UCTRAN-Parameter in einem PROFILE der Transaktion
bieten, sollte dieser NTCICSP-Parameter auf OFF gesetzt
werden, wodurch die Unterstützung von Kleinschreibung/gemischter Schreibweise CICS
überlassen wird.
Anmerkung
In CICS bestimmt die Kombination der UCTRAN-Parameter sowohl
in der TYPETERM- als auch in der PROFILE-Definition, wie CICS
die Terminal-Eingabe einer pseudo-konversationellen Transaktion behandelt (weitere
Informationen siehe CICS Resource Definition Manual usw.). Deshalb
ist es immer ratsam, dass hauptsächlich das mit der Transaktion verbundene
PROFILE den erforderlichen Status der Umsetzung in Großbuchstaben
definiert, um so sicherzustellen, dass irgendwelche
TYPETERM-Modus-Änderungen hinsichtlich der Umsetzung in Großbuchstaben
keine Auswirkung auf eine Anwendung haben.
Die Unterstützung von Kleinschreibung/gemischter Schreibweise für konversationelle
Bildschirm-Ein-/Ausgaben bedeutet, dass das Natural CICS Interface bei den
CICS-Terminal-Eingabeanforderungen die ASIS-Option (CONVERSE/RECEIVE
ASIS, d.h. in der vorliegenden Form) verwendet. Wenn der zweite Subparameter
auf OFF gesetzt ist, erledigt das Natural CICS Interface die
konversationellen CICS-Terminal-Eingabeanforderungen ohne die
ASIS-Option.
UNITID=value hilft, die Terminalkennungen für
Natural-Zwecke über mehr als eine CICS-Region eindeutig zu machen.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ON |
Die Natural CICS-Schnittstelle hängt eine CICS-Systemkennung (lokale
SYSID, falls kein MRO, sonst TOR SYSID) an die 4
Byte lange CICS-Terminalkennung und erzeugt so eine 8 Byte lange, logische
Terminalkennung.
|
OFF
|
Die Natural CICS-Schnittstelle benutzt die CICS-Terminalkennung in der
vorliegenden Form.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
Dieser Parameter kann dann von Interesse sein, wenn Ressourcen von mehreren CICS-Regionen gemeinsam, insbesondere bei Nicht-CICSplex, als SIP Server oder Roll Server genutzt werden: Wenn in mehreren CICS-Umgebungen dieselben Terminalkennungen benutzt werden, hilft dieser Parameter dabei, für Natural eindeutige Terminalkennungen bereit zu stellen. Innerhalb des Natural CICS Interface sind die Natural-Terminalkennungen 8 Byte breite Felder, und eine Kombination aus 8-Byte-Terminalkennung und 8-Byte-CICS-Benutzerkennung wird als Schlüssel für SIP und den Roll Server genommen.
Das Ergebnis dieses Parameters wird vom Natural CICS Interface für den
Session-Schlüssel und den Roll Server-Schlüssel und von Natural für die Systemvariable
*INIT-ID benutzt.
Anmerkungen:
NCITIDEX) wird möglichweise diese logische
Terminalkennung nachträglich behandeln. Beschreibung von NCITIDEX siehe
TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation.
NCIUIDEX und NATUEX1) die
Systemvariable *INIT-ID nachträglich behandelt.
Beschreibung von NCIUIDEX siehe
TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation, NATUEX1
in der Operations-Dokumentation.
NATSPOOL entsprechend definiert werden oder es sollte
ein Benutzerkennungs-Exit verwendet werden, um die Systemvariable
*INIT-ID für Drucker nachzubehandeln.
UNITID=ON wird
für asynchrone Tasks erzwungen, wobei die CICS-Task-Nummer als Terminalkennung
genommen wird.
USERID=value definiert, wie Natural unter CICS
eine CICS-Benutzerkennung für eine Natural-Session behandeln soll.
Der erste Subparameter ist für terminalgebundene CICS-Sessions, der zweite Subparameter für nicht-terminalgebundene, d.h., asynchrone, DPLEd usw. CICS-Sessions. Der dritte Subparameter ist für Programm-zu-Programm-Sessions, d.h., DTP, APPC.
| Wert | Erklärung |
|---|---|
ANY |
Ein beliebiger, von EXEC CICS ASSIGN USERID (..)
zurückgegebener, nicht leerer Wert wird als gültig betrachtet.
Dies ist die Standard-Einstellung. |
ON
|
Ein von EXEC CICS ASSIGN USERID (..) zurückgegebener, nicht
leerer Wert wird als gültig betrachtet, wenn er nicht mit der
CICS-Standard-Benutzerkennung identisch ist, und (nur bei terminalgebundenen
Sessions) wenn sich der Benutzer bei CICS angemeldet hat.
|
OFF |
Der von EXEC CICS ASSIGN USERID (..) zurückgegebene Wert wird
ignoriert.
|
Wenn eine CICS-Benutzerkennung ungültig ist oder ignoriert wird, wird die editierte (entpackte) CICS-Tasks-Nummer für Nicht-Terminal-Sessions, d.h. asynchrone, oder DPLed usw. genommen. Für terminalgebundene CICS-Sessions wird die 3 Byte lange Operator-Kennung genommen, wenn diese nicht leer ist, sonst wird die CICS-Terminalkennung genommen. Für DTP Sessions wird die Pseudo-Terminalkennung genommen.
Anmerkungen:
NATUEX1 (siehe
Operations-Dokumentation) oder das Natural
CICS-Benutzerkennungs-Exit-Interface NCIUIDEX (siehe
TP-Monitor-Schnittstellen-Dokumentation) können für die
kundenspezifische Anpassung des Inhalts der Systemvariablen *INIT-USER verwendet werden.
NTCICSP PREFIX=NCI92, *
DIRNAME=NCI92, *
BACKRPL=COMA, *
CALLRPL=COMA