Dieses Dokument beschreibt Natural-spezifische Regeln und Namenskonventionen.
Namenskonventionen für Datenelementmodule in der Unicode- und Codepage-Unterstützung-Dokumentation.
Namenskonventionen für Resources im Leitfaden zur Programmierung
Namenskonventionen und Übersicht über die Makros im Natural-Parametermodul unter Zusätzliche Makros im Natural-Parametermodul in der Operations-Dokumentation
Informationen zu betriebssystemabhängigen oder TP-Monitor-abhängigen Drucker-Namenskonventionen befinden sich in folgenden Abschnitten in der Statements-Doumentation:
In den Tabellen in diesem Abschnitt sind die Standard-Zeichenzuweisungen aufgeführt, die für Natural gelten. Diese Zuweisungen stimmen mit der IBM-Codepage 1140 (US English) überein, die die Zuordnung von Codepoints zu grafischen Zeichen festlegt. Codepoints werden durch hexadezimale Werte dargestellt. Weitere Informationen zu IBM-Codepages entnehmen Sie der entsprechenden IBM-Dokumentation
Die Einzeigesteuereinheit oder der Emulator legt fest, welches Zeichen für einen bestimmten hexadezimalen Wert angezeigt werden soll. Wenn Sie nicht die Codepage 1140, sondern eine andere Codepage verwenden, kann das folgende Auswirkung haben:
Ein Zeichen liefert einen hexadezimalen Wert, der von Natural nicht akzeptiert wird.
Ein von der Standard-Zeichenzuweisung abweichendes Zeichen liefert denselben hexadezimalen Wert, der für das Standardzeichen festgelegt wurde.
Beispiele:
Das bei der deutschen Codepage 1141 verwendete Zeichen @ (at-Zeichen) liefert nicht den hexadezimalen Wert 7C. Das bei der UK-englischen Codepage 1146 verwendete Zeichen L (Pfund-Zeichen) liefert denselben hexadezimalen Wert wie das bei der US-englischen Codepage 1140 verwendete Zeichen $ (Dollar-Zeichen). Das bei der deutschen Codepage 1141 verwendete Zeichen § (Paragraphen-Zeichen) liefert denselben hexadezimalen Wert wie das bei der US-englischen Codepage 1140 verwendete Zeichen @.
Dieser Abschnitt beschreibt die Namenskonventionen, die beim Speichern und/oder Katalogisieren eines Natural-Objekts in eine Natural-Systemdatei gelten.
Der Name eines Natural-Objekts kann 1 bis 8 Zeichen lang sein (die Zeichen sind in der Tabelle unten aufgeführt). Das erste Zeichen muss eines der folgenden Zeichen sein:
ein Großbuchstabe aus dem Alphabet
ein Nummernzeichen (#)
ein Pluszeichen (+)
Wenn das erste Zeichen ein Nummernzeichen (#) oder ein Pluszeichen (+) ist, dann muss der Name mindestens noch ein weiteres Zeichen enthalten.
Ausnahme: Der Name eines Natural-DDMs kann 1 bis 32 Zeichen lang sein (die Zeichen sind in der Tabelle unten aufgeführt). Das erste Zeichen muss ein Großbuchstabe aus dem Alphabet sein.
Der Name eines Natural-Objekts oder DDMs kann aus den folgenden Zeichen bestehen:
| Zeichen | EBCDIC Hex Value (EBCDIC Hexadezimaler Wert) | ISO-Zeichenname (ISO Character Name) | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| A - Z |
C1-C9 |
Latin capital letter A - Z | Großbuchstabe aus dem lateinischen Alphabet. |
| 0 - 9 | F0-F9 | Digit zero - digit nine | Numerisches Zeichen. |
| - | 60 | Hyphen-minus | Bindestrich, Minuszeichen. |
| _ | 6D | Low line | Unterstrich. |
| / | 61 | Solidus | Schrägstrich. |
| @ | 7C | Commercial at | Kaufmännisches "At"-Zeichen. |
| $ | 5B | Dollar sign | Dollar-Zeichen. |
| & | 50 | Ampersand | Kaufmännisches "Und"-Zeichen. Nur in Sprachcodes erlaubt.
Siehe auch Definition der Sprache eines Natural-Objektes im Abschnitt Bildschirmgestaltung (Gestaltung der Benutzeroberflächen von Anwendungen ) im Leitfaden zur Programmierung. |
| # | 7B | Number sign | Nummerzeichen (Raute) |
| + | 4E | Plus sign | Pluszeichen. Nur als erstes Zeichen erlaubt. |
Dieser Abschnitt beschreibt die Namenskonventionen, die für eine Natural-Library gelten.
Der Name (ID) einer Library kann 1 bis 8 Zeichen lang sein und darf nicht mit "SYS" beginnen. Das Präfix "SYS" ist reserviert für die Natural-System-Libraries.
Der Library-Name muss mit einem Großbuchstaben aus dem Alphabet beginnen. Alle weiteren Zeichen aus dem Alphabet müssen auch in Großbuchstaben sein. Der Library-Name darf keine Leerzeichen enthalten.
Ein Library-Name kann aus den folgenden Zeichen bestehen:
| Zeichen | EBCDIC Hex Value (EBCDIC Hexadezimaler Wert) | ISO-Zeichenname (ISO Character Name) | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| A - Z |
C1-C9 |
Latin capital letter A - Z | Großbuchstabe aus dem lateinischen Alphabet. |
| 0 - 9 | F0-F9 | Digit zero - digit nine | Numerisches Zeichen. |
| - | 60 | Hyphen-minus | Bindestrich, Minuszeichen. |
| _ | 6D | Low line | Unterstrich. |
| / | 61 | Solidus | Schrägstrich. |
| @ | 7C | Commercial at | Kaufmännisches At-Zeichen |
| $ | 5B | Dollar sign | Dollar-Zeichen |
| & | 50 | Ampersand | Kaufmännisches Und-Zeichen. Nur in Sprachcodes erlaubt.
Siehe auch Definition der Sprache eines Natural-Objektes im Leitfaden zur Programmierung. |
| # | 7B | Number sign | Nummerzeichen (Raute) |
| + | 4E | Plus sign | Pluszeichen. Nur als erstes Zeichen erlaubt. |
Dieser Abschnitt beschreibt die Namenskonventionen, die für eine Benutzervariable gelten. Weitere Informationen zu Benutzervariablen finden Sie unter Benutzervariablen im Leitfaden zur Programmierung.
Die folgenden Themen werden behandelt:
Der Name einer Benutzervariablen kann 1 bis 32 Zeichen lang sein.
Sie können Variablennamen benutzen, die länger als 32 Zeichen sind (zum Beispiel in komplexen Anwendungen, bei denen längere, bedeutungsvolle Variablennamen die Lesbarkeit der Programme erhöhen); jedoch werden nur die ersten 32 Zeichen berücksichtigt. Diese Zeichenfolge muss eindeutig sein. Alle übrigen Zeichen werden von Natural ignoriert.
Der Name einer Benutzervariablen darf kein reserviertes Natural-Schlüsselwort sein.
Innerhalb eines Natural-Programms dürfen Sie denselben Namen nicht gleichzeitig für eine Benutzervariable und ein Datenbankfeld benutzen, weil dies zu Zuordnungsfehlern führen kann (siehe Datenstrukturen qualifizieren im Abschnitt Benutzervariablen im Leitfaden zur Programmierung).
Der Name einer Benutzervariablen kann aus den folgenden Zeichen bestehen:
| Zeichen | EBCDIC Hex Value (EBCDIC Hexadezimaler Wert) | ISO-Zeichenname (ISO Character Name) | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| A - Z |
C1-C9 |
Latin capital and/or small letter A - Z | Groß- und/oder Kleinbuchstabe aus dem Alphabet. Ein Kleinbuchstabe ist nicht als erstes Zeichen erlaubt. |
| 0 - 9 | F0-F9 | Digit zero - digit nine | Numerisches Zeichen. |
| - | 60 | Hyphen-minus | Bindestrich, Minuszeichen. |
| _ | 6D | Low line | Unterstrich. |
| / | 61 | Solidus | Schrägstrich. |
| @ | 7C | Commercial at | Kaufmännisches At-Zeichen. |
| $ | 5B | Dollar sign | Dollar-Zeichen. |
| & | 50 | Ampersand | Kaufmännisches Und-Zeichen. |
| # | 7B | Number sign | Nummernzeichen. |
| + | 4E | Plus sign | Pluszeichen. Nur als erstes Zeichen erlaubt. |
Das erste Zeichen im Namen muss eines der folgenden Zeichen sein:
| Zeichen | EBCDIC Hex Value (EBCDIC Hexadezimaler Wert) | ISO-Zeichenname (ISO Character Name) | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| A - Z |
C1-C9 |
Latin capital letter A - Z | Großbuchstabe aus dem Alphabet. |
| & | 50 | Ampersand | Kaufmännisches "Und"-Zeichen. |
| # | 7B | Number sign | Nummernzeichen. |
| + | 4E | Plus sign | Pluszeichen. |
Wenn das erste Zeichen ein Nummernzeichen (#), ein Pluszeichen (+) oder ein kaufmännisches "Und"-Zeichen (&) ist, dann muss der Name mindestens noch ein weiteres Zeichen enthalten.
Variablen in einer Global Data Area (GDA), die ein Pluszeichen (+) als erstes Zeichen haben, müssen auf Ebene 1 definiert werden; siehe auch Global Data Area im Abschnitt Datenbereiche (Data Areas) im Leitfaden zur Programmierung. Andere Ebenen werden nur in einer Redefinition benutzt.
Ein Pluszeichen (+) ist nur bei anwendungsunabhängigen Variablen (AIVs) und bei
Variablen in einer Global Data Area (GDA) als erstes Zeichen im Namen erlaubt. Die Namen
von anwendungsunabhängigen Variablen (AIVs) müssen mit einem Pluszeichen (+) beginnen;
siehe auch Definition von
anwendungsunabhängigen Variablen bei der Beschreibung des
Statements DEFINE DATA in der
Statements-Dokumentation.
Ein kaufmännisches "Und"-Zeichen (&) als erstes Zeichen im Namen wird
bei dynamischen Sourcecode-Änderungen benutzt (siehe die Beschreibung des Statements
RUN in der
Statements-Dokumentation) und als dynamisch ersetzbares Zeichen
beim Definieren von Processing-Rules (Verarbeitungsregeln); siehe die Beschreibung des
Map-Editor in der Editors-Dokumentation.
Kleinbuchstaben können nur als zweites und als darauf folgende Zeichen eines
Variablennamens eingegeben werden. Kleinbuchstaben, die als Teil eines Variablennamens
eingegeben werden, werden intern in Großbuchstaben umgesetzt, wenn die Option
LOWSRCE des Systemkommandos COMPOPT auf
ON gesetzt ist (siehe Systemkommandos-Dokumentation). Kleinbuchstaben
werden nicht in Großbuchstaben umgesetzt. Kleinbuchstaben und die entsprechenden
Großbuchstaben werden als unterschiedliche Zeichen interpretiert, wenn
die Option LOWSRCE des Systemkommandos
COMPOPT auf OFF (Standardwert) gesetzt
ist, und
die Eingaben in den Editor nicht in Großbuchstaben umgesetzt werden (die Umsetzung in Großbuchstaben im Editor wird durch Editor-Profiloptionen und durch betriebssystemabhängige Optionen gesteuert).
Dies hat zum Beispiel zur Folge, dass die Namen #FIELD und
#field als zwei verschiedene Feldnamen interpretiert.
Anmerkung
Aus Kompatibilitätsgründen sollten Sie dieses Merkmal nicht nutzen, wenn Sie planen,
Natural-Anwendungen, die auf Großrechnern entwickelt wurden, auf Windows oder UNIX zu
portieren. Wenn Sie Kleinbuchstaben als Teil des Variablennamens verwenden, empfehlen
wir Ihnen dringend, dafür Sorge zu tragen, dass die Namen von Variablen, egal ob in
Groß- oder Kleinbuchstaben, immer eindeutig sind.