SET GLOBALS
parameter=value
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Dieses Dokument behandelt folgende Themen:
Eine Erläuterung der in dem Syntax-Diagramm verwendeten Symbole entnehmen Sie dem Abschnitt Syntax-Symbole.
Mit dem Statement SET GLOBALS können Sie Werte für
Session-Parameter setzen.
Die Auswertung der Parameter erfolgt je nach Parameter entweder bei
der Kompilierung oder zur Laufzeit bei der Ausführung des Programms, das das
SET GLOBALS-Statement enthält. Dies ist abhängig von den einzelnen
Parametern.
Die mit SET GLOBALS gesetzten Parameterwerte gelten für
die ganze Natural-Session, sofern sie nicht durch ein weiteres SET
GLOBALS-Statement (bzw. Systemkommando
GLOBALS)
geändert werden.
Mit dem Statement SET GLOBALS können Sie dieselben
Parameter verwenden wie beim Systemkommando GLOBALS.
Sie können sowohl das Statement als auch das Systemkommando in derselben
Natural-Session benutzt werden.
Mit einem GLOBALS-Kommando angegebene
Parameterwerte bleiben gültig, bis sie von einem neuen
GLOBALS-Kommando oder SET
GLOBALS-Statement geändert werden, die Session beendet wird oder Sie
sich in einer anderen Library anmelden.
Ausnahme: Auf Großrechnern gilt ein SET
GLOBALS-Statement in einem Subprogramm (d.h. einer Subroutine, einem
Subprogramm oder einem mit FETCH
RETURN aufgerufenen Programm) nur solange, bis die Kontrolle
von dem Subprogramm wieder an das aufrufende Objekt übergeben wird; dann gelten
wieder die für das aufrufende Objekt gesetzten Parameterwerte.
Wenn Sie mehrere Parameter angeben, müssen Sie diese durch ein oder mehrere Leerzeichen voneinander trennen. Die Reihenfolge der Parameter ist beliebig. Siehe Beispiel.
| Parameter | Funktion (Kurzbeschreibung*) | Auswertung |
|---|---|---|
CC |
Fehlerverarbeitung im Batch-Modus | zur Laufzeit |
CF |
Steuerzeichen für Terminalkommandos | zur Laufzeit |
CPCVERR
|
Codepage-Umsetzungsfehler | zur Laufzeit |
DC |
Dezimalstellenzeichen | zur Laufzeit |
DFOUT
|
Datumsformat für Ausgabe | zur Laufzeit |
DFSTACK
|
Datumsformat für Stack | zur Laufzeit |
DFTITLE
|
Datumsformat in Standard-Seitenüberschrift | zur Laufzeit |
DO |
Anzeige-Reihenfolge von Ausgabedaten | zur Laufzeit |
DU |
Dump-Generierung | zur Laufzeit |
EJ |
Seitenvorschub | zur Laufzeit |
FCDP |
Füllzeichen für dynamisch geschützte Felder | zur Laufzeit |
FS |
Format-Spezifikation für Benutzervariablen | zur Laufzeit |
IA |
Input-Zuweisungszeichen | zur Laufzeit |
ID |
Input-Begrenzungszeichen | zur Laufzeit |
IM |
Input-Modus | zur Laufzeit |
LE |
Reaktion auf Limit-Überschreitung bei Verarbeitungsschleifen | bei der Kompilierung |
LS |
Zeilenlänge | bei der Kompilierung |
LT |
Limit für Verarbeitungsschleifen | zur Laufzeit |
MT |
Maximale CPU-Zeit | zur Laufzeit |
OPF |
Überschreiben geschützter Felder durch Helproutinen | zur Laufzeit |
PD |
Seiten-Limit für
NATPAGE |
zur Laufzeit |
PM |
Druck-Modus | bei der Kompilierung |
PS |
Länge einer Reportseite | bei der Kompilierung und zur Laufzeit |
REINP
|
Interner REINPUT bei
ungültigen Daten
|
zur Laufzeit |
SA |
Terminal-Warnton | zur Laufzeit |
SF |
Spaltenabstand | bei der Kompilierung |
TS |
Umsetzung von Systemdatei-Programmausgaben | zur Laufzeit |
WH |
Warten auf Datensatz im Hold | zur Laufzeit |
ZD |
Division durch Null | zur Laufzeit |
ZP |
Anzeige von Nullwerten | zur Laufzeit |
* Ausführliche Informationen zu den einzelnen Parametern sind in der Parameter-Referenz-Dokumentation enthalten.
In dem folgenden Beispiel wird das SET
GLOBALS-Statement dazu benutzt, die maximale Anzahl der Zeichen pro
Zeile auf 74 zu setzen und die Anzahl der Datensätze der Datenbank, die in
Verarbeitungsschleifen in einem Natural- Programm gelesen werden können, auf
5000 zu begrenzen.
SET GLOBALS LS=74 LT=5000 ...