PROCESS COMMAND

Structured Mode-Syntax

PROCESS COMMAND ACTION

CHECK
EXEC
TEXT
HELP

USING PROCESSOR-NAME=operand1
COMMAND-LINE (index[:index])=operand2

GET USING PROCESSOR-NAME=operand1
GETSET-FIELD-NAME=operand3
SET USING PROCESSOR-NAME=operand1
GETSET-FIELD-NAME=operand3
GETSET-FIELD-VALUE=operand4
CLOSE

Reporting Mode-Syntax

PROCESS COMMAND ACTION

CHECK
EXEC
TEXT
HELP

USING PROCESSOR-NAME=operand1
COMMAND-LINE (index[:index])=operand2
GIVING RESULT-FIELD (index[:index])
RETURN-CODE
[NATURAL-ERROR]

GET USING PROCESSOR-NAME=operand1
GETSET-FIELD-NAME=operand3
GIVING GETSET-FIELD-VALUE
[NATURAL-ERROR]
SET USING PROCESSOR-NAME=operand1
GETSET-FIELD-NAME=operand3
GETSET-FIELD-VALUE=operand4
[GIVING NATURAL-ERROR]
CLOSE [GIVING NATURAL-ERROR]

Anmerkung
Die GIVING-Klausel ist nur im Reporting Mode erforderlich und wenn im DEFINE DATA-Statement in der View-Definition kein VIEW OF COMMAND definiert worden ist. Die Pflichtfelder der GIVING-Klausel müssen dabei exakt so definiert werden wie die Felder im Datendefinitionsmodul (DDM) COMMAND (siehe unten).

Dieses Dokument behandelt die folgenden Themen:

Eine Erläuterung der in dem Syntax-Diagramm verwendeten Symbole entnehmen Sie dem Abschnitt Syntax-Symbole.

Gehört zur Funktionsgruppe: Aufrufen von Programmen und Subprogrammen


Funktion PROCESS COMMAND

Sobald ein Kommandoprozessor mit der Utility SYSNCP erstellt worden ist, kann er mit dem Statement PROCESS COMMAND aus einem Natural-Programm heraus aufgerufen werden.

Näheres zur Erstellung eines Natural-Kommandoprozessors finden Sie in der Beschreibung des Dienstprogramms (Utility) SYSNCP in der Debugger und Dienstprogramme-Dokumentation.

Für die Kommandoverarbeitung verwendetes Datendefinitionsmodul (DDM)

Wichtig
Das Wort "COMMAND" im Statement PROCESS COMMAND ist der Name einer View (Datensicht). Der Name der verwendeten View muss nicht notwendigerweise COMMAND sein, aber wir empfehlen die Verwendung von COMMAND, weil ein DDM dieses Namens existiert. Dieses DDM muss im DEFINE DATA-Statement in der View-Definition referenziert werden, zum Beispiel: COMMAND VIEW OF COMMAND.

Das Datendefinitionsmodul COMMAND wurde speziell zur Verwendung mit dem PROCESS COMMAND-Statement erstellt:

DB:    1 File:    1 - COMMAND                          Default Sequence: ?
  
  T L  DB  Name                             F Leng  S D   Remark
  - -  --  -------------------------------- - ----  - -  ------------------------
    1  AA  PROCESSOR-NAME                   A    8  N D  DE    USING
  M 1  AB  COMMAND-LINE                     A   80  N D  MU/DE USING
    1  AF  GETSET-FIELD-NAME                A   32  N D  DE    USING
    1  BA  NATURAL-ERROR                    N  4.0  N          GIVING
    1  BB  RETURN-CODE                      A    4  N          GIVING
  M 1  BC  RESULT-FIELD                     A   80  N    MU    GIVING
    1  BD  GETSET-FIELD-VALUE               A   32  N D        USING; GIVING
  ***** DDM OUTPUT TERMINATED ******

Bedeutung der Spaltenüberschriften siehe unter Spalten für Feld-Attribute im Kapitel DDM-Editor benutzen in der Editoren-Dokumentation. Die in dem DDM enthaltenen Felder entsprechen den im PROCESS COMMAND-Statement verwendeten DDM-Feldern (Beschreibung siehe Im PROCESS COMMAND-Statement verwendete DDM-Felder weiter unten).

Anmerkung
Um mögliche Kompilierungs- bzw. Laufzeitfehler zu vermeiden, prüfen Sie bitte, ob das DDM COMMAND als Typ C (Feld DDM Type in dem SYSDDM-Menü) katalogisiert ist, bevor Sie es verwenden. (Falls Sie es neu katalogisieren, werden hierbei etwaige Angaben zu Datenbankkennung und Dateinummer (DBID/FNR) in der SYSDDM-Utility ignoriert.)

Security-Aspekte

Mit Natural Security können Sie die Verwendung bestimmter in einem Kommandoprozessor definierter Schlüsselwörter und/oder Funktionen einschränken. Schlüsselwörter und/oder Funktionen können für jeden einzelnen Benutzer (oder Gruppen von Benutzern) erlaubt bzw. nicht erlaubt werden.

Weitere Informationen siehe Funktionssicherheit in der Natural Security-Dokumentation.

Syntax-Beschreibung PROCESS COMMAND

Operanden-Definitionstabelle

Operand Mögliche Struktur Mögliche Formate Referenzierung erlaubt Dynam. Definition
operand1 C S       A                         nein nein
operand2 C S A G   A   N                     nein nein
operand3 C S       A   N                     nein nein
operand4 C S       A   N P I                 nein nein

Syntax-Element-Beschreibung

Syntax-Element Beschreibung
CHECK
CHECK-Aktion:

CHECK dient als Vorsichtsmaßnahme, um herauszufinden, ob ein Kommando mit dem Statement PROCESS COMMAND ACTION EXEC ausführbar ist. Für einen bestimmten Prozessor-Namen erfolgt zur Laufzeit eine Prüfung in zwei Schritten:

  • Es wird geprüft, ob der Prozessor in der aktuellen Library oder einer ihrer Steplibs vorhanden ist.

  • Der Inhalt der Kommandozeile COMMAND−LINE (1) wird analysiert, um sicherzustellen, dass er zulässig ist.

Außerdem werden die Laufzeit-Aktionsdefinitionen R, M und 1 - 9 in RESULT−FIELD(1:9) geschrieben.

Ist das Feld NATURAL−ERROR in der View (Datensicht) oder in der GIVING-Klausel angeben, so wird der Fehlercode in diesem Feld ausgegeben. Ist dieses Feld nicht angegeben und die Kommandoanalyse stößt auf einen Fehler, tritt ein Natural-Systemfehler auf.

Anmerkung
Da die Funktion der Aktion CHECK auch als Teil der Aktion EXEC ausgeführt wird (siehe unten), ist es nicht nötig, CHECK vor jeder EXEC-Aktion zu verwenden.

EXEC
EXEC-Aktion:

EXEC funktioniert genau wie CHECK und bewirkt zusätzlich, dass die mit dem Runtime Action Editor angegebenen Laufzeit-Aktionen ausgeführt werden.

Es wird nur COMMAND−LINE (1) benötigt. Sie können bis zu 9 Ausprägungen von RESULT-FIELD verwenden (im Hinblick auf optimale Verarbeitungszeit sollten Sie jedoch nur soviele Ausprägungen verwenden wie Sie tatsächlich benötigen).

Anmerkung
EXEC ist die einzige Aktion, mit der das gerade aktive Programm verlassen werden kann. Dies ist der Fall, wenn die Laufzeit-Aktion ein FETCH- oder STOP-Statement enthält.

Siehe auch Beispiel 1 − PROCESS COMMAND ACTION EXEC.

TEXT
TEXT-Aktion:

Mit der Aktion TEXT erhalten Sie allgemeine Informationen über den Kommandoprozessor sowie Text zu einem Schlüsselwort bzw. einer Funktion. Der Text ist derselbe, der bei der Definition eines Kommandoprozessors mit der Utility SYSNCP im Keyword Editor oder Action Editor eingegeben wurde.

Weitere Informationen siehe Eingabewerte für TEXT-Aktionen.

Anmerkung
Um auf Text zu Schlüsselwörtern oder Funktionen zugreifen zu können, muss im Feld Catalog user texts auf dem Schirm Processor Header Maintenance 3 der SYSNCP-Utility ein Y (ja) eingetragen sein, siehe Abschnitt Verschiedene Optionen - Header 3.

HELP
HELP-Aktion:

Die Aktion HELP liefert eine Liste aller gültigen Schlüsselwörter, Synonyme und Funktionen, um beispielsweise Online-Hilfe-Fenster zu erzeugen. Die Liste ist in dem Feld bzw. den Feldern von RESULT-FIELD enthalten. Die Art der erhaltenen Hilfe hängt vom Inhalt der Kommandozeilen ab:

  • COMMAND-LINE (1) muss die Suchkriterien enthalten.

  • COMMAND-LINE (2) (falls angegeben) muss den Startwert oder einen Suchwert enthalten.

  • COMMAND-LINE (3) (falls angegeben) muss einen Startwert enthalten.

Weitere Informationen siehe Eingabewerte für HELP-Aktionen.

Anmerkung
Im Hinblick auf optimale Verarbeitungszeit sollte das Feld RESULT-FIELD nicht mehr Ausprägungen haben als Zeilen auf dem Schirm angezeigt werden sollen. Mindestens eine Ausprägung ist erforderlich.

GET
GET-Aktion

Die Aktion GET dient dazu, interne Kommandoprozessor-Informationen und die aktuellen Kommandoprozessor-Einstellungen aus dem dynamisch zugewiesenen NCPWORK-Puffer zu lesen.

Weitere Informationen siehe Eingabewerte für GET- und SET-Aktionen.

SET
SET-Aktion

Die Aktion SET dient zum Ändern interne Einstellungen des Kommandoprozessors im NCPWORK-Puffer.

Weitere Informationen siehe Eingabewerte für GET- und SET-Aktionen.

CLOSE
CLOSE-Aktion:

Die Aktion CLOSE beendet den Einsatz des Kommandoprozessors und gibt den Kommandoprozessor-Puffer wieder frei.

Wenn der Kommandoprozessor während einer Session benutzt und nicht mit CLOSE freigegeben wird, enthält Ihr Thread einen Puffer namens NCPWORK. Die Parameter dieses Puffers können Sie mit dem Systemkommando BUS auswerten. Der Puffer wird vom Laufzeit-Teil des Kommandoprozessors benötigt. Er kann mit dem Statement PROCESS COMMAND ACTION CLOSE wieder freigegeben werden.

Wenn auf dieses Statement ein anderes PROCESS COMMAND-Statement folgt, wird der Kommandoprozessor-Puffer erneut geöffnet.

Siehe auch Beispiel 2 − PROCESS COMMAND ACTION CLOSE.

 
GIVING-Klausel für Reporting Mode
GIVING

Die GIVING-Klausel ist nur im Reporting Mode erforderlich und wenn im DEFINE DATA-Statement in der View-Definition kein VIEW OF COMMAND definiert worden ist.

Im Structured Mode ist die GIVING-Klausel nicht vorhanden, da es eine implizite GIVING-Klausel gibt, die sich aus allen im DEFINE DATA-Statement angegebenen Feldern zusammensetzt, die für gewöhnlich in der GIVING-Klausel des Reporting Modes referenziert werden. Das bedeutet, dass im Structured Mode die Felder RESULT-FIELD, RETURN-CODE und GETSET-FIELD-VALUE im DEFINE DATA-Statement mit VIEW OF COMMAND definiert sein müssen. Das Feld NATURAL-ERROR kann wahlweise angegeben werden.

Anmerkung
In der GIVING-Klausel sind Felder angegeben, die vom Kommandoprozessor als Ergebnis der Verarbeitung jeder Aktion ausgefüllt werden müssen.

 
Im PROCESS COMMAND-Statement verwendete DDM-Felder
DDM-Feld Erläuterung
PROCESSOR-NAME Der Name des Kommandoprozessors, für den das PROCESS COMMAND-Statement ausgeführt wird. Der Prozessor muss katalogisiert sein.
COMMAND-LINE Die Kommandozeile, die vom Kommandoprozessor verarbeitet werden soll (Aktionen CHECK, EXEC) bzw. das Schlüsselwort/Kommando, für das Benutzertext oder Hilfe-Text an das Programm zurückgegeben werden soll (Aktionen TEXT, HELP). Dieses Feld kann aus mehr als einer Zeile bestehen.
RESULT-FIELD Dieses Feld enthält Informationen, die aus der Verwendung verschiedener Optionen, wie in einer Laufzeit-Aktion angegeben, resultieren. Weitere Informationen siehe Laufzeit-Aktionen in der SYSNCP Utility-Dokumentation. Achtung, dieses Feld kann aus mehr als einer Zeile bestehen.
GETSET-FIELD-NAME Dieses Feld wird mit den Aktionen GET und SET verwendet und dient zur Angabe des Namens der Konstanten/Variablen, die gelesen (GET) oder geschrieben (SET) werden soll.
GETSET-FIELD-VALUE Dieses Feld wird mit den Aktionen GET und SET verwendet und enthält den Wert der im Feld GETSET-FIELD-NAME angegebenen Konstanten/Variablen (siehe oben).
RETURN-CODE Dieses Feld enthält den Return Code einer Option aufgrund der Aktion EXEC oder CHECK, wie in einer Laufzeit-Aktion angegeben (siehe SYSNCP-Utility).
NATURAL-ERROR Dieses Feld wird mit allen Aktionen verwendet. Wenn es im DEFINE DATA-Statement angegeben wird, enthält es den Natural-Fehlercode für den Kommandoprozessor. Wenn das Feld fehlt, ist die normale Natural-Fehlerbehandlung aktiv, wenn ein Fehler auftritt.

Folgende Themen werden anschließend behandelt:

Eingabewerte für GET- und SET-Aktionen

Die folgenden Werte können für das Feld GETSET-FIELD-NAME (A32) verwendet werden:

Feldname Format G/S* Inhalt
NAME A8 G Aktueller Kommandoprozessor-Name.
LIBRARY A8 G Geladen aus Library.
FNR N10 G Geladen aus Datei.
DBID N10 G Geladen aus Datenbank.
TIMESTMP A8 G Zeitstempel des aktuellen Kommandoprozessors.
COUNTER N10 G Zugriffszähler.
BUFFER-LENGTH N10 G Für NCPWORK zugeordnete Bytes.
C-DELIMITER A1 G/S Delimiter für mehrere Kommandos.
DATA-DELIMITER A1 G Präfix für Daten.
PF-KEY A1 G/S PF-Taste kann Kommando sein (Y/N).
UPPER-CASE A1 G Schlüsselwörter in Großbuchstaben (Y/N).
UQ-KEYWORDS A1 G Eindeutige Schlüsselwörter (Y/N).
IMPLICIT-KEYWORD A1 G/S Identifiziert impliziten Schlüsselwort-Eintrag.
MIN-LEN N10 G Schlüsselwort-Mindestlänge.
MAX-LEN N10 G Schlüsselwort-Maximallänge.
KEYWORD-SEQ A8 G/S Schlüsselwort-Reihenfolge.
ALT-KEYWORD-SEQ A8 G/S Alternative Schlüsselwort-Reihenfolge.
USER-SEQUENCE A1 G Benutzer darf KEYWORD−SEQ überschreiben (Y/N).
CURR-LOCATION N10 G/S Aktueller Platz (IFN).
CURR-IKN1 N10 G/S IKN1 des aktuellen Platzes.
CURR-IKN2 N10 G/S IKN2 des aktuellen Platzes.
CURR-IKN3 N10 G/S IKN3 des aktuellen Platzes.
CHECK-LOCATION N10 G Letzter geprüfter Platz (IFN).
CHECK-IKN1 N10 G IKN1 von CHECK-LOCATION.
CHECK-IKN2 N10 G IKN2 von CHECK-LOCATION.
CHECK-IKN3 N10 G IKN3 von CHECK-LOCATION.
TOP-IKN1 N10 G IKN1 des obersten Schlüsselworts.
TOP-IKN2 N10 G IKN2 des obersten Schlüsselworts.
TOP-IKN3 N10 G IKN3 des obersten Schlüsselworts.
KEY1-TOTAL N10 G Anzahl an Schlüsselwörtern vom Typ 1.
KEY2-TOTAL N10 G Anzahl an Schlüsselwörtern vom Typ 2.
KEY3-TOTAL N10 G Anzahl an Schlüsselwörtern vom Typ 3.
FUNCTIONS-TOTAL N10 G Anzahl der katalogisierten Funktionen.
LOCAL-GLOBAL-SEQ A8 G/S Lokale/globale Funktionsvalidierung.
ERROR-HANDLER A8 G/S Allgemeines Fehlerprogramm.
SECURITY A1 G Natural Security installiert (Y/N).
SEC-PREFETCH A1 G Natural Security-Daten sollen gelesen werden (Y/N) bzw. wurden gelesen (D = Done/erledigt).
PREFIX1 A1 G Entspricht dem Feld Prefix Character 1 des Schirms Processor Header Maintenance 2 der SYSNCP-Utility, siehe Abschnitt Keyword Editor Options - Header 2
PREFIX2 A1 G Entspricht dem Feld Prefix Character 2 des Schirms Processor Header Maintenance 2 der SYSNCP-Utility.
HEX1 A1 G Entspricht dem Feld Hex. Replacement 1 des Schirms Processor Header Maintenance 2 der SYSNCP-Utility.
HEX2 A1 G Entspricht dem Feld Hex. Replacement 2 des Schirms Processor Header Maintenance 2.
DYNAMIC A32 G Dynamischer Teil (:n:) der letzten Fehlermeldung.
LAST - G Letztes oben auf dem Natural-Stack als Daten abgelegtes Kommando.
LAST-ALL - G Letzte oben auf dem Natural-Stack als Daten abgelegte Kommandos.
LAST-COM - G Letztes in die Systemvariable *COM gestelltes Kommando.
MULTI - G Legt das letzte von mehreren Kommandos als Daten oben auf dem Natural-Stack ab.
MULTI-COM - G Legt das letzte von mehreren Kommandos in der Systemvariablen *COM ab.

*G = Kann mit der Aktion GET verwendet werden.

*S = Kann mit der Aktion SET verwendet werden.

Eingabewerte für TEXT-Aktionen

Die folgenden Eingabewerte stehen zur Verfügung, um die folgenden Arten von Informationen aus einer TEXT-Aktion zurückzugeben:

TEXT für allgemeine Informationen

Bei allgemeinen Informationen muss COMMAND−LINE (*), d.h. alle Kommandozeilen, leer sein. In den bis zu 9 Feldern von RESULT-FIELD erhalten Sie folgende Informationen:

RESULT-FIELD Format Inhalt
1 Text (A40) Header 1 for User Text (Kopfzeile 1 für Benutzertext)
2 Text (A40) Header 2 for User Text (Kopfzeile 2 für Benutzertext)
3 Text (A16) "First Entry used as" Text (Erster Eintrag benutzt als)
4 Text (A16) "Second Entry used as" Text (Zweiter Eintrag benutzt als)
5 Text (A16) "Third Entry used as" Text (Dritter Eintrag benutzt als)
6 Numerisch (N3) Anzahl der Eintrag-1-Schlüsselwörter.
7 Numerisch (N3) Anzahl der Eintrag-2-Schlüsselwörter.
8 Numerisch (N3) Anzahl der Eintrag-3-Schlüsselwörter.
9 Numerisch (N7) Anzahl katalogisierter Funktionen.

TEXT für Schlüsselwort-Informationen

Bei Schlüsselwort-Informationen muss COMMAND-LINE (1) das betreffende Schlüsselwort enthalten. COMMAND-LINE (2) kann bei Bedarf den Schlüsselwort-Typ (1, 2, 3 oder P) enthalten. COMMAND-LINE (3:6) muss leer sein.

RESULT-FIELD Format Inhalt
1 Text (A40) Schlüsselwort-Kommentartext
2 Text (A16) Schlüsselwort in voller Länge
3 Text (A16) Schlüsselwort eindeutig abgekürzt
4 Text (A16) "Keyword used as"-Eintrag (Schlüsselwort benutzt als)
5 Numerisch (N4) Interne Schlüsselwortnummer (IKN)
6 Numerisch (N2) Mindestlänge des Schlüsselworts
7 Numerisch (N2) Maximallänge des Schlüsselworts
8 Text (A2) Schlüsselwort-Typ (1, 2, 3, 1S, 2S, 3S, P)

TEXT für Funktionsinformationen

Bei Funktionsinformationen muss COMMAND−LINE (1:3) die Schlüsselwörter enthalten, die den gewünschten Platz bestimmen. COMMAND−LINE (4:6) muss die Schlüsselwörter enthalten, die die gewünschte Funktion bestimmen. Falls beispielsweise Informationen über das globale Kommando ADD USER gewünscht werden, müssen die Kommandozeilen 1, 2, 3 und 6 leer sein, in Kommandozeile 4 muss ADD stehen und in Kommandozeile 5 USER.

RESULT-FIELD Format Inhalt
1 Text (A40) Text wie mit Option T in Laufzeit-Aktion definiert.
2 Numerisch (N10) Interne Funktionsnummer (IFN) des angegebenen Platzes.
3 Numerisch (N10) Interne Funktionsnummer (IFN) der angegebenen Funktion.

Eingabewerte für HELP-Aktionen

Die folgenden Eingabewerte stehen zur Verfügung, um verschiedene Informationen aus einer HELP-Aktion zurückzugeben:

HELP für Schlüsselwörter

Diese Aktion liefert eine alphabetisch sortierte Liste von Schlüsselwörtern bzw. Synonymen und ihren IKNs (IKN = Internal Keyword Number = Interne Schlüsselwort-Nummer).

Kommandozeile Inhalt
1 Muss mit Indikator K (für Keyword) anfangen.
Die Typen der gewünschten Schlüsselwörter:
* Schlüsselwörter aller Typen
1 Schlüsselwörter vom Typ 1
2 Schlüsselwörter vom Typ 2
3 Schlüsselwörter vom Typ 3
P Schlüsselwörter vom Typ P (Parameter)
Optionen:
I Gibt zusätzlich zu Schlüsselwörtern die IKN zurück.
T Zeigt das Schlüsselwort teilweise in Großbuchstaben (um mögliche Abkürzung zu zeigen).
S Gibt zusätzlich zu Schlüsselwörtern Synonyme zurück.
X Gibt nur Synonyme der angegebenen Schlüsselwörter zurück.
A Interne Schlüsselwörter werden auch zurückgegeben.
+ Suche schließt Startwert nicht mit ein.
2 Startwert für Schlüsselwort-Suche (optional).

Standardmäßig beginnt die Suche ab dem Startwert. Wenn Sie jedoch Option + angeben, schließt die Suche den Startwert selbst nicht mit ein, sondern beginnt ab dem nächsthöheren Wert.

Im Feld RESULT-FIELD (1:n) erhalten Sie die angegebene Liste.

Beispiel:

Command Line 1:    K*X 

Gibt alle Synonyme aller Schlüsselworttypen zurück.

Command Line 1:    K123S

Gibt alle Schlüsselwörter vom Typ 1, 2 und 3 einschließlich ihrer Synonyme zurück.

HELP für Synonyme

Für eine bestimmte Internal Keyword Number (IKN) liefert diese Aktion das originale Schlüsselwort sowie alle Synonyme.

Kommandozeile Inhalt
1 Muss mit Indikator S anfangen.
Option:
T Zeigt Schlüsselwort teilweise in Großbuchstaben (um mögliche Abkürzung zu zeigen).
2 IKN des Schlüsselworts im Format N4.

Im Feld RESULT-FIELD (1) wird das originale Schlüsselwort zurückgegeben. In den Feldern RESULT-FIELD (2:n) werden die Synonyme des Schlüsselworts zurückgegeben.

Beispiel:

Eingabe: Ausgabe:
Command Line 1:    S
Command Line 2:    1003
Result-Field 1:    Edit
Result-Field 2:    Maintain
Result-Field 3:    Modify

HELP für globale Funktionen

Diese Aktion liefert eine Liste aller globalen Funktionen.

Kommandozeile Inhalt
1 Muss mit Indikator G anfangen.
Optionen:
I Die Interne Funktionsnummer (IFN) wird auch zurückgegeben.
T Zeigt Schlüsselwort teilweise in Großbuchstaben (um mögliche Abkürzung zu zeigen).
S Die Schlüsselwörter werden in RESULT-FIELD in Spaltenform ausgegeben.
A Interne Schlüsselwörter werden auch zurückgegeben.
1 Nur Funktionen, die das angegebene Schlüsselwort vom Typ 1 enthalten, werden zurückgegeben.
2 Nur Funktionen, die das angegebene Schlüsselwort vom Typ 2 enthalten, werden zurückgegeben.
3 Nur Funktionen, die das angegebene Schlüsselwort vom Typ 3 enthalten, werden zurückgegeben.
+ Suche schließt Startwert nicht mit ein.
2 Startwert für Suche nach globalen Funktionen. Schlüsselwörter müssen in der Reihenfolge 123 angegeben werden.

Standardmäßig beginnt die Suche ab dem Startwert. Wenn Sie jedoch Option + angeben, schließt die Suche den Startwert selbst nicht mit ein, sondern beginnt ab dem nächsthöheren Wert.

3 Muss leer sein.
4 Wenn Sie nur nach globalen Funktionen eines bestimmten Schlüsselworts suchen möchten, geben Sie hier das betreffende Schlüsselwort an.

Gleichzeitig müssen Sie den Schlüsselwort-Typ (1, 2 oder 3) als Option (siehe oben) angeben.

Im Feld RESULT-FIELD (1:n) erhalten Sie die angegebene Liste.

Beispiel:

Eingabe: Ausgabe:
Command Line 1:    G
Command Line 2:    ADD
Result-Field 1:    ADD CUSTOMER
Result-Field 2:    ADD FILE
Result-Field 3:    ADD USER

HELP für lokale Funktionen

Diese Aktion liefert eine Liste aller lokalen Funktionen für einen bestimmten Platz.

Kommandozeile Inhalt
1 Muss mit Indikator L anfangen.
Optionen:
I Die Interne Funktionsnummer (IFN) wird auch zurückgegeben.
T Zeigt Schlüsselwort teilweise in Großbuchstaben (um mögliche Abkürzung zu zeigen).
S Die Schlüsselwörter werden in RESULT-FIELD in Spaltenform ausgegeben.
A Interne Schlüsselwörter werden auch zurückgegeben.
1 Nur Funktionen, die das angegebene Schlüsselwort vom Typ 1 enthalten, werden zurückgegeben.
2 Nur Funktionen, die das angegebene Schlüsselwort vom Typ 2 enthalten, werden zurückgegeben.
3 Nur Funktionen, die das angegebene Schlüsselwort vom Typ 3 enthalten, werden zurückgegeben.
C Nur Funktionen, die für den aktuellen Platz definiert sind, werden zurückgegeben (Kommandozeile 3 wird ignoriert).
F Ruft rekursive Liste lokaler Funktionen auf, d.h. alle lokalen Kommandos, die zum aktuellen/angegebenen Platz führen, werden zurückgegeben.
2 Startwert für Suche nach lokalen Funktionen (optional).

Schlüsselwörter müssen in der Reihenfolge 123 angegeben werden.

3 Der Platz, für den die Liste gewünscht wird.

Schlüsselwörter müssen in der Reihenfolge 123 angegeben werden.

Wenn kein Platz angegeben wird, wird der aktuelle Platz des Kommandoprozessors genommen.

4 Schlüsselwort-Einschränkung (optional):

Wenn Sie ein Schlüsselwort oder eine IKN mit Format N4 angeben, werden nur Funktionen mit diesem Schlüsselwort zurückgegeben.

Im Feld RESULT-FIELD (1:n) erhalten Sie die angegebene Liste.

HELP für IKN

Für eine bestimmte Interne Schlüsselwortnummer (IKN) liefert diese Aktion das originale Schlüsselwort.

Kommandozeile Inhalt
1 Muss mit IKN anfangen.
Optionen:
A Das interne Schlüsselwort wird gezeigt.
T Zeigt Schlüsselwort teilweise in Großbuchstaben (um mögliche Abkürzung zu zeigen).
2 Die zu übersetzende IKN im Format N4.

Im Feld RESULT-FIELD (1) erhalten Sie das Schlüsselwort.

Beispiel:

Eingabe: Ausgabe:
Command Line 1:    IKN
Command Line 2:    0000002002
Result-Field 1:    CUSTOMER

HELP für IFN

Für eine bestimmte Interne Funktionsnummer (IFN) liefert diese Aktion die Schlüsselwörter einer Funktion.

Kommandozeile Inhalt
1 Muss mit IFN anfangen.
Option:
A Funktionen mit internen Schlüsselwörtern werden nicht unterdrückt.
2 Die zu übersetzende IFN im Format N10.
3 Weitere Optionen:
S Gibt die zu der IFN gehörenden Schlüsselwörter in RESULT-FIELD (1:3) zurück.
T Zeigt Schlüsselwörter teilweise in Großbuchstaben (um mögliche Abkürzungen zu zeigen).
L Die IFN wird zurückgegeben, wenn die IFN als Platz verwendet wird.
C Die IFN wird zurückgegeben, wenn die IFN als Kommando verwendet wird.

Im Feld RESULT-FIELD(1) erhalten Sie die Funktion. Wenn Sie Option S verwenden, erhalten Sie die Funktion in RESULT-FIELD (1:3).

Beispiel:

Eingabe: Ausgabe:
Command Line 1:    IFN
Command Line 2:    0001048578
Result-Field 1:    DISPLAY INVOICE

Beispiele PROCESS COMMAND

Nachfolgend finden Sie je ein Anschauungsbeispiel für die Verwendung der Aktion EXEC und der Aktion CLOSE.

Beispielprogramme finden Sie in der Library SYSNCP. Die Namen der Beispielprogramme beginnen alle mit EXAM*. Führen Sie das Programm EXAM durch Eingabe des Kommandos EX aus. Es erscheint das Menü Demonstrate PROCESS COMMAND Statement, in dem Sie Codes zur Auswahl der einzelnen Aktionsbeispiele eingeben können.

Weitere Informationen finden Sie unter Online-Tests der Kommandoverarbeitung im Abschnitt Merkmale des Kommandoprozessors in der SYSNCP Utility-Dokumentation.

Beispiel 1 - PROCESS COMMAND ACTION EXEC

/* Example for PROCESS COMMAND ACTION EXEC (Structured Mode)
/**********************************************************************   
DEFINE DATA LOCAL
  01 COMMAND VIEW OF COMMAND
     02 PROCESSOR-NAME
     02 COMMAND-LINE (1)
     02 NATURAL-ERROR
     02 RETURN-CODE
     02 RESULT-FIELD (1)
  01 MSG (A65) INIT <'Please enter a command.'>
END-DEFINE
/*
REPEAT
  INPUT (AD=MIT' ' IP=OFF) WITH TEXT MSG
    'Example for PROCESS COMMAND ACTION EXEC (Structured Mode)' (I)
  / 'Command ==>' COMMAND-LINE (1) (AL=64)
  /*******
 PROCESS COMMAND ACTION EXEC
    USING
      PROCESSOR-NAME = 'DEMO'
      COMMAND-LINE (1) = COMMAND-LINE (1)
  /*******
  COMPRESS 'NATURAL-ERROR =' NATURAL-ERROR TO MSG
END-REPEAT
END

Beispiel 2 - PROCESS COMMAND ACTION CLOSE

/* Example for PROCESS COMMAND ACTION CLOSE (Structured Mode)
/***********************************************************************   
DEFINE DATA LOCAL
  01 COMMAND VIEW OF COMMAND
END-DEFINE
/*
PROCESS COMMAND ACTION CLOSE
/*
DEFINE WINDOW CLS
INPUT WINDOW = 'CLS'
  'NCPWORK has just been released.'
/*
END