Um die NATSPOOL-Umgebung zu erstellen, sind folgende
Schritte erforderlich:
Formatieren Sie den Datenbereich der Spool-Datei (Funktion 30.1).
Setzen Sie die Optionen der Spool-Datei (Funktion 30.5).
Setzen Sie die allgemeinen Optionen für den Spool-Server (Funktion 30.5).
Setzen Sie die systemabhängigen Optionen für den Spool-Server:
CICS-Optionen, die nicht im
NAFPAMC-Parametermodul (Funktion 30.5) definiert
sind, oder
IMS TM-Optionen, die nicht im
NAFPARMI-Parametermodul (Funktion 30.5) definiert
sind.
Definieren Sie die wichtigsten Objekte:
Benutzerprofil (Funktion 31.1),
Logischer Drucker (Funktion 31.2),
Zuordnung (Funktion 31.3),
Physische Drucker (Funktion 31.4).
Für zusätzliche Funktionalität können Sie Objekte definieren für:
Deckblätter (Funktion 31.5),
Anwendungen (Funktion 31.6),
Clusters (Funktion 31.7),
NTCC-Tabellen (Funktion 31.8),
Kalender (Funktion 31.9).
Sie können außerdem spezifische Optionen definieren, wie zum Beispiel:
Protokollierungsfunktion (Funktion 30.5),
Standardwerte (Funktion 30.5),
Statistik (Funktion 30.5),
Zugangsberechtigung (Funktion 30.7).
Ihre Natural-Umgebung muss Folgendes enthalten:
Ein Parametermodul mit Einstellungen für:
NAFUPF =
user-profile-name
NTPRINT (1- n), AM =
NAF
FSPOOL = (DBID,FNR)
Die entsprechenden NAF-Module.
Beim Start einer Natural-Session wird das definierte Benutzerprofil
(Parameter NAFUPF) aus der
angegebenen Spool-Datei (Parameter FSPOOL) gelesen und
ein interner Cache-Speicher für die Verwendung von WRITE
(rep)-Statements initialisiert. Die maximale
Anzahl, die für rep verwendet werden
kann, entspricht dem im Makro NTPRINT definierten Wert
n.
Beispiel:
NTPRINT (1,3,6-11,15), AM = NAF
Damit können die folgenden Statements für Natural Advanced Facilities-Reports ausgeführt werden:
WRITE (1), WRITE (3), WRITE
(6) bis WRITE (11) und WRITE (15).
Wird das Benutzerprofil nicht in der Spool-Datei gefunden, dann wird die Zugriffsmethode (Access Method, AM) nicht initialisiert und eine entsprechende Warnung ausgegeben.
Nach dem Lesen des Benutzerprofils werden die Werte des/der referenzierten logischen Drucker(s) und der Zuordnung(en) in den Speicher übertragen. Dies spart E/A-Zeit während der Natural-Session. Wenn Sie eines dieser Objekte ändern, müssen Sie Ihre Session daher neu starten.
Die Initialisierung ist nun abgeschlossen, und Ihre WRITE
(rep)-Statements leiten die Daten an die
definierten Reports weiter.
Beispiel:
NAFUPF = SAG00001 NTPRINT (1-3), AM = NAF FSPOOL = (6,47) NAFSIZE = 1
Das Benutzerprofil SAG00001 ist in der Spool-Datei
definiert und verwendet LPF1, LPF2, LPF3
und LPF4. Nach der Initialisierung können Sie die Statements
WRITE (1) bis WRITE (3) verwenden. Ein WRITE
(4)-Statement kann aufgrund der für das
NTPRINT-Makro angegebenen Höchstzahl 3
nicht ausgeführt werden.
Die Daten werden über die logischen Drucker LPF1 für
WRITE (1), LPF2 für WRITE (2) und
LPF3 für WRITE (3) an die Spool-Datei
weitergeleitet.
Um die Informationen zu erhalten, die der physische Drucker für den
Ausdruck verwendet, wird die Zuordnung (Destination/Form) gelesen,
die dem logischen Drucker zugeordnet ist. Nach dem Schließen des Reports wird
der angegebene physische Drucker aus dieser Zuordnung zum Starten des Ausdrucks
verwendet.
Anmerkung
Wenn Natural Security installiert ist, kann über eine Library-
oder Benutzerkennungsdefinition ein Benutzerprofil zugewiesen werden. Diese
Zuordnung wird beim Ausführen eines LOGON bei einer Library
verwendet und überschreibt die von der Natural-Initialisierung verwendeten
Informationen.
Die Natural-Programme NTEST und SPPTEST in
der Library SYSPOOL sind Beispielprogramme, die Test-Reports
erzeugen. Die daraus resultierenden Reports können mit der
Funktion 10 aufgelistet und ihr
Inhalt angezeigt werden.
Test-Reports können Sie außerdem mit der Funktion 42 erstellen.