Sie können von den alten Dienstprogrammen NATUNLD/NATLOAD und SYSTRANS zum Object Handler migrieren, indem Sie eine der beiden in diesem Kapitel beschriebenen Methoden anwenden.
Sie können die Direktkommandos
NATUNLD/NATLOAD oder
SYSTRANS in die entsprechenden Object
Handler-Kommandos konvertieren, indem Sie die für die Migration vorgesehenen
Object Handler-Kommandos verwenden. Diese Migrationskommandos konvertieren
automatisch die von den alten Dienstprogrammen verwendete Kommandosyntax in die
vom Object Handler verwendete Kommandosyntax.
Um ein einzelnes Kommando zu konvertieren:
Verwenden Sie eines der folgenden Direktkommandos des Object Handlers:
NATUNLD
gefolgt von einem
NATUNLD-Direktkommando.
Oder:
NATLOAD
gefolgt von einem
NATLOAD-Direktkommando.
Oder:
SYSTRANS
gefolgt von einem
SYSTRANS-Direktkommando.
Das angegebene alte Dienstprogramm-Kommando wird in das entsprechende Object Handler-Kommando umgewandelt.
Geben Sie jedes nachfolgende Kommando für den Object Handler in der Syntax an, die für das Dienstprogramm NATUNLD, NATLOAD bzw. SYSTRANS gilt.
Die Syntax dieses Dienstprogramms bleibt für die Dauer der Object Handler-Sitzung gültig.
Das folgende Beispiel zeigt zwei aufeinanderfolgende NATUNLD-Kommandos und die entsprechenden Object Handler-Kommandos.
| Alte NATUNLD-Kommandos: | NATUNLD ALL * FM LIB1 TO
LIB2 |
ALL PG* FM
LIB2 |
|
| Neues Object Handler Kommando: | SYSOBJH NATUNLD ALL * FM
LIB1 TO LIB2 |
ALL PG* FM
LIB2 |
|
| Daraus folgendes Object
Handler-Kommando in NATUNLD-Syntax: |
Das folgende Beispiel zeigt zwei aufeinanderfolgende SYSTRANS-Dienstprogramm-Kommandos und die entsprechenden Object Handler-Kommandos.
| Alte SYSTRANS-Kommandos: | TRANSCMD EXECUTE UNLOAD N
FROM LIB1 NAME ETID |
END |
|
| Neues Object Handler-Kommando: | SYSOBJH SYSTRANS EXECUTE
UNLOAD N FROM LIB1 NAME ETID END |
| Daraus folgendes Object Handler-Kommando in SYSTRANS-Syntax: |
END |
Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für die Batch-Verarbeitung eines SYSTRANS-Dienstprogramm-Kommandos unter Verwendung von Using Map-Eingabedaten sowie des entsprechenden Object Handler-Kommandos und der Eingabedaten.
Alte SYSTRANS-Batch-Sequenz:
SYSTRANS U N,N,N,Y,N,N,N,N N SRCLIB1,PGM1,*,TGTLIB1
Neue Object Handler-Batch-Sequenz:
SYSOBJH SYSTRANS U N,N,N,Y,N,N,N,N N SRCLIB1,PGM1,*,TGTLIB1
Alternativ zur Neudefinition jedes einzelnen Dienstprogramm-Kommandos können Sie in einer User Exit Routine festlegen, dass Dienstprogramm-Kommandos zur Funktionsausführung das Dienstprogramm SYSOBJH aufrufen. Diese Routine bestimmt, ob ein an NATUNLD/NATLOD oder SYSTRANS gerichtetes Direktkommando als SYSOBJH-Kommando an den Object Handler weitergeleitet wird oder nicht.
Um die User Exit Routine zu aktivieren:
Für NATUNLD/NATLOAD:
Speichern Sie mit SAVE das
Quellcodeobjekt U-S-EX03 unter dem Namen UNLDEX03 in
der Natural System Library SYSUNLD. Das Quellcodeobjekt wird in SYSUNLD
bereitgestellt.
Für SYSTRANS:
Speichern Sie mit SAVE das
Quellcodeobjekt TRA-E2-S unter dem Namen TRA-EX-2 in
der Natural System Library SYSTRANS. Das Quellcodeobjekt wird in SYSTRANS
bereitgestellt.
Öffnen Sie den Quellcode von UNLDEX03 bzw.
TRA-EX-2 und setzen Sie USE-SYSOBJH auf
Y (dies ist der eingegebene Standardwert). Mit N wird
die User Exit Routine deaktiviert.
Sie können Bedingungen für die Verwendung festlegen, z.B. wann der Object Handler anstelle eines alten Dienstprogramms verwendet werden soll oder wer berechtigt ist, den Object Handler zu verwenden.
Speichern Sie das Quellcodeobjekt mit
CATALOG oder STOW.
Sie können die Anwendungsprogrammierschnittstelle
OBJHAPI (die in der Natural System Library SYSOBJH enthalten ist)
verwenden, um ein Object Handler-Kommando in der Syntax des
SYSTRANS-Dienstprogramms auszuführen.
Wenn Sie OBJHAPI zu diesem Zweck verwenden, müssen Sie
den Parameter P-EXTENSIONS-EXEC-SYSTRANS-CMD in dem
Programm angeben, das OBJHAPI aufruft. Einzelheiten hierzu finden
Sie in dem Beispielprogramm DOC-API, das in der Library SYSOBJH
enthalten ist.
Der Object Handler unterstützt die folgenden Optionen des
Direktkommandos SYSTRANS nicht:
WORK-FILE-INPUT, SPECIAL-CONVERSION,
RULE-LOAD und UNLOAD-RULES.