Natural unter IMS TM - Konfiguration

Die wichtigsten Parameter, die zur Konfiguration der Natural-IMS-TM-Schnittstelle erforderlich sind, werden in den folgenden Profilparametermakros des Natural-Parametermoduls angegeben:

  • NTIMSP für allgemeine Parametereinstellungen,

  • NTIMSPE für die Angabe von umgebungsspezifischen Parametersätzen,

  • NTIMSPT für Transaktionscode-Definitionen.

Wichtig
Sie müssen mindestens das Makro NTIMSPT angeben und individuelle Parameter für Ihre Natural IMS TM-Transaktionen definieren (es gibt keine Standardwerte).

Zusätzlich zu den Natural-Parameter-Makros können Sie die im folgenden Abschnitt beschriebenen optionalen Makros verwenden. Diese werden von der Natural IMS TM-Schnittstelle zur Verfügung gestellt.


NIMMSGT-Makro-Parameter

Das Makro NIMMSGT generiert jeden Eintrag im Nachrichtentextmodul NIIMSGT, das Teil des Natural IMS TM-Schnittstellen-Moduls ist. Jeder generierte Eintrag liefert einen Meldungstext für jede mögliche Natural IMS TM-Fehlernummer.

Das Makro NIMMSGT wird auf eine der beiden folgenden Arten angegeben:

Nerror-number [*] NIMMSGT  message-text

In diesem Fall zeigt Natural unter IMS TM den Meldungstext so, wie er definiert wurde, an. Der Meldungstext kann bis zu 72 Zeichen lang sein.

Xerror-number [*] NIMMSGT message-text

In diesem Fall hängt Natural unter IMS TM einen fehlerspezifischen Reason Code an den aktuellen Meldungstext an. Der Meldungstext kann bis zu 64 Zeichen lang sein.

Wenn der Fehlernummer ein Stern (*) folgt, wird beim Auftreten eines Fehlers ein Snap-Dump erstellt. Sie können den Meldungstext an Ihre eigenen Erfordernisse anpassen. Sie können auch die Dump-Option bei einer bestimmten Fehlernummer hinzufügen oder löschen. Die Fehlernummer und die der Fehlernummer vorangestellten Zeichen N oder R dürfen Sie nicht verändern.

NIMPIXT-Makro-Parameter

Das Makro NIMPIXT generiert die Editierroutine für physische Eingaben (Physical Input Edit Routine).

Die Parameter, die mit dem Makro NIMPIXT angegeben werden können, sind im Folgenden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt:

PIXTE | SIPSE | SPATID | WTO | USER

Parameter Möglicher Wert Beschreibung Standardwert Kommentar
PIXTE 1 - 999 Legt den Startwert für Fehlernummern fest, wenn von der Editierroutine für physische Eingaben Fehler erkannt werden. 400 Dieser Wert wird zum Rückgabecode addiert, der von der Editierroutine für physische Eingaben gesetzt wird. Das Ergebnis ist die Nummer der IMS-TM-Fehlermeldung in der User Message-Tabelle DFSCMTU0.
SIPSE 1 - 999 Gibt den Startwert für Fehlernummern an, wenn Fehler durch den Authorized Services Manager erkannt werden. 500 Dieser Wert wird zu dem vom Authorized Services Manager gesetzten Rückgabecode addiert. Das Ergebnis ist die Nummer der IMS TM-Fehlermeldung in der User Message-Tabelle DFSCMTU0.
SPATID xxxx Gibt die Natural-Subsystemkennung für den Authorized Services Manager an, die zum Speichern der SPA für den nicht-konversationellen Treiber verwendet wird. Es ist eine beliebige Zeichenkette mit bis zu 4 Zeichen möglich. Keiner Der Wert dieses Parameters muss mit dem für den Schlüsselwort-Subparameter SPATID im Makro NTIMSPE (Natural-Parametermodul) angegebenen Wert übereinstimmen.
WTO YES Gibt an, ob eine WTO-Meldung ausgegeben wird, wenn der Authorized Services Manager fehlschlägt. NO Keiner.
NO
USER xxxxxxxx Gibt an, ob eine benutzerspezifische physische Eingabe-Editierroutine aufgerufen werden soll, wenn das NIMPIXT-Makro die SPA nicht findet.

Wenn eine benutzerspezifische Eingabe-Editierroutine aufgerufen werden soll, muss der Name der Routine angegeben werden.

NO Keiner.
NO

NIMBOOT-Makro-Parameter

Das Makro NIMBOOT generiert das von der nachrichtenorientierten Umgebung verwendete Bootstrap-Modul bzw. die von der Server-Umgebung verwendete Server-Call-Schnittstelle.

Das Makro NIMBOOT enthält die folgenden Parameter:

TYPE | DRIVERN | ENVTNAM | TRNCODE | DYNPARM | SERVERN

Parameter Möglicher Wert Standardwert Kommentar
TYPE SERVER Leer TYPE gibt den Typ des zu generierenden Schnittstellenmoduls an.

Bei Angabe von TYPE=SERVER, wird die Server-Call-Schnittstelle NIIBOOTS generiert.

Leer Wenn nichts angegeben wird, wird das von der nachrichtenorientierten Umgebung verwendete Bootstrap-Modul generiert.
DRIVERN Beliebiger, gültiger z/OS-Modulname. Keiner Dieser Parameter gibt den Namen des Frontend-Moduls an.

Bei Angabe von TYPE=SERVER muss das Frontend-Modul für die Serverumgebung generiert worden sein. Wenn kein TYPE angegeben ist, muss das Frontend-Modul für die nachrichtenorientierte Umgebung generiert worden sein.

ENVTNAM Beliebiger, gültiger z/OS-Modulname. Keiner Dieser Parameter wird nur von dem Bootstrap-Modul für die nachrichtenorientierte Umgebung verwendet (TYPE ist leer).

Dieser Parameter gibt den Namen der Umgebungstabelle an. Dieser Parameter ist optional. Wenn er nicht angegeben wird, wird die Umgebungstabelle durch den Eintrag in der Transaktionscode-Tabelle bestimmt, der dem verwendeten Transaktionscode entspricht.

TRNCODE     Dieser Parameter wird nur von dem Bootstrap-Modul für die nachrichtenorientierte Umgebung verwendet (TYPE ist leer).

Dieser Parameter gibt den Namen des Transaktionscodes an, der intern von der Natural IMS TM-Schnittstelle verwendet wird.

Dieser Parameter ist optional und wird nur berücksichtigt, wenn im Makro NTIMSP (Natural-Parametermodul) TRNCODE angegeben ist.

Wird er nicht angegeben oder ist im NTIMSP-Makro TRNCODE=ON angegeben, wird der vom IMS TM INQY-Aufruf zurückgegebene Transaktionscode verwendet.

Der Transaktionscode wird verwendet, um den Eintrag in der Transaktionscode-Tabelle zu bestimmen.

DYNPARM Beliebige Zeichenkette mit bis zu 80 Zeichen. Keiner Dieser Parameter wird nur von dem Bootstrap-Modul für die nachrichtenorientierte Umgebung verwendet (TYPE ist leer).

Mit diesem Parameter wird eine gültige Zeichenkette von bis zu 80 Zeichen für dynamische Natural-Parameter definiert.

SERVERN Beliebiger, gültiger z/OS-Modulname. NIIBOOTS Dieser Parameter wird nur von der Server-Call-Schnittstelle (TYPE) verwendet.

Dieser Parameter gibt den Namen der Serverumgebung an.

Er ist nur relevant, wenn Sie mehrere Natural-Server in derselben Region verwenden wollen. In diesem Fall müssen Sie mehrere Server-Call-Schnittstellen generieren und für jede einzelne einen eindeutigen Namen mit SERVERN angeben.

Siehe Spezielle Funktionen, Server-Umgebung.